September 24, 2020

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September 24, 2020

Deutschland: Neue Corona-Regeln doch erst ab November

Die neuen Corona-Regelungen der Deutschen Bundesregierung für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten lassen weiter auf sich warten. Wie das Nachrichtenmagazin „Reisevor9“ berichtet, sollen diese doch erst nach den Herbstferien zum Tragen kommen. Begründet wird diese Rolle rückwärts mit Verzögerungen bei der Digitalisierung der Einreiseformulare. Dieses Problem könne erst zum 1. November behoben werden – einen Monat nach eigentlichem Startschuss der adaptierten Test- und Quarantäneregeln. Bis dahin könne man den unangenehmen Gang in die Selbstisolation noch durch kostenlose PCR-Testungen nach der Landung verhindern.  Vor wenigen Wochen hatten Bund und Länder beschlossen, dass Rückkehrer aus Risikogebieten sich definitiv fünf Tage lang isolieren müssen – erst dann besteht die Möglichkeit, die Quarantäne durch eine negative Testung vorzeitig zu beenden. Wer sich dafür zu schade ist, darf zwei Wochen nicht aus dem Haus.

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Wizzair verscherbelt Tickets erneut

Die Billigfluggesellschaft Wizzair bietet am 24. September 2020 eine Rabattaktion an. In dieser werden die Flugscheine um bis zu 50 Prozent vergünstigt angeboten. Das optionale Flexpaket ist temporär auf einen Euro vergünstigt. Der Carrier versucht mit der neuerlichen Werbeaktion offensichtlich die derzeit äußerst geringe Nachfrage zu stimulieren. In den letzten Wochen beklagten sich zahlreiche Fluggesellschaften über vergleichsweise besonders geringe Vorausbuchungszahlen für Oktober 2020 und die folgenden Monate. Viele Airlines verzichten derzeit auf Umbuchungsgebühren, kassieren jedoch eine etwaige Tarifdifferenz. Bei Wizzair ist das nicht der Fall, es sei denn das kostenpflichtige Flexpaket wurde bei der Buchung dazu gekauft. Die Werbeaktion endet nach Angaben der Billigfluggesellschaft am Donnerstag, den 24. September 2020 um 23 Uhr 59.

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Stellenabbau: Airbus und IG Metall verhandeln

Am heutigen Donnerstag starten die Tarifverhandlungen zwischen dem europäischen Flugzeugbauer Airbus und der Gewerkschaft IG Metall. Der Konzern beabsichtigt angesichts der aufgrund der Corona-Pandemie stark gesunkenen Nachfrage rund 3.000 Stellen in Deutschland zu streichen. Allein im Werk Hamburg-Fuhlsbüttel sind etwa 2.325 Jobs betroffen. IG Metall hält den Stellenabbau für nicht notwendig und plädiert dafür, dass Airbus auf Kurzarbeit setzen solle. Daher werden vor dem Hotel, in dem die Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft stattfinden auch Protestaktionen durchgeführt. In den letzten Wochen organisierten IG Metall und Betriebsrat wiederholt ähnliche Veranstaltungen. Das Ziel der Arbeitnehmervertreter ist die Verhinderung der bevorstehenden Kündigungen.

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Toulouse: Letzter A380 in Endmontage

Das Produktionsende des Airbus A380, umgangssprachlich auch Superjumbo genannt, rückt unaufhaltsam näher. Das Exemplar mit der Seriennummer 272 befindet sich in der Endmonatage auf Station 40. Der Vierstrahler ist zur Auslieferung an Emirates vorgesehen. Ob dieser A380 jemals in den aktiven Liniendienst gestellt wird, ist noch völlig offen. Weltweit sind derzeit viele Einheiten dieses Typs abgestellt. Zahlreiche Fluggesellschaften verkündeten bereits das endgültige Aus für ihre Superjumbo-Flotten. Ein kommerzieller Erfolg war das Prestigeprojekt Airbus A380 nicht, denn im Vorjahr verkündete der europäische Flugzeugbauer die Einstellung der Produktion. Hintergrund ist, dass leider keine Neubestellungen mehr vorliegen. Mit der Abarbeitung der letzten Orders endet die Herstellung nach 251 Exemplaren. Einige bereits fertiggestellte Airbus A380 befinden sich in Toulouse und auf einem anderen französischen Flughafen in „Zwischenlagerung“. Diese neun Superjumbos sind zur Auslieferung an Emirates bzw. ANA vorgesehen, wobei eine Übergabe aufgrund der Corona-Pandemie bislang nicht erfolgt ist. Lokale Spotter teilten auf Twitter ein Foto des letzten Airbus A380: The last one ! 😭Initial assembly of msn 272, the last #Airbus #A380 is completed, it was transferred from station 40 to station 35 this morning. 🇦🇪 #AvGeek #Toulouse pic.twitter.com/wvKDqKyLil — Aviation Toulouse (@Frenchpainter) September 23, 2020

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