
Korean Air: Quartalsgewinn dank starker Fracht-Nachfrage
Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air konnte im dritten Quartal des Jahres 2020 einen Betriebsgewinn in der Höhe von 6,47 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Der Umsatz lag bei 1,32 Milliarden U.S.-Dollar. Das Geld verdiente man aber nicht im Passagierbereich, sondern mit Frachtflügen. Korean Air teilte mit, dass die Frachtbetriebsraten stark angestiegen sind. Aus diesem Grund habe man dieses Segment stark ausgebaut und setzt auch Passagierflugzeuge temporär als Cargo-Maschinen ein. Dennoch: Der Umsatz ging aufgrund der Corona-Pandemie um 53 Prozent zurück, denn viele ertragreiche Passagierstrecken sind aufgrund von Restriktionen oder aber mangels Nachfrage weggefallen. „Die Luftfahrtindustrie leidet weiterhin unter der Pandemie und die Aussichten sind immer noch schlecht. Aufgrund unseres starken Frachtgeschäfts und der Opfer, die unsere Mitarbeiter erbracht haben, konnten wir ein zweites profitables Quartal erzielen“, so Walter Cho, CEO von Korean Air. „Ich bin sehr dankbar und stolz auf unsere Mitarbeiter für ihre harte Arbeit und ihren Einsatz.“ Der Umsatz, der im Frachtgeschäft erzielt wurde, beträgt 988 Millionen U.S.-Dollar und liegt damit höher als im zweiten Quartal 2020 (852 Millionen U.S.-Dollar). Die Differenz zur eingangs genannten Zahl sind die Erlöse aus Passagierflügen und sonstigen Bereichen von Korean Air. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass die Nachfrage im Passagierbereich aufgrund der Corona-Pandemie „schleppend“ ist. Der Betrieb von Mittel- und Langstrecken wie nach Amerika, Europa und Ostasien hat im Vergleich zum zweiten Quartal leicht zugenommen. Zurückzuführen ist dieses auf einen Anstieg der Charterflüge unter anderem für Geschäftsreisen, die Lockerung der internationalen Reisebeschränkungen in einigen Ländern wie Singapur und Malaysia sowie eine Erhöhung
