Juni 24, 2021

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Juni 24, 2021

Köln: Wizz Air kündigt Tirana an

Der ungarische Billigflieger Wizz Air wird ab 1. August zweimal wöchentlich zwischen Tirana und Köln/Bonn fliegen. Die neue Route soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Gleichzeitig wird die Basis in Albanien auf fünf Flugzeuge aufgestockt. Ab Tirana wird Wizz Air am 31. Juli 2021 auch Barcelona, das jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag bedient werden soll, aufnehmen. Dazu Constantin von Alvensleben, Chief Executive Officer des Tirana International Airport: „Dass Wizz Air fünf Flugzeuge in Tirana stationiert ist ein großer Vertrauensbeweis für diesen Flughafen und das Ergebnis einer mehrjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Schritt bietet Albanien eine neue Perspektive, indem er das Land näher an Europa heranführt. Ich freue mich, unsere Zusage ankündigen zu können, unsere Zusammenarbeit mit Wizz Air für eine substanzielle Entwicklung fortzusetzen, die Albaniens wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie unterstützen und unseren Kunden auch eine breite Palette erschwinglicher Low-Cost-Ziele bieten wird“. Insgesamt bietet Wizz Air ab Tirana 29 Destinationen an. „Ich freue mich, die Stationierung eines fünften Flugzeugs in Tirana und den Start von zwei neuen Strecken nach Barcelona und Köln bekannt zu geben. In den nächsten drei bis vier Jahren werden wir unsere Flotte von der Basis in Tirana verdoppeln und diese Entwicklung sieht die Beförderung von etwa 5 Millionen Passagieren mit Wizz Air, neue Ziele ab Tirana und einen hohen Servicestandard vor. Das ist eine außergewöhnliche Entwicklung für Albanien, für den Flughafen und für uns“, so George Michalopoulos, Commercial Director von Wizz Air.

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Investor bietet zu wenig: Air Transat will alleine weitermachen

Nachdem die Übernahme von Air Transat durch den Mitbewerber Air Canada geplatzt ist, brachte sich der Unternehmer Pierre Karl Péladeau als interessierter Käufer ins Spiel. Doch auch diese Gespräche sind geplatzt, gab Muttergesellschaft Transat AT bekannt. Péladeau bot im April 202 über eine seiner Gesellschaften fünf kanadische Dollar pro Aktie, doch durch das Wiederanziehen der Nachfrage ist der Kurs stark gestiegen, so dass den bisherigen Aktionären das Angebot schlichtweg zu niedrig ist. Transat AT bestätigte, dass das Offert keine Grundlage für eine Übernahme darstellt. Daraufhin zog sich der Unternehmer zurück. Nun prüft der Konzern alleine ohne Partner weiterzumachen. Derzeit konzentriert man sich auf die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der Air Transat. Dieser Schritt soll Ende Juli 2021 gesetzt werden. Die Transat AT stellt in Aussicht, dass in Kürze neue Aktien ausgegeben werden könnten. Über diese könnte man die Liquidität der Airline stärken. Auch konnte Air Transat sowohl über den Large Employer Emergency Financing Facility als auch über die kanadische Regierung Finanzmittel erhalten. Laut Börsenmitteilung einigte man sich mit Ottawa auf bis 700 Millionen Kanadische Dollar.

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Österreichs Reisebüros begrüßen Einreise-Lockerungen

Ab Donnerstag sind Einreisen nach Österreich aus den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien kommend unter Einhaltung der 3G-Regelung ohne Quarantäne möglich. Die Standesvertretung der Reisebüros und Hotellerie begrüßt dies und hofft auf weitere Lockerungen ab Juli 2021. „Die kundgemachte Novelle der Einreiseverordnung erweitert die Liste jener Länder, aus denen eine Einreise nach Österreich unter Einhaltung der 3G-Regel, aber ohne Quarantäne möglich ist, um die USA, Saudi-Arabien und einige weitere Staaten. Das ist eine positive Nachricht rechtzeitig vor Beginn der Sommersaison“, begrüßen Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie, die Liberalisierung der österreichischen Einreiseregelungen. Insbesondere die USA – mit 2,05 Mio. Nächtigungen im „vor-Corona“ Jahr 2019 Österreichs wichtigster Fernmarkt – sind sowohl für den österreichischen Incomingmarkt, als auch für die Stadthotellerie von enormer Bedeutung. Mehr als die Hälfte dieser Nächtigungen entfallen alleine auf die Bundeshauptstadt Wien und haben den städtischen Beherbergungsbetrieben enorm gefehlt. Reisebüros und Hotellerie hoffen nun auf weitere Lockerungen ab Juli: „Einige EU-Staaten, beispielsweise Deutschland, werden die Einreiseregeln für geimpfte Drittstaatsangehörige demnächst erleichtern. Wir hoffen, dass Österreich nun rasch nachzieht und ebenfalls mit Juli Touristen aus Drittstaaten mit entsprechendem 3G-Nachweis, aber ohne Quarantäne einreisen lässt. Unsere Incomingreisebüros und die Stadthotellerie brauchen internationale Gäste, damit ein rasches Comeback unserer Branchen gelingt“, so Kraus-Winkler und Kadanka abschließend.

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Ab 25. Juni 2021: Air France Hop kehrt nach Nürnberg zurück

Die französische Fluggesellschaft Hop kehrt am 25. Juni 2021 im Auftrag von Air France zurück nach Nürnberg. Der Carrier wird den bayerischen Airport mit Embraer-Regionaljets mit Paris-Charles de Gaulle verbinden. Somit hat Nürnberg die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz zurück. Vom 25. Juni bis zum 12. Juli 2021 fliegt Air France zwei- bis viermal pro Woche von Nürnberg nach Paris. Ab 12. Juli 2021 startet sie fünfmal wöchentlich von Nordbayern in die französische Hauptstadt. Air France verbindet eine lange Tradition mit dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Im Oktober 1958 landete mit der Caravelle der französischen Airline erstmals ein „richtiges Düsenflugzeug“ auf dem Airport in Franken. Am 21. Juli 1986 besuchte sogar die legendäre Concorde aus Paris kommend unter dem Beisein von über 20.000 Schaulustigen die Metropolregion Nürnberg.

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Dresden: S7 Airlines kündigt Moskau-DME an

Die russische Fluggesellschaft S7 Airlines wird am 23. Juli 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Moskau-Domodedovo und Dresden aufnehmen. Vorerst soll jeweils am Verkehrstag Freitag geflogen werden. Der Carrier teilte mit, dass abwechselnd Maschinen der Typen Airbus A320neo und Boeing 737-800 zum Einsatz kommen sollen. Mit Beginn des Winterflugplans 2021/2022 plant auch Rossiya die ostdeutsche Stadt anzufliegen. Geplant sind bis zu sieben Flüge pro Woche, wobei dieser Anbieter den Flughafen Moskau-Scheremetjewo nutzen wird. Damit kommt es zu einer Übergabe von Aeroflot an die Tochter Rossiya.

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Wien: City Airport Train wartet ab und beobachtet

Seit März 2020 stehen die Räder des City Airport Train, ein Joint-Venture der Österreichischen Bundesbahnen und der Flughafen Wien AG, still. Daran wird sich zumindest kurzfristig nichts ändern, denn die CAT-Gesellschaft hat noch keinen konkreten Termin für die Wiederaufnahme des Fahrbetriebs. Der City Airport Train wurde vor einigen Jahren als Express-Verbindung zwischen dem Bahnhof Wien-Mitte Landstraße und dem Flughafen Wien-Schwechat etabliert. Die Besonderheit ist, dass bei einigen Fluggesellschaften Check-In bzw. Gepäckabgabe bereits im CAT-Terminal am Bahnhof Wien-Mitte Landstraße erledigt werden kann. Die Nutzung des Zuges hat aber auch seinen Preis, denn im direkten Vergleich mit den von der Österreichischen Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines (Bus) und der von den Österreichischen Bundesbahnen betriebenen Schnellbahnen und Regionalexpress-Züge sind die Fahrkartenpreise deutlich höher. Laut einer Sprecherin wurde der CAT im Jahr 2019 ausgeglichen von Touristen und Geschäftsreisenden genutzt. Das Verhältnis wäre ungefähr genau gleich gewesen. Doch genau das bereitet den Entscheidungsträgern offenbar auch Kopfzerbrechen, denn momentan ist nicht absehbar in welchem Ausmaß Firmen ihre Manager weiterhin durch die Welt fliegen lassen. In vielen Betrieben ist man aufgrund der Corona-Pandemie gezwungenermaßen auf den Geschmack von Telefon- und Videokonferenzen gekommen. Besonders das mittlere Management, das zuvor besonders reisefreudig war, darf in vielen Firmen nicht mehr so häufig reisen, denn Skype und Co sind billiger. Zwar rechnet man am Flughafen Wien damit, dass in den Sommerferien das Passagieraufkommen stark ansteigen wird und möglicherweise auch die Kapazität des Terminals 3 auf die Probe stellen wird, doch was kommt danach? Derzeit basiert der Löwenanteil der Nachfrage auf

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IndiGo bietet Geimpften 10 Prozent Rabatt

Die Fluggesellschaft IndiGo hat sich eine ungewöhnliche Werbeaktion einfallen lassen, um den Ticketverkauf anzukurbeln: Wer zumindest eine Impfung gegen das Coronavirus nachweisen kann, bekommt zehn Prozent Rabatt auf den Basistarif. Der Carrier will damit die Bevölkerung motivieren sich impfen zu lassen und gleichzeitig mehr Flugscheine absetzen. Wie bei so ziemlich allen Werbeaktionen gilt das Angebot selbstverständlich nicht auf allen Strecken und ist auch zeitlich begrenzt nach dem Motto „solange der Vorrat“ reicht. Offiziell wird kommuniziert, dass dieser auf „ausgewählten Routen zu ausgewählten Terminen“ verfügbar ist. Während der Buchung müssen Geimpfte die Nummer, die auf ihrer Impfbestätigung zu finden ist, eingeben. Mit dieser kann IndiGo überprüfen, ob die Person tatsächlich in Indien geimpft wurde. Am Airport muss dann der Nachweis in Form des Impfzertifikats erbracht werden. Dieses kann in Papierform, aber auch in der vom Staat bereitgestellten App vorgewiesen werden. Übrigens: Wer schummelt, dem soll das Boarding verweigert werden.

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Malta Medair bedient wieder Linienflüge

Malta Medair, die zweite staatliche Fluggesellschaft der Republik Malta, bietet ist wieder auf eigene Rechnung zwischen Luqa und Warschau unterwegs. Vorerst bis 16. Oktober 2021 soll diese Route unter dem MT-Code auf eigene Rechnung bedient werden. Allerdings zeigt ein Blick in das Reservierungssystem, dass es im Juli und August 2021 an einigen Samstagen keine Flüge auf dieser Route gibt. Möglicherweise hängt das mit Charteraufträgen zusammen, denn dies ist das Hauptgeschäft von Malta Medair. Ursprünglich wurde die Gesellschaft gegründet, um ACMI-Dienstleistungen für Air Malta anbieten zu können. Hintergrund ist, dass es lange einen Streit mit Piloten um die Bezahlung gab. Immer wieder droht die lokale Politik, dass bei Air Malta zu Gunsten von Malta Medair abgebaut werden könnte. Der zuletzt genannte Carrier soll verstärkt auf eigene Rechnung auf die Linie gehen, wobei die momentan einzige Route, die über die Homepage von Malta Medair gebucht werden kann, jene zwischen Luqa und Warschau ist. Um das A321XLR-Projekt wurde es ruhig Die Flotte des „zweiten Staatscarriers“ ist überschaubar und besteht aus einem Airbus A320, der die Registrierung 9H-AEO trägt. Vor einigen Jahren stellte der damalige Tourismusminister Konrad Mizzi in Aussicht, dass Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A321XLR gekauft oder geleast werden. Mit diesen sollten Nonstopverbindungen nach Nordamerika, Indien und Asien aufgenommen werden. Der damalige Plan sah vor, dass dies nicht unter dem AOC von Air Malta erfolgt, sondern unter jenem von Malta Medair. Grundsätzlich existieren die Planungen noch, jedoch wurde noch keine Bestellung für diesen Maschinentyp getätigt. Das hohe wirtschaftliche Risiko und die Corona-Pandemie dürften

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