Dezember 8, 2020

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Dezember 8, 2020

Lufthansa-Stellenabbau soll ausgeweitet werden

Bis Jahresende müssen bei Lufthansa rund 29.000 Mitarbeiter gehen. Der Stellenabbau, den der Konzern, der sich mit neun Milliarden Euro Staatshilfe unter die Flügel greifen hat lassen, durchführt, soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. „Mindestens“ weitere 10.000 Jobs – alleine in Deutschland – sollen in 2021 wegfallen. Dazu kommen noch Abbaumaßnahmen, die bei den Töchtern im Ausland durchgeführt werden sollen. Dem Vernehmen nach steht auch bei der österreichischen Austrian Airlines ein radikaler Stellenabbau unmittelbar bevor.

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Emirates erhält erste von drei A380, die bis Ende 2020 ausgeliefert werden

Emirates hat seine 116. A380 in Empfang genommen: Das Airbus-Flugzeug mit der Kennung A6-EVL ist in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags in Dubai eingetroffen. Der Auslieferungsflug wurde mit einer Mischung aus konventionellem und nachhaltigem Kerosin betrieben. Emirates erhält im laufenden Monat noch zwei weitere A380, von denen eine mit dem heiß-ersehnten Premium-Economy-Class-Produkt ausgestattet sein wird. Seit der Aufnahme in die Emirates-Flotte vor 12 Jahren ist die A380 mit ihren Innovationen wie der Bord-Lounge und den Spa-Duschen im Oberdeck das Flaggschiff der Airline und bei Fluggästen weiterhin sehr begehrt. Emirates hat den Flugbetrieb mit der A380 vor kurzem wiederaufgenommen. „Die A380 ist eine Erfolgsgeschichte für Emirates, die sich im starken Kundeninteresse widerspiegelt, wo auch immer wir sie im Laufe der Jahre eingesetzt haben. Das Flugzeug hat uns dabei geholfen, die Nachfrage an Flughäfen mit beschränkten Slots und auf unseren Hauptstrecken sowie auf der Langstrecke effizient zu bedienen“, so Tim Clark, Präsident von Emirates. „Wir freuen uns auf die Einführung unserer Premium Economy-Class, die in den kommenden Monaten in einer A380 ihr Debüt feiern wird und werden weiterhin in unsere erstklassige Produkterfahrung der A380 investieren. Das Flugzeug wird auch im nächsten Jahrzehnt unser Flaggschiff bleiben, das wir auf mehr Strecken einsetzen werden, wenn die Reise-Nachfrage wieder zunimmt.“

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Bremen: Voyage Air kündigt Burgas, Sofia und Varna an

Die bulgarische Fluggesellschaft Voyage Air kündigt an im Sommerflugplan 2021 ab Bremen die Destinationen Varna, Sofia und Burgas anzubieten. Diese sollen ab Juni 2021 bis vorerst September 2021 bedient werden. Alle drei Destinationen sollen vorläufig zweimal pro Woche angeflogen werden. Geplant ist derzeit, dass Sofia ganzjährig angeboten werden soll. Voyage Air betreibt eine Boeing 737-500, die mit 126 Sitzen bestuhlt ist. Die Maschine ist 28,8 Jahre alt

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UFO-Vorsitzender Daniel Flohr tritt zurück

Bei der deutschen Flugbegleitergewerkschaft UFO kommt es zu einem Führungswechsel. Der Vorsitzende Daniel Flohr kündigte seinen Rückzug von der Spitze an und will bis spätestens 30. Juni 2021 gar die Arbeitnehmervertretung verlassen. „Der Luftverkehr ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen, wir müssen unseren Blick auf den Interessen unserer Mitglieder halten. Jedoch stehen wir wieder kurz vor einem internen Machtkampf, der sich unter anderem an meiner Person entzündet. Daher möchte ich dazu beitragen, dass UFO sich wieder voll und ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren kann. Der Lufthansa-Konzern will zusätzlich zigtausende Arbeitsplätze abbauen, darum muss UFO sich kümmern – nicht um interne Grabenkämpfe“, erklärt Flohr. 2019 wehrte Flohr als Vize-Chef zusammen mit einer Rumpfmannschaft einen existenziellen Angriff des Lufthansa-Konzerns auf die Flugbegleitergewerkschaft ab. Gemeinsam mit dem Verhandlungsteam des ehemaligen Vorsitzenden Nicoley Baublies schaffte er es sogar, dass UFO als erste Gewerkschaft einen Krisentarifvertrag mit einem Volumen von 500 Millionen Euro mit dem Konzern im Juni dieses Jahres abschloss. „Die Auswirkungen von Corona werden uns noch lange begleiten, doch mit dem TV-Krise ist ein Großteil der Kabine vorerst abgesichert, sodass der Führungswechsel nicht zur Unzeit kommt. Wir können diese Sicherheit nutzen, um UFO im Sinne der Mitgliedschaft neu auszurichten und für die kommenden Aufgaben zu wappnen. Nach den Jahren der politischen Unruhen rund um UFO, gibt es mittlerweile sowohl den Wunsch nach anderen Köpfen an der Spitze als auch nach einer anderen Art der Gewerkschaftsarbeit. In den kommenden Monaten müssen wir also auch mit unseren Personalentscheidungen den langfristigen Erfolg der UFO garantieren“,

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Lufthansa-Reisebüros verkaufen PCR-Testkits

Die Franchise-Reisebürokette Lufthansa CityCenter bietet nun ebenfalls die Vermittlung privater PCR-Tests an. Diese kosten 99 Euro und sollen innerhalb von 24 Stunden ein zweisprachiges Testergebnis liefern. Den Käufern wird ein Testkit ausgehändigt. Anschließend ist die Probe an Cegat in Tübingen einzuschicken. Der Preis von 99 Euro inkludiert die Versandkosten. Das Ergebnis soll innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Probe vom Labor per E-Mail zugestellt werden. Fällt der Test positiv aus, wird das regional zuständige Gesundheitsamt informiert. Auch sollen Betroffene in diesem Fall zusätzlich telefonisch kontaktiert werden.

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Delta und KLM bieten Covid-getestete Flüge an

Delta Air Lines und KLM starten mit Wirkung zum 15. Dezember 2020 Covid-getestete Flüge von Atlanta nach Amsterdam. Diese speziellen Flüge werden viermal pro Woche von Atlanta nach Amsterdam durchgeführt, wobei Delta und KLM jeweils zwei Frequenzen bedienen. Nur Passagiere mit negativen Testergebnissen werden an Bord akzeptiert. Die Flüge werden zunächst drei Wochen dauern, wie man mitteilt. Bei Erfolg hoffen die Fluggesellschaften, das Programm auf andere Märkte auszudehnen. „Dies ist ein sehr wichtiger und großer Schritt nach vorne. Bis ein weltweit zugelassener Impfstoff verfügbar ist, ist dieses Testprogramm der erste Schritt zur Genesung der internationalen Reisebranche. Ich bin dankbar für die konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern Delta Air Lines und der Schiphol Group und für die Unterstützung der niederländischen Regierung, um diesen einzigartigen Covid-freien Test für Reisekorridore zu ermöglichen. Alle Beteiligten müssen gemeinsam an einem systematischen Ansatz für Schnelltests arbeiten und diese Tests einbauen, damit die Quarantänemaßnahmen so schnell wie möglich aufgehoben werden können. Dies ist von grundlegender Bedeutung, um das Vertrauen der Passagiere und Regierungen in den Flugverkehr wiederherzustellen “, so Pieter Elbers, Präsident und CEO von KLM Royal Dutch Airlines.

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Aus Evelop und Orbest wird Iberojet

Erst kürzlich kündigten Evelop Airlines und die Tochtergesellschaft Orbest den Einstieg ins Liniengeschäft an. Nun verpassen sich die beiden Carrier einen neuen Markenauftritt. Künftig werden diese als Iberojet aktiv sein. Evelop und Orbest gehören dem Barceló-Konzern an. Dieser betreibt Hotels in zahlreichen Ländern und will sich mit dem künftigen Einzelplatzverkauf unabhängiger vom Chartergeschäft machen. Bislang sind die konzerneigenen Fluggesellschaften nahezu ausschließlich im Wetlease und für Reiseveranstalter in der Luft. Nun wurde die Namensänderung auf Iberojet verkündet.

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Griechenland führt 10-tägige Quarantäne ein

Griechenland verschärft ab 18. Dezember 2020 die Einreisebestimmungen drastisch. Unabhängig von der Herkunft müssen Passagiere eine zehntätige Quarantäne antreten. Die Maßnahme ist vorerst bis inklusive 7. Jänner 2021 befristet. Wer nach Griechenland einreisen möchte, muss einiges beachten: Nebst dem elektronischen PLF-Formular („QR-Code“) muss ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, mitgeführt werden. Zusätzlich muss unmittelbar nach der Ankunft am Flughafen ein Antigen-Schnelltest absolviert werden. Im Anschluss ist eine zehntätige Quarantäne anzutreten. An den Landgrenzen wird die Einreise verweigert, wenn der Schnelltest positiv ausfällt. Auf dem Luftweg erfolgt eine sofortige Absonderung.

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MUC möchte 1500 Angestellte loswerden

Die Corona-Krise macht auch in München keinen Halt. Am bayrischen Verkehrsflughafen herrscht gähnende Leere, von Flugreisenden kaum eine Spur. Kein Wunder, dass der Flughafen Kosten senken will: 1500 Beschäftigte sollen MUC auf freiwilliger Basis verlassen.  Mindestens 620 Personen, die gehen sollen, sind Mitarbeiter des Abfertigers Aeroground mit kurzer Betriebszugehörigkeit. Sie sollen eine „Sprinterprämie“ akzeptieren oder aber in eine Transfergesellschaft gehen, um einen Jobwechsel anzustreben. Unter anderem würde der Airport mit einer Umschulung zum U-Bahn-Fahrer oder Post-Ausfahrer werben, wie tz.de berichtet. Ältere Beschäftigte („rentennahe Jahrgänge“) sollen hingegen freiwillig in den Ruhestand gehen. Weitere Corona-Programme sind zu erwarten. Ralf Krüger, Verdi-Betriebsrat bei der FMG, ist eher skeptisch. „Die Frage ist jetzt: Wie viele lassen sich darauf ein.“ Wer als älterer Arbeitnehmer jetzt gehe, der müsse berücksichtigen, dass er weniger Rentenbeitragsjahre ansammeln werde. Auch Betriebsrat Orhan Kurtulan sagt: „Das muss jeder selber entscheiden.“ Eben erst wurde am Flughafen Kurzarbeit bis Ende 2021 vereinbart – dadurch seien Kündigungen ohnehin ausgeschlossen.

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Lauda-CEO David O’Brien wird zusätzlich auch Malta-Air-Chef

Bei der größten Ryanair-Tochter, Malta Air, kommt es mit 1. Jänner 2021 zu einem Führungswechsel: Lauda-Europe-Chef David O’Brien wird auch die Leitung der Konzernschwester übernehmen. Er folgt auf Diarmuid O’Conghaile, der an die Spitze der irischen Zivilluftfahrtbehörde IAA rücken wird. David O’Brien wird laut einem vorliegenden Mitarbeiterrundschreiben, das von Group-CEO Michael O’Leary unterschrieben ist, sowohl bei Malta Air als auch bei Lauda Europe als Firmenchef fungieren. Dies begründet der Gerneraldirektor damit, dass beide Carrier ihre Verwaltung und ihre Managementteams in Birkirkara (Malta) unterhalten. Um genau zu sein: Die beiden Carrier teilen sich sogar die gleichen Räumlichkeiten. Hinsichtlich des erweiterten Führungsteams sowie des „mittleren Management“ gibt es Unterschiede zwischen Lauda Europe und Malta Air. Die Manager beider Firmen werden laut Michael O’Leary künftig an David O’Brien berichten.

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