März 25, 2021

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März 25, 2021

Airbus erhöht Range des A220-300

Das Höchstabfluggewicht des Airbus A220-300 wurde um eine Tonne auf 70,9 Tonnen angehoben. Die Range erhöht wird auf 3.550 nautische Meilen angehoben – eine Steigerung um 200 Meilen. Ab Mitte 2021 soll diese Variante zum Einsatz kommen. Gegenüber dem Portal Flightglobal sagte Airbus-Manager Antonio da Costa, dass man sich mit Reservefaktoren in der Struktur befasst habe und eine entsprechende Marge nutzbar gemacht habe. Hintergrund dürfte sein, dass sich Großkunde Jetblue dafür interessiert die Maschine gegebenenfalls im Verkehr zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zum Einsatz zu bringen. Immer wieder kommen Diskussionen bezüglich einer Langstreckenvariante auf. Bislang hält sich Airbus zurück, denn das Projekt wäre auch eine konzerninterne Konkurrenz für den Airbus A321LR/XLR. Auch die Pläne für die gestreckte Version A220-500 liegen weiterhin auf Eis. Air France bekundete wiederholt Interesse daran.

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Referendum: Stockholm-Västerås bleibt offen

In einer Volksabstimmung entschieden sich die Bewohner der schwedischen Stadt Västerås mit einer 78,2-prozentigen Mehrheit für die Offenhaltung des hauptsächlich von Ryanair genutzten Airports. Die Stadtverwaltung stellte aufgrund anhaltender Verluste die Schließung in Aussicht. Aufgrund von Protesten wurde ein Referendum abgehalten. Die Beteiligung war jedoch äußerst gering, denn von den rund 120.000 Einwohnern haben nur 45.417 teilgenommen. Dennoch kündigte der Stadtrat an, dass das Ergebnis respektiert wird und der Airport offengehalten wird. Ryanair vermarktet den Flughafen als Stockholm-Västerås, jedoch befindet sich dieser rund 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt befindet. Mit Ausnahme von Arlanda ist die Zukunft der anderen Airports nicht in trockenen Tüchern. Swedavia beabsichtigt die Schließung des innerstädtischen Flughafens Bromma. Skavsta steht eigenen Angaben nach kurz vor der Pleite. Die Regierung will keine Finanzhilfen zur Verfügung stellen, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Überblick über die Flughäfen Stockholms: Insgesamt vier Airports werden von Airlines als „Stockholm“ vermarktet. Zumindest zwei davon befinden sich äußerst weit von der schwedischen Hauptstadt entfernt. Wenig überraschend: Diese werden überwiegend von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die untenstehende Karte zeigt die Lage der vier Flughäfen. Arlanda (ARN) ist der größte Airport Schwedens. Dieser befindet sich etwa 37 Kilometer nördlich von Stockholm und ist eines der Drehkreuze von SAS. Abgesehen von Billigfluggesellschaften nutzen die meisten Airlines diesen Airport. Bromma (BMA) befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Stockholm. Der kleine Airport ist die Homebase der Regionalfluggesellschaft BRA und wird aufgrund der 1668 Meter kurzen Piste hauptsächlich von Regio-Airlines genutzt. Allerdings fliegen auch Finnair und

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Malta Air: Arbeitsamt kassiert erneute Schlappe vor Gericht

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschied, dass die deutschen Bases von Malta Air als eigenständige Betriebe zu betrachten sind. Diese vorläufige Entscheidung ist im Streit um das Kurzarbeitergeld möglicherweise von hoher Bedeutung. Zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der Ryanair-Tochter schwelt seit Sommer 2020 eine juristische Auseinandersetzung. Das Arbeitsamt sprach den rund 1.000 Beschäftigten zunächst die Kurzarbeit zu, zog jedoch dann den Bescheid zurück. Dagegen zog das Unternehmen vor Gericht und obsiegte in erster Instanz. Die erste Entscheidung wurde unter anderem damit begründet, dass der Bundesagentur schon allein aufgrund des Firmennamens klar sein hätte müssen, dass ein Auslandsbezug besteht. Das Arbeitsamt legte ein Rechtsmittel ein. Nun verdonnerte das Landessozialgericht dazu, dass ein Anerkennungsbescheid ausgestellt werden muss. Das Gericht begründete dies unter anderem auch damit, dass es für einen eigenständigen Flugbetrieb lediglich Personal und Flugzeugen bedürfe. Die weitere Infrastruktur werde ohnehin kostenpflichtig von den Airports genutzt. Nachdem besagter Bescheid zugestellt ist, kann Malta Air erneut Kurzarbeit beantragen und zwar rückwirkend zurück bis zum Datum des Erstantrags vom Frühjahr 2020.

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Priority-Umbuchungen: Ryanair kassiert 14 Euro pro Strecke

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wirbt derzeit offensiv mit „kostenlosen Umbuchungen“. Dies hat aber ausgerechnet für Priority-Passagiere einen Haken, denn diese werden bei Änderung ihrer Buchung mit 14 Euro pro Person und Strecke zur Kasse gebeten. Viele Fluggesellschaften, so auch der genannte Lowcoster, rühmen sich derzeit mit kostenlosen Änderungen der Reservierungen. Dabei verschweigen die meisten Anbieter aber, dass eine mögliche Tarifdifferenz aufzuzahlen ist. Oftmals ist der Verzicht auf die Spesen an eine recht lange Vorlaufzeit geknüpft, so dass bei kurzfristigen Änderungen der Einreisebestimmungen erst recht wieder Umbuchungsgebühren verrechnet werden. Besonders dreist verhält sich Ryanair im Zusammenhang mit dem Priority-Paket. Wenn dieses gleich mit der ursprünglichen Buchung dazu gekauft wurde, so fallen bei Umbuchungen pro Person und Strecke 14 Euro für die Änderung des Priority-Pakets an. Sollte der neue Flug günstiger oder zumindest gleich viel kosten, so fallen immer 28 Euro Änderungsgebühr an. Umgehen kann man das nur, indem man bei der Buchung die Priority-Option nicht dazu kauft und im Bedarfsfall erst kurz vor dem Abflug hinzufügt. Da dieses kostenpflichtige Paket dynamisch bepreist ist, unterscheiden sich die Kosten von Flug zu Flug. Auch wenn Priority bei der ursprünglichen Buchung teurer ist als beim Zukauf bei einer neuen Reservierung bittet der Carrier pro Person und Strecke um die Bezahlung von 14 Euro. Das führt zum absurden Umstand, dass Reisende, das kostenpflichtige Extra gemeinsam mit ihrem ursprünglichen Ticket gekauft haben, finanziell benachteiligt werden. In der offiziellen Kommunikation ist keine Rede davon, doch im Preisverzeichnis findet sich der entsprechende Punkt.

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