Juli 9, 2020

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Juli 9, 2020

München meldet historischen Tiefpunkt

Im ersten Halbjahr des Jahres 2020 verzeichnete der Franz-Josef-Strauß-Flughafen München die niedrigste Fluggastanzahl seit der Inbetriebnahme des Airports. Das Aufkommen ging gegenüber dem Rekordjahr 2019 um zwei Drittel zurück. Die Anzahl der Flugbewegungen sank um 57 Prozent. Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus hat dem Münchner Flughafen nach Jahren eines anhaltenden Verkehrswachstums erstmals wieder einen Rückgang der Fluggastzahlen beschert: Das Passagieraufkommen ging im ersten Halbjahr 2020 um rund 15 Millionen auf knapp 7,8 Millionen zurück und lag damit um zwei Drittel unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der Flugbewegungen sank von über 200.000 Starts und Landungen auf rund 87.000 – ein Minus von 57 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei 87.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert halbiert. Im zweiten Quartal 2020 kam der Passagierverkehr am Münchner Flughafen aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen fast zum Erliegen. Das Fluggastaufkommen reduzierte sich um 98 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Starts und Landungen ging in diesem Zeitraum um rund 92 Prozent zurück. Damit verbuchte der Airport das niedrigste Quartalsergebnis seit der Flughafeneröffnung im Jahre 1992. Die Rückgänge bei der Luftfracht fielen im zweiten Quartal mit einem Minus von 78 Prozent etwas geringer aus. Hier wirkten sich Sonderverkehre mit Frachtmaschinen aus, die medizinische Hilfsgüter nach München transportierten. Die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie spiegeln sich insbesondere in der Verkehrsstatistik der Monate April und Mai wider. Hier lagen die Fluggastzahlen lediglich bei rund einem Prozent der Vorjahreswerte. Seit Mitte Juni die Reisebeschränkungen innerhalb der EU wieder aufgehoben wurden, zeichnet sich ein langsamer

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AK: Quarantäne muss einkalkuliert werden

Die Arbeiterkammer Wien weist in einer Medienmitteilung ausdrücklich darauf hin, dass bei der Rückreise aus Urlaubsländern eine Quarantäne möglich ist. Dies betrifft insbesondere auch Gastarbeiter, die nach Hause zu ihren Familien reisen. In den letzten Tagen belegte die Republik Österreich Einreisende aus Serbien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Rumänen wieder mit Quarantänepflicht und kündigt verstärkte Kontrollen an. Die AK Wien informiert angesichts der Reisewarnung über die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern: Wer in ein Land/Gebiet mit den Sicherheitsstufen 5 oder 6 reist, muss entweder nach der Rückkehr nach Österreich 14 Tage in Quarantäne oder muss den Behörden einen negativen Corona-Test vorweisen. Die Quarantäne muss der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin in den Urlaub einkalkulieren, wenn auf Grund der Rechtslage schon vor Antritt der Reise klar war, dass eine 14-tätige Absonderung vorgeschrieben ist. Der Corona-Test kann entweder im Urlaubsland oder am Flughafen gemacht werden und darf bei Wiedereinreise nicht älter als vier Tage sein. Die Kosten trägt der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin. Die AK fordert die Behörden auf, kostengünstige Möglichkeiten der Testung auch an den Grenzübergängen zu gewährleisten. Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin kann nach einem Aufenthalt in einem Gebiet der Stufe 5 oder 6 um einen Test ersuchen, um die Dauer der Quarantäne zu verkürzen. Eine Verpflichtung zum Test besteht jedoch nicht. Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss dem Unternehmen nicht vorab bekannt geben, wo der Urlaub verbracht wird. Die Beschäftigten sind nur verpflichtet, auf Anfrage nach dem Urlaub mitzuteilen, ob sie einem Gebiet der Stufe 5 oder 6 waren. Wer in ein Gebiet/Land der Stufe 5 oder 6 fährt, kann

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Runder Tisch: Nationale Charta unterschrieben

Am Donnerstag fand auf Einladung von Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) im Verkehrsministerium ein Runder Tisch zur aktuellen COVID-19-Situation in der Luftfahrt statt. Dabei wurde eine nationale Charta unterschrieben. An diese sollen sich alle heimischen Unternehmen in der Branche halten. „Das Virus wird uns noch lange begleiten – die Krise ist noch nicht vorbei. Vor diesem Hintergrund eint uns das gemeinsame Ziel, Menschen gesund und sicher von A nach B zu bringen. Die Unterzeichnung der nationalen COVID-19 Charta für den Luftverkehr ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Die Handlungsempfehlungen, die europäische Leitlinien und nationale Regelungen vereinen, geben sowohl den Unternehmen selbst, als auch den Passagieren Orientierung auf ihren Reisen“, so Staatssekretär Magnus Brunner nach dem heutigen Runden Tisch zu sicherem Fliegen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und meint weiter: „Bei allen Reisen gilt natürlich immer: Bitte den Hausverstand miteinpacken!“ Die COVID-19-Pandemie hat die Luftfahrt-Industrie weltweit vor unvergleichliche Herausforderungen gestellt. Flugbewegungsrückgänge von weit über 90 Prozent waren zu verzeichnen. Es wird vermutlich noch Jahre dauern, bis sich die Luftfahrt wieder auf das Niveau der Vorkrisenzeit erholen kann.  Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) Leitlinien zu Gesundheitsmaßnahmen in der Luftfahrt ausgearbeitet. Diese bildeten die Diskussionsgrundlage für den heutigen Runden Tisch – die Vertreterinnen und Vertreter der Airlines, der Flughäfen und Business Aviation haben sich zu zur nationalen Charta für die Luftfahrtbranche bekannt. Diese sieht die Umsetzung der Empfehlungen der EASA in Abstimmung mit den nationalen Gesundheitsbehörden und unter Berücksichtigung

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Klagenfurt mit Sparprogramm wieder am Netz

Seit 3. Juli 2020 ist der Flughafen Klagenfurt wieder in eingeschränkter Form geöffnet. Derzeit werden lediglich zwei Eurowings-Rotationen nach Köln/Bonn pro Woche angeboten. Am Freitag folgt eine von Lauda durchgeführte Ryanair-Strecke nach Palma de Mallorca. Diese soll während der Sommersaison einmal pro Woche angeboten werden. Die Öffnungszeiten des Airports sind derzeit eingeschränkt. An den Flugtagen ist das Terminal in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 16 Uhr 00 geöffnet. Die Shops und Verkaufsschalter bleiben nach Angaben des Klagenfurter Flughafens weiterhin geschlossen. Austrian Airlines beabsichtigt die Anbindung an das Drehkreuz Wien im September 2020 aufzunehmen.

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ÖAMTC: „Corona-Regeln im Ausland einhalten“

Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC mahnt in einer Medienmitteilung eindringlich, dass sich Urlauber sowohl mit den Einreisebestimmungen als auch den Corona-Regeln ihres Ziellandes vertraut machen sollen. Dies unbedingt noch vor der Abreise, um zum Teil saftige Strafen vermeiden zu können. „Heuer ist eine umfassende Reisevorbereitung unerlässlich: Genaue Informationen über die aktuellen Bestimmungen bezüglich Einreise und den Regeln vor Ort sind sehr wichtig“, weiß ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. Und auch während des Urlaubs gilt es die jeweiligen “Corona-Regeln“ einzuhalten – sonst drohen hohe Strafen, teils mehrere tausend Euro. „Für den Fall, dass während des Urlaubs grippeähnliche Symptome auftreten, sollte man gewappnet sein. Die jeweilige Telefonnummer, an die man sich bei einem Covid19-Verdacht wenden kann, speichert man am besten gleich im Handy ein“, empfiehlt Renner. Die Expertin liefert einen Überblick über die „Corona-Regeln“ der beliebten Reiseländer Italien, Kroatien, Spanien, Griechenland, Slowenien und Deutschland. Für welche Länder Vorab-Registrierungen nötig sind – auch “Wie“ ist wichtig „Für Italien-Urlaube in die Regionen Apulien und Kalabrien sowie auf die Inseln Sardinien und Sizilien muss vor der Einreise eine Online-Registrierung vorgenommen werden“, sagt die Expertin des Mobilitätsclubs. Wer zum Beispiel per Flugzeug oder Fähre nach Sardinien möchte, muss das entsprechende Formular 48 Stunden vorab elektronisch ausfüllen und bei der Einreise eine Kopie dessen, zusammen mit Bordkarte und Ausweis, vorlegen. Bei der Ankunft in Sardinien wird außerdem die Körpertemperatur gemessen. Für die Einreise nach Griechenland, egal ob am Land-, See- oder Luftweg, ist eine Online-Registrierung 48 Stunden vorab verpflichtend. Dabei erhält man einen QR-Code, der bei der Einreise kontrolliert wird.

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Ryanair kürzt UK-Löhne um zehn Prozent

In Irland und im Vereinigten Königreich einigte sich der Lowcoster mit den Gewerkschaften auf niedrigere Löhne. Der irische Billigflieger Ryanair und die britische Gewerkschaft Unite einigten sich auf eine Kürzung der Gehälter um bis zu zehn Prozent. Im Gegenzug will der Carrier auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Die Gewerkschaft erklärt in einer Aussendung, dass Ryanair einen “konstruktiven und weniger schädlichen Ansatz im Umgang mit den Problemen gewählt hat als viele der Mitbewerber”. In Irland einigten sich Ryanair und die Pilotengewerkschaft Balpa bereits auf eine ähnliche Lösung. Die Vereinbarung im Vereinigten Königreich hat eine Laufzeit von vier Jahren und betrifft sowohl Piloten als auch Flugbegleiter. Konzernweit dreht die Ryanair Group angesichts der Corona-Pandemie an der Lohnschraube, so auch in Deutschland bei Lauda und Malta Air sowie in Österreich bei Lauda und der Ryanair Basis Wien.

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Mit dem Privatjet an den Ballermann

Mallorca erlebt derzeit einen regelrechten Boom der Bedarfsluftfahrt, denn seit der Grenzöffnung sollen 30 Prozent der am Airport Palma gelandeten Maschinen Privatflugzeuge sein. Die überwiegende Mehrheit stammt dabei aus Deutschland, berichtet das Mallorca Magazin. Laut Berichterstattung ist der Betreiber Aena vom Andrang der Privatmaschinen überrascht. Innerhalb von nur zwei Wochen sollen 600 dieser Flugzeuge gestartet und gelandet sein. Unter der Woche liegt der Tagesdurchschnitt bei 36 privaten Flugbewegungen und am Wochenende gar bei 90. 70 Prozent der Bedarfsflüge sind in Deutschland gestartet. 15 Prozent in Spanien und im Vereinigten Königreich. Der Rest würde sich auf andere Nationen verteilen. Bei zahlungskräftiger Kundschaft entwickeln sich Flüge mit privaten Businessjets während der Pandemie zu einer gerne angenommen Alternative. Nahezu alle Operators verzeichnen eine stark gestiegene Nachfrage.

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Amsterdam: KLM-Schengen-Lounge wieder offen

Status- und Businessclass-Passagieren steht ab sofort am Flughafen Amsterdam auch wieder die Schengen-Lounge von KLM zur Verfügung. Jene für Non-Schengen-Reisende wurde auch während der Hochphase der Pandemie nie geschlossen. Nach Angaben der Airline war man die einzige große Airline, die zumindest eine offene Lounge angeboten hatte. Die Öffnungszeiten der exklusiven Wartezone im Schengen-Bereich des Flughafens Schiphol sind allerdings stark eingeschränkt. Seit 1. Juli 2020 ist diese nach den Richtlinien der niederländischen Gesundheitsbehörden jeweils von 6 Uhr 00 bis 12 Uhr 00 geöffnet.

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AUA stockt Angebot weiter auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines veröffentlichte am Donnerstag den restlichen Sommerflugplan bis Ende Oktober 2020. Das Angebot entspricht nach Angaben des Unternehmens rund 40 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität. Derzeit werden etwa 20 Prozent angeboten. Vorbehaltlich neuer behördlicher Einschränkungen sollen schrittweise weitere Destinationen aufgenommen werden. Ab August soll mit Shanghai wieder eine China-Strecke bedient werden. Dies setzt allerdings voraus, dass Österreich das Flugverbot bis dahin aufhebt. Vorerst ist nur eine wöchentliche Rotation geplant. Ab September kommen weitere Strecken zurück in den Flugplan, die anfangs bis zu einmal täglich bedient werden. Das betrifft Chişinău, Dnipro, Iaşi, Jerewan, Klagenfurt, Leipzig, Lemberg, Lyon, Nürnberg und Odessa. Hinsichtlich der Ukraine-Destinationen ist anzumerken, dass bis mindestens 15. Juli 2020 ein Landeverbot für in diesem Land gestartete Passagierflüge besteht. Neben Wiederaufnahmen erhöht Austrian Airlines ab September auf nahezu allen bestehenden Strecken die Kapazitäten. Das bedeutet mehr Flüge und größere Maschinen. So stehen ab September Amsterdam, Brüssel, Bukarest, Düsseldorf, Frankfurt, Kopenhagen und Paris mit bis zu drei täglichen Flügen am Programm. Athen wird statt einmal bis zu zweimal täglich angeflogen. Durch das stete Hochfahren des Betriebs steigt das Angebot im September auf über 30 Prozent. Bis Ende Oktober sind knapp 40 Prozent des Vorjahresprogramms und über 60 Destinationen wieder im Flugplan. „Mit der Veröffentlichung des gesamten restlichen Sommerflugplans bieten wir unseren Kunden mehr Planungssicherheit“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Die bisherige Nachfrage stimmt uns zuversichtlich, dass wir mit dem Hochfahren des Flugbetriebs auf dem richtigen Weg sind.“

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Airbus: Erneut keine Neubestellung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2020 keine einzige Neubestellung an Land ziehen. Bereits im Mai 2020 musste der Hersteller aufgrund der Corona-Pandemie eine Nullrunde verzeichnen. Nach Angaben von Airbus hat man seit 1. Jänner 2020 netto 298 Orders für Verkehrsflugzeuge erhalten können. Im Juni 2020 wurden 36 Maschinen ausgeliefert, so dass seit Jahresanfang 196 Jets an Kunden übergeben wurde. Weiters wurde ein Storno für einen Airbus A330-900 in den Büchern vermerkt.

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