Dezember 11, 2020

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Dezember 11, 2020

Frankreich stellt Air France vier bis fünf Milliarden Euro in Aussicht

Die französische Regierung signalisierte Bereitschaft dem Airline-Konzern Air France-KLM zusätzlich vier bis fünf Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Allerdings will man dann auch die momentan 14,3-prozentige Beteiligung zumindest verdoppeln. Die Firmengruppe erhielt bereits 10,4 Milliarden Euro, wobei davon sieben Milliarden Euro für Air France bestimmt waren. Die Niederlande leisteten ebenfalls ihren Beitrag, der primär für KLM vorgesehen ist. Allerdings knirscht es seither kräftig zwischen den beiden Staaten, denn in Amsterdam wird mittlerweile offen eine mögliche Herauslösung des niederländischen Konzernteils diskutiert. Entschieden ist aber noch nichts. Ob und in welchem Ausmaß sich Amsterdam an einem zweiten Rettungspaket für Air France-KLM beteiligen wird, ist noch offen. Die Firmengruppe schrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro.

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Korean Air brachte Impfstoffbestandteil nach Europa

Korean Air brachte am 8. Dezember 2020 einen wichtigen Bestandteil für Corona-Impfstoffe nach Amsterdam. Diese befanden sich an Bord von Flug KE925. Anschließend erfolgte der Weitertransport an einen Herstellungsort. Die Temperaturen wurden während des gesamten Transportprozesses unter -60 °C gehalten. Die COVID-19-Impfstoffe erfordern eine Kühlkette, die während des gesamten Transports und der Lagerung über eine Temperaturkontrolle verfügt. Je nach Produkttyp sind unterschiedliche Temperaturbereiche erforderlich, zum Beispiel Tieftemperaturen unter -60 °C, Kühlung unter -20 °C oder Temperaturerhalt zwischen 2 und 8 °C. Korean Air hat die Impfstoffbestandteile in speziellen Behältern für medizinische Artikel, die Tieftemperaturen unter -60 °C halten und Temperaturen sogar ohne Strom 120 Stunden lang unter -70 °C halten können, transportiert. Die im September von Korean Air gestartete COVID-19-Task Force für den Transport von Impfstoffen hat den Tieftemperaturtransport von COVID-19-Impfstoffen vorbereitet. „Die Task Force von Korean Air überprüft alle Aspekte, die den Transport von Impfstoffen betreffen. Wir entwickeln derzeit ein effizientes System und eine starke Infrastruktur für dessen sichere und schnelle Verteilung“, so Eum Jae Dong, Senior Vice President und Leiter der Cargo Business Division bei Korean Air. „Korean Air Cargo verfügt über eine nachgewiesene Expertise im Transport von Arzneimitteln. Wir haben im Juni letzten Jahres vom Airlineverband IATA das Zertifikat CEIV Pharma (Center of Excellence for Independent Validators on Pharmaceutical Handling) erhalten, das die hervorragende Qualität des Lufttransports von Arzneimitteln bescheinigt.“ „Aufgrund unserer umfangreichen Erfahrung in der Lieferung von Spezialfracht ist Korean Air bereit, den Impfstoffbestandteil und die Impfstoffe so sicher und schnell wie möglich zu transportieren“, fügt

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Air Algérie muss Flottenerneuerung verschieben

Aufgrund der Corona-Pandemie wird Air Algérie wohl länger auf neue Flugzeuge warten müssen. Zwar bekam man im Vorjahr grünes Licht für 30 bis 40 neue Maschinen, doch nun steigt die Regierung wieder auf die Bremse. Grund dafür ist, dass Air Algérie wegen der Pandemie einen Verlust von mehr als 250 Millionen Euro eingeflogen hat. Das von der Regierung eigentlich für die Modernisierung vorgesehene Budget wird also lieber für Stabilisierung und Rettung des Unternehmens verwendet. Auch jene sechs Maschinen, die in der ersten Tranche hätten gekauft werden sollen, wurden auf die lange Bank geschoben. Ob und wann das Projekt wieder angepackt wird, ist noch völlig offen.

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Aeroflot verkauft Tochter-Airline für einen Cent

Für nur einen Rubel sollen 51 Prozent der Fluggesellschaft Aurora an die Regionalregierung von Sachalin übertragen werden. Umgerechnet erlöst Aeroflot so in etwa einen Eurocent. Der Oblast wird damit alleiniger Eigentümer der Airline. Geplant ist, dass diverse Airlines zu einer großen Fluggesellschaft für den Osten Russlands zusammengeführt werden. Auch soll Regionalfluggerät angeschafft werden, um Strecken mit weniger Aufkommen bedienen zu können. Seitens des Kremls wird nahegelegt, dass Maschinen aus russischer Produktion eingesetzt werden sollen. Das ist derzeit bei Aurora nicht der Fall, denn die Flotte besteht ausschließlich aus Maschinen von Airbus und DHC. Der Deal zwischen Aeroflot und der Regionalregierung ist noch nicht abgeschlossen. Der lokalen Berichterstattung nach soll dies jedoch in den nächsten Monaten finalisiert werden. Künftig sollen zahlreiche Carrier, die seitens des Oblasts gekauft werden, unter einer einheitlichen Marke auftreten. Weiters ist vorgesehen, dass auch Fluggesellschaften wie Alrosa, die unabhängig bleiben sollen, die künftige Marke als Franchise nutzen können.

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Air Dolomiti nimmt München-Aarhus auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird am 29. März 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen München und Aarhus aufnehmen. Diese sollen dreimal wöchentlich bedient werden. Ein Codeshare mit der Konzernmutter besteht. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Aarhus und den Aufbau neuer Verbindungen, die unser Angebot vielfältiger machen. Dies gibt uns auch die Möglichkeit, einem neuen Kundenkreis unsere Dienste anzubieten. Die Eröffnung dieser neuen Flugroute soll ein ermutigendes Signal nach der schwierigen, pandemiebedingten Phase des Neustarts setzen. Sie ermöglicht es uns, unsere Verbindung mit dem Drehkreuz München zu stärken und unser Angebot zu differenzieren, indem wir Direktflüge von Deutschland nach Dänemark garantieren“, so Jörg Eberhart, Geschäftsführer von Air Dolomiti. Eine nachträgliche Aufstockung ist geplant. Der Flugplan auf einen Blick: Montag/Donnerstag:MUC – AAR 11:00/12:45 UhrAAR – MUC 13:25/15:10 Uhr Sonntag:MUC – AAR 14:00/15:45 UhrAAR – MUC 16:25/18:10 Uhr

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