Februar 19, 2021

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Februar 19, 2021

Croatia kehrt nach Wien zurück

Croatia Airlines stellte die Verbindung nach Wien vorübergehend ein. In den kommenden Wochen soll diese aber wieder reaktiviert werden. Nach den Weihnachts- und Neujahrsferien war Schluss. Ohnehin hat der Carrier im Zuge der Coronavirus-Krise genug mit der Aufrechterhaltung des Flugbetriebs zu kämpfen. Doch jetzt nimmt Croatia die österreichische Hauptstadt wieder ins Visier: Ab dem 3. März startet eine DHC Dash 8-400 einmal in der Woche Richtung Wiener Flughafen. Außerdem nimmt die Fluggesellschaft Flüge nach Sarajevo wieder ins Programm. Diese Strecke werde dreimal wöchentlich geflogen, berichtet EX-YU Aviation.

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Eurowings Discover startet wohl nur ab Frankfurt

Mit „Eurowings Discover“, zuvor unter dem Arbeitstitel „Ocean“ bekannt, bringt die Lufthansa Gruppe eine neue Ferienfluggesellschaft auf den Markt. Doch vorerst nur ab Frankfurt. Mit diesem Schritt möchte die AUA-Mutter auch in Corona-Zeiten die Ausweitung des touristischen Angebots vorantreiben. Vom Flughafen München seien in naher Zukunft keine Flüge geplant, zunächst soll die Langstrecke nur von Frankfurt aus bedient werden. Das berichtet die Zeit. Der neue Flugbetrieb habe bereits ein Team aus 350 Mitarbeitern an Bord und soll ab Juni mit zunächst drei Jets zu touristischen Übersee-Zielen starten. Überdies prüft die Kranich-Airline derzeit einen Umbau der Flugzeuge im Hinblick auf die angebotenen Sitze in der Business Class. Denn diese würden aufgrund der aktuellen Lage nur sporadisch gebucht werden, so reisetopia.de. Der Konzern schließe sogar nicht aus, dass die Nachfrage auf lange Sicht nicht mehr das Vor-Krisen-Niveau erreichen könnte. Aus diesem Grund könnte die Lufthansa zumindest einem Teil der Business Class die rote Karte zeigen und sie um einige Sitze verkleinern. Gute Nachrichten für Economy-Reisende, denen in naher Zukunft schon mehr Sitze zur Verfügung stehen könnten.

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EU: Liste anerkannter Schnelltests steht

Die EU-Staaten wollen grenzüberschreitendes Reisen wieder angenehmer gestalten. Hierzu sprachen sich die Vertreter der Mitgliedsstaaten für eine Liste von insgesamt 16 Antigen-Schnelltests aus, deren Ergebnisse in allen Ländern gleichsam gelten sollen. Zudem herrscht seit neuestem auch Einigung darüber, welche Daten zukünftig in den Testergebnissen enthalten sein sollen, wie die EU-Kommission heute informierte. Diese würden sowohl in der Sprache des Landes, in dem der Abstrich genommen wurde, als auch auf Englisch zugänglich gemacht werden.  Die Europäische Union kommt damit dem Wunsch etlicher Fluggesellschaften sowie Flughäfen nach, die eine solche einheitliche Anerkennung gefordert hatten. Auch der Flughafen Wien setzte sich in jüngster Vergangenheit mehrmals dafür ein. Denn ein negatives Schnelltest-Ergebnis berechtigt derzeit nur in wenigen Ausnahmefällen zur quarantänefreien Einreise. Das hemmt natürlich die Nachfrage. Schon Ende Oktober startete VIE in Zusammenarbeit mit den Austrian Airlines eine Probephase mit Covid-19-Schnelltests vor ausgewählten Flügen.  Die nachstehenden Schnelltests werden nun EU-weit anerkannt: Panbio™ COVID-19 Ag Rapid Test, Abbott Rapid Diagnostics AMP Rapid Test SARS-CoV-2 Ag, AMEDA Labordiagnostik GmbH BD Veritor System for Rapid Deteciton os SARS-CoV-2, Becton Dickinson SARS-CoV-2 Antigen Rapid Test Kit (Colloidal Gold immunochromatography), Beijing Lepu Medical Technology BIOSYNEX COVID-19 Ag BSS, BIOSYNEX SWISS SA CerTest SARS-CoV-2 CARD TEST, CerTest Biotect S.L. Clungene COVID-19 Antigen Rapid Test Kit, Hangzhou Clongene Biotech Coronavirus Ag Rapid Test Cassette (Swab), Healgen Scientific Limited LumiraDx SARS-CoV-2 Ag Test, LumiraDX UK LTd NADAL COVID -19 Ag Test, nal von minden GmbH Sofia 2 SARS Antigen FIA, Quidel Corporation STANDARD F COVID-19 Ag FIA, SD BIOSENSOR, Inc. STANDARD Q COVID-19 Ag Test,

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Slowenen heben Quarantäne für Geimpfte auf

Für die Einreise nach Slowenien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dennoch sind nachweislich geimpfte Menschen klar im Vorteil.  Die slowenische Regierung hat bereits seit Mitte Oktober erneut den epidemiologischen Notstand ausgerufen und die Corona-bedingten Bestimmungen zur Einreise dadurch neu geregelt. Fast jeder Einreisende muss eine 10-tägige Quarantäne befürchten, nur in bestimmten Ausnahmefällen wird von dieser abgesehen. Neben Personen, die einen negativen CoV-Test mitführen, genießen neuerdings auch Geimpfte diesen Vorzug.  Denn wer bei Einreise eine Bescheinigung über die Impfung gegen Covid-19 vorlegen kann, der muss auch keine vorübergehende Isolierung gegen sich ergehen lassen. Vorausgesetzt, es sind seit Erhalt der zweiten Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer mindestens 7 Tage, des Impfstoffs von Moderna mindestens 14 Tage und des Impfstoffs von AstraZeneca mindestens 21 Tage vergangen, informiert das Außenministerium. 

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Edelweiss fliegt nach Jamaika

Edelweiss bietet in den kommenden Monaten eine bunte Palette an Destinationen an. Mit Montego Bay auf Jamaika fliegt Edelweiss ab Frühling 2021 ein neues Ferienziel an.  Die Fluggesellschaft fliegt ab dem 29. März 2021 jeweils montags via Punta Cana nach Montego Bay auf Jamaika. Außerdem stehen die Malediven und Seychellen ganzjährig im Programm. Die Fluglinie Edelweiss fliegt bis zu dreimal wöchentlich auf die Malediven, dem gegenüber hebt einmal die Woche eine Maschine in Richtung Seychellen. Der Carrier nimmt noch dazu einige Ziele auf der Kurzstrecke wieder in das Flugprogramm auf. Darunter Catania auf Sizilien, Larnaca auf Zypern, Heraklion auf Kreta, Faro in Portugal, die Balearen Inseln Mallorca und Ibiza oder Marrakesch in Marokko. 

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Ryanair verkürzt kostenlosen Online-Check-In-Zeitraum

Ohne Ankündigung hat die Billigfluggesellschaft Ryanair die maximale Vorlaufzeit, in der der verpflichtende Web-Check-In öffnet, von 48 auf 24 Stunden verkürzt. Möchte man die Bordkarte früher aufs Smartphone oder zum Selbstausdrucken erhalten, so ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Ryanair und andere Billigfluggesellschaften lassen den Internet-Check-In beim Kauf einer Sitzplatzreservierung schon einige Wochen vor dem Abflug zu. Das ermöglicht Reisenden, dass sie beispielsweise auf eine Urlaubsreise ihre Bordkarten für den Hin- und Rückflug zu Hause ausdrucken können oder aber auf das Smartphone laden können. Wer jedoch nicht für die optionale Reservierung eines Wunschsitzes bezahlen möchte, kann jetzt nur noch ab 24 Stunden vor dem Abflug einchecken. Der Billigflieger pocht auf den Internet-Check-in und verlangt am Flughafen eine Gebühr von 55 Euro, wenn der Schalter ohne den Ausdruck oder Barcode auf dem Smartphone aufgesucht wird. Hat man den Prozess abgeschlossen, jedoch die Bordkarte vergessen, so werden für den Ausdruck am Schalter stolze 20 Euro fällig.  Gerichte untersagten Check-In-Gebühren Immer wieder beklagen Passagiere, dass sie während ihrem Urlaub keine Möglichkeit hatten den Internet-Check-in zu nutzen. Dies ist jedoch nur bei wenigen, die über kein Smartphone verfügen tatsächlich begründet. Allerdings ist die Höhe der Check-In-Gebühr absurd hoch, wie auch der Oberste Gerichtshof in Sachen der Tochter Laudamotion festgestellt hat. Ein deutsches Gericht erklärte diese bei Ryanair in erster Instanz für unzulässig. Problematisch erweist sich für viele Passagiere immer wieder, dass in Urlaubsländern wie Marokko keine Handy-Bordkarten akzeptiert werden. Das liegt nicht an Ryanair, sondern an den lokalen Vorschriften, die auf Papier-Bordkarten pochen. Hotelgäste können

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VC stemmt sich gegen Single Pilot Operations

Vor einigen Jahren sorgte Ryanair-Chef Michael O’Leary mit der Forderung, dass Passagierflugzeuge künftig nur noch von einem Piloten geflogen werden sollen, für ordentlich Wirbel in der Branche. Damals gab es von allen Seiten – auch von anderen Fluggesellschaften – eine Absage für das Vorhaben. Doch auf Herstellerseite wird das Konzept weiterverfolgt. Hintergrund ist, dass zahlreiche Fluggesellschaften durchaus Interesse daran haben, wenn ein Pilot pro Flug eingespart werden kann. Die Diskussion erinnert stark an jene Zeit, in der die ersten größeren Maschinen, die ohne Flugingenieur zu fliegen waren, auf den Markt gekommen sind. Damals gab es starke Sicherheitsbedenken und beispielsweise Ansett Australia hat in die Boeing 767, die eigentlich ohne Ingenieur zu fliegen ist, extra Arbeitsplätze für diese einbauen lassen und flog diese einige Zeit mit Dreimann-Cockpit. Heute sind diese nur noch in älteren Maschinen anzutreffen, denn die Flightdeck-Besatzung Kapitän und Erster Offizier ist weltweiter Standard. Die technische Weiterentwicklung hat also den meisten Flugingenieuren den Job gekostet. Angesichts des Umstands, dass mittlerweile Flugtaxis entwickelt werden, die völlig automatisch ganz ohne Piloten von A nach B fliegen sollen, ist es nicht verwunderlich, dass die Branche neuerlich darüber nachdenkt nur noch einen Flugzeugführer ins Cockpit zu setzen. Die große Sicherheitsfrage ist aber; Was ist, wenn dem Mann oder der Frau, die alleine vorne sitzt, etwas passiert? Es muss reichen ja schon Übelkeit oder ein kleines Nickerchen? Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit lehnt den jüngsten Vorstoß von EASA-Chef Patrick Ky, dass es Lockerungen für die Reiseflugphase geben soll und in einigen Jahren ein Pilot

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Lauda-Chef warnt Mitarbeiter vor Wien-Schließung

Jene Mitarbeiter, die mit den Beschäftigungskonditionen von Lauda Europe unzufrieden sind, werden von Firmenchef David O’Brien aufgefordert ihre Kündigung einzureichen und das Unternehmen zu verlassen. Dies geht aus einem Aviation Direct vorliegenden Anschreiben an die Besatzungen der Basis Wien hervor. Hintergrund des von O’Brien unterschriebenen Briefs ist, dass einige Lauda-Europe-Mitarbeiter die Bezahlung laut Kollektivvertrag von Laudamotion einfordern. Auch ist eine von der Arbeiterkammer organisierte Klage auf Feststellung eines Betriebsübergangs gerichtlich anhängig. Laut Gewerkschaft hätte ein Urteil zu Gunsten der Arbeitnehmer zur Folge, dass der Kollektivvertrag Laudamotion fortwirkt, Lauda Europe diesen anwenden muss und obendrein auch Nachzahlungen leisten muss. Das in der Sache zuständige Landesgericht Korneuburg hat jedoch noch nicht entschieden. Im Frühjahr 2020 wollte die Geschäftsleitung der damaligen Laudamotion unter großem öffentlichen Druck einen neuen Kollektivvertrag durchsetzen. Gedroht wurde mit der Schließung der Basis Wien. Auch hat man die Airbus-A320-Jets öffentlichkeitswirksam ausgeflogen. Die Sozialpartner einigten sich zwar und unterzeichneten ein Eckpunktepapier, jedoch kam es nicht zum formellen Abschluss eines Kollektivvertrags, denn der Kontakt zum Unternehmen soll abgerissen sein. Die Laudamotion-Geschäftsleitung forderte alle Mitarbeiter der Basis Wien zur Akzeptanz des “neuen Kollektivvertrags” auf. Wer die Zustimmung nicht erteilte oder ein vom Betriebsrat vorgeschlagenes Wording verwendete, erhielt kurz darauf in der ersten Kündigungswelle den “blauen Brief”. Nur wenige Tage später stellte Lauda-Geschäftsführer David O’Brien den maltesischen Nachfolger Lauda Europe Ltd vor. Dieser übernahm ab September 2020 schrittweise den Flugbetrieb der österreichischen Laudamotion, die im Oktober 2020 ihren letzten Flug durchgeführt hat. Im Dezember 2020 wurden das AOC und die Betriebsbewilligung an die

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