Juli 28, 2020

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Juli 28, 2020

Berlin: Wisag meldet Insolvenz an

Die Corona-Krise setzt dem Bodendienstleister am Flughafen Tegel schwer zu. Nun zieht man wohl endgültig die Reißleine: Wie die Gewerkschaft Verdi berichtet, sei für das Unternehmen Insolvenz angemeldet worden.  Die Lage sei fatal. Man habe das Verfahren eingeleitet, um einen „dreimonatigen Schutzschirm über das Unternehmen“ zu spannen, heißt es in einem Schreiben an die Beschäftigten. Rund 350 Mitarbeiter blicken damit in eine ungewisse Zukunft. Merken soll man davon aber nichts. Denn das operative Geschäft soll trotz allem weiter laufen, wie rbb24.de berichtet. Vonseiten der Verdi muss man sich schwerwiegende Vorwürfe gefallen lassen. „Das Verhalten der Wisag lässt vermuten, dass die Corona-Krise und die absehbare Schließung von Tegel dazu benutzt werden, Kosten zu sparen und die teureren, aber am besten qualifizierten Altbeschäftigten billig loszuwerden“, so Enrico Rümker, zuständiger Verdi-Gewerkschaftssekretär.

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Deutschland: Verpflichtende PCR-Tests bei der Rückreise

Der deutsche Bundesgesundheitsminister möchte künftig alle Menschen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, auf das Coronavirus testen lassen. Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage soll schon nächste Woche in Kraft treten und Reisende verpflichten, sich nach dem Urlaub ärztlich untersuchen zu lassen – und das kostenlos. Dies soll dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger dienen. „Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen“, so der CDU-Politiker. Welche Länder nun schlussendlich als Risikogebiete eingestuft werden sei noch ungeklärt, wie zeit.de berichtet. Eine entsprechende Liste soll in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) vorgelegt werden.

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Etihad, Emirates: Ohne Corona-Test kein Boarding

Etihad und Emirates verschärfen noch einmal ihre Corona-Regeln: Ab dem 1. August müssen Fluggäste der Golf-Airlines ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen, um den Flieger überhaupt erst betreten zu können. Der Corona-Test darf dabei nicht älter als vier Tage sein. Diese Regelung gilt auf allen Flügen der Fluglinien aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Damit gehen die beiden Fluggesellschaften in Sachen Corona-Maßnahmen einen deutlichen Schritt weiter als ihre Mitbewerber. Bislang betraf diese Maßnahme nur Menschen, die nachweislich aus einem Corona-Risikogebiet eingereist sind. Davon seien vor allem Reisende aus den Vereinigten Staaten betroffen gewesen, wie simpleflying.com berichtet.

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Ryanair hofft auf rasche 737-Max-Auslieferung

Ryanair gibt die Hoffnung nicht auf: Der Low Cost Carrier rechnet damit, die Flugzeugflotte noch in diesem Jahr mit der ersten Boeing 737 Max erweitern zu können. Danach sollen bis zu 40 weitere Flieger dieser Baureihe folgen, wie flightglobal.com berichtet. Die Lauda-Mutter wartet schon seit über einem Jahr auf die Auslieferung der Boeing Krisen-Maschine. Denn nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten verpasste man der Reihe ein weltweites Start- und Auslieferungsverbot. Dieses gilt noch bis heute. Doch nun sieht man etwas Licht am Ende des Tunnels. Denn vor wenigen Tagen leitete die US-Luftfahrtaufsicht FAA die finale Phase der Wiederzulassung ein – damit scheint das Comeback der 737 Max zum Greifen nah.

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Lauda wechselt das AOC nach Malta

Die Ryanair-Tochter Lauda wechselt quasi die Staatsbürgerschaft, denn das Unternehmen wird künftig mit maltesischem AOC und OL in der Luft sein. Dazu wurde unter dem Namen Lauda Europe Ltd. eine neue Fluggesellschaft gegründet, die im Laufe des Jahres 2020 die Tätigkeit der bisherigen Laudamotion GmbH übernehmen wird. Firmenchef David O’Brien bestätigte dies im Gespräch mit Aviation.Direct. Die heutige Laudamotion GmbH wird ihre österreichischen Zertifikate und Zulassungen nach dem Abschluss des Aufbaus der Lauda Europe Ltd. zurückgeben und wird anschließend geschlossen. Den Betrieb der Airbus-Flotte übernimmt das maltesische Unternehmen. Dies hat auch zur Folge, dass die OE-Registrierungen auf den Flugzeugen durch 9H (Malta) ersetzt werden. Die Hauptverwaltung der neuen Ryanair-Tochter wird sich auf den maltesischen Inseln befinden. Dort werden auch die Nominated Persons (vormals Postholder) tätig sein. In Österreich verbleibt eine kleine Außenstelle, die sich um einige flugrelevante Dinge kümmern wird. Das bedeutet auch, dass es für die Verwaltungsmitarbeiter die Möglichkeit zum Übertritt zu Lauda Europe Ltd. geben wird. Lauda Europe Ltd. plant im November 2020 den Erstflug durchzuführen. Die Geschäftsführer David O’Brien und Andreas Gruber werden künftig sowohl in Malta als auch in Schwechat tätig sein und ihre Schreibtische haben. David O’Brien betonte, dass Lauda Europe Ltd. den kompletten Airbus-Betrieb der heutigen Laudamotion GmbH übernehmen wird und das heutige österreichische Unternehmen nach Abschluss des Übergangsprozesses geschlossen wird. Für das fliegende Personal bedeutet der Wechsel des AOCs, dass jene Mitarbeiter, die den neuen Lauda-Kollektivvertrag (Österreich) akzeptiert haben, einen neuen Job bei Lauda Europe Ltd. angeboten bekommen. Aus rechtlichen Gründen müssen OCC-Schulungen

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