November 11, 2020

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November 11, 2020

Kanaren: FTI bietet Schnelltests für 16 Euro an

Nach Tui hat sich auch der Reiseveranstalter FTI eine Lösung für das “Testproblem”, das Urlaubern ab 14. November 2020 auf den Kanaren blüht, gefunden. Die Passagiere sollen während ihrem Transfer vom Airport zum Hotel einen Zwischenstopp bei einer Teststation einlegen. Dort kann zum Preis von 16 Euro ein Antigen-Test vorgenommen werden. Das Ergebnis soll laut FTI innerhalb von maximal einer halben Stunde feststehen. Tui stellte eine Lösung im “Do-it-yourself-Verfahren” unter Online-Aufsicht medizinischen Personals fest. Im Tui-Artikel wurde fälschlicherweise erwähnt, dass für die Einreise auf die Kanaren lediglich PCR-Tests anerkannt sind. Die Regionalregierung änderte zuvor die Praxis und lässt auch Antigen-Tests zu. Damit ist die spanische Region ein regelrechter Pionier, denn andere Staaten, beispielsweise Deutschland, stemmen sich sprichwörtlich mit Händen und Füßen gegen den Einsatz von Schnelltests im Reiseverkehr. Allerdings ist anzunehmen, dass man die Erfahrungen der Kanaren von vielen Ländern Europas aus beobachten wird, denn die Branche steckt mit Antigentests vor jedem Abflug in den Startlöchern. Damit will man der Politik eine “schlüsselfertige” Lösung liefern, die als Ersatz für den Flickenteppich an Einreise- und Quarantänebestimmungen dienen soll. Auf europäischer Ebene gibt es dafür Unterstützung von der EU-Kommission, die für genau diesen Zweck eine große Anzahl Antigen-Testkits bestellt hat.

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Tunesien, Barbados und Seychellen stecken Urlauber in Quarantäne

Der weltweite Flickenteppich der Einreisebestimmungen, die aufgrund der Corona-Pandemie erlassen wurden, ist seit Anfang der Woche um eine Maßnahme Tunesiens reicher. Einwöchige Pauschalurlaube sind mit den neuen Vorschriften nicht mehr möglich, denn zunächst muss einen siebentägige Quarantäne angetreten werden. Das afrikanische Land ist insbesondere in der kalten Jahreszeit ein beliebtes Urlaubsziel von Deutschen, Österreichern und Schweizern. Die jüngste Einreisevorschrift dürfte sich allerdings erheblich negativ auf die Nachfrage auswirken, denn bei der Grenzkontrolle muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Laut deutschem Außenministerium darf dieser bei der Abreise nicht älter als 72 Stunden sein und bei der Ankunft in Tunesien dürfen 120 Stunden nicht überschritten werden. Der Befund befreit allerdings nicht von der Quarantäne. Nach der Einreise muss unverzüglich eine Absonderung in einem Hotel oder in einer Wohnung angetreten werden. Von dieser kann man sich nach sieben Tagen durch die Vorlage eines weiteren negativen PCR-Tests befreien. Andernfalls dauert die Absonderung 14 Tage an. Das gilt ausdrücklich auch für Pauschaltouristen.  Eurowings setzt Flüge nach Barbados wieder aus Die Seychellen und Barbados haben Deutschland als Risikogebiet eingestuft. Das hat zur Folge, dass Urlauber eine Quarantäne antreten müssen. In Barbados muss ein negativer PCR-Befund in englischer Sprache vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Anschließend muss ein weiterer PCR-Test absolviert werden, fällt dieser negativ aus, ist die Quarantäne beendet. Die Absonderung findet im Hotel statt. Barbados Tourism Marketing teilte mit, dass die Hälfte der Kosten für die zweite Testung übernommen wird. Diese Maßnahme hat bereits Konsequenzen im Flugverkehr, denn Eurowings setzt die

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Gespräche: Tui braucht womöglich noch mehr Staatshilfe

Der Reisekonzern Tui hat bereits rund drei Milliarden Euro an Staatshilfen erhalten und soll sich nun in Verhandlungen über weitere zwei Milliarden Euro befinden. Die Gespräche stehen laut Reuters noch am Anfang. Weder Tui noch das deutsche Bundeswirtschaftsministerium wollten sich zu dem Bericht äußern. Ein formaler Antrag wurde bislang nicht eingereicht, jedoch soll die Tui Group ein Finanzloch zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro haben. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Insiderinformationen. Im Gespräch ist eine Option, dass der deutsche Staat mit Eigenkapital einsteigen könnte, denn bislang wurden staatlich besicherte Kredite gewährt, jedoch sind die jährlichen Zinsen auf lange Sicht regelrecht erdrückend für die Tui Group. Der Reisekonzern erhielt im Frühjahr ein Darlehen in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Erst vor wenigen Wochen wurde ein weiterer KfW-Kredit von 1,2 Milliarden Euro bewilligt. Weiters zeichnete die Bundesrepublik Deutschland über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds eine Wandelanleihe in der Höhe von 150 Millionen Euro.  Die zweite Corona-Welle und damit verbundene Reiseeinschränkungen dürften die Situation bei Tui nochmals verschärft haben. Konzernchef Fritz Joussen deutete Ende September 2020 an, dass kurz- oder mittelfristig eine Kapitalerhöhung notwendig werden könnten. Auch wurde die Veräußerung von Tochtergesellschaften oder aber konzerninterne Fusionen nicht ausgeschlossen. Konkreter wurde der Manager aber nicht. Der Reiseveranstalter hofft darauf, dass sich im kommenden Jahr – auch mit der Verfügbarkeit eines Impfstoffs und dem Einsatz von Antigen-Schnelltests – die Nachfrage stabilisieren könnte. Derzeit ist ein Angebot geplant, das in etwa 80 Prozent des Niveaus des Jahres 2019 entspricht. Tui lässt allerdings eventuelle Nachjustierungen offen, denn das

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Österreicher speckten während erstem Lockdown zu

Laut einer von GfK Austria (vormals: Fessel-GfK) im Auftrag der Wiener Städtische Versicherung durchgeführten Umfrage belastet jeden vierten Österreicher die Corona-Pandemie insbesondere psychisch. Etwa die Hälfte der Teilnehmer gab an, dass die Bereitschaft zur Impfung besteht, 37 Prozent sogar innerhalb des ersten Monats ab Verfügbarkeit. Gut oder sogar sehr gut – so bezeichnen aktuell 75 Prozent der Österreicher ihren Gesundheitszustand, weitere 18 Prozent bewerten diesen als neutral. Je höher das Alter, desto weniger fühlen sich die Menschen gesund, zwischen den Geschlechtern ergab die Befragung diesbezüglich jedoch keinerlei Unterschiede. Anders jedoch bei der mentalen Gesundheit: 47 Prozent der Frauen fühlen sich durch die Corona-Situation insgesamt stärker belastet, bei den Männern sind es hingegen 38 Prozent. Betrachtet man die Ergebnisse nach Alter, wird ersichtlich, dass auch dieses eine wesentliche Rolle bei der Stressbelastung spielt: In den Altersgruppen unter 50 Jahren liegt der niedrigste Wert bei 45 Prozent, bei den über 60-Jährigen gaben hingegen nur 38  Prozent an, dass sie zum Zeitpunkt der Umfrage Anfang Oktober eine Belastung gespürt haben. Diese war im Allgemeinen während des ersten Lockdowns höher – 67 Prozent der Befragten gaben an, dass der psychische Stress nach den Ausgangsbeschränkungen wieder abgenommen hat. Bei der Generation 60+ liegt der Wert wiederum höher, bei 76 Prozent. Das bedeutet, dass ältere Personen während des Lockdowns psychisch weitaus stärker belastet waren, als sie es momentan sind. Schwach, antriebslos, Atemnot – bittere Realität für die Hälfte der Befragten, die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben und bereits als genesen gelten. Die Folgen können jedoch nicht nur

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Remco Steenbergen wird Lufthansa-Finanzchef

Die Deutsche Lufthansa AG bestellt mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2021 mit Remco Steenbergen einen neuen Finanzchef. Nach dem Ausscheiden von Ulrik Svensson und Thorsten Dirks leitete zuletzt Konzernchef Carsten Spohr diesen Bereich interimistisch. Mit der Berufung von Remco Steenbergen wird nun wieder ein Finanzressort eingerichtet, in dem die Bereiche Controlling und Risikomanagement, Corporate Finance, Rechnungswesen und Bilanzen, Steuern, Einkauf sowie Mergers & Acquisitions gebündelt werden. Der Vertrag des Managers läuft vorerst bis zum 31. Dezember 2023. „Mit Remco Steenbergen gewinnen wir einen kapitalmarkterfahrenen Finanzfachmann als neuen CFO für die Lufthansa Group“, sagt Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Lufthansa AG. „Er bringt exzellente Finanzexpertise aus verschiedenen Unternehmen und Branchen mit und hat auch den Aufsichtsrat durch seine Persönlichkeit überzeugt. Gerade jetzt, in dieser schwierigen Pandemie mit ihren gravierenden Folgen für den Luftverkehr, ist ein international erfahrener und anerkannter CFO für die Lufthansa Group wichtiger denn je. Das gilt sowohl für die Bewältigung der aktuellen Krise als auch für die folgenden Jahre, in denen wir die staatlichen Stabilisierungsmittel zurückführen müssen und wollen.“ Remco Steenbergen war zuletzt Group Chief Financial Officer von Barry Callebaut Group mit Sitz in Zürich, Schweiz. Davor war der Niederländer für Philips und KPMG tätig. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er in einer Vielzahl von Unternehmen in verschiedenen globalen Führungs- und Finanzmanagementpositionen in den Niederlanden, Großbritannien, Taiwan, Belgien, Irland, den USA und der Schweiz. Remco Steenbergen hält einen MBA vom Institute for Management and Development (IMD) in Lausanne, Schweiz, und einen Abschluss in Rechnungswesen der Erasmus-Universität

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2021: Hotelplan rechnet mit 50 Prozent weniger Umsatz

Der schweizer Reiseveranstalter Hotelplan Suisse verzeichnet eigenen Angaben nach das schwierigste Geschäftsjahr in der 85-jährigen Firmengeschichte. Dieses wird mit tiefroten Zahlen abgeschlossen und auch für die kommenden 12 Monate rechnet man mit einem Umsatz, der um die Hälfte unter dem Wert, den man vor der Pandemie verzeichnete, liegt. Hotelplan startete zunächst mit hohen Buchungszahlen in das Jahr 2020, doch Mitte März änderte sich alles. Zunächst mussten etwa 2.000 Kunden in Kooperation mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten in die Schweiz zurückgebracht werden. Anschließend erfolgte eine Annullationswelle eines noch nie dagewesenen Ausmaßes. Nach den Grenzöffnungen in Europa Mitte Juni 2020 bestand kurzzeitig Hoffnung, dass der Schaden einigermassen in Grenzen gehalten werden kann und Sommer- als auch Herbstferien im Ausland doch noch wie gewohnt möglich sein werden. Wegen der eingeführten Risikoländerliste des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) verblasste diese Hoffnung bereits kurze Zeit später wieder. Aufgrund von Einreiserestriktionen, Flugausfällen oder Flugplanänderungen sowie der Risikoländerliste des BAG musste Hotelplan Suisse seit Mitte März 2020 Reisen von rund 100’000 Kunden stornieren. Dank Migros als Aktionärin im Rücken hatte das Unternehmen jedoch zu keinem Zeitpunkt ein Liquiditätsproblem und konnte seine Pauschalreise-Kunden stets schadlos halten. „Wir haben sämtliche annullierten Pauschalreisen zeitnah rückerstattet. Die Rückerstattungen seitens der Leistungsträger – insbesondere der Airlines – ging bedauerlicherweise nur sehr schleppend voran. Deswegen verzögert sich leider auch die Auszahlung von Einzelleistungen an unsere Kunden“, erklärt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse. Das Unternehmen ist überzeugt, dass die Nachfrage nach Ferien im Ausland wieder deutlich zunehmen wird, sobald ein Impfstoff gegen das

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Luton rechnet mit 95 Prozent weniger Passagieren

Der primär von Billigfluggesellschaften wie Easyjet und Wizzair genutzte Flughafen London-Luton zählte im Oktober 2020 297.000 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang von 82 Prozent. Die Aussichten sind dünster. Die Airport-Geschäftsführung rechnet damit, dass im November 2020 das Aufkommen um 95 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen wird. Luton rechnet damit, dass die Regierung wieder zahlreiche Strecken aufgrund der Pandemie untersagen könnte. Jedenfalls wird man offen bleiben und hofft sprichwörtlich auf bessere Zeiten. Ab 2. Dezember 2020 – voraussichtliches Ende des britischen Lockdowns – sollen Schnelltests angeboten werden. Entsprechende Verhandlungen mit der Regierung laufen momentan. Allerdings ist derzeit problematisch, dass viele Staaten ein negatives PCR-Ergebnis zur Umgehung der Quarantäne verlangen. UK bietet derzeit keine Möglichkeit die Absonderung durch eine negative Testung zu vermeiden. „Der Flughafen ist weiterhin bereit, seinen Beitrag zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zu leisten und gleichzeitig die Rettungsdienste während dieser zweiten Sperrung in Bewegung zu halten, wie wir es bei der ersten getan haben. Das Verbot aller außer wesentlichen internationalen Reisen wird tiefgreifende Auswirkungen auf die bereits angeschlagene Luftfahrtindustrie haben. Zusammen mit dem Verband der Flughafenbetreiber fordern wir weitere Unterstützung für den Sektor und für die Tausenden von Menschen, deren Lebensunterhalt davon abhängt“, erklärt Luton-Geschäftsführer Alberto Martin.

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Österreich: Geschäfte an Airports dürfen weiterhin länger aufsperren

Ab Mittwoch, 11. November 2020, sind die Öffnungszeiten im Handel in Österreich beschränkt. Über eine Verordnung ist nun geregelt, dass um 19 Uhr 00 Sperrstunde ist. Für Reisende gibt es allerdings Ausnahmen an Flughäfen und Bahnhöfen. An diesen Orten dürfen die Läden weiterhin länger geöffnet bleiben. Allerdings müssen sich Passagiere an Österreichs Flughäfen auch darauf einstellen, dass das eine oder andere Geschäft mangels Nachfrage freiwillig kürzere Öffnungszeiten praktiziert oder aber gänzlich geschlossen ist. An manchen Bundesländerflughäfen sind derzeit mangels Linienflüge alle Shops sowie die Gastronomie temporär geschlossen. Die neue Verordnung der Regierung betrifft lediglich den Handel. Die Gastronomie darf weiterhin nur die Mitnahme von Speisen und Getränken anbieten. Das gilt ausdrücklich auch für Flughafenlounges, so auch Austrian Airlines beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs Snacks und Getränke einpackt. In den Lounges darf nichts konsumiert werden und es besteht Maskenpflicht – auch am Tisch.

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Marktforschung: Österreicher halten sich mit Winterurlauben zurück

Die Sommersaison brachte der Touristik und den Fluggesellschaften starke Rückgänge, doch kam man in vielen Regionen mit dem sprichwörtlichen “blauen Auge” davon. Doch was machen die Österreicher im Winter? Mit dieser Frage befasste sich das Marktforschungsinstitut Marketagent. Insgesamt ist die Motivation für eine Reise in der heimischen Bevölkerung eher gedämpft. Am sichersten fühlen sich die Urlaubsfreudigen noch innerhalb der österreichischen Grenzen. Eine fixe Buchung einer Urlaubsdestination galt für die meisten jedoch bisher als zu riskantes Unterfangen und auch die Infektionsgefahr ist omnipräsent. Befragt wurden nach Angaben des Instituts 500 Personen. So unvorhersehbar der weitere Verlauf der derzeitigen Corona-Situation ist, so unsicher zeigen sich die Österreicher in Hinblick auf ihre Urlaubsplanung in diesem Winter. Das Virus schwebt wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der heimischen Bevölkerung und erschwert zukunftsgerichtete Vorhaben immens. “Wenig verwunderlich ist also, dass sich die Befragten in Hinblick auf ihre Urlaubsplanung und speziell das Tätigen einer Buchung in Zurückhaltung üben”, gewährt Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl einen ersten Einblick in die Ergebnisse. Für das übrige Drittel der heimischen Bevölkerung ist es aktuell durchaus vorstellbar, in dieser Saison zu verreisen, doch nur jeder Zehnte lässt sich durch nichts davon abbringen. Der Geschlechtervergleich zeigt zudem, dass Männer verstärkt zum Urlaub tendieren (36,5%), während der Großteil der Frauen in diesem Jahr getrost darauf verzichten kann (28,3%). Unter jenen, die voraussichtlich auf Urlaub fahren, lautet die Devise: Zuhause ist es doch am schönsten. Sie sind zu 90 Prozent in Österreich anzutreffen, vereinzelt sind Reisen in Österreichs Nachbarstaaten Italien, Deutschland und Schweiz bzw. in andere

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Thomas-Cook-Geschädigte lassen Geld auf der Straße liegen

Im Vorjahr sorgte die Pleite von Thomas Cook für viel Aufsehen, denn diese offenbarte auch, dass Deutschland die Pauschalreiserichtlinie mangelhaft umgesetzt hat. Die Absicherung mit nur 100 Millionen Euro war nicht ausreichend. Der Staat musste daher einspringen und den Geschädigten ihre Anzahlungen oder Mehrkosten erstatten. Doch nun wurde bekannt, dass lediglich die Hälfte der Anspruchsberechtigten ihre Forderungen eingereicht haben. Das Bundesjustizministerium bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel, dass 95.600 Anträge eingelangt sind. Die Frist zur Geltendmachung gegenüber der Bundesrepublik Deutschland läuft am 15. November 2020 ab. Der Bund stellte hierfür bislang 225 Millionen Euro bereit, wobei erst 35 Millionen Euro ausgezahlt wurden. Nach Angaben des Ministeriums ist in 23.6000 Fällen das Geld unterwegs. Die Gesamtanzahl der bislang eingebrachten Anträge entspricht in etwa der Hälfte jener, die aufgrund der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns aufgrund von Unterversicherung nicht oder nur anteilig durch die Zürich-Versicherung entschädigt wurden.

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