November 10, 2020

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November 10, 2020

AUA schließt auch die Wartung in Graz

Auch die Wartung in Graz bleibt nicht von den AUA-Sparmaßnahmen verschont: Nach der Crew-Basis soll auch die Technik-Station geschlossen werden. „Wir werden die Kapazitäten anpassen müssen“, so Vorstandsmitlied Jens Ritter gegenüber der Kleinen Zeitung. Aktuell könne man keine genaueren Angaben bezüglich personeller Konsequenzen machen, so Ritter weiter. Ob das eine tiefgreifende Umstrukturierung werde, sei noch nicht entschieden. Alle Flugzeuge der heimischen Airline sollen laut Aussendung zukünftig in Wien stationiert werden. Dabei kommt es auch zu einer Zentralisierung der Flugzeugwartung, die auch zu einem Standort-Wechsel der Graz-Mitarbeiter führt. Entsprechende Angebote seitens der AUA sollen schon auf dem Tisch liegen, vielen wird ein Umzug jedoch nicht zuzumuten sein.

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Salzburg: Nur noch Düsseldorf im Programm

Den Salzburger Flughafen trifft die Coronavirus-Krise besonders hart: Nur noch Eurowings-Maschinen setzen zur Landung an. „Viele Fluglinien fliegen keine Regionen mehr an, die auf der EU-Coronaampel nun in Rot leuchten. Fast alle Flüge wurden gestrichen“, so der Flughafen gegenüber der Krone. Einzig und allein die Destination Düsseldorf würde der Landeshauptstadt erhalten bleiben. Denn: „Düsseldorf ist bei Geschäftsreisenden sehr gefragt, deshalb fliegt Eurowings die Strecke trotz der roten Ampelfarbe weiter.“ Allerdings: Bis zum 13. November landen nur vier Airbus-Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft am Flughafen. Bitter für den Airport, der jetzt auch seine Betriebszeiten dementsprechend anpassen muss. Vorerst kann der Airport zwischen sieben und 19 Uhr angesteuert werden. Die rund 370 Mitarbeiter bleiben dabei weiterhin in Kurzarbeit.

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Lufthansa Technik verkleinert den Vorstand

Die Lufthansa Technik AG wird künftig von einem dreiköpfigen Vorstand geführt. Constanze Hufenbecher und Antonio Schulthess werden per Jahresende das Unternehmen verlassen. Im Zuge dessen wird eine Position im Führungsgremium eingespart. Laut Medienmitteilung hängt die Maßnahme mit dem Sparprogramm „Rise“ zusammen. Zukünftig wird der Vorstand aus einem Chief Executive Officer (CEO), einem Chief Operating Officer (COO) und einem Vorstandsmitglied für Finanzen und Personal bestehen. Die Zuständigkeit für alle operativen Geschäftsbereiche wird dann beim COO gebündelt. Constanze Hufenbecher (derzeit Chief Financial Officer und verantwortlich für den Geschäftsbereich VIP & Special Mission Aircraft Services) sowie Antonio Schulthess (derzeit zuständig für Personal, Lean- und Prozessmanagement sowie die Geschäftsbereiche Engines und Aircraft Systems) haben sich im Zuge dieser Reorganisation entschieden, Lufthansa Technik zum Jahresende zu verlassen und sich neuen unternehmerischen Herausforderungen zu widmen. „Wir danken Constanze Hufenbecher für ihr sehr erfolgreiches Wirken bei Lufthansa Technik“, so Detlef Kayser, der Vorsitzende des Aufsichtsrats. „Sie hat die Prozesse in den Bereichen Finanzen, Einkauf, Recht und Außenwirtschaft sowie Infrastruktur erheblich professionalisiert und sowohl deren Effizienz als auch die Effektivität deutlich gesteigert.“ Über die Bestellung des neuen Vorstandsmitgliedes für die Ressorts Finanzen und Personal wird der Aufsichtsrat bald entscheiden. Johannes Bußmann bleibt unverändert CEO von Lufthansa Technik, Sören Stark verantwortet als COO weiterhin das operative Geschäft. „Antonio Schulthess hat viele Jahre und sehr erfolgreich in sehr unterschiedlichen Positionen im Top-Management die Lufthansa Group mitgestaltet. Dafür danken wir ihm sehr“, ergänzte Kayser. „Als Vorstandsmitglied hat er die Leistungsfähigkeit des Personalbereichs von Lufthansa Technik kontinuierlich verbessert und so das weltweite

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Singapore Airlines sortiert A380 aus

Singapore Airline mustert kräftig aus: Die Fluggesellschaft nimmt sieben Airbus A380 aus dem Programm.  Übrig bleiben vorerst 12 Exemplare dieses Flugzeugtyps. Künftig möchte das Unternehmen auf treibstoffeffizientere Flugzeuge setzen, wie das Nachrichtenmagazin Nau berichtet. Dank weniger Triebwerken sind diese Typen einfacher zu warten und verfügen über geringere Betriebskosten. Dies stellt vor allem in Zeiten von Corona eine geeignete Maßnahme dar, um die Kostenstruktur zu senken. Nicht nur Singapore Airlines, sondern auch Airbus selbst setzt nicht mehr auf das vierstrahlige Großraumflugzeug. Der Flugzeugbauer gab schon im Jahr 2019 bekannt, die Produktion einzustellen.

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Verbraucherschützer: Airlines dürfen Verbraucher nicht wieder enttäuschen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die deutschen Fluggesellschaften aufgerufen, gegenüber den Fluggästen auf vetrauensbildende Maßnahmen zu setzen. Die Luftfahrtbranche leidet mit am meisten unter den Corona-Folgen. Doch auch die Fluggesellschaften sind es, die in diesen Zeiten negative Schlagzeilen machen, nicht zuletzt aufgrund der Nichteinhaltung der gesetzlichen Ticketrückerstattungs-Frist. Dies verärgert nicht nur Betroffene, besonders der Verbraucherzentrale Bundesverband appelliert an die Airlines: „Die Luftverkehrsbranche darf nicht nur auf Rettung durch den Staat hoffen, sondern muss auch selbst das Vertrauen der Passagiere mit kundenorientierten Maßnahmen wiederherstellen“, so vzbv-Chef Klaus Müller. Der Verband kritisierte, dass die Branche, „allen voran die Fluggesellschaften mit ihren gesetzeswidrigen Rückzahlungsverzögerungen und -verweigerungen“, viel Vertrauen bei Verbrauchern „zerstört“ habe. Vor allem im Sommer haben die finanziell belasteten Carrier gesetzliche Fristen verstreichen lassen und teilweise automatisierte Erstattungssysteme abgestellt, wie das Nachrichtenportal Airliners berichtet. Deswegen müssen betroffene Konsumenten teilweise sogar bis heute auf die Rückerstattung ihrer Kosten für in der Corona-Krise ausgefallene Flüge warten. Dies dürfe in Zukunft nicht mehr geschehen.

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Luxair schickt 265 Angestellte in Frühpension

Luxair bringt das Spar-Programm unter Dach und Fach. Dieser Plan sieht unter anderem vor, dass 265 Mitarbeiter das Unternehmen in den nächsten drei Jahren verlassen: Sie sollen in Frühpension gehen. Zwischen der Luxair-Direktion, den Personalvertretern und dem Staat ist am Montagmittag das vor einem Monat angekündigte Luftverkehrs-Übereinkommen unterzeichnet worden. Die darin getroffenen Maßnahmen sollen die Existenz der Fluggesellschaft nach Corona sichern. Auch alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, versichern die Beteiligten. Neben den geplanten Frühpensionen würden etwa 300 weitere Mitarbeiter der Luxair-Gruppe zeitweise in Kurzarbeit oder in Weiterbildung geschickt, wie wort.lu berichtet.

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KLM legt Pause nach Graz ein

Nun hat der Einbruch bei den Buchungsnachfragen durch den massiven Anstieg neuer Infektionszahlen durch das Covid-19-Virus auch die erst Ende Oktober wieder aufgenommenen Flüge zwischen Amsterdam und Graz erwischt. Nach Informationen der KLM Royal Dutch Airlines werden die Flüge in die steirische Landeshauptstadt vorerst bis 06.12.2020 ausgesetzt. Eine neuerliche Wiederaufnahme der fünf wöchentlichen Flugverbindungen mit Embraer 175 ist zum derzeitigen Zeitpunkt danach geplant, dürfte allerdings von der tatsächlichen Nachfrage abhängig gemacht werden.

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DFS schließt Drohnen-Detektionstests an Flughäfen ab

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat zusammen mit den Projektpartnern Fraport AG und der Flughafen München GmbH einen groß angelegten Test zur Erprobung von Drohnen-Detektionssystemen an den beiden verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde getestet, ob Drohnen unter anderem in einer Entfernung von zehn nautischen Meilen (18 Kilometer) entlang der An- und Abflugrouten der Flugzeuge detektiert werden können. Denn für herkömmliche Radaranlagen sind Drohnen aufgrund ihrer geringen Größe kaum erkennbar. Um unbemannte Luftfahrzeugsysteme (UAS) sicher in den Luftraum zu integrieren, müssen nicht nur autorisierte Drohnen erkannt werden, sondern auch sogenannte „unkooperative“ Drohnen, die für die Flugsicherung nicht sichtbar oder identifizierbar sind und eine Bedrohung für den Flugverkehr an und um Flughäfen darstellen. „Eine funktionierende Drohnen-Detektion ist Grundlage für die DFS, um die Sicherheit im Flugbetrieb aufrecht zu erhalten und für die Polizeibehörden, um effektive Abwehrmaßnahmen einleiten zu können“, heißt es in der Aussendung. „Unterschiedliche Start- und Landebahn Layouts, Topografien, Gebäudestrukturen und die Vegetation in der Umgebung machen jeden Flughafen einzigartig“, so Angela Kies, Leiterin der Abteilung unbemannte Luftfahrzeugsysteme bei der DFS und DDS-Projektleiterin. Darüber hinaus müssen die Detektionssysteme Drohnen von anderen beweglichen Objekten wie Fahrzeugen, Vögeln oder Hubschraubern unterscheiden können, die an Flughäfen unterwegs sind. Und die Systeme müssen eine Vielzahl von Drohnen unterscheiden können, die in verschiedensten Größen und Formen auf dem Markt verfügbar sind. Bei den Testflügen kamen daher Drohnen unterschiedlicher Bauarten zum Einsatz: Von agilen Kleinstdrohnen über größere Multirotor-Systeme mit höherer Tragkraft bis hin zu Starrflügel-Drohnen, die Geschwindigkeiten von mehr als 140 Stundenkilometern erreichen. Ein wesentliches

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Tui startet „Do it yourself-Coronatests“

Der deutsche Reiseveranstalter Tui bietet neuerdings für Personen, die auf die Kanaren reisen wollen, Antigen-Tests quasi über das Internet an. Dabei handelt es sich um Schnelltests, die seitens der Reisenden zu Hause durchgeführt werden. Über das Internet, beispielsweise per Videotelefonat, gibt es die vorgeschriebene Beratung durch medizinisches Personal dazu. Ist der Test negativ, so soll eine Bescheinigung per E-Mail zugestellt werden. Tui-Manager Hubert Kluske behauptet, dass der Befund in diesem Verfahren von den spanischen Behörden anerkannt wird. Allerdings ist in den Bestimmungen derzeit noch zu lesen, dass ab 14. November 2020 ein negativer PCR-Befund vorgelegt werden muss. Alternativ kann die Testung auch in Spanien vorgenommen werden. Inwiefern hier der Antigen-Test des Reiseveranstalters als Ersatz dienen soll, ist unklar. Allerdings gelten Spanien und Griechenland den Antigen-Tests im Reiseverkehr – im Gegensatz zu Deutschland – offen aufgeschlossen. Änderungen der Bestimmungen, die zur Anerkennung von Antigen-Ergebnissen führen, sind daher nicht auszuschließen. Tui setzt hierbei auf „do it yourself“ mit Online-Beratung durch medizinisches Personal. Das bedeutet konkret, dass die Reisenden ihren Schnelltest zu Hause selbst vornehmen sollen und dabei beispielsweise via Webcam von medizinischem Personal beraten und „beaufsichtigt“ werde. Ob dies allerdings in allen Fällen reibungslos funktioniert, ist zweifelhaft. In Deutschland wurde bereits lose festgelegt, dass Antigen-Schnelltests nicht selbst, sondern von medizinischem Fachpersonal vorzunehmen sind. Allerdings zeigt der Ansatz der Tui AG, dass die Branche fieberhaft auf der Suche nach Lösungen ist, um den Tourismus am Laufen zu halten. Die Kanaren verlangen ab 14. November 2020 die Vorlage eines negativen Coronatests, der nicht älter

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Air Dolomiti verschiebt den Start der München-Flüge

Angesichts der jüngsten Bestimmungen der Institutionen zur Eindämmung des CoV-Erregers muss Air Dolomiti den Abflug der für den 1. Dezember 2020 geplanten Flüge vom Flughafen Luigi Ridolfi nach München verschieben. „Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Evaluierung und ist auf die Verschärfung der Reisebeschränkungen auf globaler Ebene zurückzuführen, die höchste Vorsicht bei Reisen erfordert und nur dann erlaubt ist, wenn es unbedingt notwendig ist“, so die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns in einem Statement. Wann die Flüge durchgeführt werden können, stehe derzeit noch in den Sternen. Eine Prognose könne man derzeit nicht abgeben. Die Fluglinie strebe jedoch einen möglichst baldigen Termin an.

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