Juli 20, 2021

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Juli 20, 2021

Griechenland: So läuft eine Fahrt auf der Fähre ab

Für Griechenland-Urlauber ist es schon zur Routine geworden: das Ausfüllen des sogenannten PLF-Formulars. Nach dem Abscannen im Zuge der Einreise war das elektronische Dokument schon nicht mehr der Rede wert. Doch aufgepasst: Aufgrund der steigenden CoV-Zahlen gelten seit 5. Juli verschärfte Regeln auch auf Fähren.  Auch dieses Jahr zieht es viele Touristen nach Athen. Die historische Hauptstadt hat auch einiges zu bieten. Doch in den Sommermonaten kann ein Besuch der Akropolis zu einem schwitzigen Erlebnis werden. Die umliegenden Inseln eignen sich dabei besonders gut für eine Abkühlung.  Doch bevor der Badespaß beginnen kann, muss zunächst den Vorgaben des Gesundheitsamtes entsprochen werden. Diese schreiben seit wenigen Wochen bei Fahrtantritt strengere Regeln vor. So muss ein negativer Coronatest (PCR- oder Antigen-Schnelltest) vorgelegt werden, alternativ ein Nachweis über Impfung oder Genesung. Außerdem muss bei der Nutzung der Fähre eine Selbsterklärung ausgefüllt werden. Wie schaut es in Wirklichkeit aus – Halten sich die Griechen an die eigenen Regeln? Diese Selbsterklärung wurde auch auf den zwei unabhängig voneinander durchgeführten Fahrten brav ausgeteilt. Das war es aber auch schon, auf eine Kontrolle des fertig ausgefüllten Formulars wurde verzichtet. Auch war ein negativer Testnachweis nicht zwingend erforderlich, der Mitarbeiter war auch mit dem bei der Einreise benötigten PLF-Formular zufrieden. Trotzdem: Auch wenn das Transportunternehmen die Umsetzung der neuen Regeln eher auf die leichte Schulter genommen hat, darf nicht daraus geschlossen werden, dass auf Fähren gar keine Regeln gelten. So muss auf jeder Plattform die Maske getragen werden, sowohl am Sitzplatz als auch am Deck. Reisende, die alle vorgeschriebenen Dokumente

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Ljubljana: Wechsel von Air France auf Transavia steht bevor

Der Flughafen Ljubljana könnte künftig von Transavia mit Paris-Orly verbunden werden. Derzeit handelt es sich um eine von der Air France-Tochter Hop bediente Route nach Charles de Gaulle. Der Wechsel wird für den 24. Oktober 2021 erwartet. Laut Ex-Yu-Aviation.com hatte Air France im Vorjahr 26.261 Passagiere zwischen Ljubljana und Paris-CDG. Konzernchef Ben Smith kündigte kürzlich an, dass zunehmend Kapazität auf die Tochtergesellschaft Transavia France verlagert werden soll. Hintergrund ist, dass er der Ansicht ist, dass dem Lowcost-Geschäft die Zukunft gehört und klassische Angebote nicht mehr wettbewerbsfähig sein sollen. Transavia ist bereits in Ljubljana tätig und zwar auf der Amsterdam-Strecke. Man ermöglicht somit auch Umstiege am KLM-Drehkreuz Schiphol. Mit dem Wechsel auf Paris-Orly würde die Drehkreuzanbindung an Paris-CDG verloren gehen, jedoch bietet der Konzern auch Langstreckenflüge ab dem kleineren Flughafen der französischen Hauptstadt an.

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Sponsoring: Katar weist den DFB in die Schranken

Die Kranich-Airline möchte das DFB-Team nicht mehr kostenlos chauffieren und erwägt eine vorzeitige Vertragsauflösung: Dieses Gerücht machte schon vor wenigen Tagen die Runde. Daraufhin habe der Deutsche Fußballbund ein Auge auf Qatar Airways geworfen. Bislang hüllten sich die beteiligten Parteien in Schweigen – bis jetzt.  Allerdings meldet sich nicht der Golf-Carrier selbst zu Wort, sondern die Botschaft des Emirats in Berlin. „Entgegen der Presseberichterstattung hat es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen oder Gespräche zwischen Qatar Airways und dem DFB über ein Sponsoring oder sonstige Förderungen gegeben“, wird Botschafter Abdulla Mohammed Al-Thani von der Sportschau zitiert. Das Interesse an einem Deal sei vielmehr einseitig gewesen, so der Botschafter des WM-Gastgebers von 2022: „Qatar Airways wurde zwar von Seiten des DFB mit einem derartigen Begehren kontaktiert, dies blieb aber bis zum heutigen Tag unbeantwortet.“ Qatar Airways ziehe es derzeit nicht in Betracht, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen, so der Botschafter weiter. Damit stellt er den Verband öffentlich an den Pranger. Ohnehin hagelte es von allen Seiten Kritik für das Sponsoring. Ein Deal mit dem Unternehmen eines Staates, in dem etwa Homosexulität unter Strafe stehe, sei nicht mit den Werten eines Verbandes vereinbar, die der DFB proklamiere.

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Austrian Airlines stockt Pristina auf

Austrian Airlines hat die Frequenz auf der Pristina-Strecke aufgestockt. Ab sofort bietet der Carrier bis zu drei tägliche Umläufe zwischen Wien und der Hauptstadt des Kosovo an. Man verzeichne eine hohe Nachfrage, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Mit unserem dichten Flugplan nach Südosteuropa stärken wir die Position unseres Drehkreuzes Wien für internationale Anbindung“, betont Vertriebsvorstand Michael Trestl. In den Monaten Juli und August fliegt Austrian ab sofort an bis zu drei Tagen pro Woche dreimal täglich nach Pristina. Die Flüge aus Wien starten dabei jeweils vormittags (10:00 Uhr Lokalzeit), mittags (12:35 Uhr Lokalzeit) und nachts (22:55 Uhr Lokalzeit).

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Thailand schränkt Inlandsflüge massiv ein

Aufgrund steigender Coronazahlen schränkt Thailand den Flugverkehr im Inland ein. Flüge zwischen Regionen, die sich auf der dunkelroten Liste befinden, sind ab 21. Juli 2021 untersagt. Dies geht aus einer Anordnung der Zivilluftfahrtbehörde hervor. Laut Notam sind nachstehende Regionen bzw. Provinzen betroffen: Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Nakhon Pathom, Samut Prakan, Samut Sakhon, Chonburi, Ayutthaya, Chachoengsao, Narathiwat, Pattani, Yala und Songkhla. Der Bann wurde für vorerst 14 Tage ausgesprochen und betrifft vorerst nur Passagierflüge im Inland. Jene Verbindungen, die noch durchgeführt werden dürfen, unterliegen dann einer Kapazitätsbeschränkung. Die Airlines dürfen maximal 50 Prozent der Sitze besetzen. Zusammensitzen dürfen dann nur noch Passagiere, die gemeinsam reisen. Alle noch von inländischen Fluggesellschaften durchgeführten Flüge wurden angeordnet, um sicherzustellen, dass die Flüge die Passagierkapazität von 50 % nicht überschreiten. In der Verfügung wurde jedoch festgehalten, dass gemeinsam reisende Passagiere zusammensitzen dürfen.

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Air Astana kehrt in die Gewinnzone zurück

Die kasachische Air Astana Group erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 einen Nettogewinn von 4,9 Millionen US-Dollar.  Damit stehen die Zeichen auf Erholung, denn im Vergleichszeitraum Januar bis Juni 2020 verzeichnete die Airline einen Verlust von 66,2 Millionen US-Dollar. Die Anzahl der beförderten Passagiere stieg um 91 Prozent auf 2,97 Millionen. Davon waren 2,5 Millionen Fluggäste auf innerkasachischen Strecken unterwegs, was einen Anstieg von 125 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. „Die zwei Marken, Air Astana und unser Low- Cost-Carrier Fly Arystan, haben sich auf den inländischen Strecken sehr gut entwickelt. Das starke Marktwachstum und der Wunsch nach mehr Flugreisen anstelle von langen Bahnfahrten haben Kasachstan zum am schnellsten wachsenden Inlandsmarkt weltweit gemacht. Bereits 2019 konnten wir in diesem Segment ein Passagierwachstum von 31 Prozent verzeichnen, was überwiegend auf die hochattraktiven Tarife von Fly Arystan zurückzuführen war“, so Air Astana-Chef Peter Foster.

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Coronazahlen: Spanien kassiert viele Stornos

Die Delta-Variante des Coronavirus erweist sich offenbar als besonders hitzeresistent, denn auch in Regionen, in denen es derzeit besonders heiß ist, gehen die Inzidenzen nach oben. Das bereitet der spanischen Touristik große Sorgen, denn man ist mit Stornierungen im größerem Umfang konfrontiert. Deutschland gilt als einer der wichtigsten Quellmärkte des spanischen Tourismus und genau dieser Markt wackelt nun. Hintergrund ist, dass die Bundesrepublik weiterhin die Corona-Einstufen fast ausschließlich an der so genannten Siebentages-Inzidenz ausmacht. Die Zahlen in Spanien sind derzeit hoch und es wird befürchtet, dass bald die Brandmarken Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ausgesprochen werden könnten. Die Folge daraus wäre, dass Ungeimpfte dann bei der Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne müssten. Bei Virusvariantengebieten kommen Beförderungsverbote dazu und auch Geimpfte müssen – ohne Möglichkeit des Freitestens – für 14 Tage in Quarantäne. Allein der Umstand, dass eine „Hochstufung“ im Raum steht, wirkt sich negativ auf die Buchungszahlen aus. Derzeit kassiert man mehr Stornos als man Neuabschlüsse an Land ziehen kann. Auf Mallorca wurde zwischenzeitlich ein zweites Quarantäne-Hotel in Betrieb genommen. Hintergrund ist, dass das erste mittlerweile hoffnungslos überfüllt ist. Für die Touristik ist problematisch, dass eher jüngere Menschen, die nicht oder unvollständig geimpft sind, auf die Insel wollen. Derzeit sind die Einreisbestimmungen für Deutsche, Schweizer und große Teile Österreichs eher lax. Man benötigt keinen Test.

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Helvetic Airways passt Bordkonzept an

Die Menüs werden allen Fluggästen mit Abflug- bzw. Zielflughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und Bern-Belp serviert und gehören zum All-inclusive-Angebot von Helvetic. Die Fluggesellschaft hat das Bordcatering für sein Sommerflugplan ab den beiden Schweizer Flughäfen angepasst. Die Regionalfluggesellschaft setzt fortan auf Menü-Boxen in den Schweizer Nationalfarben Rot und Weiß. „Das Ziel ist es, unsere Gäste kulinarisch auf die Ferien bzw. die Heimreise in die Schweiz einzustimmen. Unser Angebot an Menüs und Getränken spiegelt unsere Schweizer Werte wider, jedoch auch die Qualität und Sorgfalt, mit der sie ausgewählt werden“, so Franz Lindauer, Verantwortlicher Product & Inflight experience bei Helvetic Airways. Ab der neuen Basis EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg wird den Reisenden Richtung Larnaca oder Santorin auf dem ersten Flug des Tages ein typisches Schweizer Zmorge mit Omelette serviert. Für den Rückflug erwartet die Fluggäste ein traditionelles Kalbsgeschnetzeltes mit Rösti. Auf den Flügen von oder nach Jerez de la Frontera bietet Helvetic seinen Gästen ein spanisch inspiriertes, reich garniertes Sandwich an. Für die Passagiere, die vom Flughafen Bern-Belp abfliegen, steht hingegen ein bunter griechischer Salat mit Moussaka auf dem Menü.

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Island: Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene

Ab 26. Juli 2021 verschärft Island die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Die nunmehr angekündigte Verschärfung kommt recht rasch, denn erst am 1. Juli 2021 hatte Island die Testpflicht für Geimpfte und Genesene aufgehoben. Nun führt man diese wieder ein, jedoch müssen diese keine weiteren Testungen nach der Einreise vornehmen. Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, dürfen nach Island nur unter Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden ist, einreisen. Weiters muss im Zuge der Einreise eine weitere Testung absolviert werden. Anschließend ist eine fünftägige Quarantäne einzuhalten. Diese kann dann mit einem weiteren PCR-Test beendet werden. Andernfalls dauert die Absonderung deutlich länger.

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Easyjet: Millionenverluste auch im dritten Quartal

Der britische Billigflieger möchte seine Kapazitäten für den Sommer angesichts wachsender Passagierzahlen weiter hochfahren. In den Monaten Juli bis September solle die angebotene Kapazität bis zu 60 Prozent des Niveaus aus dem Jahr 2019 erreichen, teilt das Unternehmen mit.  Die Fluggastzahlen zogen zuletzt von Monat zu Monat an. Hatte Easyjet im April noch rund 524.000 Passagiere gezählt, waren es im Mai schon 870.000 und im Juni fast 1,6 Millionen. Die Kunden buchten angesichts der Unsicherheit infolge der Pandemie deutlich kurzfristiger, hieß es. Verluste in Millionenhöhe So hat der Low-Coster nach eigenen Angaben erst 49 Prozent der Tickets für das laufende Quartal verkauft. Vor zwei Jahren seien es zu diesem Zeitpunkt bereits 65 Prozent gewesen. Vor allem mit Blick auf Flüge von und nach Großbritannien seien die Kunden vorsichtig. Im dritten Geschäftsquartal stand bei der Fluggesellschaft vor Steuern und Sondereffekten ein Verlust von umgerechnet 370 Millionen Euro zu Buche, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Ein Jahr zuvor war das Minus mit rund 430 Millionen Euro noch höher gelegen, nachdem die Reisebeschränkungen infolge der Coronavirus-Pandemie das Fluggeschäft in Europa weitgehend zum Stillstand gebracht hatten.

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