Januar 23, 2021

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Januar 23, 2021

German Airways schafft weitere Pilatus PC-12 an

Die Fluggesellschaft German Airways (vormals: WDL Aviation) will künftig im Geschäftsreisesegment verstärkt mitmischen. Die Flotte wird daher um eine weitere Pilatus PC-12 erweitert. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde mit Air Alliance in Köln unterzeichnet. Die Auslieferung ist für Sommer 2021 vorgesehen. Die Flotte von German Airways besteht derzeit aus fünf Embraer 190 und einer Pilatus PC-12. Die Neuauslieferung soll – im Gegensatz zum bereits vorhandenen Turbopropflugzeug – die Livery des Unternehmens tragen. Die kleineren Maschinen sollen für Charterflüge für Privatpersonen und Geschäftsreisende verwendet werden.

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Verschärfung: Deutschland teilt die Welt neu ein

Das deutsche Robert-Koch-Institut teilt nun die Welt in vier Kategorien ein. Künftig gibt es „Virusvarianten-Gebiete“, „Hochinzidenzgebiete“, Risikoinzidenzgebiete“ und Staaten, die nicht mehr als Risikogebiete gelten. Die deutsche Bundesregierung hat zwischenzeitlich beschlossen, dass für die Einreise aus „Virusvarianten-Gebieten“ und „Hochinzidenzgebieten“ abermals verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten. Beispielsweise muss zwingend ein negativer Coronatest vorgewiesen werden und eine Absonderung angetreten werden.

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Krisenvertrag: Edelweiss und Gewerkschaft einig

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss konnte sich mit der Pilotengewerkschaft Aeropers auf eine Krisentarifvereinbarung einigen. Diese verlangt den Flugzeugführern einiges ab, jedoch wäre klar gewesen, dass diese „einen substanziellen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten müssen“, so Kilian Kraus, Präsident des Pilotenverbands. Die Kurzarbeit soll so lange wie möglich fortgeführt werden. Sollte diese nicht mehr zur Verfügung stehen und Edelweiss zu viele Flugzeugführer haben, so wird deren Arbeitspensum bei reduziertem Bezug auf Teilzeit zurückgefahren. Dies setzt allerdings voraus, dass die Nachfrage noch deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegt. Aufgrund von Zugeständnissen werden die Piloten in dieser Phase generell weniger Lohn erhalten als auch die Einzahlungen in die Pensionskasse werden reduziert. In Phase Drei sollen die Flugzeitenregelungen aus dem Gesamtarbeitsvertrag angepasst werden und somit der Einsatz der Flugzeugführer länger und flexibler erfolgen. Auch verzichten die Piloten temporär auf Urlaubstage. Die Maßnahmen sollen bis vorerst Ende 2023 gelten. Im Anschluss soll der bestehende Gesamtarbeitsvertrag bis Mitte 2024 gelten. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Mitglieder. Diese werden in Kürze zur Abstimmung aufgerufen. Nehmen diese die Krisenvereinbarung an, so soll sie zeitnah in Kraft treten. Bei der Konzernschwester Swiss gibt es laut Aeropers noch keinen Durchbruch. Man befinde sich noch mitten in den Verhandlungen, konnte jedoch noch keine nennenswerten Fortschritte erzielen. Kraus verweist in diesem Zusammenhang auf die nächsten Gesprächstermine.

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Schauinsland-Reisen startet kostenpflichtige Storno-Option

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen bietet nun gegen Aufpreis eine flexible Storno-Option an. Mit dieser kann die Buchung bis 22 Tage vor Abflug storniert werden. Die Option kostet etwa 30 Euro. Vor wenigen Wochen führte Tui ebenfalls Stornooptionen gegen Aufpreis ein. Bei Schauinsland-Reisen soll der Reisepreis – ausgenommen 29 Euro für die Option – erstattet werden. Derzeit bietet der Tour Operator diese für Pauschalreisen und vereinzelt auch für Hotel only bzw. Flug only an.

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Condor: Teckentrup rechnet mit 70 Prozent des Volumens von 2019

Wie die Nachfrage im Sommer 2021 sein wird weiß momentan noch niemand so genau. Condor-Chef Ralf Teckentrup ist jedenfalls der Ansicht, dass es zu keinem Preiskrieg kommen wird und das von Ihm geleitete Unternehmen die „Plätze zu vernünftigen Preise verkaufen“ kann. Dies erklärte er gegenüber Touristik Aktuell. Auch ist Teckentrup was die Nachfrage anbelangt durchaus optimistisch, denn er rechnet damit, dass „mindestens 70 Prozent des Volumens von 2019“ verkauft werden kann. Bedingt dadurch, dass die Branche zunehmend auf kurzfristige Buchungen einstellt, wird es heuer kaum Last-Minute-Angebote geben. Geplant werden für den Sommer 2021 nur profitable Strecken. Raum für Experimente gibt es laut dem Condor-Chef nicht.

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Ausnahmen: KLM kann Mini-Langstreckenprogramm durchführen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM muss entgegen der ursprünglichen Ankündigung des Unternehmens die Langstreckenflüge nicht vollständig einstellen. Die neue Regelung, dass vor dem Abflug ein Schnelltest absolviert werden muss, gilt nicht für die niederländischen Antillen und neun weitere Gebiete bzw. Staaten. Die Regierung entschied sich kurzfristig Ausnahmen für folgende Abflugsorte zu machen: Aruba, Bonaire, Curaçao, St. Maarten, Saba, St. Eustatius, Island, Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Thailand und China. Das hat zur Folge, dass KLM den Flugverkehr mit diesen Gebieten aufrechterhalten kann. Für alle Regionen bzw. Staaten, die nicht genannt sind, gilt nun: Vor dem Abflug müssen alle Passagiere und Besatzungsmitglieder einen Schnelltest absolvieren. Fällt dieser positiv aus, so endet die Reise. Das gilt ausdrücklich auch für Crewmitglieder. Daher kündigte KLM die Einstellung der Langstreckenflüge sowie einiger Europastrecken mit Nightstop an.

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Finnair: Kein Boarding ohne negativem Coronatest

Ab Montag wird Finnair die Flüge vom Vereinigten Königreich und von Irland als nach Finnland wiederaufnehmen. Die Luftfahrtbehörde Traficom erteilte die entsprechende Genehmigung. Ab 28. Jänner 2021 müssen alle Personen, die auf dem Luftweg nach Finnland einreisen wollen, vor dem Abflug einen negativen Coronabefund vorweisen. Personen, die Covid-19 bereits überstanden haben, können auch einen Nachweis darüber vorweisen. Ausgenommen von der Verpflichtung sind lediglich Reisende, die in Helsinki umsteigen, jedoch nicht einreisen. Finnair teilte mit, dass am Check-In bzw. am Gate überprüft wird, ob ein negativer Testbefund oder ein Nachweis über eine überstandene Erkrankung vorhanden ist. Gegebenenfalls wird das Einsteigen verweigert. „Diese Anforderung ergänzt unsere anderen umfassenden Maßnahmen an Bord und auf Flughäfen, um ein sicheres Reisen während der Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Jaakko Schildt, Chief Operating Officer bei Finnair.

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