
Knallhart: Malta steckt Ungeimpfte für 1.520 Euro in Quarantäne
Malta praktiziert seit Mittwoch knallharte Einreiseregeln, die dazu führen, dass für ungeimpfte Touristen der Strandurlaub regelrecht ins Wasser fallen wird. Der Mittelmeerstaat verlangt von Getesteten und Genesenen eine zweiwöchige Quarantäne, die in speziellen Hotels verbracht werden muss. Hierfür fallen stolze 1.400 Euro – exklusive Essen und Trinken – an. Die Summe muss an Ort und Stelle im Voraus bezahlt werden. Das Hotelzimmer darf man während der Absonderung nicht verlassen. Dazu kommt, dass kurz vor dem Ende der Quarantäne ein PCR-Test auf eigene Kosten gemacht werden muss. Fällt dieser negativ aus, darf man den „Hotel-Knast“ verlassen. Für den Test werden weitere 120 Euro fällig. Im günstigsten Fall steigt man ohne Verpflegung mit 1.520 Euro aus. Die Summe und die lange Absonderung dürfte dazu führen, dass viele Reisende ihre Urlaube stornieren werden. Während Individualreisende, die ihre Flüge und Hotels selbst gebucht haben, auf den Good Will der Airlines und Hotels angewiesen sind, können Pauschalreisende bei ihrem Veranstalter den Rücktritt vom Vertrag erklären, da die Durchführung der gebuchten Reise unzumutbar geworden ist. Dies insbesondere deshalb, weil Malta großspurig mit Urlaub für Genesene, Geimpfte und Getestete geworben hat, jedoch nach nur wenigen Tagen nur noch vollständig Geimpfte einreisen lässt. Vollständiger Impfschutz notwendig Laut Tourismusministerium werden alle Impfungen, die in der Europäischen Union anerkannt. Bei allen Vakzinen müssen die vom Hersteller vorgesehenen Dosen verabreicht worden sein. Anschließend müssen mindestens 14 Tage verstrichen sein. Das bedeutet zum Beispiel bei Moderna, dass man zwei Wochen nach der zweiten Dosis ohne Quarantäne nach Malta einreisen darf. Im Fall





