Mai 6, 2021

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Mai 6, 2021

München sieht sich als „Tor zur Welt für das Baltikum“

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic bietet ab München nun die Destinationen Tallinn, Riga und Vilnius an. Der bayerische Airport bezeichnet sich nun selbst als „Tor zur Welt für das Baltikum“. Der Carrier führt bis zu 24 Rotationen pro Woche durch. Mit Lufthansa unterhält man eine Codeshare-Abkommen, so dass Umstiege am zweitgrößten Kranich-Drehkreuz möglich sind. Air Baltic nutzt das Terminal 2 des Münchner Flughafens. Die Flotte des lettischen Carriers besteht ausschließlich aus Maschinen des Typs Airbus A220-300. Die vormals genutzten Boeing 737 und DHC Dash 8-400 wurden im Vorjahr außer Dienst gestellt. Darüber hinaus nehmen auch weitere Fluggesellschaften derzeit verschiedene Verbindungen wieder in ihr Programm: Mit Lufthansa geht es ab sofort drei Mal in der Woche nach Denver. Die amerikanische Airline United fliegt ab dem 7. Mai fünf Mal wöchentlich von München nach Chicago. Die spanische Fluggesellschaft Vueling bietet bis zu fünf Mal wöchentlich Flüge nach Barcelona an, viermal in der Woche startet Aeroflot nach St. Petersburg.

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Swiss verkleinert die Flotte – 780 Jobs auf der Kippe

Die Fluggesellschaft Swiss kündigte am Donnerstag an, dass die Flotte gegenüber 2019 um rund 19 Prozent verkleinert werden soll. Der Carrier erwartet, dass das Passieraufkommen mittelfristig um rund 20 Prozent reduziert bleibt. Dies hätte unter Berücksichtigung des seit 2020 eingeleiteten Stellenabbaus über freiwillige Maßnahmen und durch natürliche Fluktuation eine Reduktion von insgesamt rund 1.700 Vollzeitstellen zur Folge, was einem Minus von über 20 Prozent entspräche. Von betrieblichen Kündigungen wären potenziell bis zu 780 Mitarbeitende am Boden und beim Fliegenden Personal betroffen. Die Lufthansa-Tochter hat ein Konsultationsverfahren eingeleitet, um gemeinsam mit den Mitarbeitenden und Sozialpartnern möglichst sozialverträgliche Lösungen zu finden. Sämtliche Auflagen des Bundes im Zusammenhang mit dem verbürgten Bankenkredit würden trotz der sich abzeichnenden Restrukturierungsmassnahmen eingehalten. „Es zeichnete sich immer klarer ab, dass sich der Markt strukturell verändern wird und trotz frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen unsererseits eine Restrukturierung von SWISS leider unumgänglich zu sein scheint“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. „Mit unserem neuen strategischen Programm reaCH richten wir uns an die veränderte Marktsituation aus. Dieses beinhaltet unter anderem die Redimensionierung und Transformation, wodurch nachhaltig insgesamt rund CHF 500 Mio. eingespart werden sollen. Ziel ist es, den Bankenkredit zeitnah zurückbezahlen und unsere Wettbewerbs- und Investitionsfähigkeit nachhaltig sicherstellen zu können“. Flotte soll verkleinert werden Die Flotte von 90 eigenen und den im Auftrag für Swiss operierenden Flugzeugen von Helvetic Airways (sogenannter Wetlease) wird an den Nachfragerückgang angepasst und voraussichtlich um 15 Prozent gegenüber 2019 verkleinert. Auf der Kurz- und Mittelstrecke würde sich die Anzahl Flugzeuge durch die Ausflottung von Maschinen der Airbus A320-Familie und

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A380: Lufthansa flog D-AIML nach Teruel aus

Mit der D-AIML hat Lufthansa am Mittwoch einen weiteren Airbus A380 ins Log Time Storage nach Teruel überstellt. In Frankfurt am Main verbleiben lediglich die D-AIHM und die D-AIMM, die vorerst als Reserveflugzeuge in Breitschaft gehalten werden. Die übrigen Mitglieder der A380-Teilflotte wurden zwischenzeitlich ins so genannte Long Time Storage ausgeflogen. Der Wiedereinsatz bei Lufthansa ist ungewiss, denn Konzernchef Carsten Spohr äußerte sich wiederholt dahingehend, dass er ein Comeback der Superjumbos für „sehr unwahrscheinlich“ hält. Gänzlich ausgeschlossen hat es der Manager aber nicht. Lufthansa verfügt über insgesamt 14 Airbus A380. Zwei stehen in Frankfurt am Main, zwei in Tarbes in die restlichen in Teuel. Das Durchschnittsalter der Superjumbos beträgt nur 9,3 Jahre und ist damit deutlich niedriger als jenes der A321-100-Teilflotte. Dieses liegt bei über 25 Jahren. Auch die Airbus A330 sind mit rund 13 Jahren älter.

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Lufthansa Group vermittelt medizinische Reisebegleitung

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group bieten nun einen so genannten „persönlichen medizinischen Betreuungsservice“ an. Das Produkt ist nicht gerade günstig, denn bis zu 2.900 Euro können hierfür fällig werden. Das günstigste Paket schlägt mit 450 Euro zu Buche. Unter anderem Lufthansa, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines vermitteln dabei Dienstleistungen, die von Medical Travel Companions, erbracht werden. Es handelt sich dabei um einen Beteuungsservice durch medizinische Fachkräfte. Je nach gewähltem Paket sollen diese vor, nach oder während der Reise unterstützen. Das teuerste Produkt sieht auch vor, dass eine Fachkraft und/oder ein Arzt den Flug begleitet. Im günstigsten Paket gibt es zum Beispiel Unterstützung bei der Erlangung von PCR-Tests, sofern notwendig.

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Malaysia Airlines besiegelt Aus für A380-Flotte

Malaysia Airlines zählte zu den ersten Betreibern der Maschinen des Typs Airbus A380. Nun sieht der Vorstand des Carriers keine Zukunft mehr für die Superjumbos. Dies erklärte Firmenchef Izham Ismail während einer virtuell abgehaltenen Pressekonferenz. Der Manager sagte unter anderem: „Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die mit dem Verkauf dieses Flugzeugs verbunden sind, aber wir suchen immer noch nach Möglichkeiten und Mitteln, um unsere A380-Flotte zu verwerten. Derzeit ist das Management davon überzeugt, dass der A380 nicht zum Zukunftsplan passt“. Die Superjumbo-Teilflotte besteht derzeit aus sechs Exemplaren. Diese sind seit dem Beginn der Corona-Pandemie temporär stillgelegt. In den Liniendienst werden diese bei Malaysia Airlines mit äußert hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr treten. Die sechs Airbus A380 sind nicht geleast, sondern Eigentum des Carriers. Der Verkauf der Superjumbos zu einem akzeptablen Preis dürfte sehr schwierig werden, denn eine Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt besteht nicht und obendrein sind zahlreiche Maschinen anderer Carrier bzw. Leasinggeber ebenfalls erhältlich.

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Eurowings ortet starke Nachfrage am BER

Die Billigfluggesellschaft Eurowings unterhält seit 1. Mai 2021 eine Basis auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass man in den letzten Wochen Buchungszuwächse um 35 Prozent verzeichnet habe. Eurowings führte eigenen Angaben nach seit der Eröffnung des BER, die Ende Oktober 2020 erfolgte, rund 1.600 Flüge ab diesem Airport durch. Bislang hatte man keine Maschinen stationiert. Das änderte sich seit dem 1. Mai 2021. In der Vergangenheit unterhielt der Vorgänger Germanwings sowohl in Tegel als auch in Schönefeld Stützpunkte. Die genannte Konzernschwester musste im Zuge der Corona-Pandemie den Flugbetrieb endgültig einstellen und das obwohl Lufthansa zuvor eine Bestandsgarantie abgegeben hatte. In den kommenden Wochen fliegen Eurowings Fluggäste von der Hauptstadt unter anderem per Direktverbindung nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca, Heraklion, Gran Canaria und Beirut. In den Sommermonaten plant Eurowings eine erneute Ausweitung des Flugplans und wird dann auch beliebte Urlaubsziele auf Korsika, in Kroatien, Ägypten und Österreich ansteuern. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Impffortschritts steigt gleichzeitig die Nachfrage: Auf allen Strecken ab Berlin verzeichnet die Airline einen Buchungszuwachs von durchschnittlich 35 Prozent. Besonders stark gefragt sind touristische Flüge nach Mallorca (plus 80 Prozent) und Kreta. Hier wird deutlich: Deutschland sitzt auf gepackten Koffern und sehnt sich nach dem wohlverdienten Urlaub.

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Bern: Lübeck Air kündigt Lübeck und Stuttgart an

Der schweizerische Flughafen Bern-Belp bekommt ab Juli 2021 zwei Liniendestinationen, die von Lübeck Air angeboten werden. Dabei handelt es sich um Stuttgart und Lübeck. Die Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit ATR72. Mit der SkyWork-Pleite verschwand der regelmäßige Linienverkehr aus dem Belpmoos. Lediglich Ferien- und Charterflüge sind verblieben. Im Vorjahr war der Umfang aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziert. Die hauseigene Marke Flybair wird heuer nicht abheben und befindet sich darüber hinaus mit Helvetic Airways in einem Rechtsstreit. Die Regionalfluggesellschaft will auch die abgesagten Charterumläufe bezahlt haben. Die Airport-Tochter sieht das anders. Lübeck Air – operated by Air Alsie – wird ab 1. Juli 2021 zweimal wöchentlich zwischen der Hansestadt Lübeck und Bern pendeln. Angeboten werden die Flüge an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag. Während donnerstags nonstop geflogen werden soll, ist an Sonntagen ein Zwischenstopp in Stuttgart vorgesehen. Da zwischen der eidgenössischen Bundesstadt und der Landeshauptstadt Baden-Württemberg vice versa Tickets verkauft werden, ergibt sich für Bern mit Stuttgart eine zweite neue Destination. Letzte „Verlängerung“ war nicht erfolgreich Bern gilt im Liniengeschäft als äußerst schwieriger Flugplatz, denn die SBB-Anbindung an Basel, Zürich und Genf ist hervorragend. Dadurch ergibt sich starker Konkurrenzdruck. Bislang konnte sich keine Airline dauerhaft im Belpmoos halten. Davon ausgenommen sind klassische Ferienziele wie Palma de Mallorca. Zuletzt versuchte sich der Flughafen Magdeburg-Cochstedt mit der kurzlebigen Marke CSO Cityfly mit einer „Verlängerung“ nach Bern. Die mit Metroliner durchgeführten Flüge führten von Magdeburg über München nach Bern und wieder mit Stopp in Bayern zurück. Diese Route wurde nur wenige Wochen bedient

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Drogenfund: Venezuela setzt TAP-A330neo samt Crew fest

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal musste am Mittwoch den Frachtflug TP9532 von Caracas nach Lissabon aus einem nicht alltäglichen Grund absagen. Im Frachtraum des Airbus A330-900 fanden die venezolanischen Behörden Drogen. Die Airline bestätigte den Vorfall gegenüber RTP. Die örtlichen Behörden haben im Rahmen von routinemäßigen Kontrollen, die auch mit Hilfe von Spürhunden durchgeführt wurden, Betäubungsmittel gefunden. Diese sollen laut TAP im Frachtraum gefunden worden sein. Die lokalen Strafverfolgungsbehörden untersuchen nun wer diese dort deponiert hat. Für die Fluggesellschaft und deren Crew bedeutet der Vorfall eine unfreiwillige Verlängerung des Aufenthalts in Caracas. TAP betont, dass die drei Besatzungsmitglieder in einem Hotel unterbracht worden sind. Sowohl die Airline als auch die Crew vor Ort sollen vollumfänglich mit den venezolanischen Behörden kooperieren und alle Informationen, die vorhanden sind, zur Verfügung stellen. TAP Air Portugal führte über einen längeren Zeitraum hinweg sämtliche Flüge nach Venezuela nicht selbst durch, sondern beauftragte hierfür EuroAtlantic Airways. Erst seit wenigen Wochen fliegt TAP wieder selbst. Derzeit werden fast ausschließlich reine Frachtflüge zwischen den beiden Staaten durchgeführt. In der Vergangenheit begründete TAP den Wetlease-Einsatz mit Sicherheitsbedenken, da die politische Lage in Venezuela schon länger angespannt ist.

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