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Lufthansa Technik versorgt Condors neue A330neo-Flotte mit Komponenten

Condor und Lufthansa Technik haben eine Kooperation bei der Komponentenversorgung der neuen Airbus-A330-Neo-Flotte der Fluggesellschaft unterzeichnet. Demnach wird Lufthansa Technik in den kommenden zehn Jahren einen sogenannten Total Component Support TCS für die A330-900 erbringen, die Condor in den kommenden Jahren einflotten wird. Für Lufthansa Technik ist es der erste TCS-Vertrag für dieses moderne Langstreckenmuster. Der Vertrag, der am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, umfasst neben der klassischen Versorgung mit Komponenten auch verschiedene Parts-Pooling- und Logistik-Dienstleistungen, unter anderem den Aufbau eines sogenannten Homebase Stock an Condors Operationszentrale am Frankfurter Flughafen. Auch verschiedene Instandhaltungs-, Reparatur- und Überholungsservices für die A330-Neo-Komponenten von Condor sind Bestandteil der Vereinbarung. Auch für andere Airbus- und Boeing-Teilflotten von Condor erbringt Lufthansa Technik bereits Komponenten-Dienstleistungen. Darüber hinaus arbeiten die beiden Unternehmen auch bei vielen anderen Teilgebieten zusammen, beispielsweise in der Triebwerks- und Fahrwerks-Instandhaltung. Zudem wurde Condor in diesem Jahr der erste Airline-Kunde für die Kabinenbodenheizung Heatnow von Lufthansa Technik.

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Flughafen Köln/Bonn mit neuem Frachtchef

Der Flughafen Köln/Bonn bestellt mit Andrea Tony Geslao einen neuen „Head of Cargo Sales“. Der 47-Jährige wird damit das Frachtgeschäft des Airports verantworten. Die Fracht hat sich in der Corona-Krise als wichtiger Stabilisator am Standort erwiesen. 2021 wurden in Köln/Bonn 986.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Geslao arbeitet nach verschiedenen Stationen bei der Lufthansa seit dem 1. April 2018 am Köln Bonn Airport, zuletzt leitete er die Abteilung für Airline-Marketing. Er berichtet direkt an Tobias Lyssy, Leiter des Geschäftsbereichs Sales und Marketing.

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Winter 2022/23: Ryanair mit 19 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Im Winterflugplan 2022/23 wird Ryanair ab dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden insgesamt 19 Destinationen anbieten. Mit Gran Canaria und Bergamo gibt es zwei neue Ziele. Vor Ort sind zwei von Malta Air betriebene Boeing 737-800 stationiert. Wöchentlich will der Billigflieger rund 90 Flüge ab dem deutschen Airport, der sich nahe der französischen Grenze befindet, durchführen. Die Basis Karlsruhe/Baden-Baden besteht seit etwa zehn Jahren. „Wir freuen uns, dass sich Ryanair zum Standort Baden-Airpark bekennt und wir so die langjährige erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen. Die Erhöhung der Frequenzen nach Alicante und Girona sowie die Rückkehr der Winterstrecken nach Sofia und Agadir wird die Beliebtheit des FKB, wie der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auch genannt wird, weiter steigern“, erklärt Flughafenchef Uwe Kotzan. Für Ryanair sagte D-A-CH-Sprecher Andreas Gruber: „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair, unseren rekordverdächtigen Winterflugplan für Karlsruhe/Baden-Baden bekannt zu geben, der mehr als 90 wöchentliche Flüge auf 19 Strecken bietet, darunter zwei neue Strecken nach Gran Canaria und Mailand-Bergamo, so dass unsere Baden-Badener mehr Optionen für ihren wohlverdienten Urlaub in der Wintersonne wählen können. Wir feiern in diesem Jahr immer noch die 10-jährige Eröffnung unserer Basis in Karlsruhe/Baden-Baden, die es uns ermöglicht, für diesen Winterflugplan zwei Flugzeuge am Flughafen zu stationieren. Ryanair freut sich, in Regionalflughäfen zu investieren und das Wachstum des Flughafens Baden-Baden fortzusetzen, um den Inbound-Tourismus in ländlichen Gebieten zu fördern, während die deutsche Regierung die Anbindung dieser Regionen und ihrer Bürger vergisst und zusätzlich Steuergelder für die Lufthansa verschwendet, die ihre Kunden nur enttäuscht und ihre Kapazitäten reduziert“.

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Ryanair baut Basis Memmingen aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2022/23 ab Memmingen 22 Strecken anbieten. Vor Ort stationiert man drei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800, die von der Tochter Malta Air betrieben werden. Neu im Programm ab dem bayerischen Airport sind die Zeile Tuzla und Lanzarote. Eigenen Angaben nach soll es sich um den bisher umfangreichsten Winterflugplan handeln, den man ab dem Allgäu-Flughafen anbietet. Pro Woche sollen mehr als 100 Flüge durchgeführt werden. Bei der Entscheidung ab Memmingen zu expandieren soll auch der Umstand, dass Schigebiete in Vorarlberg in kurzer Zeit auf dem Landweg erreichbar sind, eine Rolle gespielt haben. Ryanair unterhält auf dem bayerischen Airport seit fünf Jahren eine Basis. Bislang sind zwei Boeing 737-800 in Memmingen stationiert. Mit dem Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 kommt eine dritte Malta-Air-Maschine dazu. „Wir freuen uns sehr über das tolle Engagement von Ryanair. Ein drittes Flugzeug für Memmingen unterstreicht, dass auch wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und dass wir als führender Low Cost Airport Süddeutschlands weiterhin über ein großes Potential verfügen. Dies gemeinsam mit Ryanair weiter auszuschöpfen, spornt uns an und stimmt uns sehr optimistisch für die Zukunft. Und beschert unseren Passagieren weitere spannende Flugziele“, erklärt Flughafendirektor Ralf Schmid. Für die Fluggesellschaft Ryanair sagte D-A-CH-Sprecher Andreas Gruber: „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair, unseren rekordverdächtigen Memminger Winterflugplan mit über 100 wöchentlichen Flügen auf 22 Strecken anzukündigen, darunter zwei neue Strecken nach Lanzarote und Tuzla, die unseren Allgäuer Kunden noch mehr Möglichkeiten für ihren wohlverdienten Urlaub in der Wintersonne bieten. Wir feiern in diesem Jahr

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Security-Fastlane: Weeze testet Gesichtserkennung

In Zusammenarbeit mit einem niederländischen Technologieanbieter testet der deutsche Flughafen Weeze im Bereich der Security-Fast-Lane Gesichtserkennung. Diese soll Reisenden ermöglichen die Bordkartenkontrolle schneller durchlaufen zu können. Dazu wurde eine mit Kameras ausgerüstete Techniksäule installiert. Das ist zunächst ein sogenannter Pilot, also ein Testbetrieb, um die Funktionen des Gerätes und die Akzeptanz der Kunden zu testen. Mit der FastID App kann man seine Ausweisdaten und sein Portrait hochladen und hat in wenigen Minuten eine digitale Identität auf seinem Handy. Und da bleibt sie: Die Daten werden an keiner Stelle dauerhaft gespeichert. Wenn man nun auf der Website des Flughafens ein Ticket für den Fast Track erworben hat, lädt man den QR – Code einfach in die FastID App. Jetzt kann der Fast Track ohne ein ausgedrucktes Ticket betreten werden. Die Kamera in der FastID-Säule erfasst quasi im Vorbeigehen, ob man im Besitz eines Tickets ist und gibt mit einem grünen Signal den Weg frei. Auch am Flughafen Rotterdam bietet FastID die innovativen Zugangskontrollen für den Fast Track und den Loungezutritt an. Das Team um Gründer und CEO Albert van Veen, arbeitet intensiv daran, dass die digitalen, sicheren ID-Lösungen nach der Pilotphase auch in anderen Bereichen an internationalen Flughäfen oder in großen Stadien Verwendung finden.

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Eurowings Europe ab Winter auf Malta: UFO befürchtet Tarifflucht nach Milliardenhilfe

Die Pläne der Eurowings Europe, einer Lufthansa-Tochter, gehen in die heiße Phase: Ab Winter 2022 soll das maltesische AOC fertig sein. Der Abschluss des Flugzeug- und Besatzungstransfer ist bis zum Sommerflugplan 2023 geplant. Gleichzeitig wird die Basis in München geschlossen. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) befürchtet, dass die Airline auf diesem Weg teures Personal loswerden will, um künftig Billiglohnarbeiter*innen anzuheuern.  „Wir hatten es bereits im Februar kommen sehen, dass die Münchner Kolleginnen und Kollegen ohne Perspektive im Stich gelassen werden. Es gibt keine adäquate Vereinbarung, dass sie nun innerhalb der Lufthansa-Gruppe übernommen werden. Auch die Möglichkeit sich bei Eurowings Discover zu bewerben, um dann, als hätten sie nie für den Konzern gearbeitet, bis zu 50 Prozent Gehaltsverlust hinzunehmen, halten wir für unzumutbar. Eurowings Discover verschließt sich bis heute der Tarifierung“, so die stellvertretende UFO-Vorsitzende Anja Bronstert.  Die Schließung der Münchner Basis bedeutet nun bereits das vierte Aus für ein deutsches AOC des Lufthansa-Konzerns.  “Mit Blick auf die jüngsten Äußerungen von Lufthansa-CEO Carsten Spohr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten der Inflation nicht im Stich zu lassen, können wir nicht nachvollziehen, wie erneut ein Teil der Konzernbelegschaft davon ausgeschlossen wird. Im Fall der Eurowings-Europe-Belegschaft scheint dies dann offenbar nur ein medienwirksames Lippenbekenntnis zu sein”, so Bronstert weiter. UFO hatte zudem bereits im Februar vermutet, dass es sich bei diesem Schritt auch um eine Flucht in die Steueroase Malta handelt.  “Nachdem Deutschland während der Corona-Krise Milliarden in den Erhalt der Lufthansa-Gruppe investiert hat, verfolgt man nun eine Steuervermeidungsstrategie nach Ryanair-Vorbild. Die Investition

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Herbstferien: Mehr als eine Million Fluggäste am BER erwartet

In der Reisezeit zu den Herbstferien in Berlin und Brandenburg vom 21. Oktober bis zum 6. November werden am Flughafen BER mehr als 1,1 Millionen Fluggäste erwartet. Das sind rund 200.000 Fluggäste mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das tägliche Passagieraufkommen werde sich in der Ferienzeit zwischen 60.000 und 80.000 Passagieren bewegen, so der Airport in einer Aussendung. Der verkehrsreichste Herbsttag wird dabei voraussichtlich der morgige Freitag sein. 2020 flogen 335.000 Menschen aus der deutschen Hauptstadtregion in die Herbstferien, 2019 konnten 1,8 Millionen Passagiere gezählt werden. In den Ferien steuern vom Flughafen der Hauptstadtregion 63 Fluggesellschaften 128 Ziele in 50 Ländern an. Besonders beliebt sind Städtereisen zu den europäischen Metropolen und auch im Herbst ist weiterhin das Mittelmeer das beliebteste Urlaubsziel. Auf Platz eins der Destinationen liegt Antalya. Insgesamt sind im Ferienzeitraum mehr als 7.500 Starts und Landungen geplant. Im täglichen Mittel werden rund 450 Flugzeuge den BER nutzen. Die Flughafengesellschaft empfiehlt allen Passagieren, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug im jeweiligen Terminal einzufinden und unmittelbar nach dem Check-in zur Sicherheitskontrolle zu gehen. Für Fluggäste von Easyjet gibt es die Möglichkeit, den Vorabend Bag-Drop zu nutzen und nach dem Online-Check-in ihr Gepäck für Flüge am nächsten Morgen aufzugeben. Lufthansa und Eurowings bieten jeweils einen vollständigen Vorabend-Check-in an. Viele Airlines ermöglichen zudem einen Self-Service-Check-in oder Self-Service Bag-Drop, womit Zeit gespart werden kann. Dafür stehen den Passagieren am BER 99 Automaten im Terminal 1 und weitere 19 im Terminal 2 zur Verfügung.

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China Airlines fliegt von Wien nach Taipei

China Airlines nimmt eine weitere Destination im November wieder ins Streckennetz auf. Zudem ist eine neue Flugverbindung ab dem Flughafen Wien-Schwechat im Angebot. So wird die Inselgruppe Palau ab November 2022 von Taipei aus jeweils mittwochs und samstags angeflogen. Palau zählt bisher noch zu den unbekannten Reisezielen, dabei biete das Inselparadies nicht nur traumhafte Strände, sondern auch eine einzigartige Unterwasserwelt, wie die Fluggesellschaft in einer Aussendung mitteilt. Des Weiteren steht der Erstflug von Wien – Taipei unmittelbar vor der Tür. Diese Strecke wird von Oktober bis Dezember 2022 jeweils dreimal, von Jänner bis März 2023 jeweils viermal pro Woche bedient.

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Dortmund Airport zieht positive Herbstferienbilanz

In den zweiwöchigen NRW-Herbstferien hatte der Dortmunder Flughafen mit circa 144.000 Passagieren gerechnet. Diese Vorhersage konnte mit einem Plus von 7 Prozent übertroffen werden: Insgesamt nutzten im Zeitraum vom 1. bis zum 16. Oktober 154.233 Fluggäste das Dortmunder Flugangebot. Und das trotz eines eintägigen Pilotenstreiks am 6. Oktober bei Eurowings und den damit einhergehenden Flugstreichungen. „Wir freuen uns, somit erneut über den Passagierzahlen des bisherigen Rekordjahres 2019 zu liegen“, erklärt Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „In den Herbstferien 2019 durften wir 129.836 Passagiere am Flughafen Dortmund begrüßen. Im direkten Vergleich zu den diesjährigen Zahlen bedeutet das ein Plus von 19 Prozent.“ Die jüngsten Ergebnisse knüpfen damit nahtlos an die erfolgreichen Sommerferien an. Diese hatten dem Dortmund Airport mit 391.900 Fluggäste einen neuen Ferienrekord beschert, denn selbst im Rekordsommer 2019 konnten solche Zahlen nicht erreicht werden (2022: Plus 2 Prozent).  Besonders beliebt waren in diesen Herbstferien wieder die Ziele Kattowitz und Palma de Mallorca, so der Airport in einer Aussendung. „Die hohen Passagierzahlen der vergangenen Monate stimmen uns zuversichtlich trotz der Omikron-Herausforderung zu Beginn des Jahres die ursprünglich geplanten Passagierzahlen von 2,45 Millionen Passagieren übertreffen zu können“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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Eurowings und Vereinigung Cockpit verhandeln wieder

Nach drei Tagen Pilotenstreik begeben sich die Vereinigung Cockpit und die Geschäftsleitung von Eurowings Deutschland wieder an den Verhandlungstisch. Zuvor hatte man verkündet, dass das Wachstum dieser Lufthansa-Tochter deutlich verkleinert werden soll. Ob es bei der Entscheidung bleibt, werden wohl die Verhandlungen der nächsten Tage oder Wochen zeigen. Die Stimmung zwischen VC und Eurowings gilt als stark angespannt. Die Geschäftsleitung versuchte den Streik vorzeitig mit Druck zu beenden, jedoch haben sich die Pilotenvertreter davon nicht beeindrucken lassen. Am Mittwochabend haben sich die Gewerkschaft und die Arbeitgeberseite darauf geeinigt, dass man sich wieder an einen Tisch setzt und miteinander verhandelt. Gemeinsames Ziel ist es, dass die Gespräche um einen neuen Manteltarifvertrag zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Darauf haben sich Eurowings und die Gewerkschaft heute verständigt. Über die Inhalte der weiteren Gespräche haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Der dritte Streiktag war für die Passagiere der Lufthansa-Tochter Eurowings besonders hart, denn rund zwei Drittel der geplanten Flüge sind ausgefallen. Am Montag und Dienstag waren es jeweils etwa die Hälfte. Am heutigen Donnerstag kehrt man zum planmäßigen Flugbetrieb zurück, wobei es aufgrund des Maschinenumlaufs punktuell noch leichte Nachwirkungen in Form einzelner Verspätungen geben kann.

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