Oktober 30, 2020

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Oktober 30, 2020

Spanien macht 475 Millionen Euro für Air Europa locker

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa erhielt seitens der staatlichen Industrieholding Sepi die Freigabe für ein 475 Millionen schweres Hilfspaket. Dieses wird in Form von Krediten gewährt. Im nächsten Schritt muss die spanische Regierung die Maßnahme bei der EU-Kommission zur Bewilligung einreichen. Ursprünglich hat Air Europa eine finanzielle Hilfe in der Höhe von 400 Millionen Euro beantragt. Aufgrund der neuerlichen Reisebeschränkungen, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken, wurde die angefragte Summe nachträglich erhöht. Eigentümer Globalia wird aufgrund der veränderten Situation den Verkaufspreis mit der International Airlines Group neu verhandeln müssen. Die angestrebte Summe in der Höhe von einer Milliarde Euro kann nicht mehr gehalten werden.

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Deutschland dehnt Reisewarnung auf ganze Türkei aus

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet ab 9. November 2020 die gesamte Türkei wieder als Risikogebiet und hat eine entsprechende Reisewarnung angekündigt. Anfang August wurden einige Baderegionen auf erheblichen Druck der Türkei ausgenommen. Damit ist nun Schluss. Der Mittelmeer-Staat geriet erheblich unter Kritik, da die Fallzahlen mutmaßlich künstlich niedrig gehalten wurden. Gemeldet wurden nur jene Positiven, die eindeutige Symptome gezeigt haben. Asymptomatische Fälle wurden nicht international gemeldet. Das hatte zur Folge, dass die Anzahl der Infizierten in der Statistik niedrig gehalten wurden. Dadurch konnte das ohnehin hinterfragenswerte System der Deutschen – 50 auf 100.000 – ausgetrickst werden. Damit ist jetzt Schluss.

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App: München schickt Corona-Infos aufs Smartphone

Am Flughafen München können sich Reisende nun über die App „Passngr“ Informationen zu den aktuell gültigen Corona-Bestimmungen direkt aufs Smartphone schicken lassen. Dazu wurde unter dem Namen „Sichere Reise“ eine neue Funktion implementiert. Unverändert bleibt, dass aktuelle Informationen wie Abflugs- und Ankunftszeiten oder aber Gateänderungen auf das Mobiltelefon geschickt werden oder aber über die App abgerufen werden können. Neu ist, dass es nun auch länderspezifische Informationen bezüglich Covid-19 für etwa 200 Flughäfen in vielen Ländern gibt. Die dafür benötigten länderspezifischen Daten werden durch den internationalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) erhoben und laufend aktualisiert. Reisende können sich die Passngr App kostenlos über den Apple Store oder Google Play herunterladen. Der Münchner Airport bietet darüber hinaus auch auf seiner Website einen Link zu dem neuen Informationsangebot

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Politik stellt Trennung von Air France und KLM in den Raum

So richtig harmonisch war der Zusammenschluss von Air France und KLM nie. Seit der Fusion im Jahr 2004 ist das interne Verhältnis von Rivalitäten und gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Rein von den Zahlen her performte der niederländische Gruppenteil wesentlich besser. Die Corona-Pandemie stellt nun die gemeinsame Zukunft auf den Prüfstand. In Amsterdam gab es wiederholt Ideen, die eine Herauslösung von KLM angestrebt haben. Der Grund dafür war simpel: Die Niederländer flogen profitabel, in Frankreich wurden Verluste gemacht und auch diverse Streikserien kamen in Amsterdam so ganz und gar nicht gut an. Je länger sich die Corona-Krise hinzieht, desto stärker wird die Rolle der jeweiligen Regierung ins Spiel kommen. An Air France-KLM sind sowohl die Niederlande als auch Frankreich beteiligt. Gegenüber Bloomberg stellte der französische Verkehrsstaatsekretär Jean-Baptiste Djebbari in den Raum, ob man „wirklich ein integriertes Unternehmen will oder nicht“. Derzeit befinde man sich in einer Phase, in der ausgearbeitet wird wie die Gruppe wieder auf die Beine kommt. Scheinbar steht auch zur Diskussion in welcher Form die beiden Staaten unterstützen. Eine Verstaatlichung wird nicht ausgeschlossen. Diese könnte im Extremfall zur Trennung von Air France und KLM führen. Auch der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra stellt die gemeinsame Zukunft in Frage und meint gar, dass es keine echte, gemeinsame Firmengruppe wäre. Eine mögliche Trennung schließt er nicht aus und meint, dass man eine mögliche gemeinsame Zukunft überdenken muss. Wie sich die Angelegenheit entwickelt und ob es womöglich zu einer Scheidung kommt, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist das Klima zwischen Frankreich und den Niederlanden in

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