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Ryanair, Easyjet und Volotea kassieren Millionen-Strafen

Die italienische Kartellbehörde hat Ryanair wegen unlauterer Geschäftspraktiken eine Geldstrafe in Höhe von 4,2 Millionen Euro auferlegt. Die Kartellbehörde hat festgestellt, dass die Airline den Verbrauchern die Kosten für Tickets für Flüge, die wegen der Coronavirus-Pandemie nach Juni 2020 storniert wurden, nicht erstattet hat. In den vergangenen Tagen hatte das Kartellamt aus denselben Gründen auch Easyjet mit einem Bußgeld von 2,8 Millionen Euro belegt. Auch die Airline Volotea muss eine Strafe von 1,4 Millionen Euro zahlen. Das Kartellamt schaltete sich nach Druck italienischer Konsumentenschutzverbände ein, die sich über das Verhalten der Airlines beschwert hatten, so der ORF.

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Spanien öffnet seine Grenzen für Geimpfte

Spanien leitet die Tourismusoffensive ein: Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigt absolute Einreisefreiheit für vollständig Geimpfte ab dem 7. Juni an. Schon seit gestern dürfen Reisende aus ausgewählten Ländern wieder auflagenfrei ins Land. Bei den Staaten, aus denen Menschen ab sofort wieder nach Spanien einreisen können, handelt es sich um Länder mit niedrigen Corona-Infektionszahlen: Großbritannien, Japan, China, Australien, Neuseeland, Singapur, Israel, Südkorea, Thailand und Ruanda.  Wer aus einem EU-Land oder einem mit der Union asoziierten Staat mit einer 14-Tage-Inzidenz von weniger als 25 Fällen ins Land kommt, kann ebenfalls auf einen PCR-Test verzichten. Das betreffe momentan Gäste aus Island, Teilen Norwegens und Teilen Finnlands, wie reisevor9.de berichtet.

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Sanktionen: EU verhängt Flug- und Landeverbot gegen Belarus

Die Europäische Union lässt die erzwungene Landung einer Ryanair-Maschine nicht ungestraft. Unter anderem beinhaltet das neue Sanktionspaket gegen Belarus ein EU-weites Flug- und Landeverbot. Darauf einigen sich die 27 Staats- und Regierungschef beim EU-Sondergipfel.  Demnach sollen belarussische Fluggesellschaften nicht mehr den Luftraum und die Flughäfen der EU nutzen dürfen. In ihrer Gipfelerklärung riefen die Staats- und Regierungschefs Airlines aus der EU zudem auf, den Luftraum von Weißrussland nicht mehr zu überfliegen. „Das Urteil war einstimmig, dies ist ein Angriff auf die Demokratie, dies ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und dies ist ein Angriff auf die europäische Souveränität“, sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. „Dieses ungeheuerliche Verhalten bedarf einer starken Antwort.“ Erste Airlines meiden den Luftraum bereits Die Fluggesellschaften Lufthansa, SAS, Wizzair und Air Baltic kündigten an, Belarus künftig nicht mehr zu überfliegen. Litauen, wohin die Ryanair-Maschine am Sonntag unterwegs war, verbiete bereits ab Dienstag alle Starts und Landungen von Maschinen, die über belarussischen Luftraum fliegen, wie stern.de berichtet. Der ukrainische Präsident legt Reisen mit Belarus-Bezug vorerst auf Eis. Auch die litauische Regierung bestätigte bereits solche Pläne. Minsk hatte am Sonntag eine Ryanair-Maschine auf dem Weg von Athen nach Vilnius unter dem Vorwand einer Bombendrohung der radikalislamischen Hamas und mit einem Kampfjet zur Zwischenlandung in Minsk gezwungen. Nach der Landung wurden der in Polen und Litauen im Exil lebende Oppositionelle Protassewitsch und seine aus Russland stammende Freundin festgenommen.

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Längere Pisten: Air Greenland reduziert die Dash-Flotte

Nach langer Flugpause ist Air Greenland seit Anfang Mai 2021 wieder in der Luft. Der Carrier organisierte auf dem Kapitalmarkt in Form einer Anleihe rund 148 MIllionen Euro. Laut Mitteilung werden die Mittel unter anderem für die Anzahlungen für einen Airbus A330-800 und insgesamt acht Airbus-Helikopter benötigt. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 15 Jahre. Das Unternehmen bekräftigt, dass man sich einen niedrigen Zinssatz habe sichern können. Die Auslieferung des Airbus A330neo soll Ende 2022 erfolgen. Die Maschine soll ab Kangerlussuaq, Nuuk und Ilulissat zum Einsatz kommen. Die DHC Dash 8-200-Flotte wird auf fünf Einheiten reduziert. Hintergrund ist, dass aufgrund der Verlängerung der Pisten an den beiden zuletzt genannten Airports weniger STOL-Flugzeuge benötigt werden. Man beabsichtigt ab diesen künftig mit größerem Fluggerät unterwegs zu sein.

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Ab Winter 2022: Lauda Europe trennt sich von A320-Flotte – Boeing 737 Max 200 kommen

Ryanair zieht einen Schlussstrich unter den Ausflug in den Betrieb von Airbus A320 und kündigt die Ausflottung der 29 Maschinen bei Lauda Europe an. Finanzchef Neil Sorahan nannte einen konkreten Termin: Im Winterflugplan 2022 sollen die ersten A320 an die Leasinggeber zurückgegeben werden. Lauda Europe wird in einen Boeing-Operator verwandelt, was Konzernchef Michael O’Leary wiederholt in Aussicht gestellt hatte. Mit Airbus wurde man sich hinsichtlich einer Großbestellung von Maschinen des Typs A320neo nicht einig. Dem Vernehmen nach sollen die Preisvorstellungen von Ryanair und jene des europäischen Flugzeugbauers weit auseinander gelegen haben. Gegen Ende des Vorjahres bestellte der Konzern abermals in größerem Umfang bei Boeing. Die Firmengruppe setzt seit vielen Jahren ausschließlich auf das Muster Boeing 737-800 und künftig auch auf das Nachfolgemodell Boeing 737 Max 200. Im Vorjahr stockte man die Order um 75 Einheiten auf 210 Maschinen auf. Diese werden auf die Flugbetriebe von Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe verteilt. Auch wenn vor einigen Wochen Malta-Air- und Lauda-Europe-Chef David O’Brien die Umflottung noch nicht bestätigen wollte, war sein Vorgesetzter Michael O’Leary stets gesprächiger und machte keinen Hehl daraus, dass Lauda Europe künftig mit Boeing 737 Max 200 fliegen wird. Ob die Maschinen dann die Farben von Ryanair tragen oder wie Malta Air und Buzz in eigenem Farbenkleid in der Luft sein werden, ist noch offen. Laut Ryanair-Finanzchef Neil Sorahan soll die Umflottung im Winter 2022 beginnen und sich über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren hinziehen. Danach wird die Ryanair Group wieder mit

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Fronleichnam: Lufthansa stockt touristische Strecken auf

Nach Austrian Airlines kündigte auch die Konzernmutter Lufthansa an, dass über das Fronleichnam-Wochenende das Flugangebot temporär aufgestockt wird. Im Fokus stehen dabei touristische Ziele in Griechenland, Portugal und Spanien. Vom 3. bis 6. Juni erhöht die Airline ihr Flugangebot zu Urlaubsdestinationen in Spanien, Portugal und Griechenland. Sowohl ab München als auch ab Frankfurt starten zusätzliche Flieger zu Zielen wie Kreta, Algarve oder Balearen. So nimmt Lufthansa kurzfristig beispielsweise weitere Flüge nach Palma de Mallorca, Valencia, Ibiza, Faro, Lissabon und Heraklion auf. Insgesamt haben Fluggäste ab Anfang Juni die Wahl aus 20 zusätzlichen Flügen. Die Flüge sind ab sofort buchbar. Lufthansa und Eurowings bieten in diesem Sommer mit über 100 Urlaubszielen so viele Feriendestinationen an, wie nie zuvor. So fliegt Lufthansa zum Beispiel erstmals ab Deutschland nonstop zu zwölf Zielen in Griechenland. Auch stehen Fluggästen Langstrecken-Angebote zu Urlaubsdestinationen, wie Male (Malediven), Cancún (Mexiko) oder Punta Cana (Dominikanische Republik) zur Wahl.

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Fotogalerie: Neue Gepäckausgabe im Terminal 2 in Wien

Schon vor der Corona-Krise nahm der Flughafen Wien-Schwechat die Erweiterung der Gepäckausgabe in Angriff. Dazu renovierte man einen Bereich des Terminals 2, der in Zukunft für mehr Kapazität sorgen soll. Noch ist diese Zone nicht in Betrieb, doch baulich ist man schon sehr weit voran geschritten. In der neuen Baggage Claim Area im Terminal 2 befinden sich weitere Gepäckausgabe-Bänder, die den Bestand im Terminal 3 ergänzen werden. Dieser Bereich befindet sich nahe jenem, der vor der Eröffnung des T3 über viele Jahre hinweg genutzt werde. Gänzlich fertiggestellt ist die Erweiterung der Gepäckausgabe noch nicht, jedoch gibt nachstehende Fotogalerie einen Ausblick darauf was die Passagiere erwarten wird. Lediglich ein sehr kleiner Bereich wird sporadisch für die Durchführung von Covid-Einreisekontrollen genutzt.

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Luqa: Luxwing bereitet Dash für Skyalps vor

Auf dem Flughafen Luqa laufen derzeit die Vorbereitungen für den kommerziellen Einsatz der von Luxwing für Skyalps betriebenen DHC Dash 8-400. Ab Mitte Juni 2021 wird der maltesische Carrier im Auftrag der Hausmarke des Flughafens Bozen zahlreiche Routen bedienen. Der Schwerpunkt des Skyalps-Streckennetzes liegt auf inneritalienischen Strecken. International sind derzeit Berlin, Düsseldorf und Ibiza geplant. Geflogen wird mit zwei DHC Dash 8-400, die von Luxwing betrieben werden. Bei Erfolg ist der Ausbau des Streckennetzes geplant. Unter anderem sind auch Wien und München angedacht. Nähere Einzelheiten zum Start von Skyalps in diesem Artikel. Die erste der beiden DHC Dash 8-400 trägt die Registrierung 9H-BEL und wird auf der Homebase von Luxwing, Luqa, auf den Einsatz im Auftrag der Bozen-Tochter vorbereitet. Die zweite Maschine folgt in Kürze. Beide Turbopropflugzeuge werden von Chorus Aviation geleast.

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Weniger Reisen: Zoll mit deutlichem Rückgang

Das österreichische Finanzministerium hatte im Vorjahr deutlich weniger Zolleinnahmen und führt dies primär auf den reduzierten Reiseverkehr zurück. Einen besonders starken Rückgang verzeichnete man dabei im Bereich Zigarettenschmuggel während gleichzeitig die Trafiken höhere Umsätze hatten. Naturgemäß besonders betroffen vom ersten Lockdown und der nahezu zum Erliegen gekommenen internationalen Reisetätigkeit waren die Zollkontrollen im Reiseverkehr. Die Anzahl der Reisenden ist vom 1. auf das 2. Quartal 2020 um 60,73 Prozent zurückgegangen, die Kontrollen um 85,83 Prozent. Die Anträge von Besuchern aus Dritt- oder Nicht-EU-Ländern auf Mehrwertsteuer-Rückerstattung auf in Österreich getätigte Einkäufe fielen um 95,36 Prozent auf 9.074 Tax Refund-Anträge. Insgesamt verzeichnete der Zoll 2020 auf den Flughäfen und Außengrenzen 19.482.533 Reisende (2019: 46.209.486) und bearbeitete 656.325 Anträge auf Mehrwertsteuer-Rückerstattung. Im 1. Quartal 2021 waren es 2.456.101 Reisende und 9.364 Tax Refund – Anträge. „Dass beispielsweise der Wiener Flughafen im Vorjahr um 75 Prozent weniger Fluggäste abfertigen konnte als 2019, betraf naturgemäß auch den Zoll. Obwohl die Zöllnerinnen und Zöllner durch die Pandemie mit schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert wurden, waren sie stets für unsere Wirtschaft, unseren Schutz und unsere Sicherheit im Einsatz“, so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).

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Wien: Lauda Europe nimmt Danzig wieder auf

Lauda Europe wird ab 2. November 2021 die im Vorjahr kurzzeitig bediente Nonstopverbindung Wien-Danzig reaktivieren. Diese Route wurde im Sommer 2020 neu aufgenommen, jedoch nach einigen Wochen wieder aufgegeben. Der Mitbewerber Wizz Air hatte diese Strecke über einen längeren Zeitraum hinweg, stellte diese jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ein. Kurz nachdem dies endgültig fix war gab Ryanair die Aufnahme der Danzig-Strecke bekannt. Im Auftrag des irischen Lowcosters wird Lauda Europe ab 2. November 2021 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen Wien und Danzig pendeln. Vorerst ist die Route nur bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/2022 buchbar. Derzeit ist Modlin, das als Warschau vermarktet wird, das einzige polnische Ziel, das Buzz und Lauda Europe ab Wien bedienen. In der Vergangenheit hatte die mittlerweile nicht mehr existierende Laudamotion auch Krakau im Programm. Diese Strecke wurde aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben.

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