Künftig werden die Regionaljets des Typs Embraer 195 der kleinste Maschinentyp in der Flotte von Austrian Airlines sein. Die nächstgrößere Gattung wird der Airbus A320 bilden, denn die A319 werden ungefähr ab Jahresmitte schrittweise ausgeflottet und an die Konzernschwester Lufthansa Cityline übergeben. Firmenchef Alexis von Hoensbroech erklärte während einer Onlinekonferenz, dass er den Betrieb kleinerer Flugzeuge nicht länger für wirtschaftlich tragbar hält. Die Entscheidungen, dass die Turboprops des Typs DHC Dash 8-400 und die Airbus A319 die Flotte verlassen werden, sind bereits vor der Corona-Pandemie gefallen. Damals hob das Unternehmen in einer Medienmitteilung hervor, dass man damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten würde, da größere Flugzeuge pro Sitz weniger Kohlenstoffdioxid verursachen. Ob jedoch die Ausflottung der Turbroprops angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie kurz- und mittelfristig eine kluge Entscheidung ist, wird die AUA noch unter Beweis stellen müssen. „In den letzten Jahrzehnten haben wir gesehen, dass das Fliegen von Regionalflugzeugen zumindest innerhalb Europas ein aussterbendes Geschäft ist. Die meisten erfolgreichen Netzbetreiber haben die Mehrheit ihrer kleinen Regionalflugzeuge losgeworden. Wir glauben, dass dies ein Trend ist, gegen den Sie nicht arbeiten können, da die Ticketpreise so stark gesunken sind, dass die Stückkosten der kleinen Flugzeuge einfach zu hoch sind“, sagte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech während der Routes Reconnected. Embraer 195 stehen nicht zur Diskussion Gegen Beginn der Corona-Pandemie habe sich Austrian Airlines zum Ziel gesetzt, dass die Kapazität um etwa 20 Prozent reduziert wird. In Flugzeugen ausgedrückt: Die Flotte sollte von etwa 80 Maschinen auf rund 60 Stück verkleinert werden. Man trennt