September 17, 2020

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 17, 2020

Alba Star schließt Vertrag mit italienischem Ressort

Die spanische Charterfluggesellschaft Alba Star zieht gemeinsam mit dem Finanzdienstleister Professional Aviation Solution GmbH einen fast fünf Millionen Euro schweren Deal an Land. Und kutschiert künftig mit hohen Beamten durch die Gegend. Denn Vertragspartner ist niemand geringerer als das italienische Verteidigungsministerium. Dabei umfasst der geschlossene Vertrag den „ausschließlichen Transport von Personal des Verteidigungsministeriums auf nationalen, internationalen und interkontinentalen Strecken“ und gilt bis zum 31. Dezember 2020 – mit Option auf weitere sechs Monate.  Laut dem Nachrichtenportal „CH-Aviation“ zählt Alba Star vier Boeing 737-800 und eine einzige Boeing 737-400 zu seiner Flotte. Die spanische Fluggesellschaft bietet vorwiegend Charterflüge innerhalb Italiens sowie eine begrenzte Anzahl von Linien- und Charterflügen in Europa und Nordafrika an.

weiterlesen »

Keine dritte Startbahn für den Flughafen München

Der Flughafen München bekommt vorerst doch keine dritte Startbahn. Dies erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder in einer Rede auf der CSU-Fraktionsklausur. Angesichts der massiven Einbrüche im Luftverkehr wegen der Corona-Pandemie werde es unter seiner Amtszeit keine Anstrengungen in diese Richtung mehr geben. Die aktuellen Zahlen würden sehr stark darauf hindeuten, dass eine Erholung des Luftfahrtsektors noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde. Daher sei es gegenwärtig eine Herausforderung, in München überhaupt eine Startbahn aufrechtzuerhalten, „geschweige denn die zweite oder gar eine dritte“. Ohnehin müsse man den angeschlagenen Flughäfen Geld zuschießen. Dieses werde nun aber benötigt, um die Flughäfen „am Leben und stark zu halten“. Nicht, um den Bau einer weiteren Piste zu veranlassen. Und werde womöglich noch eine längere Zeit so ein, wie br.de berichtet. 

weiterlesen »

LCY: Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter sollen gehen

Der Luftfahrtsektor ist angeschlagen. Entlassungen stehen in Zeiten von Corona an der Tagesordnung. So auch am London City Airport: Mehr als ein Drittel der Arbeitsverträge sollen aufgelöst werden. Das könnte das Aus für bis zu 239 Arbeitsplätze heißen. Diese Menschen müssen gehen, damit andere bleiben können – damit der Flughafen überhaupt durch die Krise kommt. Denn die Passagierzahlen sanken in der Lockdown-Phase wie nie zuvor. Wie das Nachrichtenportal „The Guardian“ berichtet, werden nach der Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs Ende Juni nur noch 17 Strecken am eigentlich verkehrsreichen Flughafen bedient. „Der Luftverkehrssektor befindet sich in der größten Krise der Geschichte. Wir haben uns so lange wie möglich zurückgehalten und versucht, möglichst alle Mitarbeiter an Bord zu halten. Aber leider sind auch wir nicht immun gegen die verheerenden Auswirkungen dieses Virus“, so Vorstandsvorsitzender Robert Sinclair.

weiterlesen »

Fraport übergibt Luftfrachthalle an Swissport

Nach knapp einjähriger Bauphase übergab Fraport gestern die Schlüssel für eine neue Frachtabfertigungshalle an die künftige Betreibergesellschaft Swissport Cargo Services Deutschland GmbH. Mit rund 2,1 Millionen Tonnen umgeschlagener Fracht im Jahr 2019 ist der Flughafen Frankfurt eines der führenden Luftfrachtdrehkreuze Europas. Die neue Halle von Swissport wird diese Funktion mit einer Kapazität von über 200.000 Tonnen pro Jahr weiter stärken.  Der Neubau verfügt über 17.000 Quadratmeter Hallenfläche, inklusive spezieller, temperaturkontrollierter Zonen für die Abfertigung von sensitiven, pharmazeutischen Produkten. Hinzu kommen weitere 2.400 Quadratmeter Büro- sowie Sozialflächen. Die Inbetriebnahme durch Swissport ist für den November vorgesehen. „Wir freuen uns, die Fracht unserer Kunden in Frankfurt ab November in einem der modernsten Luftfrachtzentren Europas abfertigen zu können. Unsere neue Frachthalle weist 50 Prozent mehr Handling-Kapazität auf und ist damit ein Bekenntnis zum Wachstum am Standort Frankfurt“, so Willy Ruf, Senior Vice President Central & Eastern Europe der Swissport International AG. „Mit dem integrierten Swissport Pharma Center, das über mehrere Kühlzonen verfügt, sind wir für die hohen Anforderungen bei den temperaturkontrollierten Medikamenten- und Impfstofftransporten gerüstet.“  Mit Fertigstellung der Fracht-Immobilie geht am Flughafen Frankfurt auch erstmalig eine Photovoltaik-Anlage im großen Stil in Betrieb. Der Strom aus eigener Produktion fließt in verschiedene Liegenschaften am Flughafen und wird später auch im Terminal 3 zur Klimatisierung sowie für den Betrieb weiterer Gebäudetechnik wie Beleuchtung, Fahrstühle, Rolltreppen und ähnliche Einrichtungen genutzt werden.

weiterlesen »

VC: „Lufthansa will mit der Brechstange in die Touristik“

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wirft Lufthansa vor, dass diese über den geplanten Ferienflieger Ocean “mit der Brechstange” ins Leisure-Geschäft einsteigen will. Das Konzept ist dabei deutlich an die Funktionsweise der Swiss-Tochter Edelweiss  angelehnt und soll als zweite Produktlinie neben der Lufthansa Classic an den Hubs Frankfurt und München starten. „Die Frage stellt sich schon, ob die Lufthansa mitten in der größten Krise seit dem 11. September so viel Geld in die Hand nehmen muss, um den ohnehin schon angeschlagenen Carriern Condor und Tui Konkurrenz im Touristikgeschäft zu machen. Wir gehen von jahrelangen Anlaufverlusten aus“, so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. Die Strecken, die demnächst unter der kommerziellen Verantwortung von Ocean fliegen werden, sollen bis dahin von Beschäftigten aus dem Konzern bereedert werden. Dennoch werden die Arbeitsplätze aktuell neu ausgeschrieben. „Die Beschäftigten gelten nicht als gesetzt, sondern müssen sich dann auf ihre eigenen Strecken zu deutlich verschlechterten Bedingungen neu bewerben und dürfen auch nur auf einen befristeten Arbeitsplatz hoffen. Über ein solches Vorgehen kann man nur den Kopf schütteln“, so Wahl weiter. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC: „Ocean soll das Premiumsegment der Touristik von und nach Deutschland bedienen. Premium hat aber seinen Preis – da sollte die Lufthansa sich nicht zu schade sein, die Beschäftigten zu Tarifbedingungen einzustellen.“ Bislang plant der Konzern nicht, die Beschäftigten zu den Tarifbedingungen einzustellen, die für die Passage gelten. „Wir fordern den Konzern auf, die Ocean-GmbH mit uns zu tarifieren“, so Gröls weiter, „ein Unternehmen wie die Lufthansa muss seriös planen. Sollte die Profitabilität

weiterlesen »

Wizzair streicht Wien-Bremen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair nimmt weitere Kürzungen im Flugplan ab Wien-Schwechat vor. Die Nonstop-Verbindung nach Bremen wird eingestellt und ist im Winter 2020/21 nicht mehr buchbar. Vorerst letztmalig wird Wien-Bremen am 23. Oktober 2020 bedient. Ob ein Zusammenhang mit der von Deutschland am Mittwoch für Wien ausgesprochenen Reisewarnung besteht, ist unklar. Auf anderen Strecken reduzierte der ungarische Billigflieger die Frequenzen zum Teil heftig oder setzt diese vorzeitig aus. Beispielsweise wird Luqa nur noch bis Ende September 2020 angeflogen.

weiterlesen »

Paris: Passagierzahlen weiterhin auf schwachem Niveau

Aéroports de Paris (ADP) gibt Einblick in den Reisemonat August: Das Minus des Flughafenbetreibers lag bei 64,9 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.  Insgesamt begrüßte man dabei nahezu neun Millionen Passagiere, wie das Unternehmen am Dienstagnachmittag erklärte. Die zwei wichtigsten Verkehrsflughäfen des Betreibers bleiben Paris-Charles de Gaulle und Paris-Orly. Alleine in der französischen Hauptstadt wurden knapp 3,2 Millionen Fluggäste abgefertigt – 68,8 Prozent weniger als noch im letzten Jahr. Seit Beginn des Jahres verzeichneten die Pariser Flughäfen einen Passagierrückgang von 65,3 Prozent auf insgesamt 25,4 Millionen Passagiere gegenüber dem Vorjahreswerten.  Und die Entwicklungen der letzten Wochen versprechen keine merkbare Besserung. Denn die Lage entspannt sich nicht – im Gegenteil: In 24 Stunden wurden über 10.000 Neuinfektionen gemeldet – beunruhigende Zahlen. Sämtliche Staaten werden die Situation schon unter Beobachtung haben und gegebenenfalls mit Reiserestriktionen darauf reagieren.

weiterlesen »

Wien-Reisewarnungen: Airlines beobachten die Lage

Belgien, Deutschland und die Schweiz betrachten die österreichische Hauptstadt Wien nun als Risikogebiet. Das hat zur Folge, dass Reisende nun in Quarantäne müssen. Teilweise kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgangen werden. Den auf den betroffenen Strecken tätigen Fluggesellschaften bereitet diese Entwicklung große Sorgen. Lufthansa konnte auf Anfrage noch keine Einschätzung zu möglichen Auswirkungen auf das Flugangebot abgeben. Man beobachtet die weiteren Entwicklungen sehr genau. Austrian Airlines war wesentlich gesprächiger: “Die deutsche Reisewarnung führt aktuell nicht zu unmittelbaren Änderungen in unserem Flugplan. Das gilt übrigens auch für Belgien und die Schweiz. Wir beobachten die Lage sehr genau und können aktuell zukünftige Kapazitätsanpassungen nicht ausschließen. Da Deutschland ein sehr wichtiger Markt für uns ist, verfolgen wir diese Entwicklung mit Sorge; vor allem den zunehmenden Trend zu nationalen Reiseverordnungen. Denn diese tragen zur weiteren Verunsicherung bei den Fluggästen bei und hemmen eine positive Wirtschaftsentwicklung. Austrian Airlines spricht sich abermals für eine einheitliche europäische Reisepolitik und kostenfreie Tests für Reisende aus Risikogebieten aus. Wer gesund ist, soll auch reisen dürfen”, so AUA-Konzernsprecherin Tanja Gruber. „Wir beobachten das Verhalten unserer Kunden sehr genau und passen unseren Flugplan entsprechend der Nachfrage an. Kunden, die innerhalb der nächsten 14 Tage verreisen und ihre Flüge umbuchen möchten, können dies innerhalb von sieben Tagen nach der Erklärung zum Risikogebiet ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com tun. Kunden, welche ausserhalb dieser 14 Tage verreisen, können ihre Flüge – in Übereinstimmung mit unserer aktuellen Richtlinie – ohne Umbuchungsgebühr auf easyjet.com unter Buchungen verwalten umbuchen“, so eine Sprecherin von Easyjet. Eurowings

weiterlesen »