Michael O’Leary

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Michael O’Leary

Fluggesellschaften stellen Passagiere auf höhere Ticketpreise bis 2028 ein

Fluggäste in Europa müssen sich auf absehbare Zeit auf spürbar höhere Ticketpreise einstellen. Wie Michael O’Leary, Vorstandsvorsitzender der Ryanair Group, am 8. Oktober 2026 im Rahmen einer Konferenz des Branchenverbandes Airlines for Europe (A4E) in Brüssel erklärte, schlagen die stark gestiegenen Kerosinpreise im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten voll auf die Betriebskosten der Luftfahrtunternehmen durch. Der Preis für Flugtreibstoff liegt derzeit rund 50 Prozent über dem Niveau vor Beginn der Rolllagen und dürfte nach Einschätzung des Managements für die kommenden 12 bis 18 Monate auf diesem hohen Niveau verharren. Damit warnte erstmals ein hochrangiger Branchenvertreter öffentlich davor, dass die finanziellen Nachwirkungen des Konflikts bis in das Jahr 2028 hineinwirken könnten. Parallel dazu standen auf dem Treffen der europäischen Airline-Chefetagen Fragen der Cockpitsicherheit im Fokus. Kerosinpreisentwicklung belastet die Bilanzen der europäischen Fluggesellschaften Die Preissprünge beim Flugtreibstoff setzen die Margen der europäischen Fluggesellschaften im bisherigen Jahresverlauf 2026 unter erheblichen Druck. Obwohl viele Anbieter Teile ihres Treibstoffbedarfs über Finanzinstrumente (Hedging) gegen Preisschwankungen abgesichert hatten, schwindet dieser Puffer zusehends. Für das Jahr 2027 verfügen zahlreiche Fluggesellschaften über deutlich geringere Absicherungsquoten. Michael O’Leary wies in Brüssel darauf hin, dass die Branche im kommenden Jahr vor einer enormen Herausforderung bei den Ausgaben stehe. Die Fluggesellschaften seien nicht in der Lage, die massiv gestiegenen Treibstoffrechnungen eigenständig aufzufangen, ohne diese an die Passagiere weiterzugeben. Die Situation habe sich zu einer ernsten Belastung für den zivilen Luftverkehr entwickelt. Für die Sommersaison deutete der Ryanair-Chef Preisanpassungen von bis zu 20 Prozent an. Auch Vertreter anderer großer Konzerngruppen wie

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