Türkei

Weitere Artikel aus der Rubrik

Türkei

Erdbeben: Flughafen München spendet 270.000 Euro

Der Flughafen München und die Bodenabfertigungstochter Aeroground spenden zu Gunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien 200.000 Euro. Weitere 70.000 Euro steuert der Flughafenverein München e.V. bei. Beim größten Airport Bayerns und ihrem Tochterunternehmen AeroGround arbeiten zahlreiche türkischstämmige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Erdbeben hat nach aktuellen Meldungen mehr als 16.000 Menschen das Leben gekostet und Zehntausende obdachlos gemacht. „Mit Entsetzen haben wir von den Folgen des schweren Erdbebens erfahren, das viele Städte und Dörfer im Südosten der Türkei und im Norden Syriens verwüstet hat. Die Flughafenfamilie steht in großer Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, die sich Sorgen um Angehörige und Freunde im Katastrophengebiet machen. Wichtiger als alles andere ist jetzt, dass wir schnelle Hilfe leisten“, so Flughafenchef Jost Lammers.

weiterlesen »

Erdbeben: SunExpress flog medizinische Teams ein

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress hat im Zeitraum von 6. bis 9. Feber 2023 insgesamt 89 Sonderflüge durchgeführt, um medizinische Teams so rasch wie möglich in das vom Erdbeben erschütterte Gebiet in Syrien bzw. in der Türkei zu bringe, Mit den Rückflügen dieser Sonderflüge hat die Fluggesellschaft rund 6.000 vom Erdbeben betroffene Menschen evakuiert. Die Fluggesellschaft transportiert in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden humanitäre Hilfsgüter kostenlos von ihren Bestimmungsorten in der Türkei in die Region, bisher rund 104 Tonnen. Um den Transport in die und aus der Erdbebenregion zu erleichtern, bietet SunExpress kostenfreie Inlandsflüge zwischen dem 7. und 13. Februar 2023 von und nach Adana, Diyarbakır, Gaziantep, Kayseri, Malatya und Mardin an. Darüber hinaus bietet die Airline allen Fluggästen auf Inlands- und internationalen Flügen, die von diesen Zielen abfliegen, bis zum 21. Februar 2023 eine zusätzliche Freigepäckmenge von 15 Kilogramm zu dem im Flugpreis enthaltenen Freigepäck an.

weiterlesen »

Erdbeben: Emirates fliegt Hilfsgüter ein

Im Nachgang der verheerenden Erdbeben, die in Syrien und der Türkei für Zerstörung und zahlreiche Tote gesorgt haben, leistet auch Emirates Sky Cargo humanitäre Hilfe. Die ersten Lieferungen wurden unter den Flugnummern EK121 und EK117 eingeflogen. Es handelt sich um Wärmedecken und Familienzelte des UNHCR sowie um Hilfsgüter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Welternährungsprogramms (WFP) in Form von medizinischen Kits und Notunterkünften, die in Dubai koordiniert werden. In den kommenden Tagen werden weitere Sendungen mit Decken, Zelten, Notunterkünften, Taschenlampen, Wasserverteilungsrampen sowie Trauma- und medizinischen Notfallsets mit Emirates transportiert. „Wir arbeiten mit Experten wie der International Humanitarian City zusammen, um den von den Erdbeben betroffenen und vertriebenen Menschen Soforthilfe zu bieten und die komplexen Wiederaufbaumaßnahmen vor Ort zu unterstützen. Emirates verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Unterstützung humanitärer Hilfsaktionen und bietet mit drei täglichen Flügen nach Istanbul regelmäßige und beständige Großraumkapazitäten für Hilfsgüter und medizinische Versorgung. Dubais einzigartige Position als weltweit größtes internationales Logistikzentrum für Hilfsgüter bedeutet, dass wir die von der Katastrophe betroffenen Gebiete und die am meisten gefährdeten Menschen so schnell wie möglich erreichen können“, so Sheikh Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive von Emirates.

weiterlesen »

Fluggesellschaften bei Erdbeben-Hilfe in Türkei und Syrien

Das Erdbeben in der Türkei und Syrien hat eine Welle von Hilfsmaßnahmen in der Reisebranche ausgelöst. Die deutsch-türkische Sun Express hat bereits 42 Sonderflüge durchgeführt, um medizinische Teams in die betroffene Region zu bringen. Die Airline hat außerdem mehr als 3500 Menschen aus den betroffenen Städten evakuiert und führt kostenfreie Inlandsflüge durch. Mitbewerber Pegasus tut es dem Carrier gleich, mehr als 100 Sonderflüge sind bereits auf das Konto der Airline gegangen. Betroffene konnten bis gestern kostenfrei Inlandsflüge buchen. Die Betroffenheit über die katastrophalen Folgen der Erdbeben in der Türkei und Syrien ist in der Reisebranche groß. Viele haben schnell reagiert und Spendenaktionen organisiert. Unter den Fluggesellschaften engagiert sich unter anderem auch Turkish Airlines. Die Airline hat bereits Flugzeuge voll mit Hilfsgütern an Bord vom Flughafen Nürnberg in die Krisenregion entsendet.nt

weiterlesen »

Anadolujet: Flugverbindung nach Izmir startet nicht wie geplant

Die Einführung der neuen zweiwöchentlichen Verbindung von Izmir nach Belgrad verzögert sich. Die vor einem Monat geplanten Flüge sollten ursprünglich am 16. Februar 2023 aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft, eine virtuelle Billigmarke von Turkish Airlines, hat den Start der Strecke nun jedoch auf den 13. April 2023 verschoben, damit er mit dem ersten Flug von Air Serbia auf dieser Strecke am 15. April 2023 zusammenfällt. Die beiden Airlines sind Codeshare-Partner und arbeiten an einer Joint Venture-Vereinbarung. Wie der serbische Carrier letzte Woche bekannt gab, ist Izmir mit einer Reihe bereits ausverkaufter Flüge in den kommenden Sommermonaten eine der am besten verkauften neuen Routen. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

weiterlesen »

Moskau: Pobeda baut Türkei-Angebot aus

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda baut im Sommerflugplan 2023 ihr Türkei-Angebot weiter aus. Ab Moskau-Vnukovo wird man künftig die Ziele Dalaman und Bodrum ansteuern. Ab 3. Juni 2023 soll es dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 in die zuletzt genannte türkische Stadt gehen. Diese Strecke soll vorläufig dreimal pro Woche bedient werden. Ab 1. September 2023 will man täglich bedienen. Derzeit ist die Buchbarkeit bis zum 15. Oktober 2023 befristet. Ebenso will man ab 2. Juni 2023 mit Boeing 737-800 viermal pro Woche zwischen Moskau-Vnukovo und Dalaman fliegen. Auch diese Strecke soll ab 1. September 2023 täglich bedient werden.

weiterlesen »

Sanktionen: USA wollen Ersatzteilversorgung Russlands über die Türkei unterbinden

Obwohl die Türkei Mitglied der Nato ist, beteiligt man sich bislang nicht an den gegen Russland und Belarus gerichteten Sanktionen. Dies in den Vereinigten Staaten von Amerika zunehmend ein Dorn im Auge und betrifft auch die Luftfahrt. Konkret geht es darum, dass Washington erreichen will, dass die Türkei die Nutzung des Luftraums von Flugzeugen, die in den USA gefertigt wurden, untersagt. Weiters will man die Ersatzteilversorgung unterbinden, denn laut Biden-Administration sollen russische Carrier über die Türkei durchaus an Komponenten, die eigentlich den Sanktionen unterliegen, kommen. Für die Türkei wird es allerdings schwierig, denn die USA drohen mit drastischen Geldstrafen bzw. stellen auch die Route ins Fenster, dass künftig weder Flugzeuge noch Ersatzteile in den Bosporus-Staat geliefert werden könnten. Auf der anderen Seite ist die Türkei enorm stark vom Tourismus abhängig und konnte sich ungeachtet des Ukraine-Kriegs in der russischen Föderation als Billig-Destination positionieren. Im Sommer 2022 hat man den Fokus besonders stark auf russische Touristen gelegt. In vielen Fällen sind diese mit Maschinen des Herstellers Boeing nach Antalya und Co geflogen. Genau das ist den USA ein Dorn im Auge. Der Umstand, dass russische und weißrussische Maschinen weiterhin den türkischen Luftraum nutzen dürfen und obendrein Wartung und Ersatzteilversorgung erhalten, stört die USA ganz besonders. Man weist die türkische Regierung eindringlich daraufhin, dass bei weiterer Missachtung der Exportkontrolle drastische Strafen drohen könnten. Somit befindet der von Erdogan geleitete Nato-Staat in einer Zwickmühle zwischen Biden und Putin.

weiterlesen »

Southwind Airlines hat ersten Airbus A321neo übernommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat ihren ersten werksneuen Airbus A321neo übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TC-GRE und wurde laut CH-Aviation.com am 20. und 21. Jänner 2023 von Hamburg (Finkenwerder) nach Antalya überführt. Zum Zeitpunkt des Ferry-Fluges erschien der Mittelstreckenjet noch in Full-White. Zwischenzeitlich erhielt dieser in der Türkei die Livery des Carriers, der ursprünglich gegründet wurde, um den Flugverkehr zwischen Russland und der Türkei auszubauen. Im Sommerflugplan 2023 wird man aber auch Westeuropa-Ziele ins Streckennetz aufnehmen. Bislang wurde der Flottenneuzugang noch nicht kommerziell eingesetzt. CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf das Unternehmen, dass der Erstflug mit der TC-GRE voraussichtlich Mitte Feber 2023 durchgeführt werden soll. Bislang bestand die Flotte aus einem Airbus A321 und zwei A330. Es handelt sich um Gebrauchtflugzeuge, die von der Air Lease Corporation geleast werden.

weiterlesen »

Mavi Gök Airlines nimmt Friedrichshafen-Antalya auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Mavi Gök Airlines beabsichtigt im Hochsommer 2023 zwischen Friedrichshafen und Antalya zu fliegen. Man ist im Auftrag der konzerneigenen Reiseveranstalter der Anex Group tätig. Der Erstflug soll am 30. Juli 2023 durchgeführt werden. Die Bedienung ist jeweils für den Verkehrstag Sonntag vorgesehen. Vorerst ist diese Strecke bis zum 15. September 2023 befristet, jedoch ist bei entsprechender Nachfrage eine Verlängerung zumindest nicht ausgeschlossen.

weiterlesen »

Metro-Linie zum Flughafen Istanbul offiziell eröffnet

Die komplizierte öffentliche Verkehrsanbindung des neuen Flughafens Istanbul stand immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Das änderte sich am Sonntag, den 23. Jänner 2023, denn eine Metrolinie, die den Airport mit der Innenstadt verbindet, wurde eröffnet. Die U-Bahn-Linie ist etwa 34 Kilometer lang und verbindet das Zentrum mit dem Airport. Die Fahrzeit beträgt in etwa 24 Minuten und somit gegenüber dem bisherigen Öffi-Angebot eine erhebliche Verbesserung. Die Einweihung wurde vom türkischen Präsidenten Erdoğan vorgenommen.

weiterlesen »