Dezember 10, 2020

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Dezember 10, 2020

Altenrhein: Peoples stellt Sommerflugplan 2021 vor

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird im Sommerflugplan 2021 in Kooperation mit High-Life-Reisen und Rhomberg-Reisen wieder zahlreiche Ferienflüge anbieten. Neu ist, dass die drei Anbieter mit einem Schulterschluss gemeinsam auftreten werden. Die Urlaubsziele Menorca, Kalabrien, Korsika, Kefalonia, Epirus & Lefkas stehen bei Rhomberg Reisen im Programm. Im Auftrag von High Life fliegt Peoples nach Sardinien, Mallorca, Kroatien, Ibiza und Neapel. Pauschalreisen können in Reisebüros gebucht werden. Mit Ausnahme der Ziele Ibiza und Neapel sich Tickets auch über die Homepage von Peoples erhältlich. Die beiden Reiseveranstalter aus dem Vorarlberg sowie der Flughafen St.Gallen-Altenrhein und die Fluglinie Peoples bewerben gemeinsam mit dem Slogan «Flüg mit üs» Feriendestinationen im Mittelmeerraum. Mit vereinten Kräften soll dafür gesorgt werden, dass nächstes Jahr Flugreisen an die beliebten Urlaubsziele wieder möglich sind. „Die nächsten Monate werden sicherlich nochmals eine große Herausforderung, für uns alle. Die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern sowie das Vertrauen und die Treue unserer Kunden, lässt uns zuversichtlich nach vorne blicken“, so Thomas Krutzler, CEO Peoples Air Group.

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Laudamotion Executive GmbH ist jetzt Sparfell Luftfahrt GmbH

Der Businessjet-Betreiber Laudamotion Executive GmbH litt öfters unter der Namensähnlichkeit mit der Ryanair-Tochter Laudamotion GmbH. Der Billigflieger ist Stammgast in negativen Schlagzeilen und zwar kreuz und quer durch Europa. Nun verpasst sich der Operator von Privatflugzeugen einen neuen Namen und tritt als Sparfell Luftfahrt GmbH auf. Die beiden Firmen verbindet eine gemeinsame Geschichte, denn kurz nach der Übernahme einiger Assets der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki durch die Laudamotion GmbH wurde der Geschäftsreisebereich in die Laudamotion Executive GmbH abgespalten. Den Billigflieger übernahm dann rasch Ryanair, die Businessjets verlieben jedoch bei der NL Holding GmbH des Niki Lauda. Nach seinem Tod verkauften die Erben das Unternehmen an die Sparfell Group. Die Verwendung des Namens Laudamotion ist damit Geschichte, denn der Privatjetbetreiber verwendet nun die Marke Sparfell. Auch beim Billigflieger gab es vor längerer Zeit eine Änderung, denn anstatt „Laudamotion“ verwendete man im Außenauftritt nur noch „Lauda“. Allerdings ist dies auch quasi vorbei, denn die Laudamotion GmbH soll geschlossen werden. Der maltesische Nachfolger Lauda Europe Ltd verwendet zwar noch Uniformen und Flugzeuge mit dem Lauda-Logo, doch könnten auch diese mit der Umflottung auf Boeing 737 verschwinden. Sowohl die Homepage der Laudamotion Executive GmbH als auch jene der Laudamotion GmbH wurden zwischenzeitlich abgestellt. Jene des Businessjet-Operators weist auf die Namensänderung hin und leitet anschließend auf die neue Page weiter. Beim Lowcoster landet man direkt auf der Ryanair-Seite.

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Apex verleiht Brussels Vier-Sterne-Award

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines erhielt von Apex für das Jahr 2021 ein Vier-Sterne-Rating verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Zeremonie wurde dem Carrier am Mittwoch der entsprechende Award „überreicht“. APEX ist ein gemeinnütziger Handelsverband, der sich der Verbesserung des gesamten Passagiererlebnisses von Fluggesellschaften widmet und jedes Jahr Vier- und Fünf-Sterne-Fluggesellschaften in vier Kategorien vergibt: globale Fluggesellschaften, große Fluggesellschaften, regionale Fluggesellschaften und Billigfluggesellschaften. Auf einer Fünf-Sterne-Skala wurden zwischen dem 1. Juli 2019 und dem 30. Juni 2020 mehr als eine Million Flüge von Passagieren von fast 600 Fluggesellschaften aus der ganzen Welt bewertet. Zunächst bewerteten die Passagiere ihre gesamte Flugerfahrung mit einem bis fünf Sternen. Anschließend hatten die Passagiere die Möglichkeit, anonyme Bewertungen in fünf Unterkategorien abzugeben: Sitzkomfort, Kabinenservice, Essen und Trinken, Unterhaltung und WLAN. Infolgedessen erhielt Brussels Airlines für 2021 eine Vier-Sterne-Major-Airline-Bewertung. „Eine Vier-Sterne-Bewertung, insbesondere von unseren Passagieren, ist eine echte Ehre und eine Belohnung für das Engagement aller Mitarbeiter von Brussels Airlines, herausragenden Service und Produkte anzubieten. Neben einem sehr persönlichen Kundenerlebnis haben wir auf unseren Interkontinentalflügen in ein brandneues Boutique-Hotel-Erlebnis investiert und eine Premium Economy Class eingeführt, die von unseren Gästen sehr geschätzt wird. Diese Auszeichnung ist ein Beweis für den hohen Qualitätsstandard, den wir bieten können, und ermutigt uns, weiter in unser Passagiererlebnis zu investieren. Dies entspricht unserer neuen Unternehmensvision, die zuverlässigste Fluggesellschaft zu sein, damit sich alle wie zu Hause fühlen.“, so Tanguy Cartuyvels, Head of Customer Experience, Marketing and Product.

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ÖAMTC: Beim Drohnen-Kauf gibt es einiges zu beachten

Bereits seit einigen Jahren stehen Drohnen auf den Wunschzetteln ganz oben. „Doch Vorsicht, Drohnen sind viel mehr als ein Spielzeug“, weiß ÖAMTC-Drohnenexperte Benjamin Hetzendorfer. „Deshalb gibt es auch einige rechtliche Vorgaben, die den Drohnen die Flügel stutzen.“ Aus diesem Grund ist es ratsam, sich bereits im Vorfeld genau zu überlegen, welche Drohne man wem schenken möchte. „So sind beispielsweise für alle Drohnen über 250 Gramm Abfluggewicht ab 2021 eine verpflichtende Registrierung sowie ein Drohnenführerschein erforderlich“, erklärt Hetzendorfer. „Und diesen Führerschein kann man nicht mitschenken. Den muss der Beschenkte selbst absolvieren.“ Außerdem fallen durch die notwendige Registrierung sowie die Drohnenversicherung zusätzliche Kosten an – auch daran will gedacht sein. Gerade wenn man Kinder mit einer Drohne überraschen möchte, gilt es noch einen weiteren wesentlichen Punkt zu beachten. „Mit wenigen Ausnahmen – z. B. reine Spielzeugdrohnen oder Eigenbau-Drohnen bis 250 g – gibt es ein Mindestalter von 16 Jahren“, so der Experte des Mobilitätsclubs. „Erst ab diesem Alter darf man ohne Aufsicht durch einen Piloten, der alle notwendigen Kompetenznachweise hat, eine Drohne steuern.“ Ausschlaggebend für die Kategorisierung und somit für Vorschriften, die man einhalten muss, ist in der Regel das Abfluggewicht der Drohne. Je schwerer das Fluggerät, desto höher die Anforderungen an den Piloten. Hetzendorfer, der selbst erfahrener Drohnenpilot ist, hat noch einen Tipp für angehende Drohnenpiloten: „Der Winter ist nicht unbedingt die ideale Zeit um Drohne fliegen zu lernen. Propeller können vereisen, Akkus werden schneller leer und mit kalten Fingern macht es auch nur halb so viel Spaß.“ Neue Drohnenvorschriften ab

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Air Baltic gibt Sommerflugplan 2021 frei

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am Donnerstag den Sommerflugplan 2021 zur Buchung freigegeben. Angeboten werden insgesamt 65 Destinationen. Auch fünf neue Routen will der Carrier aufnehmen. Im Jahr 2021 plant Air Baltic den Start neuer Strecken von Riga nach Manchester in Großbritannien, Jekaterinburg in Russland, Eriwan in Armenien sowie Bergen und Trondheim in Norwegen. Die Fluggesellschaft hofft auch, Flüge auf 17 anderen Strecken wieder aufnehmen zu können, die aufgrund von Einschränkungen im Sommer 2020 nicht angeflogen wurden. „Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter und Passagiere hat und wird über allem stehen. Wir sehen, dass die Leute das Reisen vermissen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Flügen in den kommenden Monaten zunehmen wird, sobald zuverlässige Lösungen wie Impfstoffe und umfassendere Tests zur Begrenzung der Verbreitung von Covid-19 eingeführt werden“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. „Obwohl das Fliegen sicherlich anders sein wird, planen wir, dass bis zum nächsten Sommer mit bestimmten Einschränkungen mehr Reisemöglichkeiten verfügbar sein werden. Als Hauptkonnektivitätsanbieter im Baltikum müssen wir auf diesen Moment vorbereitet sein, daher haben wir unseren geplanten Zeitplan bereits veröffentlicht. Wir werden weiterhin Flüge zu verschiedenen wichtigen Geschäftszielen sowie zu beliebten Urlaubszielen anbieten“.

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430 Personen haben die AUA bislang freiwillig verlassen

Lufthansa will bis Ende des Jahres 29.000 Stellen abgebaut haben. Auch im Ausland sollen viele Jobs wegfallen. Austrian Airlines behauptet jedoch, dass man bislang keine Dienstgeberkündigungen in diesem Zusammenhang ausgesprochen haben. Das sehen einige, deren befristete Verträge nicht mehr verlängert wurden, ein wenig anders. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin der Austrian Airlines: „Insgesamt haben uns vom 30. September 2019 bis 30. September 2020 rund 430 Kolleginnen und Kollegen verlassen. Das sind vor allem Dienstnehmerkündigungen, in einzelnen Fällen wurden befristete Verträge nicht verlängert, jedoch nicht wie genannt „im großen Stil“. Wie betont, wird es bis zum Ende der Kurzarbeit auch keine betriebsbedingten Dienstgeberkündigungen geben, die zu einem Stellenabbau führen – das ist im Rahmen der Kurzarbeit nicht vorgesehen.“ Die Behauptungen von Flugbegleitern, dass im „großen Stil“ Kündigungen ausgeteilt wurden, weist Austrian Airlines scharf zurück. Kolportiert werden in etwa 500 Personen, jedoch sagt dazu Konzernsprecherin Tanja Gruber: „Die Gerüchte zu Dienstgeberkündigungen während der Kurzarbeit kann ich zurückweisen, genauso auch wie die genannte Zahl“.

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November: Starker Rückgang in Zürich-Kloten

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im November 2020 insgesamt 245.187 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Minus von 80 Prozent. Die Anzahl der lokalen Fluggäste sank um 86,6 Prozent auf 203.825 Reisende. Der Anteil der Umsteiger reduzierte sich um 15,6 Prozentpunkte auf 16 Prozent. 38.782 Passagiere wechselten in Zürich das Flugzeug. Auch hinsichtlich der Flugbewegungen ging es in Kloten steil bergab: Gezählt wurden im November 2020 insgesamt 5.600 Starts oder Landungen – ein Minus von 71,5 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung sank um 34,5 Prozentpunkte auf 41,8 Prozent ab. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im November 27.630 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Rückgang von 29,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Kanaren: Einreise wieder mit Schnelltest-Befund möglich

Zwischen der Regionalregierung der Kanaren und der spanischen Zentralregierung in Madrid tobt seit einigen Wochen ein Machtkampf bezüglich Antigen-Schnelltests. Zuerst haben die Inseln diesen anerkannt, dann fuhr Madrid darüber und schrieb vor, dass nur PCR-Tests erlaubt sind. Nun setzten sich die Kanaren aber durch. Konkret bedeutet das, dass die Regionalregierung ab Donnerstag wieder die Einreise gegen Vorlage eines Antigen-Befunds gestattet. Weiterhin erlaubt bleibt aber auch ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Neu ist allerdings, dass auch Inlandsreisende, die beispielsweise auf dem Festland wohnen und auf den Inseln Urlaub machen, zumindest einen negativen Antigen-Befund vorlegen müssen. Die Regionalregierung will damit die Einschleppung des Coronavirus aus anderen Regionen Spaniens vermeiden und so den Tourismus, der ohnehin nur an einem seidenen Faden hängt, schützen.

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November: Abermals deutlicher Rückgang in Wien

Am Flughafen Wien-Schwechat machen sich die Auswirkungen der zum Teil harten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedener Länder deutlich bemerkbar. Im November 2020 wurden nur noch 181.115 Passagiere gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat entspricht dies einem Minus um 92,4 Prozent. Gruppenweit (Wien, Kosice und Luqa) wurden 22.554 Fluggäste gezählt. Damit liegt der Konzern um 92,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete einen Rückgang um 92,4 Prozent auf 181.115 Reisende. Kumuliert von Jänner bis November 2020 ging das Passagieraufkommen am Standort Flughafen Wien um 74,0 Prozent auf 7.586.101 Reisende zurück. Die Zahl der Lokalpassagiere nahm im November 2020 um 92,6 Prozent ab, die Zahl der Transferpassagiere ging um 92,2 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im November 2020 ein Minus von 79,4 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 21,8 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im November 2020 um 91,9 Prozent, nach Osteuropa um 92,2 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 93,6 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 92,8 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 91,8 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im November 2020 um 98,2 Prozent zurück. Am Flughafen Malta ging das Passagieraufkommen im November 2020 um 91,9 Prozent zurück und der Flughafen Kosice verzeichnete einen Passagierrückgang um 93,3 Prozent. Die Zahlen auf einen Blick: Flughafen Wien (VIE)   11/2020 Diff.% 01-11/2020 Diff.% Passagiere an+ab+transit 181.115 -92,4 7.586.101 -74,0 Lokalpassagiere an+ab 138.670 -92,6 6.126.216

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November: Boeing kassierte erneut Stornos für die 737-Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im November 2020 ein einziges Passagierflugzeug ausliefern. Es handelte sich dabei um eine 737-Max. Allerdings kassierte der Hersteller mehr Stornos als Neubestellungen. Zwar konnte man eine Order von Ryanair über 75 B737-Max-200 feiern, doch kassierte man von Air Canada, Virgin Australia und der Air Lease Corporation Stornos. Man verlor die Aufträge für 63 Einheiten der 737-Max-Reihe. Somit konnte Boeing erneut weniger verkaufen als man an Rücktritten hereinbekommen hat.

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