Juli 24, 2020

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Juli 24, 2020

Bei Rückkunft: Kostenlose PCR-Tests in Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland will künftig sämtlichen Reisenden, die beispielsweise von einem Auslandsurlaub nach Hause zurückkehren, kostenlose Testungen auf das Corona-Virus ermöglichen. Dies gilt auch dann, wenn man sich gar nicht in einem von den Behörden als Risikogebiet eingestuften Region aufgehalten hat. Die Umsetzung soll wie folgt erfolgen: Auf allen deutschen Flughäfen und Seehäfen sollen Teststationen eingerichtet werden, wo ein PCR-Abstrich genommen wird. Personen, die aus Risikogebieten einreisen wollen, sollen an Ort und Stelle getestet werden. Die Ergebnisse sollen innerhalb von 72 Stunden vorliegen. Allerdings müssen die Betroffenen, die aus Risikozonen einreisen, zumindest bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Heimquarantäne.  Erfolgt der Grenzübertritt aus einem als Nicht-Risiko-Gebiet eingestuften Region, beispielsweise Malta, Österreich oder Italien, so kann ebenfalls ein kostenloser Corona-Test absolviert werden, jedoch nicht direkt am Flughafen. Hierzu sollen die Reisenden eine Arztpraxis oder ein Labor aufsuchen. So dies innerhalb von drei Tagen nach der Rückkunft in Deutschland erfolgt, übernimmt der Staat die Kosten für die Testung. Eine Verpflichtung zur Teilnahme gibt es allerdings zumindest vorläufig nicht. Das Regierungspapier gibt aber bereits Anhaltspunkte dafür, dass in Zukunft sämtliche Reisenden bei ihrer Ankunft in Deutschland einen PCR-Test absolvieren muss. Die rechtlichen Voraussetzungen hierfür will man prüfen. Das soll dann nicht nur für die Luft- und Seefahrt, sondern auch für Bahn, Auto und Fernbus gelten, sofern die Einreise aus Risikoländern erfolgt oder aber die entsprechende rechtliche Grundlage zur Testung aller Reisenden geschaffen wird. Klagenfurt interpretiert Einreisebestimmungen äußerst eigenwillig In Österreich fordert die Oppositionspartei Neos bereits seit einiger Zeit verpflichtende und kostenfreie Testungen für

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Quarantänepflicht in Finnland und Tunesien

Als erster europäischer Staat reagiert Finnland auf die in Österreich steigenden Corona-Fallzahlen. Ab Montag befindet sich die Alpenrepublik auf der roten Liste, was zur Folge hat, dass sich Einreisende in Finnland 14 Tage in Quarantäne begeben müssen. Laut Mitteilung des finnischen Außenministeriums wurden kurz darauf auch die Schweiz und Slowenien auf die rote Liste gesetzt. Keine Veränderungen gibt es für Deutschland, Italien, Ungarn und Griechenland. Die genannten Staaten werden weiterhin als sicher eingestuft. Kurz darauf teilte auch das finnische Außenministerium mit, dass aus Österreich kommende Reisende vierzehn Tage in Quarantäne müssen. Auch das afrikanische Land strich Österreich von der grünen Liste. Ob weitere Staaten ähnliche Schritte setzen werden, ist derzeit noch unklar.

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KLM: Good bye, Boeing 747!

Das Skyteam-Mitglied KLM wird die letzten drei Boeing 747-400 nach dem Sommer 2020 endgültig ausflotten. Ihre letzten kommerziellen Passagierflüge haben diese Maschinen bereits hinter sich. Eigentlich wollte man sich erst im kommenden Jahr von den Jumbojets trennen, doch aufgrund der Corona-Pandemie wurde dieser Schritt vorgezogen. KLM setzte am 29. März 2020 letztmalig eine Boeing 747-400 auf einem kommerziellen Passagierflug ein. Seither wird dieser Maschinentyp nur noch für Cargo-Verbindungen vorgehalten. Das soll auch bis Ende des Sommers 2020 so bleiben.

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Alitalia pfeift auf Lufthansa

Die erst kürzlich verstaatlichte Alitalia wird auch weiterhin mit Air Fance-KLM und anderen Skyteam-Mitgliedern kooperieren. An einer kommerziellen Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group ist man nicht mehr interessiert. Der Neustart unter staatlicher Eigentümerschaft soll eine deutliche Verkleinerung des Carriers mit sich bringen. Alitalia erklärte, dass man künftig maximal 65 bis 70 Flugzeuge betreiben werde. Auch wird damit gerechnet, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren deutlich unter dem Wert des Jahres 2019 liegen wird. Insgesamt sollen nach derzeitigem Informationsstand 4.000 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren.

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American Airlines mit Milliardenverlust

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist American Airlines tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Carrier weist für das zweite Quartal des Jahres 2020 einen Verlust in der Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro aus. Die Anzahl der beförderten Passagiere sackte um 86 Prozent auf 5,5 Millionen Reisende ab. Das Oneworld-Mitglied konnte die laufenden Betriebskosten lediglich um 62 Prozent senken. Der Umsatz ging jedoch auf 1,6 Milliarden U.S.-Dollar zurück. Im Vorjahresquartal stand unter dem Strich ein Gewinn in der Höhe von 662 Millionen U.S-Dollar. Da die Finanzlage zunehmend dramatisch wird, besorgt sich American Airlines auf dem Finanzmarkt frisches Kapital. Dazu wurden sowohl neue Aktien als auch Anleihen ausgegeben. Durch diese Maßnahmen konnte der Cashbestand auf 10,2 Milliarden Dollar angehoben werden. Weiters rechnet man damit, dass im Laufe des Jahres staatliche Mittel in der Höhe von 4,75 Milliarden U.S.-Dollar ausbezahlt werden.

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Alaska Airlines tritt Oneworld bei

Der U.S.-amerikanische Carrier Alaska Airlines wird dem Luftfahrtbündnis Oneworld beitreten. Auch die Töchter Horizon Air und SkyWest Airlines werden als so genannte „angeschlossene Mitglieder“ der Allianz um British Airways, American Airlines und Iberia angehören. Der genaue Zeitpunkt für den Beitritt steht noch nicht fest, jedoch hofft Alaska Airlines, dass dieser bis Ende des Jahres 2020 vollzogen werden kann. Derzeit befindet sich der Carrier im so genannten Aufnahmeverfahren. Der formelle Aufnahmeantrag wurde im Feber 2020 gestellt.

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COVID-19: Emirates übernimmt Behandlungskosten

Golfcarrier Emirates Airline kündigt an, dass im Falle einer COVID-19-Erkrankung, die während der Reise auftritt, die Behandlungskosten bis zu 150.000 Euro übernommen werden. Auch will man für eine eventuelle Quarantäne 100 Euro pro Tag für maximal 14 Tage bezahlen. Voraussetzung ist, dass mit Emirates Airline geflogen wird und die Diagnose unerwartet während der Reise gestellt werden. Weiters dürfen sich die Reisenden zum Zeitpunkt der Erkrankung nicht zu Hause befinden.  „Unter der Direktive Seiner Hoheit Scheich Mohammed, Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Premierminister und Herrscher von Dubai, ist Emirates stolz darauf, eine Vorreiterrolle bei der Stärkung des Vertrauens in internationale Reisen zu spielen. Wir wissen, dass sich die Menschen danach sehnen, wieder zu fliegen, jetzt da sich die Grenzen auf der ganzen Welt allmählich wieder öffnen. Sie suchen aber auch nach Flexibilität und Sicherheit für den Fall, dass während ihrer Reise etwas Unvorhergesehenes passiert“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Group Chairman von Emirates. „Emirates hat hart daran gearbeitet, an jedem Punkt der Reise entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsrisiko zu mindern – zudem haben wir unsere Buchungsrichtlinien überarbeitet, um Flexibilität zu gewährleisten. Wir gehen jetzt noch einen Schritt weiter und bieten unseren Kunden als erste Fluggesellschaft eine kostenlose, globale Deckung für medizinische und Quarantäne-Kosten aufgrund von COVID-19, falls diese Kosten während der Reise anfallen. Es ist eine Investition unsererseits, aber wir stellen unsere Kunden an die erste Stelle und glauben, dass sie diese Initiative begrüßen werden“. Die Deckung für COVID-19-bezogene Kosten bietet Emirates seinen Kunden unabhängig von

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Basel: Temporäre Pistensperre wegen Zwischenfall

Der Flughafen Masel-Mulhouse musste am Donnerstagnachmittag ab 15 Uhr 43 temporär gesperrt werden. Hintergrund ist, dass ein Privatflugzeug einen Motorenbrand erlitt und von der Piste abgekommen ist. Die Feuerwehr des Airports konnte den Brand an der Piper PA-28 mit der Registrierung HB-PNP rasch löschen. Die drei Insassen des Privatflugzeugs wurden vorsorglich in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht.  Der Flugbetrieb war allerdings auf beiden Start- und Landebahnen unterbrochen. Zunächst wurde die kürzere Querpiste 08/26 um 17 Uhr 36 freigegeben. Die 3.900-Meter lange Runway 15/33 folgte gegen 19 Uhr 45. Bedingt durch den Zwischenfall und die daraus resultierende temporäre Sperre mussten einige Linienflüge umgeleitet werden oder aber konnten erst verspätet abheben.

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