Mai 11, 2021

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Mai 11, 2021

Rhein-Neckar-Air ist wieder in der Luft

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, ist seit Samstag wieder in der Luft. MHS Aviation führte nach langer Pause wieder Sylt-Flüge mit Dornier 328 durch. RNA ist eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Fast achte Monate lang konnte MHS Aviation keine Rhein-Neckar-Air-Flüge durchführen. Hintergrund ist die aufgrund der Corona-Pandemie niedrige Nachfrage. Unter dieser Marke werden ab Mannheim unter anderem Hamburg, Berlin und Sylt angeboten. Die zuletzt genannte Destination ist auch ab Kassel-Calden im Angebot. Am Samstag war es dann soweit: Eine Dornier 328 flog von Mannheim nach Sylt. Damit gibt es am kleinen Airport wieder regelmäßige Linienflüge. Zu dieser Destination sind drei Umläufe pro Woche geplant. Ab Kassel-Calden soll zweimal wöchentlich geflogen werden. RNA beabsichtigt auch die anderen Ziele im Streckennetz wiederaufzunehmen.

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St. Petersburg: Gazprom soll zweiten Flughafen aufbauen

Die russische Stadt Sankt Petersburg steht kurz davor einen zweiten internationalen Flughafen zu bekommen. Dieser soll auf dem Areal der Militärbasis Levashovo, die sich rund 15 Kilometer entfernt befindet, entstehen. Mit Gazpromavia steht man laut lokalen Medienberichten kurz vor dem Abschluss eines Kaufvertrags. Militärisch soll Levashovo in Zukunft nicht mehr genutzt werden. Daher macht man sich Gedanken darüber wie das Areal und die bereits vorhandene 2.500-Meter-Piste in Zukunft genutzt werden können. Fix ist, dass das etwa 148 Hektar umfassende Areal verkauft werden soll. Laut der Zeitung Delovoy Peterburg soll dabei Gazpromavia involviert sein. Die Fluggesellschaft des Energiekonzerns Gazprom soll im Rahmen einer Auktion zuschlagen und die momentane Militärbasis in einen internationalen Zivilflughafen umwandeln. Dazu sollen unter anderem ein Passagierterminal sowie entsprechende Abstellflächen für Passagierflugzeuge errichtet werden. Unklar ist, ob eine Nutzung für Businessjets oder eine ernsthafte Konkurrenz für den Flughafen Polkowo vorgesehen ist. Delovoy Peterburg schreibt weiters, dass bereits ein Deal abgeschlossen wurde. Demnach soll das Areal für nur einen Rubel an den Gazprom-Konzern gehen. Dieser errichtet auf eigene Kosten die notwendige Infrastruktur und erhält die Betriebskonzession für 49 Jahre. Die Frist beginnt mit der Eröffnung zu zählen. Gazprom besitzt bereits einige Flughäfen innerhalb der Russischen Föderation und will sich das Projekt in Sankt Petersburg rund 456 Millionen Euro kosten lassen. Offiziell will man die Berichterstattung noch nicht kommentieren, verweist jedoch auf nähere Informationen, die im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet werden sollen. Gazpromavia ist der konzerninterne Flugdienst der Gazprom-Gruppe. Man ist auch im Liniengeschäft tägig und bedient einige innerrussische Strecken.

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Wien: Architekt der Piers Ost und West verstorben

Die Flughafen Wien AG trauert um den Architekten der Terminalbereiche Pier Ost und West. Franz Fehringer war von 1980 bis 2000 mit dem Ausbau des Airports architektonisch befasst. Die markanten Piers prägen bis heute das Erscheinungsbild des Wiener Flughafens. Derzeit sind die Terminals 1, 1A und 2 aufgrund der Corona-Pandemie temporär geschlossen. Der gesamte Passagierflugverkehr wird über das Terminal 3 abgewickelt. Die Piers Ost und West werden aus diesem Grund momentan nicht genutzt. Die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, sprechen seiner Familie und Angehörigen ihr tiefstes Mitgefühl und herzliches Beileid aus.

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