Juni 8, 2020

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Juni 8, 2020

AUA-Pensionen drücken auf die Finanzen

In der letzten Bilanz wurden 120 Millionen Euro für Nachschusspflicht für Pensionen von rund 160 Mitarbeitern zurückgestellt. Die Betroffenen sollen laut Kurier gar nicht daran denken ihren Beitrag zur Rettung des Carriers zu leisten. Die geplante Staatshilfe für die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird in den letzten Wochen äußerst kontrovers diskutiert. Die Meinungen gehen von „sollen doch die Deutschen zahlen“ bis hin zur Behauptung, dass der Carrier „systemrelevant“ wäre und gar die ganze Wirtschaft ohne Austrian Airlines vor dem Kollaps stehen könnte. Fast von der Öffentlichkeit unbemerkt führt die AUA Rückstellungen in der Höhe von 120 Millionen Euro für lediglich 160 Pensionisten, wie die Tageszeitung Kurier aufdeckte. Das Medium schreibt, dass rund 7.000 Mitarbeiter mit Gehaltseinbußen zum Erhalt des Carriers beitragen, jedoch gleichzeitig rund 160 „privilegierte Personen“ gar nicht daran denken würden ihren Beitrag zur Rettung des Unternehmens zu leisten. Es handelt sich dabei um ehemalige Führungskräfte, die zusätzlich zur regulären ASVG-Pension laut Kurier „einige Tausend Euro im Monat an Firmenrenten erhalten“. Diese Betriebsrenten sollen auf Einzelverträgen mit entsprechenden Pensionszusagen basieren und weiters sollen diese garantiert sein, unabhängig davon was die Veranlagung der Pensionskasse ergibt. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass wenn der wirtschaftliche Erfolg der Veranlagung niedriger ist als der vertragliche Anspruch, so muss Austrian Airlines den Differenzbetrag laut dem Medienbericht nachschießen. Der Kurier schreibt, dass in der Vorjahresbilanz 120 Millionen Euro für eben diese Aufstockung zurückgestellt wurden und die Somme seit mehreren Jahren stark steigend ist. Grund dafür ist, dass die Performance der Pensionskasse eben seit einiger Zeit unterdurchschnittlich ist. Dies führt

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