Juni 10, 2020

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Juni 10, 2020

Staatsanwalt ermittelt gegen Ex-Adria-Manager

Der Konkurs des ehemaligen Flag-Carriers Sloweniens hat nun ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Im Nachgang der Pleite von Adria Airways wurde nun bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die letzten beiden Geschäftsführer führt. Ermittelt wird unter anderem aufgrund wegen dem Verdacht auf Betrug und Missbrauch der Position. Für die Betroffenen gilt die Unschuldsvermutung. Letzte Woche führte die Exekutive im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von Adria Airways Hausdurchsuchungen in den Gebieten Kranj und Ljubljana durch und stellte fest und leitete im Anschluss ein Ermittlungsverfahren gegen die ehemaligen Geschäftsführer ein, berichtet der Fernsehsender RTV-SLO.

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Hongkong übernimmt Cathay-Anteile

Die Aktionäre, externe Investoren und die Administration der Sonderverwaltungszone Hongkong greifen dem finanziell angeschlagenen Carrier unter die Arme. Die öffentliche Hand steigt ein. Die Fluggesellschaft Cathay Pacific war bereits vor der Corona-Pandemie stark gebeutelt, denn die Proteste der Bevölkerung Hongkongs führten dazu, dass der Flugbetrieb reduziert werden musste. Die anschließende Viruskrise jedoch stellte den Carrier weitgehend auf den Boden. Lediglich ein kleines Rumpfprogramm, das aus wenigen Destinationen bestand, konnte man aufrechterhalten. In Summe führte das dazu, dass sich die Finanzlage von Cathay Pacific zunehmend zuspitzte. Nun greift die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong der gebeutelten Fluggesellschaft und ihren Töchtern finanziell unter die Arme. Dies allerdings nicht ohne Gegenleistung, denn laut offizieller Mitteilung kommt es auch zu einer Beteiligung. Gruppenweit werden 4,6 Milliarden Euro fließen und die Administration steigt mit etwa sechs Prozent als Aktionär ein. Auch wird die öffentliche Hand künftig Vertreter zu den Sitzungen des Verwaltungsrats entsenden. Der Löwenanteil der Finanzmittel stammt von der Sonderverwaltungszone Hongkong, jedoch sollen sowohl die bestehenden Aktionäre Air China, Qatar und Sire Group ebenfalls ihren Beitrag leisten. Auch konnten weitere Investoren für ein Investment in die Cathay Pacific Group gewonnen werden. Formell handelt es sich um Darlehen. Durch den Einstieg der öffentlichen Hand wurden die Anteile der bisherigen Teilhaber leicht verwässert.

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Edelweiss bereitet Corona-Restart vor

Der Carrier will ab Anfang Juli rund 60 Ferienziele ab der Schweiz anfliegen. Die schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss holte am Dienstag die ersten beiden Maschinen des Typs Airbus A320 zurück nach Zürich-Kloten. Die Jets wurden aufgrund der Corona-Krise temporär auf dem Flugplatz Dübendorf abgestellt. Auch die Konzernschwester Swiss überstellt mittlerweile Flugzeuge zurück nach Zürich. Edelweiss erklärte in einer Aussendung, dass die restlichen drei Airbus A320 in der kommenden Woche zur Homebase zurückgeflogen werden. In Zürich befinden sich bereits die HB-IJW und die HB-IJU. Mit der Überführung an den Flughafen Zürich bereitet sich Edelweiss auf den Sommerflugplan vor, der ab Juli wieder Flüge an voraussichtlich 60 Ferienziele auf der Kurz- und Langstrecke vorsieht.

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Eurowings meldet hohe Nachfrage

Aufhebung der internationalen Reisewarnung soll die Reiselust der Deutschen beflügelt haben. Die Lufthansa-Tochter Eurowings stockt den Flugplan aufgrund „sprunghaft steigender Nachfrage“ weiter auf. Im Laufe des Sommers sollen rund 80 Prozent der Destinationen wiederaufgenommen werden. Die derzeitigen Bestseller sind nach Angaben des Unternehmens: Palma de Mallorca, Sylt, Zürich, Ibiza, Barcelona und Lissabon. Im Juli 2020 will Eurowings rund 100 Warmwasserziele anbieten. Die Nachfrage wäre nach der Aufhebung der weltweiten Reisewarnung durch das deutsche Außenministerium sprunghaft angestiegen. Auch Geschäftsreisende sollen wieder mehr Flugscheine kaufen. Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn werden die doppelten Tagesrandverbindungen wieder angeboten. In Berlin, München, Hannover und Nürnberg will man die Anzahl der Frequenzen und Destinationen weiter ausbauen.

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