Juli 7, 2020

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Juli 7, 2020

EU-Kommission genehmigt AUA-Staatshilfe

Die Wettbewerbshüter in Brüssel haben keine Einwände gegen die Staatshilfe für die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines. Allerdings steht noch eine Zustimmung in Deutschland aus. Am Montagabend erteilte die EU-Kommission grünes Licht für das Rettungspaket, das für die Fluggesellschaft Austrian Airlines geschnürt wurde. Dieses ist nach Angaben des Carriers insgesamt 600 Millionen Euro schwer, wobei davon 150 Millionen Euro in Form eines direkten Zuschusses der Republik Österreich fließen werden. Damit sind die meisten Voraussetzungen für die Umsetzung des Hilfspaketes der Austrian Airlines geschaffen, lediglich die Zustimmung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der deutschen Bundesregierung ist noch ausständig. „Hinter uns liegen die herausforderndsten Monate in der Geschichte unserer Austrian Airlines. Mit dem grünen Licht der EU Kommission können wir nun zuversichtlich in die Zukunft blicken und auch der österreichischen Wirtschaft wieder vollen Schub geben. Dafür sind wir sehr dankbar,“ kommentiert Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech die Entscheidung.

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Magnus Brunner lädt zum Runden Tisch ein

Der innerhalb der österreichischen Bundesregierung für Luftfahrtagenden zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) beruft am Donnerstag einen Runden Tisch ein. Diskutiert werden Empfehlungen zum Schutz der Gesundheit der Passagiere und des Personals angesichts der Corona-Pandemie. Eingeladen sind Vertreter aller österreichischen Fluggesellschaften, der Business Aviation, der Flughäfen und Experten der Gesundheitsbehörde und der Bundesministerien. Laut Ankündigung sollen Empfehlungen diskutiert und evaluiert werden. Ziel des Runden Tisches ist, dass die Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von COVID-19-Ansteckungen effizient und sicher umgesetzt werden können. Der Termin findet in den Räumlichkeiten des Mobilitätsministeriums statt.

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Austrian Airlines will nun Schulden bei Kunden begleichen

Nachdem es für die Staatshilfe grünes Licht aus Brüssel gab, denkt man bei Austrian Airlines darüber nach die Schulden bei Kunden und Reisebüros schneller zu begleichen. Das Unternehmen steht aufgrund der Hinhaltetaktik seit mehreren Wochen in der Kritik. Austrian Airlines steht seit mehreren Monaten in Sachen Rückerstattung von Flugscheinen, die aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen temporären Einstellung des Flugbetriebs nicht angetreten werden konnten. Selbst in die Politik schaffte es das Verhalten des Unternehmens, denn auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger forderte Austrian Airlines wiederholt auf ihren Verpflichtungen nachzukommen. Nachdem nun die Staatshilfe durch die EU-Kommission bewilligt wurde, wendet sich die Lufthansa-Tochter in einer Medienmitteilung an die Öffentlichkeit und verspricht eine “beschleunigte Auszahlung von Ticket-Rückerstattungen”. Eigentlich hätte der Carrier die Zahlungen innerhalb von sieben Tagen zu leisten gehabt, doch nahm es damit die gesamte Branche nicht sonderlich genau. „Die weltweite Corona Pandemie hat die Luftfahrt vor nie da gewesene Herausforderungen gestellt. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Service Centern arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anfragen und Anträge abzuarbeiten. Derzeit wird wöchentlich die Auszahlung von Rückerstattungen in Millionenhöhe in Auftrag gegeben, das entspricht mehreren tausend Tickets. Zum jetzigen Zeitpunkt konnten so bereits 40 Prozent aller Anträge bearbeitet werden“, erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. “Wir sind uns bewusst, dass die aktuelle Situation für unser Fluggäste nicht zufriedenstellend ist. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Jeder Passagier, der eine Rückerstattung beantragt hat, bekommt sein Geld zurück“. Der Umstand, dass Austrian Airlines auch bei Vertriebspartnern wie Reisebüros tief in der Kreide steht, sorgte ebenfalls für

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Flughafen Wien öffnet Lounge für AUA-Passagiere

Die AUA-Lounges am Flughafen Wien bleiben weiterhin geschlossen, doch können Business- und Status-Passagiere der Lufthansa Group am 8. Juli 2020 die einzige geöffnete Lounge des Airports nutzen. Reisende, die über ein Business-Class-Ticket oder eine Statuskarte von Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss oder Brussels Airlines verfügen, können ab 8. Juli 2020 die Sky Lounge der Flughafen Wien AG nutzen. Die von der AUA selbst betriebenen exklusiven Wartezonen bleiben auch weiterhin geschlossen, bestätigte eine Sprecherin. Die Sky Lounge befindet sich im Terminal 3 rechts neben dem Eingang zur Austrian-Airlines-Lounge und ist derzeit die einzige, die am Wiener Flughafen geöffnet ist. Das Angebot wird insbesondere von Geschäftsreisenden, die über eine Zutrittsberechtigung – beispielsweise durch spezielle Kreditkarte, eine Mitgliedschaft in einem Lounge-Club oder ein Businessclass-Ticket einer Airline, die mit dem Flughafen Wien ein entsprechendes Abkommen zur Nutzung geschlossen hat – durchaus sehr rege genutzt, wie ein Lokalaugenschein am vergangenen Freitag zeigte. Die Sky Lounge kann auch unabhängig von der Airline gegen Bezahlung einer Eintrittsgebühr genutzt werden. Diese kann wahlweise über die Homepage der Flughafen Wien AG oder aber auch spontan vor Ort entrichtet werden. Eine Sprecherin erklärte nun: “Zwar bleiben die Austrian Lounges am Flughafen Wien aufgrund der Einschränkungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus und dem nach wie vor reduzierten Reiseaufkommen aktuell weiter geschlossen. Ab 8. Juli 2020 haben unsere Business Class Gäste und Vielflieger auf Flügen mit Austrian Airlines, Lufthansa, Swiss und Brussels Airlines allerdings Zutritt zur Sky Lounge Schengen im Terminal 3 (F-Gates).”

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