April 27, 2021

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April 27, 2021

MUC: Schafherde löst harmlosen Polizeieinsatz aus

Was war passiert: Die Polizei musste aufrücken, weil eine Herde von knapp 500 Schafen samt Eseln und Pferden zu dicht am Flughafen grasten. Wegen eines erhöhten Vogelschlag-Risikos habe die Polizei den Schäfer höflich dazu aufgefordert, seine Tiere außerhalb dieses Areals zu weiden. Dieser Bitte sei der 53-Jährige dann auch ohne Widerrede nachgekommen. Die Tiere hätten zwar unter der Aufsicht des Schäfers „gemütlich außerhalb des Geländes am Zaun“ gegrast. Allerdings habe durch die Herde am Samstag die Gefahr bestanden, dass nistende Vögel aufgeschreckt werden und in die Einflugschneise fliegen könnten, wie aero.de berichtet.

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Air Astana begrüßt fünften Airbus A321LR

Im Rahmen eines Operating Leasing hat Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, den fünften Airbus A321LR von der Air Lease Corporation (ALC) in den USA übernommen.  Die erste Maschine des Flugzeugtyps mit Pratt & Whitney PW1133G-Triebwerken wurde im September 2019 ausgeliefert. Mit dem Modell ersetzt die Airline die Boeing 757. „Wir freuen uns sehr, den fünften Airbus A321LR von ALC in unserer Flotte zu begrüßen“, freut sich Peter Foster, President und CEO von Air Astana. „Mit der verbesserten Reichweite, den geringeren Emissionen und der hervorragenden Zweiklassen-Konfiguration, einschließlich einer Business Class mit 16 Flatbed-Sitzen, hat sich das Flugzeug bei Kunden sowie unseren Crews als äußerst beliebt erwiesen“, führt Foster weiter aus.  Neue Flugverbindung von Almaty an die georgische Schwarzmeerküste Außerdem nimmt Air Astana ab dem 15. Mai erstmals Flüge zwischen Almaty und Batumi, Georgiens zweitgrößter Stadt, auf. Die Verbindung wird dreimal pro Woche immer sonntags, montags und mittwochs mit einem Airbus A320 durchgeführt. Die Flugzeit von Almaty nach Batumi beträgt 4:30 Stunden, auf dem Rückflug 4:05 Stunden. Batumi liegt an der Schwarzmeerküste und ist die zweite Destination in Georgien, die Air Astana anfliegt. Seit 2011 besteht bereits eine Verbindung zur Hauptstadt Tiflis. Einreisende müssen den bei der Ankunft einen negativen PCR-Test vorlegen, der höchstens drei Tage alt sein darf. Internationale Umsteigepassagiere sind von dieser Maßnahme ausgenommen, sofern sie den Transitbereich des Flughafens während ihres Aufenthaltes in Kasachstan nicht verlassen.

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Gewessler will AUA-Strecke Graz-Wien verbieten

Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) verkündete, dass sie im Zuge des geplanten Ausbaus der ÖBB-Südbahn-Strecke Inlandsflüge zwischen Graz und Wien verbieten möchte. Betroffen davon wäre ausschließlich Austrian Airlines, denn einen anderen Operator gibt es nicht. Der Flug zwischen den beiden Städten gehört der Gattung „Ultrakurzstrecke“ an und wird defacto nur von Umsteigern genutzt. Ein reales Point-to-Point-Aufkommen gibt es auf dieser Route nicht. Austrian Airlines und die Österreichischen Bundesbahnen bieten seit einiger Zeit im Inland auf ausgewählten Strecken Kooperationszüge an. Diese tragen eine AUA-Flugnummer und dienen als Ersatz für Flugverbindungen. Langfristig will Austrian Airlines sich aus dem Inlandsgeschäft zurückziehen. Davon ausgenommen ist – zumindest vorläufig – die Innsbruck-Strecke, da aus geografischen Gründen eine Bahnfahrt in die Hauptstadt Tirols sehr zeitaufwendig ist. Linz-Wien und Salzburg-Wien wurden bereits eingestellt. Klagenfurt-Wien sowie Graz-Wien stehen akut auf der Kippe, denn beide Routen sind reine Zubringer und standalone unwirtschaftlich. Verschärft wird dies auch dadurch, dass die AUA in Kürze keine Turbopropflugzeuge in der Flotte haben wird. Die Wirtschaftskammer Steiermark stemmt sich gegen die Verbotspläne von Verkehrsministerin Leonore Gewessler. „Diese Verbindung wird fast ausschließlich als Zubringer genutzt. Hier mit Verboten zu drohen, halten wir sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus umweltpolitischer Sicht für alles andere als sinnvoll“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Dadurch würde der Flughafen Graz nämlich als internationale Drehscheibe massiv an Attraktivität verlieren, während viele Flüge nach Deutschland umgeleitet würden bzw. Grazer Businessreisende mit dem Auto nach Wien Schwechat pendeln würden. „Eine solche politische Weichenstellung kann nicht im Sinne unseres

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