Juni 17, 2020

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Juni 17, 2020

Neustart: Norwegian kündigt 78 Strecken an

Ursprünglich stellte der finanziell angeschlagene Carrier in Aussicht, dass rund ein Jahr Flugpause eingelegt wird. Nun kommt es anders und der Flugbetrieb soll im Juli 2020 wieder anlaufen. Noch vor einigen Wochen wollte Norwegian Air erst nächstes Jahr wieder abheben. Nun startet der Carrier doch mit 78 Strecken und verzeichnet dabei sogar überraschenderweise hohe Nachfrage-Zahlen. Im Zuge dessen kehren auch knapp 600 Angestellte zu ihrem Arbeitsplatz zurück. Die stark insolvenzbedrohte Fluglinie habe besonders am Anfang der Krise unter den Folgen gelitten, wie aero.de berichtet. Haarscharf sei man an der Insolvenz entkommen. Noch rechtzeitig bekam man Schützenhilfe: Die chinesische BOC Aviation ist als Großaktionär eingestiegen und auch die nationale Regierung griff der Airline unter die Flügel.

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Icelandair will weniger 737-Max

Die Boeing 757-200 sollen länger als ursprünglich geplant betrieben werden. Im Gegenzug will der Carrier die 737-Max-Order reduzieren. Flugzeugbauer Boeing erlebt während dieser Krise eine noch nie dagewesene Storno-Welle. Besonders das 737 Max-Modell verliert rasant an Beliebtheit, schon 615 Abbestellungen musste man seit Anfang des Jahres hinnehmen. Nun ziehe auch Icelandair in Erwägung, auf die neue 737-Generation zu verzichten. Medienberichten zufolge plane die Fluggesellschaft nicht mehr mit den zehn Maschinen, welche noch auszuliefern wären. Viel mehr würde man es bevorzugen, länger mit der 757-200 zu operieren. Diesbezügliche Klauseln in der Vereinbarung würden eine solche Stornierung möglich machen, wie aero.de berichtet. Dies könnte in Zukunft unter anderem die Türen zum Konkurrenten Airbus öffnen.

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Wien: Lounges bleiben geschlossen

Schenkte man der jüngsten Medieninformation des größten Flughafens Österreichs Glauben, so wären die exklusiven Wartebereiche bereits offen. Dem ist aber nicht so, bestätigte auch ein Sprecher. Entgegen der ursprünglichen Mitteilung des Wiener Flughafens bleiben die Lounges auch weiterhin geschlossen. Die Öffnung wird zwar bereits geprüft, jedoch ist diese auch vom zu erwartenden Passagieraufkommen abhängig, so Flughafen-Wien-Sprecher Peter Kleemann. Die Kapazität des Terminal 3 betrachtet man momentan als ausreichend. „Die Abfertigung erfolgt in der nächsten Zeit weiterhin im Terminal 3. Wann Terminal 1 und 1A wieder in Betrieb genommen werden, hängt ebenfalls vom Passagieraufkommen ab“, erklärt Kleemann.

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Corona-Comeback: China streicht wieder Flüge

Der neuerliche Verbreitung des Coronavirus in der chinesischen Hauptstadt Peking hat nun auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Peking verfällt wieder in alte Muster: Wegen des neuen Covid-19-Ausbruchs werden die Schutzmaßnahmen in der chinesischen Hauptstadt drastisch verschärft. So wurden bereits am heutigen Tag mindestens 1250 geplante Flüge gecancelt – dies entspricht knapp 70 Prozent der geplanten Flüge. Bereits Tage davor habe die nationale Behörden Reiseverbote gegen Einwohner von Stadtvierteln mit „mittlerem“ oder „hohem“ Corona-Risiko ausgesprochen, wie airlines.de berichtet. Nach fast zweimonatiger Corona-Abstinenz verzeichnete man in der Millionen-Stadt die letzten Tage wieder vermehrt Infektionsfälle. Nahezu 30 Wohngebiete waren im Zuge dessen abgeriegelt worden.

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Eurowings stellt Corona-Reise-Assistent vor

Nachdem der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) die Covid-19-Map vorstellte, präsentiert Eurowings nun auch einen hauseigenen Reiseassistent: Der „Eurowings Flight Guide“ soll Menschen dabei helfen, die sich oftmals kurzfristig ändernden Einreisebestimmungen im Blick zu behalten. Dabei geben Kunden geben auf eurowings.com lediglich ihr gewünschtes Reiseziel ein und erhalten prompt Informationen über aktuelle Einreisebestimmungen. Doch nicht nur das, auch über etwaige Schutzmaßnahmen vor Ort: Was gilt für Hotels, Ferienhäuser und Gastronomie im Land? Wo ist das Tragen einer Maske notwendig, und was müssen Gäste bei Aktivitäten im Land berücksichtigen? „Wir spüren die Verunsicherung der Kunden und reagieren darauf mit einer smarten, digitalen Lösung“, so CEO Jens Bischof.

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Stuttgart: Pistensanierung rechtzeitig vor dem Sommer fertig

Die „Corona-Pause“ wurde in Stuttgart zur Sanierung der einzigen Piste genutzt. Die Bauarbeiten sind nun abgeschlossen. Nachdem die lang geplanten Bauarbeiten aufgrund der Pandemie kurzfristig um einige Tage vorverlegt wurden, ist die Runway-Erneuerung am Stuttgarter Flughafen erfolgreich abgeschlossen. Ab Donnerstag steht die Start- und Landebahn wieder mit ihrer ursprünglichen Länge von 3.345 Metern für den Flugverkehr zur Verfügung. Auf einem Teil der Runway war die Betondecke auf rund 1.200 Metern Länge erneuert worden. „Wir sind froh, dass wir die Bauarbeiten so schnell und erfolgreich umsetzen konnten. Einen Teil der Start- und Landebahn zu erneuern und gleichzeitig Flugverkehr zu ermöglichen, war eine besondere technische Herausforderung. So ein Projekt haben auch wir als Flughafengesellschaft nur alle zwanzig Jahre. Unser Dank gilt allen, die dieses Vorhaben von langer Hand begleitet und unterstützt haben – den zuständigen Behörden, der Deutschen Flugsicherung, unseren Airlines, den Auftragnehmern und natürlich auch unserem Projektteam. Alle haben hier tolle Arbeit geleistet“, so Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung.

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Palma: USO leistet Widerstand gegen Lauda-Pläne

Die spanische Gewerkschaft USO fordert Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber in einem offenen Brief zur Einhaltung der spanischen Gesetze auf. Hintergrund ist, dass das Unternehmen bis Donnerstagabend die Unterfertigung neuer Arbeitskonditionen fordert. „Lauda wendet im Personalbereich die gleiche aggressive Vorgehensweise wie Ryanair an. Dadurch sollen die Arbeitsbedingungen des Lauda-Kabinenpersonals in Palma de Mallorca verschlechtert werden. Eine der Maßnahmen, die Lauda nun versucht durchzusetzen ist, dass in den Verträgen eine Saisonalität festgehalten wird. Das bedeutet, dass die Flugbegleiter im Winter ohne Bezahlung dastehen würden. Das gilt nicht für Piloten, sondern nur für Flugbegleiter. Die Gehälter sollen für einen Zeitraum von fünf Jahren reduziert werden und gleichzeitig ignoriert man die in den spanischen Gesetzen vorgesehenen Verfahren“, so Ernesto Iglesias, Cabin-Crew-Coordinator bei USO, die das Personal sämtlicher Ryanair Group Airlines in Spanien vertritt. Nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter ist der Versuch die Arbeitsbedingungen einseitig zu ändern gemäß Artikel 41 des spanischen Arbeitsrechts illegal. USO verweist auch darauf, dass die Konzernmutter Ryanair in Spanien ebenfalls nach selbigem Muster versucht die Verträge zu ändern. USO warnt Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber davor, dass die Nichteinhaltung der Vorschriften nach Artikel 41 dazu führen könnte, dass die begehrten Änderungen für nichtig erklärt werden könnten. Daher fordert die Gewerkschaft dazu auf, dass zunächst über die neuen Arbeitsbedingungen informiert werden sollen und anschließend die Beschäftigten die Möglichkeit haben eine Vertretung zu gründen, die mit dem Unternehmen verhandeln kann. Hierbei geht USO davon aus, dass die gute Absicht besteht die Auswirkungen der Corona-Krise aus die Basis Palma de Mallorca zu gering wie möglich zu halten.

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