Dezember 15, 2020

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Dezember 15, 2020

Swiss trennt sich von chinesischen Flugbegleitern

84 in China stationierte Swiss-Flugbegleiter erhielten nun die quasi den „blauen Brief“. Diese sind bislang in Peking und Shanghai stationiert. 29 Mitarbeiter hatten befristete Verträge, die nicht verlängert werden. Die übrigen 55 „FAs“ werden auf unbezahlten Urlaub geschickt und zwar bis Ende 2021. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Luzerner Zeitung, dass Swiss momentan keine Möglichkeit habe dies betroffenen 84 Mitarbeiter einzusetzen. Man betonte, dass keine Kündigungen ausgesprochen wurden. Allerdings kommen die Nicht-Verlängerung von Verträgen und unbezahlte Urlaube dem fast gleich.

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Aer Lingus gründet UK-Ableger

Die IAG-Tochter Aer Lingus gründet einen UK-Ableger mit Sitz in Belfast. Die Anträge auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurden bereits bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde eingereicht. Mit der Erteilung der Zertifikate wird für Feber 2021 gerechnet. Aer Lingus errichtet in Manchester eine neue Basis. Von dort aus sollen Flüge nach New York, Orlando und Boston angeboten werden. Aufgrund der momentan unklaren Brexit-Lage hat man sich für die Gründung einer UK-Tochter entschieden. Laut CH-Aviation.com sollen zunächst zwei Airbus A330-300 (EI-EDY und EI-ELA) stationiert werden. Diese werden auf das neue AOC umgemeldet. Auch sollen zwei fabrikneue A321LR ab Manchester eingesetzt werden. Die neue Basis geht zu Lasten der bisherigen Präsenz im irischen Shannon und tritt zumindest indirekt in den Wettbewerb mit der Konzernschwester British Airways.

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BA kassiert Flugverbot in Hongkong

Bei Airlines sind Flugverbote, die seitens China und/oder Hongkong erlassen werden, durchaus gefürchtet: Nun traf es British Airways. Die IAG-Tochter kassierte als Strafe dafür, dass Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, einen Bann bis vorerst 25. Dezember 2020. Betroffen sind nur Flüge von London nach Hongkong. Die umgekehrte Richtung ist weiterhin erlaubt. BA reiht sich damit in gute Gesellschaft mir KLM und Emirates ein, denn die beiden Carrier traf ein solches Verbot der chinesischen Sonderverwaltungszone bereits zuvor. Nach Angaben der Behörden befanden sich am 8. Dezember 2020 an Bord eines British-Airways-Flugs von London nach Hongkong vier Passagiere, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

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Malta setzt Deutschland auf die „Amber List“

Nach Österreich landete nun auch die Bundesrepublik Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, die Schweiz und die Niederlande auf die so genannte „Amber List“. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Alternativ kann vor Ort eine Testung vorgenommen werden, jedoch muss bis zum Vorliegen eines Befunds eine Absonderung eingehalten werden. So dies nicht gewünscht ist, muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Malta sondert sämtliche Personen mit einem positiven Testergebnis in eine spezielle Einrichtung ab. Die Ausreise kann erst nach Genesung erfolgen.

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