April 14, 2021

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April 14, 2021

Austrian-Airlines-Impfungen mussten verschoben werden

Austrian Airlines muss die für April 2021 avisierte Impfaktion für das fliegende Personal sowie Bodenmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt verschieben. Ursprünglich gab es seitens der zuständigen Gesundheitsbehörde Signale, dass diese aufgrund des nationalen Impfplans im April 2021 durchgeführt werden kann. Daher hatte Austrian Airlines vorsorglich in den Dienstplänen theoretisch mögliche Impftermine eingetragen. Diese sind nun hinfällig, denn die Aktion kann frühestens im Mai 2021 durchgeführt werden, bestätigte eine Sprecherin. Die Hintergründe liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Fluggesellschaft, denn Österreich befindet sich hinsichtlich der Timeline des nationalen Impfplans im zeitlichen Verzug. Dieser resultiert unter anderem daraus, dass weniger Dosen als vertraglich vereinbart geliefert wurden. Besonders stark trifft die Alpenrepublik, dass AstraZeneca nur einen kleinen Bruchteil der bestellten und vertraglich vereinbarten Impfdosen ausgeliefert hat und dem aktuellen Informationsstand nach auch im zweiten Quartal 2021 die Quoten weit unterschreiten wird. Die seitens Johnson & Johnson angekündigten Verzögerungen könnten sich zusätzlich nachteilig auf den Impffortschritt in Österreich auswirken. Für die Austrian-Airlines-Mitarbeiter heißt es daher „bitte warten“. Eine Sprecherin des Carriers erklärte in diesem Zusammenhang: „Die provisorischen Termin-Slots haben wir in den Mai geschoben. Haben aber nach wie vor noch keine Info, ob und wann im Mai wir starten können“. Mit anderen Worten: Die nun für Mai 2021 avisierten Termine sind weiterhin theoretischer Natur, da diese von behördlichen Entscheidungen im Rahmen des nationalen Impfplans abhängen. Eine Verschiebung ist daher ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

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Italiener streiken erneut: Flugausfälle drohen

Am 23. April heißt es wieder Augen und Ohren offen halten. Denn es kommt laut Krisenwarndienst A3M erneut zu einem landesweiten Streik im Flugsektor. Verschiedene Gewerkschaften haben eine flächendeckende Arbeitsniederlegung angekündigt. Der Ausstand soll von 13 bis 17 Uhr dauern. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist auch nach der Streikaktion zu rechnen, wie reisevor9.de berichtet.

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American Airlines mit erneutem Milliardenverlust

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat in der Corona-Krise im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingeflogen. So rechnet das Management mit einem Fehlbetrag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Dollar, umgerechnet sind das 1 bis 1,1 Milliarden Euro. Ohne positive Sondereffekte, wie die staatlichen Finanzhilfen für den Erhalt von Jobs, würde sich das Minus sogar auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Dollar belaufen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Gesamtjahr 2020 hatte American Airlines einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden Dollar verbucht. Trotz der zuletzt verbesserten Zahlen verschiebt American Airlines die Abnahme bestellter neuer Boeing-Flugzeuge um bis zu drei Jahre in die Zukunft. Dabei würde es sich um 37 Maschinen der Typen Boeing 787 „Dreamliner“ und 737 MAX handeln, wie aero.de berichtet.

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Frankreich streicht Flüge nach Brasilien

Frankreich setzt Brasilien abermals auf die rote Liste. Da sich die Corona-Situation im südamerikanischen Land zunehmend zum Negativen verändert hat, zieht Frankreich die Reißleine und stellt alle betroffenen Flugverbindungen bis auf Weiteres ein. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir stellen fest, dass sich die Lage verschlimmert“, sagte der französische Regierungschef Jean Castex. „Und wir haben entschieden, bis zu einer neuen Entscheidung alle Flüge zwischen Brasilien und Frankreich auszusetzen.“ Brasilien gehört weltweit zu den Ländern, die besonders von der Covid-19-Pandemie betroffen sind.

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Gericht: Rechtswahlklausel von Wizz Air ist intransparent

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kassierte vor dem Bezirksgericht Schwechat in erster Instanz eine Schlappe: Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Namen zweier Passagiere auf Rückzahlung von Flugtickets, die im Mai 2020 storniert wurden. Das Gericht anerkannte in erster Instanz den Wegfall der Geschäftsgrundlage. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Gebucht wurden die Flugscheine auf der Strecke Wien-Lissabon-Wien im Feber 2020, also noch vor der Corona-Pandemie. Die Passagiere erklärten zwei Tage vor dem Abflug ihren Rücktritt vom Beförderungsvertrag und gaben unter anderem den Wegfall der Geschäftsgrundlage an, da sich Portugal in einem Lockdown befand. Wizz Air anerkannte dies nicht und behauptete laut schriftlichem Urteil gar, dass man die Stornierung, die über deren Homepage übermittelt wurde, nie erhalten habe. Weiters berief sich das Unternehmen darauf, dass es zwischen Österreich und Portugal v.v. kein Reiseverbot gab, so dass die Kläger die Flüge hätten antreten können. Rechtswahlklausel wegen Intransparenz unwirksam Zusätzlich stolperte Wizz Air laut Entscheidung des Gerichts über die eigenen AGB. Zwar ist festgehalten, dass für Streitigkeiten ungarisches Recht gilt, aber das Bezirksgericht Schwechat ist der Ansicht, dass die Beförderungsbedingungen nicht ausreichend zur Kenntnis gebracht wurden und somit nicht wirksam akzeptiert wurden. Weiters wurde festgestellt, dass ungarisches Recht nicht anwendbar ist. Es gilt österreichisches Recht. Darüber hinaus ergänzte das Gericht, dass es die Rechtswahlklausel von Wizz Air als intransparent und somit unwirksam ansehen würde, auch wenn diese gültig vereinbart worden wäre. Des Weiteren bestätigte das Gericht, dass der Vertrag aufgrund des „Wegfalls der Geschäftsgrundlage“ infolge der COVID-19-Pandemie aufzuheben ist. Zum Zeitpunkt der

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Slowenien: Neue Airline hält die Augen nach Personal offen

Slowenien baut aus dem Scherbenhaufen der insolventen Adria Airways eine neue Fluggesellschaft: SouthEast Airlines. Schon im Juni könnte der Neo-Carrier starten – gestartet ist auch die Suche nach einer passenden Kabinenbesatzung. Slowenien hat wieder eine Fluggesellschaft. Die Hoffnungen ruhen nun auf SouthEast Airlines, einer Airline, die erst zum Anfang des Jahres von einem ehemaligen Adria Airways Piloten gegründet wurde. Dazu schaltet die Fluglinie auch schon fleißig Jobinserate. Es werden „erfahrene Flugbegleiter“ gesucht, die darüber hinaus Flugstunden auf dem Airbus A320 mitbringen.  Denn der Carrier, der sich anfangs besonders auf Charterflüge stürzen möchte, will zukünftig mit einer reinen A320-Flotte agieren. Bis Ende des Jahres sollen zwei Exemplare im Fuhrpark stehen, in zwei Jahren gar schon sechs Flieger der A320-Familie, wie Ex-Yu Aviation berichtet SouthEast Airlines ist gerade dabei, das AOC zu erhalten.

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Nach Abschottung: Israel öffnet seine Grenzen für Touristen

Israel hat sich seit Pandemiebeginn praktisch von der Außenwelt abgeschottet. Nun wagt die Regierung vorsichtige Öffnungsschritte – unter strengen Bedingungen. Das Neun-Millionen-Einwohner-Land entpuppte sich nach dem Start der Impfkampagne zum Impfweltmeister, dementsprechend bewegt sich auch die Zahl der Neuinfektionen und schweren Verläufe kontinuierlich nach unten. Das sorgt jetzt dazu, dass Israel weitere Schritte in Richtung Normalität setzt: ab dem 23. Mai sollen auch ausländische Touristen wieder in das Land einreisen dürfen. Das berichtet unter anderem das Luftfahrtportal Airliners. Aber natürlich nicht, ohne gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. So setzt die Regierung auf negative PCR-Tests und Impfnachweise. Doch nicht alle Touristen dürfen zeitgleich das Land besuchen, den Anfang machen Reisegruppen. Die Zahlen würden dann in Abstimmung auf die „Gesundheitssituation und dem Fortschritt des Programmes“ angepasst. Das vom Tourismus wirtschaftlich abhängige Land hatte unter seiner Abschottung zuvor starke Narben davongetragen. Mittlerweile haben von den rund neun Millionen Einwohnern rund fünf Millionen Menschen die zweite Dosis erhalten. Ebendiese Fortschritte machen den Weg frei für Lockerungen.

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BRU: Neues Logistikzentrum offiziell eröffnet

Nach zweijähriger Bauzeit wurde ein neues Logistikgebäude für den Warenumschlag errichtet. Der Brüsseler Airport rüstet sich für neue Herausforderungen – auch Corona-bedingte. Denn das neue Gebäude umfasst auch sämtliche Kühlhallen, die unter anderem bei der Lagerung des Biontech/Pfizer-Vakzins eine wichtige Rolle spielen dürften.  Seit zehn Jahren ist der Flughafen Brüssel auf die Logistik rund um empfindlichen Impfstoff spezialisiert. Als einer der ersten weltweit ließ er sich von der IATA zertifizieren. In der Pandemie hat sich Brüssel zum wichtigsten Exportflughafen für Corona-Impfstoff in Europa entwickelt. Unzählige Millionen Corona-Impfstoffdosen sind von hier ausgeflogen worden.

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