März 29, 2021

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März 29, 2021

Irland: Gericht bewilligt Norwegian-Sanierungsplan

Der vom Management der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle vorgelegte Sanierungsplan wurde am Freitag durch den irischen High Court angenommen. Der Carrier meldete unter anderem in Norwegen, Irland und den USA entsprechende Gläubigerschutzverfahren an. Der Neustart von Norwegian soll am 26. Mai 2021 erfolgen. Firmenchef Jacob Schram bezeichnet die Entscheidung des Gerichts als großen Erfolg und ist der Ansicht, dass diese ein Ticket für den Neuanfang ist. Allerdings muss nun auch das Gericht in Norwegen den Sanierungsplan annehmen. Die Entscheidung soll voraussichtlich Ende April 2021 erfolgen. Norwegian will sich mit rund 440 Millionen Euro rekapitalisieren. Zuvor will man über die Insolvenzverfahren Altlasten wie Flugzeugbestellungen loswerden. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert. Künftig will man sich auf Flüge innerhalb Norwegens sowie touristische Europaflüge konzentrieren. Die Flotte soll aus Boeing 737-800 bestehen.

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Deutschland: Testpflicht gilt erst ab Dienstag

Die seitens der deutschen Regierung ankündigte Testpflicht für Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben und auf dem Luftweg in die Bundesrepublik einreisen, wird am Dienstag in Kraft treten. Ursprünglich wurde angekündigt, dass diese bereits am Sonntag hätte schlagend werden sollen. Anlass dieser Änderung der Einreisebestimmungen ist die verstärkte Mallorca-Nachfrage rund um Ostern. Da die Balearen nicht mehr als Risikogebiet gelten waren bislang bei der Rückkunft weder Test noch Quarantäne notwendig. Das ändert sich ab Dienstag, denn alle Personen, die auf dem Luftweg kommend einreisen, müssen einen negativen Antigen- oder PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Einige Reiseveranstalter haben auf Mallorca entsprechende Kapazitäten für ihre Kunden organisiert. Manche Fluggesellschaften stellen entsprechende Testungen für ihre Passagiere bereit, jedoch weigert sich beispielsweise Easyjet dies zu tun. Der Billigflieger verweist darauf, dass die Erfüllung der Einreisebestimmungen grundsätzlich die Aufgabe des Reisenden ist. Die Fluggesellschaften sind angewiesen sowohl die elektronische Einreiseanmeldung als auch den negativen Testbefund vor dem Boarding zu kontrollieren. Personen, die das nicht vorweisen können, dürfen laut deutscher Verordnung nicht befördert werden. Das bereitet dem Branchenverband BDL Sorgen, denn dieser befürchtet, dass zahlreiche Reisende nicht mitfliegen dürfen.

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DUS: Bodenpersonal streikt

Am ersten Osterferiensonntag haben Mitarbeiter der Passagierabfertigung am Düsseldorfer Flughafen zeitweise ihre Arbeit niedergelegt.  Mehr als die Hälfte der Belegschaft des Flughafen-Dienstleisters Aviation Handling Services (AHS) sei einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zum Warnstreik aus der Nacht gefolgt, berichtet zeit.de. Bis zum Mittag wurde auch die zweite Schicht bestreikt. Die Auswirkungen blieben nach Angaben einer Flughafensprecherin zunächst gering, es seien weder Flüge aufgrund der Arbeitsniederlegungen gestrichen worden noch habe es nennenswerte Verspätungen gegeben. Nach Angaben der Gewerkschaft kam es an Check-in-Schaltern zu langen Schlangen. Die Gewerkschaft will für die rund 500 Beschäftigten in NRW Lohnerhöhungen erreichen und forderte die Arbeitgeber auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. So sei ein vor einem Jahr erzielter Kompromiss bis heute nicht unterzeichnet und umgesetzt. Der Flughafen-Dienstleister mit Sitz in Hamburg teilte mit, die Tarifeinigung sei von einem Gericht für unwirksam erklärt worden. 

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Tirana: Erstmals per Direktflug nach Dubai

Feierliche Stimmung am Tirana International Airport. Grund dafür ist eine neue Flugverbindung. FlyDubai verbindet nämlich künftig den albanischen Hauptstadt-Flughafen mit der Weltmetropole in der Wüste. Die Strecke wird von der Fluggesellschaft zweimal wöchentlich bedient – jeweils donnerstags und sonntags. Dabei kommt eine Boeing 737-800 zum Einsatz. Tickets gibt es in der Economy-Klasse ab 420 Euro. Zum ersten Mal bietet eine Airline einen Direktflug zwischen Albanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an.  Das freut nicht nur künftige Flugpassagiere. Gegen 13 Uhr 35 Ortszeit setzte erstmalig ein Flieger aus Dubai in der albanischen Hauptstadt zur Landung an. Zur Begrüßung spritzte die Feuerwehr Wasserfontänen auf das Flugzeug. „Mit der Aufnahme des ersten Direktfluges nach Dubai bricht ein neues Kapitel für den Flughafen Tirana an. Wir sind froh, in schwersten Pandemiezeiten neue Märkte erschließen zu können“, so Blendi Klosi, albanischer Tourismus- und Umweltminister. 

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OE-LAX: Letzter kommerzieller Abflug

Die Maschine mit der Registrierung OE-LAX hob heute gegen 10 Uhr 18 ein letztes Mal über dem Wiener Flughafen ab.  Es war der letzte kommerzielle Umlauf des Langstreckenjets für die Austrian Airlines. Unter der Flugnummer OS93 ging es für den Flieger nach Washington. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Die Boeing 767-300ER wurde im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert.  Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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Eurowings startet Österreich-Routen doch erst später

Aus bisher noch unerklärlichen Gründen verschiebt der Low Coster die Neuaufnahme zweier Routen ab Österreich.  Ab dem 12. April sollten die Strecken Linz-Düsseldorf und Graz-Stuttgart vom Billigableger der Lufthansa bedient werden – Aviation.Direct berichtete. Dabei handelt es sich um Flugverbindungen, welche bislang von Austrian Airlines angeboten wurden. Schon in der Vor-Krisen-Zeit wollte sich die AUA vermehrt auf Verbindungen ab Wien konzentrieren und den Deutschland-Verkehr innerhalb der Lufthansa Gruppe neu organisieren. Doch daraus wird wohl nichts – zumindest vorerst. Denn die für den 12. April angekündigte Neuaufnahme der Strecken wurde jetzt verschoben. Auf der Website der Eurowings ist eine Buchung frühestens ab dem 15. April möglich, also drei Tage nach der ursprünglich geplanten Aufnahme. Festlegen sollte man sich auf dieses Datum aber nicht. Grund dafür sind Branchenkenner, die von einer einmonatigen Verschiebung ausgehen. Selbst der Mai würde dabei auf wackeligen Beinen stehen.

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Flughafen Friedrichshafen nach Vorfall eine Stunde gesperrt

Am heutigen Tag landete gegen 14:30 Uhr ein Privatflugzeug am Flughafen Friedrichshafen, die Landebahn konnte der Pilot aber nicht mehr selbständig verlassen. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Am Flughafen wurde deshalb Alarm ausgelöst und die Feuerwehr gerufen. Der Bodensee-Airport wurde für weitere Anflüge gesperrt und das Flugzeug durch die Feuerwehr geborgen. Der Flughafen musste dementsprechend für rund eine Stunde gesperrt werden. Die Maschine vom Typ Mooney 252 war in Friedrichshafen zu einem Rundflug gestartet. An Bord befanden sich neben dem Piloten auch zwei Passagiere. Aus Sicht des Flughafengeschäftsführer Herr Claus-Dieter Wehr haben die Einsatzkräfte sehr gute Arbeit geleistet. „Wir sind sehr froh, dass dem betroffenen Piloten und seinen Passagieren nichts passiert ist. Die Start- und Landebahn war nur rund eine Stunde blockiert. Danach konnte der reguläre Flugbetrieb wieder durchgeführt werden“. Berichten zufolge brach beim Aufsetzen der Maschine das rechte Fahrwerk.

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