Juni 29, 2020

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Juni 29, 2020

Griechen führen kompliziertes Einreiseverfahren ein

Spätestens 48 Stunden vorher muss ein kompliziertes Online-Formular ausgefüllt werden. Anschließend wird ein QR-Code zugeschickt, der nach der Landung vorgezeigt werden muss. Erst dann erfahren Reisende, ob sie durchgewunken werden oder zum PCR-Test und bis zu 36 Stunden in Quarantäne müssen. Offiziell öffnet Griechenland am Mittwoch, den 1. Juli 2020 wieder die Grenzen für die meisten EU-Bürger. Allerdings gab die Regierung am Montag bekannt, dass ein QR-Code erforderlich ist, der unbedingt vorgezeigt werden muss. Dazu ist eine Registrierung im Internet notwendig, die mindestens 48 Stunden vor der beabsichtigten Einreise zu erledigen ist. Stichprobenartig wird Griechenland auch Österreicher, Deutsche und Schweizer zum PCR-Test auffordern. Dabei wird nach der Landung durch medizinisches Personal ein Abstrich genommen. Der Betroffene muss sich dann in eine Kurzzeit-Quarantäne in einem Hotel begeben und dort das Ergebnis abwarten. Dies kann bis zu 36 Stunden dauern. Immerhin: Für die Kosten der Testung und der nicht ganz freiwilligen Unterkunft kommt der griechische Staat auf. Die Online-Registrierung muss zwingend mindestens 48 Stunden vor der beabsichtigten Einreise vorgenommen werden. Derzeit ist das Internetportal travel.gov.gr nur in englischer Sprache verfügbar. Doch mit einer „bloßen Anmeldung“ ist es nicht getan, denn Griechenland fordert außergewöhnlich viele Informationen inklusive Besuche in anderen Ländern samt Adressen und Telefonnummern von Personen, mit denen man Kontakt hatte. Weiters muss eine Adresse angegeben werden, unter der man die nächsten 14 Tage in Griechenland erreichbar ist. Dies kann beispielsweise ein Hotel sein. Wie dies allerdings gehandhabt wird, wenn der Urlaub nur ein Wochenende oder eine Woche dauert, ist noch unklar.

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Schnell und einfach zum Privatjet

Fast einfach wie ein normales Flugticket kann man nun beim Wiener Businessjetbetreiber Euro Flight private Flüge buchen. Doch der persönliche Service leidet darunter keinesfalls. Ab sofort ist es beim Bedarfsluftfahrtunternehmen Euro Flight möglich, dass Flüge mit Businessjets so einfach wie normale Flugtickets gebucht werden können. Interessenten geben dabei ihren gewünschten Abflugs- und Zielort sowie Datum und Uhrzeit ein und erhalten sofort eine Preisauskunft. Private Flüge mit Businessjets von Euroflight können oneway, als Hin- und Rückflug, aber Multi-Stop mit mehreren Zwischenlandungen gebucht werden. Letzteres ist insbesondere für Geschäftsreisende, die am selben Tag Termine in verschiedenen Städten wahrnehmen wollen, interessant. Nach Eingabe der Daten wird die Flugstrecke auf einer Karte visualisiert. Die voraussichtlichen Flugzeiten und ein ungefährer Richtpreis werden ebenfalls angezeigt. Bei Interesse können Passagiere ihre Daten eingeben und ein verbindliches Angebot anfordern. Anschließend erfolgt eine Kontaktaufnahme durch das Team von Euro Flight, das über alle weiteren Dinge informiert und auch hinsichtlich eventueller Einreisebestimmungen. Sofern benötigt, kann auch eine PCR-Testung in einem renommierten Labor vermittelt werden.

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SAS kündigt viele Mitarbeiter

Rund 1.600 Mitarbeiter werden SAS verlassen müssen. Mittelfristig rechnet man mit einer niedrigen Nachfrage. Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS wird laut lokalen Medienberichten etwa 1.600 Mitarbeiter abbauen. Dabei handelt es sich primär um fliegendes Personal und an Flughäfen stationiertes Medienpersonal, berichtet die Agentur Ritzau. SAS bestätigte die Meldung. Von der Coronakrise sieht sich SAS besonders hart getroffen. Erschwerend kommt dazu, dass es beispielsweise in Schweden keine Kurzarbeit gibt, die das Unternehmen entlasten könnte. Auch rechnet der Carrier mit einer längerfristig niedrigen Nachfrage und vermutet, dass frühestens im Jahr 2022 wieder ein übliches Niveau erreicht wird.

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Smartwings baut 600 Mitarbeiter ab

Etwa 25 Prozent der Bediensteten des größten Airlinekonzerns Tschechiens sollen bis Jahresende abgebaut werden. Indes bereitet der Staat ein Kreditprogramm vor. Bei der tschechischen Fluggesellschaft Smartwings steht ein großer Personalabbau bevor. Nach Angaben des Unternehmens werden bis Jahresende etwa 600 Mitarbeiter gekündigt. Dabei handelt es um fliegendes Personal und Beschäftigte am Boden. Gemessen an der Gesamtanzahl der Bediensteten steht also eine Reduktion um 25 Prozent bevor. Keine Angaben machte der Konzern dazu, ob sich die Maßnahme auch auf die Tochtergesellschaft CSA erstrecken wird. Bislang gewährte die Tschechische Republik keine Staatshilfe, doch im Rahmen eines neuen Programms soll die Verkehrsbranche Zugang zu Darlehen, die zu 80 Prozent vom Staat besichert werden, bekommen.

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Corendon in Weeze gelandet

Am Samstag, den 27. Juni 2020 führte die türkische Fluggesellschaft Corondon den ersten Flug zwischen Antalya und Weeze durch. An Bord der Boeing 737-800 befanden sich Angaben des deutschen Regionalflughafens 75 Passagiere, die in Richtung Türkei flogen. „Wir freuen uns über die Premiere der Corendon Airlines in Weeze. Diese Streckeneröffnung unseres neuen Partners zu Beginn der Sommerferien ist für unseren Flughafen ein sehr positives Signal“, so Flughafendirektor Ludger van Bebber. Tarik Helvaci, Stationschef der Corendon Airlines für die deutschen Abflughäfen erklärte: „Der Flughafen Weeze hat uns wegen seiner guten Lage in der Grenzregion, der großen  Beliebtheit bei seinen Kunden und wegen der ausgezeichneten Zusammenarbeit auf allen Ebenen überzeugt. Dem ersten Corendon Airlines – Flug heute in Weeze werden viele weitere folgen!“ Im Flugplan der Airline sind in diesem Sommer zunächst zwei wöchentliche Flüge nach Antalya vorgesehen. An Bord der Corendon Airlines werden vornehmlich Gäste erwartet, die eine Pauschalreise bei einem der namhaften deutschen und niederländischen Veranstalter gebucht haben.

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AUA kündigt weitere Ferienziele an

Kurz vor Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern Österreichs kündigt die AUA die Wiederaufnahme weiterer Urlaubsdestinationen an. Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird im Juli 2020 weitere Feriendestinationen aufnehmen. Palma de Mallorca, das ansonsten nur von Ryanair bedient wird, fliegt einmal pro Woche als Charterverbindung an. Wien-Zadar wird in Kürze ebenfalls wieder angeboten. Darüber hinaus verdoppelt Austrian Airlines die Anzahl der Flüge nach Dubrovnik und Split auf bis zu sechs Verbindungen pro Woche. Ab Juli geht es zudem täglich nach Thessaloniki (statt viermal die Woche). Nizza wird von vier auf fünf wöchentliche Flüge aufgestockt. Weiters werden unter anderem Flüge nach darunter Karpathos, Kos, Rhodos, Santorin oder Zakynthos angeboten. „Durch die Aufhebung vieler innereuropäischer Reisebeschränkungen, zuletzt zum Beispiel für Spanien, können wir unser Angebot entsprechend erweitern“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Natürlich müssen weiterhin die jeweiligen lokalen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden, zum Beispiel was das Tragen von Masken betrifft. Ansonsten steht einem Sommerurlaub am Strand allerdings nichts im Weg.“

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Swiss fliegt wieder domestic

Auch innerhalb der Schweiz wird der Kranich-Ableger ab Juli 2020 wieder fliegen. Ab Genf und Zürich baut der Carrier das Sommerangebot weiter aus. Die Lufthansa-Tochter Swiss veröffentlichte am Montag ihr aktualisiertes Flugangebot für die laufende Sommerflugplanperiode. Dabei stockt der Carrier die Anzahl der Flüge ab Zürich und Genf sowohl auf der Kurz- als auch auf der Langstrecke auf. Bis Ende Oktober will Swiss rund 40 Prozent des ursprünglich geplanten Angebots fliegen. Ab Zürich wird Swiss im Juli 12 Europastrecken ins Programm nehmen, darunter Bilbao und Alicante in Spanien, Venedig (Italien), Cork (Irland) und Oslo (Norwegen). Deutlich verstärkt werden ab Zürich die bereits im Juni wieder aufgenommenen Verbindungen nach Deutschland (Berlin, Hamburg, Westerland), Portugal (Lissabon, Porto), Frankreich (Nizza), Serbien (Belgrad), Irland (Dublin) und Österreich (Wien). Ab Genf nimmt Swiss 24 weitere Europastrecken wieder in ihr Programm auf, darunter zahlreiche touristische Ziele im Süden Europas. In Griechenland fliegt SWISS wieder nach Heraklion, Kalamata, Korfu, Kos, Mykonos, Thessaloniki und Zakynthos, in Italien nach Brindisi, Catania, Florenz und Olbia und in Spanien nach Alicante, Menorca und Valencia. Darüber hinaus werden die Frequenzen nach Athen (Griechenland), Faro, Lissabon und Porto in Portugal, Frankfurt (Deutschland) und Pristina (Kosovo) erhöht. Auch die Verbindung Zürich-Genf wird im Juli wieder aufgenommen. Im Juli und August sind 12 wöchentliche Flüge geplant, in den Monaten September und Oktober 21. Damit erhalten Passagiere ab Genf wieder nahtlosen Zugang zu zahlreichen Interkontinentaldestinationen ab Zürich. Neu fliegt Swiss ab Juli wieder nach São Paulo (Brasilien), Shanghai (China), Montreal (Kanada) und Tel Aviv (Israel). Im

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Lufthansa setzt 50 Prozent der Flotte ein

Mit rund der Hälfte aller Maschinen ist die Lufthansa Group im Sommer 2020 in der Luft. Bis Ende Oktober will man etwa 90 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenziele reaktiviert haben. Der Lufthansa-Konzern adaptierte am Montag die Planungen für die laufende Sommerflugplanperiode. Rund die Hälfte aller Maschinen, etwa 380 Stück, werden im Einsatz sein. Gegenüber der ursprünglichen Planung, die in der Zeit vor Corona erstellt wurde, bietet man in etwa 40 Prozent der Kapazität an. „Nach und nach öffnen sich die Grenzen wieder. Die Nachfrage steigt, kurz- und auch langfristig. Wir bauen daher den Flugplan und unser globales Netz konsequent weiter aus und treiben unseren Restart voran. Ich freue mich, dass wir unseren Gästen nun noch mehr Verbindungen in alle Welt mit allen Gesellschaften über alle Drehkreuze anbieten können,“ so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Ende Oktober werden über 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und über 70 Prozent der Langstreckendestinationen der Group wieder angeflogen. Kunden, die jetzt ihren Sommer- und Herbsturlaub planen, steht damit über alle Drehkreuze des Konzerns ein weltweit umfangreiches Netz für touristische und geschäftliche Verbindungen zur Verfügung. So wird beispielsweise die Kernmarke Lufthansa im Sommer/Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 150-mal Ziele auf dem amerikanischen Kontinent anfliegen. Rund 90 Flüge sind wöchentlich nach Asien geplant, über 45 in den Mittleren Osten und über 40 nach Afrika. Wieder aufgenommen werden bis Oktober unter anderem ab Frankfurt: Washington, San Francisco, Orlando, Seattle, Detroit, Las Vegas, Philadelphia, Dallas, Singapur, Seoul,

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