November 3, 2020

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November 3, 2020

LOT bläst Eigenkopie vorerst ab

Kurios: Die größte polnische Airline beantragte vor kurzem die Betriebsgenehmigung (AOC) und OL für die gleichnamige Tochtergesellschaft, die während der Corona-Krise gegründet wurde. Um gleich danach das Vorhaben wieder in den Sand zu setzen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Wohl nur vorerst. Denn LOT Polish Airlines bleibt offiziell als Unternehmen aktiv, auch ohne Geschäftsführer. Dieser wechselte vor kurzem die Seiten und ist nun Finanzvorstand des polnischen Flughafenbetreibers Polish Airports. 

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Kanaren: Testpflicht für Touristen kommt

Die kanarischen Behörden machen ihre Ankündigung wahr und führen eine Testpflicht ein: Einreisende, welche das sechste Lebensalter überschritten haben und in einer touristischen Unterkunft beherbergt werden, müssen ab dem 14. November einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Und das nicht direkt bei der Einreise am Flughafen, sondern beim Check-in im Hotel, wie reisevor9.de berichtet. Andernfalls müssen ihnen die Gastgeber den Zutritt verweigern. Akzeptiert werden PCR-Tests als auch Antigen-Tests, die maximal 72 Stunden vorher gemacht wurden. Wer hingegen bei Freunden übernachtet oder gar selbst Eigentümer einer Ferienwohnung ist, muss keinen negativen Corona-Test vorzeigen. Nichtsdestotrotz bleiben auch sie nicht von den Corona-Regeln verschont. Denn alle Urlauber müssen maximal zwei Tage vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen. Dafür bekommt man einen QR-Code ausgestellt, den man bei Bedarf vorlegen muss. Diese Hürde hindert den deutschen Reiseveranstalter Alltours nicht daran, dennoch Urlaube in diese Regionen anzubieten. „Wer dem Lockdown hierzulande entfliehen will, kann jetzt mit Alltours Urlaub auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und La Gomera machen“, heißt es in einer Aussendung.

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Frankfurt öffnet das Terminal 3 nicht wie geplant

Der zweite landesweite Lockdown brachte schon Konsequenzen für einige Flughäfen mit sich. Nun trifft es auch den größten Verkehrsflughafen Deutschlands:  Der Flughafen Frankfurt wird wohl das gesamte Terminal 3 erst im Jahr 2025 in Betrieb nehmen. Damit verschiebt sich auch die Inbetriebnahme des geplanten Flugsteigs G, der vornehmlich von Billig-Fliegern genutzt werden sollte. Grund dafür seien die Einbrüche im Luftverkehr durch Covid-19. „Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass wir Terminal 3 einschließlich Pier G 2025 in Betrieb nehmen“, so Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte gegenüber der FAZ.  Das dürfte besonders Michael O’Leary nicht schmecken. Denn der Flugsteig G wäre hauptsächlich von der irischen Fluggesellschaft Ryanair genutzt worden. Und eine neuerliche Verschiebung über 2025 hinaus könne vonseiten des Flughafens nicht ausgeschlossen werden. Noch hat sich der Ryanair-Chef noch nicht zu Wort gemeldet.

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Hamburg schließt ein Terminal

Deutschland befindet sich mitten im zweiten Lockdown. Reisen an sich ist dabei nicht grundsätzlich verboten, faktisch sinken aber die Passagierzahlen deutlich. Das spürt auch der Flughafen Hamburg und schließt bis auf Weiteres das Terminal 2 und die Pier Süd. Aufgrund der derzeitigen Fluggastzahlen sei ein weiterer Betrieb nicht tragbar. Doch das ist auch nur Schadensbegrenzung, denn die Verluste sind ohnehin schon seit Monaten da. War man am Anfang noch optimistisch und prognostizierte für dieses Jahr 17 Millionen Reisende, korrigierte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler diesen Wert auf schlappe fünf Millionen. Deswegen müsse man den Rotstift ansetzen, der Airport würde mittlerweile mit einem Minus von rund 130 Millionen Euro rechnen, wie das Nachrichtenblatt NDR berichtet.

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Klagenfurt: Eurowings dehnt Flugpause aus

Nachdem Deutschland auch Kärnten als Risikogebiet eingestuft hat, reagierte die Fluggesellschaft Eurowings auf diese Entscheidung. Die „Pause“, die eigentlich am 16. November 2020 enden sollte, wird bis mindestens 18. Dezember 2020 verlängert. Dem Klagenfurter Flughafen verbleibt damit nur noch die von Austrian Airlines bediente Wien-Strecke auf der Linie. Wie schnell sich die Branche momentan aufgrund der Corona-Pandemie entwickelt, zeigt sich am Beispiel Eurowings gut. Am 12. Oktober 2020 waren noch Wiederaufnahmen und Aufstockungen ab Salzburg geplant. Auch Klagenfurt-Köln/Bonn sollte häufiger bedient werden. Nur wenige Tage später, am 28. Oktober 2020, wurde durch einen Aviation.Direct-Bericht bekannt, dass Klagenfurt temporär bis 16. November 2020 ausgesetzt wird. Nun, am 3. November 2020, wurde bekannt, dass die „Pause“ bis mindestens 18. Dezember 2020 andauern wird.

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Finanzielle Unterstützung für HAJ und Deutsche Messe AG

Dem Flughafen Hannover und der Deutschen Messe AG droht die Insolvenz: eine Geldspritze soll das jetzt verhindern. Aus eigener Kraft kann sich kaum ein Unternehmen aus der Coronavirus-Krise retten. Demnach sollen die Messe AG rund 100 Millionen, der Flughafen in Langenhagen (Region Hannover) rund 60 Millionen Euro Corona-Hilfen erhalten – und die Anteilseigner bürgen. Dies soll zunächst Abhilfe schaffen. Und die niedersächsischen Unternehmerverbände begrüßen den Plan: „Ohne diese Unterstützung, in diesem Fall einer Bürgschaft, wäre das Überleben einfach nicht möglich. Aus meiner Sicht sind in beiden Fällen diese Bürgschaften tragbar, weil sie eine Überbrückung darstellen“, so Hauptgeschäftsführer Volker Müller gegenüber dem NDR.  

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SkyUp will Antonow-Jets nur mit Subventionen

Der ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines kann sich durchaus vorstellen Maschinen aus dem Hause Antonow in die Flotte aufzunehmen. Allerdings setzt dafür Firmenchef Dmitry Seroukhov Bedigungen. Beispielsweise muss der Kaufpreis mit Flugzeugen anderer Hersteller vergleichbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so würde man nur dann Antonow-Jets in die Flotte aufnehmen, wenn der Staat dies finanziell unterstützt. Dies könnte man beispielsweise mittels staatlich geförderter Leasingraten umsetzen. „SkyUp ist dazu bereit als Antonow-Botschafter die Jets durch die Welt zu fliegen“, so der Manager gegenüber Liga.net. Die ukrainische Regierung prüft derzeit einen neuen Flagcarrier in die Luft zu bringen. Dieser soll mit Maschinen aus heimischer Produktion fliegen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, jedoch wird sondiert, ob SkyUp Airlines diesen Zweck erfüllen könnte. Dazu kommt, dass SkyUp auch darauf hofft, dass Hilfen für die Verdienstausfälle aufgrund der Corona-Pandemie geleistet werden. Der Carrier suchte nach Angaben von Seroukhov darum bereits im April 2020 an, erhielt jedoch bislang noch keine Zu- oder Absage. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres Darlehen oder Kreditgarantieren für SkyUp und Mitbewerber gewährt werden.

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Alliance-Airlines: E190 ersetzen Ex-AUA-Fokker-Jets

Der weltgrößte Betreiber von Maschinen des nicht mehr existierenden Flugzeugbauers Fokker, Alliance Airlines, übernahm vergangene Woche den ersten Embraer 190. Damit wird die Erneuerung der Flotte eingeleitet. Eine fabrikneue Maschine ist es allerdings nicht, denn es handelt sich um ein 11,5 Jahre altes Gebrauchtflugzeug. Gegenüber der in die Jahre gekommenen Fokker ist das jedoch vergleichsweise jung. Viele Fokker 70/100, die vormals bei Tyrolean Airways und Austrian Airlines im Einsatz waren, fliegen derzeit für Alliance Airlines. Auch einige Helvetic-Fokker-100 fanden ihren Weg nach Downunder. Alliance Airlines wird insgesamt 14 Embraer 190 einflotten. Diese wurden bei Azorra Aviation erworben. Weiters hält der Regio-Carrier Optionen für fünf weitere Maschinen. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Flugzeuge. Details zur Ausflottung der Fokker-Maschinen gibt es noch nicht. Derzeit hat man fünf Fokker 50, 24 Fokker 100 und 13 Fokker 70 in der Flotte.

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Easyjet versilbert weitere neun Flugzeuge

Der Billigflieger Easyjet organisierte sich weitere 398,6 Millionen U.S.-Dollar mittels Sale-and-Leaseback-Geschäften über neun Verkehrsflugzeuge. Diese wurden an zwei Lessoren verkauft und zurückgeleast. Vier Maschinen der A320-Serie wurden an Wilmington Trust veräußert. Fünf weitere gingen an eine Tochtergesellschaft von ICBC Financial Leasing. Die Laufzeit der Leasingverträge beträgt laut Easyjet zwischen 116 und 117 Monaten. Jährlich verursachen diese zusätzliche Kosten in der Höhe 15 Millionen Britischen Pfund. Nach Abschluss der Transaktion wird der Carrier noch 152 unbelastete Maschinen sein Eigentum nennen können.

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Flughafen Wien: Essen und Trinken im Lokal verboten, direkt davor aber erlaubt

Das Konsumieren und Speisen und Getränken ist aufgrund der jüngsten Covid-19-Schutzmaßnahmenverbordnung seit Mitternacht bis zumindest 30. November 2020 nicht mehr gestattet. Wohl aber dürfen die Betriebe „zum Mitnehmen“ verkaufen. Das führt zu einem absurden Umstand. Verboten ist nämlich nur das Konsumieren von Speisen und Getränken in den Gastronomiebereichen. Auf Sitzbänken des Airports, zum Beispiel direkt gegenüber des Lokals, allerdings nicht. Somit können beispielsweise Schnitzelsemmel und Bier im Gastrobetrieb „zum Mitnehmen“ gekauft werden und völlig legal ein paar Schritte entfernt verspeist bzw. getrunken werden. Im Lokal ist es nicht erlaubt. Ähnlich obskur wird es hinsichtlich der vom Flughafen Wien betriebenen Sky Lounge, denn das Buffet ist geschlossen. Alle anderen Angebote stehen weiterhin zur Verfügung. Damit die Lounge-Nutzer nicht verhungern oder verdursten müssen, gibt es laut Flughafen einen Snackbag, der beim Verlassen der Lounge mitgegeben wird. Dieser kann dann natürlich, beispielsweise auf den Sitzbänken direkt vor der Lounge, konsumiert werden. Worin nun der Unterschied zwischen „Konsum im Lokal“ und „Konsum direkt vor dem Lokal“ liegt, können wohl nur die Urheber der Verordnung beantworten. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin der Flughafen Wien AG wie folgt: „Gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, die vorerst von 03. – 30.11.2020 Gültigkeit hat, ist die Konsumation von Speisen und Getränken in Gastronomiebereichen/Lounges nicht gestattet, dies gilt auch für den Flughafen Wien.  Gastronomiebetreibern steht am Airport das Anbieten eines Take-Away Services frei, es wird jedenfalls in jedem Terminalbereich Verpflegung für Passagiere weiterhin zur Verfügung stehen. (F-Gates: Jemis Deli, Juice Factory; G-Gates: Henry’s; Ankunft: Mc Donalds und Ritazza (ab 4.11.), Anker,

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