Juli 8, 2021

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Juli 8, 2021

Trotz Corona: Mehr Fluggeräte in Österreich zugelassen

Im Corona-Jahr 2020 wurde definitiv weniger geflogen, jedoch legte die Anzahl der in Österreich zugelassenen zivilen Luftfahrzeuge weiter zu. Um 3,4 Prozent mehr Maschinen wurden im Jahresvergleich in der Alpenrepublik eingetragen. Zum Bestand zählten 1.328 Motorflugzeuge (2019: 1.280), 236 Drehflügler (2019: 219), 85 Ultraleichtflugzeuge (2019: 84), 165 Motorsegler (2019: 167) sowie unverändert 1 Wasser- und Amphibienfahrzeug. Unbemannte Luftfahrzeuge gab es im Berichtsjahr keine. Daneben wurden wie im Vorjahr 20 im Eigentum der Republik Österreich befindliche Motorflugzeuge (1 Flugzeug und 19 Hubschrauber) ermittelt, so eine aktuelle Auswertung der Statistik Austria. Die Gewichtsklassen setzen sich in Österreich wie folgt zusammen: Gewichtsklasse A: einmotorig bis 2.000 kg. Gewichtsklasse B: einmotorig mehr als 2.000 kg bis 5.700 kg. Gewichtsklasse C: mehrmotorig bis 5.700 kg. Gewichtsklasse D: ein- und mehrmotorig mehr als 5.700 kg bis 14.000 kg. Gewichtsklasse E: mehrmotorig mehr als 14.000 kg bis 20.000 kg. Gewichtsklasse F: mehrmotorig mehr als 20.000 kg. Entwicklung des Bestands in Österreich: Jahr A B C D E F Wasser-undAmphibien-fahrzeug unbemannte Luftfahrzeuge Dreh-flügler Ultraleicht-flugzeuge Motor-segler Bund Flugzeuge Bund Hub-schrauber Insgesamt 2020 661 21 140 63 29 414 1 – 236 85 165 1 19 1.835 2019 651 18 137 61 28 385 1 3 219 84 167 1 19 1.774 2018 647 15 135 57 27 372 1 – 208 90 166 1 15 1.734 2017 647 17 136 56 30 276 1 – 189 91 169 1 17 1.630 2016 647 14 130 59 31 213 1 2 175 89 174 1 17 1.553 Quelle: Statistik Austria.

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Erneut weniger Cargo-Umschlag in Österreich

Seit einigen Jahren ist das Luftfracht-Aufkommen in Österreich rückläufig. Im Gegensatz zu anderen Staaten führte die Corona-Pandemie zu keinem Boom. Ganz im Gegenteil, denn in der Alpenrepublik ging das Aufkommen weiter zurück. Dieser Trend setzte sich auch im ersten Quartal des Jahres 2021 fort. Wurden an den österreichischen Verkehrsflughäfen in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 noch 53.635 Tonnen Fracht umgeschlagen, so waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres nur noch 49.793 Tonnen. Zu beobachten ist dabei auch, dass alle Airports, ausgenommen Linz, mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen haben. Der oberösterreichische Flughafen befindet sich in diesem Segment schon länger im Aufwind und kann Wachstum verzeichnen. Frachtaufkommen in Österreich Einheit Inlandverkehr Grenzüberschr. Empfang Grenzüberschr. Versand Transit Insgesamt 1. Quartal 2021           Tonnen 0 28.057 15.157 6.578 49.793 4. Quartal 2020           Tonnen 0 27.656 15.325 7.468 50.450 3. Quartal 2020           Tonnen 2 23.204 13.070 8.173 44.448 2. Quartal 2020           Tonnen – 22.337 10.317 7.130 39.784 1. Quartal 2020           Tonnen 2 26.440 20.168 7.024 53.635 Quelle: Statistik Austria.

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Lufthansa setzt weiterhin auf Boeing 747-400

Im Gegensatz zur Airbus-A380-Flotte wird es bei Lufthansa für die Boeing 747-400 definitiv ein Comeback geben. Die größte Airline Deutschland will die Jumbojets schrittweise ausmotten und zumindest bis 2023 betreiben. Das Unternehmen bestätigte, dass die acht Boeing 747-400 wieder in den Liniendienst gestellt werden. Als Ersatz werden ab 2023 Zweistrahler des Typs Boeing 777 dienen. Bis dahin sollen die Vierstrahler noch gute Dienste leisten. Das Phase-Out der 747-400 soll laut Lufthansa im Jahr 2023 starten. Damit geht der Kranich einen abweichenden Weg, denn viele Airlines trennen sich momentan von ihren Vierstrahlern. Lufthansa stellt beispielsweise bestimmte Airbus A340 außer Dienst und Konzernchef Carsten Spohr hält den Wiedereinsatz der A380-Flotte für „äußerst unwahrscheinlich“. Die Boeing 747-400 soll auch wieder im Transatlantik-Verkehr eingesetzt werden. Auch in Indien wird das Muster nach und nach wieder sichtbar werden. Beabsichtigt ist, dass dieses Muster schrittweise ausgemottet wird und in etwa bis Dezember 2021 die Teilflotte wieder weitgehend reaktiviert ist. Die tatsächliche Umsetzung hängt aber von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie, die nicht vorhersehbar ist, ab.

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Lockdowns: Qantas-Chef Joyce hat die Schnauze voll

So langsam scheint Qantas-Chef Alan Joyce kein Verständnis mehr für Grenzschließungen und Lockdowns in Australien zu haben. Er fordert nun öffentlich, dass die Maßnahmen aufgehoben werden. Damit reagiert die Fluggesellschaft auf die neuerlichen Lockdowns, die in verschiedenen Städten Australiens verhängt wurden. Seit März 2020 sind die Grenzen des südlichen Kontinents weitgehend geschlossen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, von denen der internationale Flugverkehr von Qantas profitieren könnte. Dementsprechend liegt der Flugbetrieb weitgehend lahm. Joyce prangert das Verhalten der Behörden: Diese würden „wegen einem oder zwei Covid-Fälle“ ganze Metropolen in den Lockdown schicken. Dies ist seiner Ansicht nach „unverhältnismäßig“. Australien und der Nachbarstaat Neuseeland sorgen seit dem Beginn der Corona-Pandemie mit zum Teil knallharten Maßnahmen für Aufsehen. Jahreszeitbedingt steigen die Neuinfektionen wieder an und ganze Regionen werden wegen – aus europäischer Sicht – weniger Fälle unter Lockdowns gestellt. Die Ausgangsbeschränkungen sind mancherorts wesentlich strenger aus in Europa.

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Portugal kassiert Klimasteuer

Portugal bittet nun sämtliche Passagiere „für das Klima“ mit zwei Euro zur Kasse. Das Land führte eine so genannte Kohlenstoffdioxid-Steuer ein. Diese ist von allen abfliegenden Fluggästen zu bezahlen und muss von den Airlines im Rahmen der Flugbuchung kassiert werden. Schon länger wurde die Einführung einer solchen Abgabe diskutiert, jedoch erfolgte die Einführung fast geräuschlos per 1. Juli 2021. Tickets, die vor diesem Stichtag gebucht wurden, sind ausgenommen. Unabhängig von der Flugdauer sind zwei Euro zu entrichten. Das „Inkasso“ erfolgt durch die Fluggesellschaften, die jeweils zum fünften des Folgemonats abführen müssen. Weiters muss ein Report an die Luftfahrtbehörde erstattet werden. Was genau mit den Steuereinnahmen geschieht, ist nicht so transparent. Zwar heißt es, dass diese in klimafreundliche Mobilität investiert werden soll, doch das ist ein eher schwammiger Begriff. Während bei Langstreckenflügen die neue Abgabe kaum auffallen wird, könnten sich Ryanair-Tickets, die oftmals im einstelligen Eurobereich angeboten werden, durchaus verteuern.

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