März 30, 2021

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März 30, 2021

BER wechselt auf die südliche Piste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg nutzt derzeit lediglich die Nordbahn. Das wird sich ab 1. April 2021 ändern, denn künftig sollen die beiden Pisten abwechselnd genutzt werden. Daher werden die Flugzeuge ab kommender Woche auf der Südbahn starten und Landen. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB heute dazu die Erlaubnis erteilt.  Mit dem monatlichen Wechsel werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 0:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden. „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens”, erklärt BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Air France macht alle Bases außerhalb von Paris dicht

Bis 2022 will Air France sämtliche regionalen Bases schließen. Dies kündigte das Management im Rahmen einer internen Videokonferenz an. Betroffen sind unter anderem Marseilles, Nantes und Toulouse, wo nun Protestaktionen gegen diese Entscheidungen geplant sind. Offiziell bestätigen wollte die Fluggesellschaft nichts, doch dem französischen Portal TourMag liegt ein entsprechender Mitschnitt der Videokonferenz vor. Weiters bestätigte Executive Vice President Oltion Carkaxhija der Belegschaft, dass alle Regio-Bases außerhalb von Paris aufgelassen werden sollen. Offen ist noch in welchem Ausmaß die Billigtochter Transavia den einen oder anderen Stützpunkt übernehmen könnte. Entsprechende Gespräche sollen derzeit hinter den Kulissen laufen. Air France rief im Jahr 2011 das Regionalkonzept ins Leben. Mit diesem wollte man Billigfliegern wie Ryanair und Easyjet Paroli bieten. Auch die Marke Hop, die eigens hierfür kreiert wurde, nutzt man mittlerweile nicht mehr. Da die französische Regierung stark auf die Reduktion von Inlandsflügen drängt, ist die Schließung der Bases außerhalb von Paris ein Schritt, der in Branchenkreisen wenig überraschend kommt. Gleichzeitig bietet die Corona-Pandemie den “idealen” Vorwand, um gegebenenfalls auch das nicht mehr benötigte Personal abbauen zu können.

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Köstinger: 13 EU-Staaten einigen auf Rahmenbedingungen für Green Pass

Österreich einigte sich auf Ebene der für den Tourismus zuständigen Minister mit 12 EU-Staaten auf eine einheitliche Umsetzung des “Green Pass”. Dieser soll laut Elisabeth Köstinger (ÖVP) dazu führen, dass Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind, Erleichterungen hinsichtlich der Reisefreiheit in Anspruch nehmen können. Die exakte Ausgestaltung ist aber immer noch offen. An dem virtuell abgehaltenen Gipfel nahmen die Tourismusminister von Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien auf Einladung Österreichs teil. Die Prioritäten für den europäischen Tourismus sollen bis nach Ostern unter den 13 EU-Staaten, die heute am Gipfel teilgenommen haben, abgestimmt und fertig sein. „Der ‚Grüne Pass‘ wird dann sinnvoll sein, wenn er auf jedem Flughafen und in jedem Hotel in Europa gültig und lesbar ist. Die praktikable Umsetzung ist daher entscheidend für den europäischen Tourismus. Darum habe ich Amtskolleginnen und Amtskollegen aus 12 EU-Staaten, in denen der Tourismus ein ebenso großer Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor ist, wie bei uns in Österreich, zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ich freue mich, dass wir bei diesem heutigen Gipfel einen Schulterschluss erreichen konnten. Wir haben vereinbart, dass wir gemeinsam die Prioritäten im Grünen Pass für den Tourismus erarbeiten. Diese Vorschläge werden wir dann als gemeinsame Position der Europäischen Kommission übermitteln“, so Österreichs Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. „Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll schon bald Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen. Damit das funktioniert, muss der ‚Grüne Pass‘ grenzüberschreitend gültig, überall lesbar und leicht in der Anwendung sein. Meine zwölf Amtskollegen und ich setzen

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Eurowings: Graz und Linz ohne neuen Start-Termin

Eigentlich wollte Eurowings am 12. April 2021 die von Austrian Airlines übernommenen Strecken von Stuttgart nach Graz sowie von Düsseldorf nach Linz mit Maschinen des Typs Airbus A319 reaktivieren. Wie berichtet: Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts, denn die Aufnahme der beiden Routen ist verschoben. Gegenüber Aviation Direct begründete ein Eurowings-Sprecher die Entscheidung wie folgt: “Wie auch alle anderen Strecken in unserem Europa-Netz unterliegen natürlich auch die von Ihnen genannten Routen STR-GRZ und DUS-LNZ der Sondersituation der Corona-Pandemie. Das bedeutet im Vergleich zur „Normal-Situation“ vor Corona eine insgesamt deutlich geringere Nachfrage, gepaart mit hoher Volatilität.” Zwar sind die Flüge ab Ende Mai 2021 über die Eurowings-Homepage buchbar, doch diesen Termin bestätigte das Unternehmen nicht. Es gibt keinen konkreten Zeitpunkt für die Aufnahme der beiden Strecken. Dazu der Eurowings-Sprecher: “Vor diesem Hintergrund haben wir uns zu einer Verschiebung bei der Neu-Aufnahme entschlossen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest”. Im Gegensatz dazu hält Austrian Airlines an der Reaktivierung von Graz-Düsseldorf zum 12. April 2021 fest.

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