Maria Dahlhaus

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Maria Dahlhaus

Kapazitätserweiterung im Langstreckenverkehr: Neuer Non-Schengen-Pier am Flughafen München eröffnet

Am Flughafen München hat ein tiefgreifender Ausbau der Infrastruktur für den internationalen Flugverkehr stattgefunden. Seit dem 21. April 2026 ist der neu errichtete Pier des Terminals 1 für den Non-Schengen-Verkehr offiziell in Betrieb genommen worden. Der rund 95.000 Quadratmeter große Terminalbereich wurde konzipiert, um zusätzliche Abfertigungskapazitäten für bis zu sechs Millionen Passagiere pro Jahr bereitzustellen. Der Neubau richtet sich gezielt an internationale Langstreckenreisende und soll die Wettbewerbsfähigkeit des bayerischen Luftfahrtkreuzes im globalen Transitverkehr nachhaltig stärken. Neben der Optimierung betrieblicher Abläufe bei den Passagier- und Sicherheitskontrollen zeichnet sich das neue Bauwerk durch eine architektonisch integrierte Einkaufs-, Service- und Gastronomielandschaft aus. Die konzeptionelle Gestaltung des T1-Piers bricht mit der traditionellen Abfolge isolierter Ladenlokale. Stattdessen sind Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie direkt in die Passagierführung und die Wartebereiche eingegliedert, um eine intuitive Orientierung zu erleichtern. Das optische Erscheinungsbild verknüpft urbane Stilelemente der Landeshauptstadt mit bayerischen Landschaftsmotiven unter Verwendung natürlicher Materialien und warmer Farbtöne. Ein zentraler operativer Knotenpunkt der Passagierkette ist der erste sogenannte Walkthrough-Duty-Free-Store des Flughafens München. Unmittelbar nach dem Verlassen der zentralen Sicherheitskontrolle werden die Fluggäste durch diese kuratierte Verkaufsfläche geleitet, welche Warensortimente aus den Segmenten Kosmetik, Spirituosen und Accessoires bündelt. Die kommerziellen Flächen werden zu einem wesentlichen Teil von der eurotrade Flughafen München Handels GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Flughafengesellschaft, bewirtschaftet. Nach Angaben des Geschäftsführers Sven Zahn steht hierbei eine hochwertige und unmittelbar in die Wegeführung integrierte Platzierung im Vordergrund. Ergänzt wird die Handelsstruktur durch externe Drittmieter aus dem Luxus- und Premiumsegment. Das Markenportfolio umfasst unter anderem Modemarken wie Boss, Polo Ralph

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