November 10, 2020

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November 10, 2020

Wien: Corona-Einreisekontrollen mit Schwachstellen

Personen, die nach Österreich einreisen wollen und aus einem Gebiet kommen, das mit einer Reisewarnung belegt ist, müssen in Quarantäne. Davon ausgenommen sind Passagiere, die einen negativen PCR-Test, dessen Abnahme nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen können. Weiters haben Einwohner Österreichs – unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft – die Möglichkeit binnen 48 Stunden den Test nachzuholen. Ist das Ergebnis negativ, ist die Absonderung beendet. Soweit die bekannte Theorie, doch wie läuft es in der Praxis? Grundsätzlich muss man unterscheiden, ob der Flug aus der Schengen-Region oder einem Drittstaat ankommt. Bei Ländern, die nicht dem EU-Schengengebiet angehören, ist es recht einfach, denn es findet eine verpflichtende Passkontrolle statt und zwar ganz unabhängig von der Corona-Pandemie. Unmittelbar vor der Kontrollstation der Polizei übernehmen Soldaten des Bundesheers im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha (zuständige Gesundheitsbehörde) die Kontrolle der Unterlagen. Wer einen negativen PCR-Test hat, zeigt diesen gemeinsam mit dem Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) vor. Der Soldat oder die Soldatin überprüft die Unterlagen, gibt dieses anschließend wieder zurück und wünscht einen schönen Tag. Wichtig: Wer aus einem Gebiet, das quarantänepflichtig ist einreisen möchte und einen negativen PCR-Befund, der den Kriterien entspricht, vorlegen kann, muss das Formular, das per Mail durch die Airline zugeschickt wird oder aber an Bord ausgeteilt wird, nicht ausfüllen. Dieses wird nicht benötigt. Etwas anders verhält es sich, wenn man nur auf der Durchreise ist oder keinen negativen PCR-Befund hat. In diesen Fällen muss das Formular ausgefüllt werden und gemeinsam mit dem Reisepass oder Personalausweis an das Bundesheer

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Wizz Air führt Kohlenstoff-Kompensationsprogramm ein

Wizz Air hat als Teil ihres Engagements zur Reduzierung von Emissionen ein Kohlenstoffausgleichsprogramm eingeführt. Dieses ermöglicht den Fluggästen, die Umweltauswirkungen ihres Fluges zu berechnen und die Kohlenstoffemissionen auszugleichen. Durch Eingabe der Flugdaten in den Reise-Fußabdruck-Rechner können Fluggäste die Kohlenstoffemissionen ihres Fluges berechnen und ausgleichen. Um ihre Kohlenstoffemissionen auszugleichen, können Passagiere eine Zahlung für die Unterstützung eines verifizierten Ausgleichs-Projekts leisten und erhalten im Gegenzug ein Zertifikat, das die ausgeglichenen Emissionen bestätigt, so das Unternehmen. Dafür arbeitet der Carrier eng mit dem Technologie-Unternehmen CHOOOSE zusammen. „Wir streben danach, die umweltfreundlichste Fluggesellschaft zu sein, indem wir hart daran arbeiten, unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verringern. Durch eine Vielzahl von Nachhaltigkeitsinitiativen sind wir stolz darauf, bereits jetzt eine der niedrigsten Emissionsraten in der europäischen Luftfahrtindustrie zu haben und freuen uns, mit CHOOOSE zusammenzuarbeiten, um unseren Passagieren einen Kohlenstoffausgleich zu ermöglichen. Zusammen mit unserer modernen Flugzeugflotte, einer Vielzahl von Initiativen zur Treibstoffeinsparung, der Maximierung des Auslastungsfaktors, einem Netzwerkdesign, das unnötige Anschlussflüge vermeidet und den leichtesten Materialien, die in der Kabine verwendet werden, stellen wir sicher, dass Wizz Air die beste und umweltfreundlichste Wahl ist, die Passagiere treffen können“, so Marion Geoffroy, Chief Corporate Officer bei Wizz Air

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BER: AeroGround wird größter Bodenabfertiger

Die AeroGround Berlin hat mit der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg die Bodenabfertigungsdienste am neuen Hauptstadtflughafen übernommen. Damit wird die Tochtergesellschaft der AeroGround Flughafen München GmbH mit dem Umzug zum Marktführer im Bereich der Bodenverkehrsdienstleistungen am Berliner Airport. „Wir alle freuen uns darauf, mit der Lufthansa Gruppe, Eurowings und unseren anderen langjährigen Airline-Partnern am jetzt eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit der Flughafengesellschaft den BER zu einem erfolgreichen Hauptstadtflughafen zu machen“, so Simon Batt-Nauerz, Geschäftsführer der AeroGround Berlin. Der langfristige Abfertigungsvertrag mit der Deutschen Lufthansa schließt auch die  Töchter Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines ein und beinhaltet ein Abfertigungsvolumen von etwa 20.000 bis 30.000 Flugbewegungen im Jahr. Das Leistungsspektrum der AeroGround Berlin umfasst dabei die vorfeldseitige Flugzeug- und Gepäckabfertigung, Frischwasser- und Toiletten-Service, vorfeldseitige Bustransporte für Passagiere und Crews sowie die Gepäckermittlung, wie man mitteilt.

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