
Uganda Airlines besiegelt Großauftrag für Boeing
Die staatliche Fluggesellschaft Uganda Airlines hat einen weitreichenden Vertrag über den Kauf einer zweistelligen Anzahl von Verkehrs- und Frachtflugzeugen mit dem US-amerikanischen Luftfahrtkonzern Boeing abgeschlossen. Das Gesamtvolumen des Geschäfts beläuft sich nach offiziellen Angaben auf rund 985 Millionen US-Dollar. Die vertragliche Vereinbarung wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im ugandischen Staatshaus in Entebbe im Beisein von Präsident Yoweri Museveni sowie Vertretern des Herstellers, hochrangigen Regierungsbeamten und Vertretern der Botschaft der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Der Kontrakt sieht die Lieferung von insgesamt acht Passagiermaschinen sowie zwei spezialisierten Frachtflugzeugen vor. Ziel dieser massiven Investition ist es, die Transportkapazitäten des Landes im Passagier- und Logistiksegment drastisch auszuweiten, um Uganda als zentralen Luftverkehrsknotenpunkt in Ost- und Zentralafrika zu etablieren. Neben der Lieferung der Fluggeräte umfasst das Abkommen auch umfassende Vereinbarungen zur technischen Unterstützung, Schulungsprogrammen für das Flug- und Bodenpersonal sowie Initiativen zum langfristigen Kapazitätsaufbau innerhalb der nationalen Luftfahrtinfrastruktur. Die vertraglichen Details der Flottenstruktur und inoffizielle Medienberichte Die offizielle Absichtserklärung spezifiziert die Anschaffung von acht neuen Passagierflugzeugen sowie zwei dedizierten Frachtmaschinen. Bei den Frachtflugzeugen handelt es sich um eine Boeing 767 Converted Freighter für die Langstrecke sowie eine kleinere Boeing 737 Converted Freighter, die primär auf kontinentalen Routen eingesetzt werden soll. Diese umgebauten Frachtmaschinen ermöglichen es der Fluggesellschaft, flexibel auf das wachsende Transportbedürfnis im afrikanischen Güterverkehr zu reagieren, ohne die wesentlich höheren Anschaffungskosten von werksneuen reinen Frachtflugzeugen tragen zu müssen. Bezüglich der genauen Typenbezeichnungen der acht Passagiermaschinen hielten sich die Vertragspartner während der Unterzeichnung bedeckt. Berichte lokaler ugandischer Medien und Branchenanalysten deuten jedoch übereinstimmend darauf hin,