April 12, 2021

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April 12, 2021

Austrian Airlines erhält Slots in Mailand-Linate

Seit vielen Jahren fliegt Austrian Airlines den Flughafen Mailand-Linate nicht mehr an. Das könnte sich bald ändern, denn die Lufthansa-Tochter konnte im Rahmen einer Neuverteilung die begehrten Start- und Landerechte auf dem innerstädtischen Airport ergattern. Dies bestätigten sowohl der italienische Koordinator als auch die Fluggesellschaft selbst gegenüber Aviation Direct. Austrian Airlines bekam in Linate Slots für Strecken nach Wien und Salzburg zugeteilt. Während es ab der Bundeshauptstadt konkreter aussieht, äußerte sich das Unternehmen zu möglichen Flügen zwischen Linate und der Mozartstadt noch nicht. Der Umstand, dass man die notwendigen Start- und Landerechte in der Tasche hat, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die AUA die entsprechenden Routen auch aufnehmen wird. Bei Nichtnutzung verfallen diese und werden vom Koordinator an andere Airlines vergeben. Ein Sprecher der AUA erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir bemühen uns seit längerer Zeit um eine Produktabrundung für unsere Geschäftskunden aus Mailand bzw. generell der Lombardei. Daher haben wir Slots am stadtnahen Linate Airport beantragt und nun auch erhalten. Ob bzw. wann wir Flüge zwischen Wien und Linate aufnehmen, steht derzeit nicht fest. Mailand-Malpensa bleibt weiter in unserem Angebot“.

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Ryanair und Wizzair ergattern Slots in Mailand-Linate

Bislang war das Kürzel „LIN“ auf den Piktogrammen auf den Bordkarten von Ryanair eher ein Running Gag, den diesen Airport fliegt der irische Lowcoster gar nicht an. Das wird sich bald ändern, denn man sicherte sich Slots in Mailand-Linate. Auch der Mitbewerber Wizz Air wird auf dem innerstädtischen Airport starten. Ryanair beabsichtigt zunächst die Städte Brüssel und Berlin mit Linate zu verbinden. Der ungarische Konkurrent wird inneritalienisch nach Catania fliegen. Beide Carrier planen die neuen Routen ungefähr Ende Juni aufzunehmen. Über viele Jahre hinweg gelang es Alitalia Lowcoster weitgehend fernzuhalten, da Start- und Landerechte auf diesem Flughafen äußerst rar sind. Lediglich Easyjet konnte sich einige wenige Slots sichern. Die Corona-Pandemie und die angeschlagene Finanzlage von Alitalia haben dazu geführt, dass der italienische Slot-Koordinator aufgrund der Vorschriften der Europäischen Union eine Neuzuweisung der Start und Landerechte in Linate vornehmen musste. Ryanair und Wizz Air befanden sich bereits seit längerer Zeit auf einer Warteliste und bekamen nun den Zuschlag, der noch in der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 genutzt werden muss. Auch Kranich-Konzern bekam Slots zugeteilt Auch die Lufthansa Group, namentlich Air Dolomiti und Austrian Airlines, bekamen laut italienischem Koordinator Start- und Landerechte in Linate zugesprochen. Während die zuerst genannte Airline eine Verbindung nach München anbietet, die aufgestockt werden könnte, ist die AUA derzeit nur in Malpensa tätig. Ob die Kranich-Gruppe die zugeteilten Slots tatsächlich nutzen wird, ist noch offen. Die Region Mailand verfügt über drei internationale Verkehrsflughäfen. Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und galt bislang als Hochburg der Alitalia. Bergamo wird hauptsächlich

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BRE: Senat gewährt wohl finanzielle Unterstützung

Der Bremer Flughafen steht kurz vor der Insolvenz – eine Geldspritze ist also dringend nötig. Allem Anschein nach wird die stadteigene Gesellschaft diese auch bekommen. Das gehe aus einer internen Beschlussvorlage für die Senatssitzung am Dienstag hervor, wie weser-kurier.de berichtet. „Aufgrund der unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flughafen Bremen GmbH stellt sich die wirtschaftliche Situation derzeit kritisch dar“, heißt es in der Vorlage. Das Jahresdefizit 2020 belaufe sich auf rund 26 Millionen Euro, für das laufende Jahr wird wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen mit einem Verlust von fast 19 Millionen Euro gerechnet. Der Rekapitalisierungsbedarf belaufe sich also bei rund 45 Millionen Euro. Dem Airport spielt auch ein Überziehungskredit beim Bremer Finanzressort nicht gerade in die Karten. Denn dieser muss zu Jahresmitte wieder zurückgezahlt werden. Und eben diese offene Rückzahlung in der Höhe von 17 Millionen Euro soll bestenfalls von einem Kreditrahmen, der wegen Corona in Not geratenen Unternehmen dienen soll, übernommen werden. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Parlaments muss allerdings noch zustimmen.

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Emirates führte A380-Rundflüg nur für Geimpfte durch

Golfcarrier Emirates Airline führte am 10. April 2021 unter der Flugnummer EK2021 einen Rundflug über die Vereinigten Arabischen Emirate durch. Die Besonderheit: An Bord befanden sich ausschließlich Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind. Zum Einsatz kam ein Airbus A380. „Das rasante Tempo und die Fortschritte der VAE bei der Impfung unserer Bevölkerung sind ein Beweis für die Vision und das Engagement unserer Führung, unsere Gemeinschaften zu schützen und die Pandemie zu bewältigen, indem wir die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Bürger und Einwohner ergreifen. Der heutige Flug ist ein Paradebeispiel für die gemeinsamen Anstrengungen und das Engagement aller Beteiligten bei der Unterstützung des Impfprogramms und der Implementierung von Protokollen in den letzten 12 Monaten, um eine sichere Reise zu gewährleisten, den Passagierverkehr zu stimulieren und die Grundlage für den Anstieg des Flugverkehrs in naher Zukunft zu schaffen. Emirates unterstützt weiterhin das nationale Impfprogramm und wir freuen uns über die Fortschritte, die innerhalb der Gruppe bei der Impfung unserer Mitarbeiter gemacht werden“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group. Am Sonderflug teilgenommen haben rund 400 geimpfte Passagiere. Die Crew sowie das Bodenpersonal waren laut Emirates ebenfalls geimpft. Emirates wollte mit dem Rundflug den hohen Impffortschritt der Vereinigten Arabischen Emirate feiern. Die VAE haben derzeit mit 90,22 Impfdosen pro 100 Personen eine der weltweit höchsten Impfquoten für ihre Bürger und Einwohner. Flug EK2021 wurde mit dem neuesten Airbus A380 von Emirates durchgeführt, der mit den brandneuen Premium-Economy-Sitzen der Fluggesellschaft und einer aufgefrischten Kabinenausstattung in

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Europa: Tui-Chef wünscht sich Sputnik V

Auch Friedrich Joussen weiß: „Wir müssen die Durchimpfung schnell hinkriegen.“ Deswegen rät der Tui-Chef zum Einsatz des russischen Vakzins. Man solle doch dem russischen Präparat Sputnik V zumindest eine Chance geben, so Joussen, dessen Hauptaktionär ein russischer Oligarch ist, weiter. Die Lieferungen anderer Hersteller würden in den kommenden Wochen aber ebenfalls weiter Fahrt aufnehmen, berichtet reisevor9.de. Für die Tourismusbranche sind Nachweise von Immunisierungen oder zumindest negative Virustests entscheidend, um wieder mehr Kunden an Urlaubsorte bringen zu können. Der Wirtschaftszweig gehört wegen des Nachfrageeinbruchs zu den am schwersten von der Pandemie gebeutelten Sektoren. In etlichen Regionen bestehe dennoch Grund zur Zuversicht, so Joussen. „Die mittelfristigen Buchungen für Reisen in drei bis fünf Monaten – etwa die Karibik, aber auch einige Kreuzfahrten – sind in den letzten Wochen deutlich angestiegen.“

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Graz: AUA reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Am Montag nahm Austrian Airlines nach langer Pause die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Düsseldorf wieder auf. Diese wird vorläufig zweimal pro Woche mit Embraer 195 bedient. Im Juni 2021 ist eine Aufstockung auf vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Im Herbst 2020 wurde diese Route kurzzeitig bedient, jedoch in Folge des Umstands, dass Deutschland die Steiermark als „Risikogebiet“ eingestuft hat und sich daraus Quarantänepflichten ergeben haben, wieder eingestellt. Die Nachfrage ist damals rapide eingebrochen. Die Stuttgart-Strecke wird künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient, sondern von Eurowings. Dadurch ergibt sich, dass Maschinen des Typs Airbus A319, die in Baden-Württemberg stationiert sind, zum Einsatz kommen sollen. Die AUA stockt im Laufe dieser Woche die Anbindung der Steiermark an das Drehkreuz Wien auf bis zu 14 Flüge pro Woche auf. Zuletzt gab es rund zehn Verbindungen. Im Gegensatz zur AUA nahm die Konzernschwester die für den 12. April 2021 angekündigte Route nicht auf. Selbiges gilt auch für die künftige Eurowings-Strecke zwischen Düsseldorf und Linz. Für beide genannten Verbindungen gibt es laut einem Firmensprecher noch keinen konkreten Termin für den Erstflug. Austrian Airlines wird jedenfalls Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf nicht mehr bedienen. „Den internationalen Reiseverkehr schrittweise wieder anzukurbeln ist wichtig“, erklärt Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „daher ist die Rückkehr von Düsseldorf natürlich ein besonderes Highlight! Und das nicht nur für uns, sondern auch für die vielen steirischen Unternehmen, die schon lange auf die Wiederaufnahme der Strecke drängen. Aber auch die Aufstockung der Flüge nach Wien ist von großer Bedeutung, da sich damit die Umsteigemöglichkeiten

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CargoCity Süd: Fraport startet automatische Kennzeichenerkennung

Flughafenbetreiber Fraport nimmt heute eine Technik zur automatisierten Einfahrt in die CargoCity Süd in Betrieb.  An den Toren 31 und 32 liest ein Kamera-System die Kennzeichen der Besucher und überprüft sie mit den hinterlegten Daten. Stimmen diese überein, öffnet das System automatisch die Schranke. Gäste müssen sich zuvor online registrieren und die Durchfahrt anmelden. „Die neue Technik vereinfacht den Prozess für unsere Gäste. Sie können ihren Besuch in der CargoCity Süd bequem über ein Online-Portal anmelden. Vor Ort können sie nach nur wenigen Sekunden die Schranke passieren. Das ist eine echte Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Anmeldung“, so Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung bei Fraport.

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„Grüner Pass“: Tourismus fordert die Erfüllung wesentlicher Kriterien

Österreich und zwölf weitere EU-Staaten haben sich auf sieben Kriterien bei der Erstellung eines „Grünen Passes“ für den Tourismus geeinigt. Das Ziel sei es, den „Grünen Pass“ rasch und möglichst einheitlich auf europäischer Ebene umzusetzen, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) der APA. Diese sieben Prioritäten aus Sicht des Tourismus würden nun der EU-Kommission übermittelt. Die 13 Mitgliedsstaaten einigten sich während einer Video-Konferenz auf wesentliche Punkte. So soll das Vorhaben bis spätestens Juni umgesetzt und dadurch noch während der anhaltenden Pandemie die Reisefreiheit erleichtern. Dabei müsse sichergestellt werden, dass die Zertifikate gleichbehandelt werden und es zu keiner Diskriminierung kommt. Eine Impfpflicht wird abgelehnt Zu einer Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür soll es nicht kommen. Gelingen soll das mittels einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung, heißt es in der der APA übermittelten Prioritätenliste. Die nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den „Grünen Pass“, die auf einer gemeinsamen Plattform ersichtlich sein sollen, müsse dabei erhalten werden, heißt es weiter.  Weiters sollen die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger nicht auf EU-Ebene gespeichert, sondern ausschließlich dem Mitgliedsstaat vorbehalten bleiben. Auch an einer grenzübergreifenden Lösung mit Drittstaaten werde gefeilt. „Der Grüne Pass macht auf einen Blick erkennbar, ob jemand geimpft, genesen oder getestet ist. Mit einem einheitlichen QR-Code soll dies auf europäischer Ebene einfach und benutzerfreundlich umgesetzt werden“, so Köstinger.

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SunExpress-Crews erhalten Impfung

SunExpress hat angekündigt, dass alle Mitarbeiter in der Türkei, die im direkten Kontakt mit Passagieren stehen, ab sofort gegen das Corona-Virus geimpft werden. Beim Joint Venture von Turkish Airlines und Lufthansa soll jeder Angestellte, der die Vakzine verabreicht bekommen will, diese auch bekommen. Die erste Gruppe von Crew-Mitgliedern hat ihre Impfung auch schon vergangene Woche erhalten. „Damit verbessert die Airline weiter die Sicherheit für Passagiere entlang der gesamten Reise“, so das Unternehmen in der Aussendung. Durchgeführt werden die Impfungen in Zusammenarbeit mit den türkischen Ministerien für Tourismus und Gesundheit. 

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Indien: Trujet vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer

Die indische Regionalfluggesellschaft TruJet steht laut lokalen Medienberichten vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer. Gesprochen wird über 54 A220 und 44 E190-E2. Diese sollen von einem neuen Investor, der kürzlich 49 Prozent erworben hat, finanziert werden. Eigentlich wollten die U.S.-Amerikaner die angeschlagene Air India übernehmen, kamen jedoch nicht zum Zug. Für TruJet habe man 1,89 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Flotte erneuert werden. Auch will man künftig in den Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften wie Goair oder AirAsia India treten, berichtet CH-Aviation.com. Derzeit besteht die Flotte von TruJet aus sieben Turbopropflugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei ATR72-600 und fünf ATR72-500. Diese werden fast ausschließlich innerhalb Indiens eingesetzt. Die Großbestellung soll auch dazu führen, dass man verstärkt ins internationale Geschäft einsteigen wird. Mit dem Abschluss der Kaufverträge mit Embraer und Airbus wird für Mai 2021 gerechnet.

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