Juli 20, 2021

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Juli 20, 2021

Malta Medair will nach Pristina fliegen

Malta Medair, der zweite Staatscarrier der Republik Malta, wird am 7. August 2021 eine weitere Strecke aufnehmen. Nach Luqa-Warschau wird man auch Pristina, Hauptstadt des Kosovo, mit den maltesischen Inseln verbinden. Zum Einsatz kommt eine Maschine des Typs Airbus A320. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Samstag. Allerdings könnte es aufgrund der kürzlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen der Republik Malta dazu kommen, dass der Erstflug nach hinten verschoben wird. Malta Medair wollte sich nicht dazu äußern, ob man angesichts des Umstands, dass nur Geimpfte ohne teure Hotelquarantäne einreisen dürfen, erst später anfangen wird. Malta Medair wurde vor einigen Jahren als Folge eines Streits zwischen dem damaligen Tourismusminister und der Pilotengewerkschaft gegründet. Sinn und Zweck war ursprünglich mit niedrigeren Kosten im Auftrag von Air Malta fliegen zu können. Mittlerweile fliegt Malta Medair auf eigene Rechnung. Seitens der Regierung gibt es aber immer wieder Drohungen, dass das künftige Wachstum mit der „zweiten Staatsairline“ gemacht werden könnte. Auch war vorgesehen, dass Medair das A321XLR-Projekt, um das es schon länger ruhig geworden ist, betreiben soll.

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Skyalps will deutsche Schifahrer nach Südtirol fliegen

Über einen langen Zeitraum hinweg war der Südtiroler Flughafen Bozen im Dornröschenschlaf. Seit der Aufnahme der von Luxwing durchgeführten Skyalps-Flüge kommt nach und nach wieder Leben in das kleine Terminal. Am meisten los ist an den Wochenenden. Zuletzt zählte man im Schnitt rund 800 Passagiere, die in Bozen starten oder landen. Gegenüber der TV-Station Rai erklärte Firmenchef Josef Gostner, dass derzeit Ibiza und die Ziele in Süditalien gut nachgefragt sind. Dennoch soll das aktuelle Sommerprogramm nur eine Art Testlauf sein, denn im Winter werde man mit Skyalps richtig durchstarten. Dabei hofft der Manager offensichtlich auch auf Schifahrer aus Deutschland, die in Südtirol ihren Urlaub verbringen wollen. Der Background von Skyalps ist auch im Bereich der Hotellerie, so dass auf der Hand liegt, dass der Fokus auf Incoming-Passagieren liegen wird. Allerdings gibt es in dieser Wintersaison wieder ein großes Fragezeichen: Corona. Niemand weiß wie es wirklich weitergehen wird und wie sich die Regierungen im Herbst und Winter verhalten werden. Kommt die Normalität oder kommen neue Grenzschließungen und Lockdowns? Das weiß niemand und daher stehen über dem Skyalps-Winterprogramm berechtigte Fragezeichen. Rai weist übrigens auch darauf hin, dass sich Anrainer schon wieder über Fluglärm beschweren sollen. Obwohl Luxwing derzeit pro Woche nur wenige Skyalps-Flüge durchführt, bahnen sich wieder Konflikte an. Allerdings geht es nicht nur um die Charterverbindungen, sondern auch um die General Aviation, die angeblich stark zugenommen haben soll.

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Alltours präsentierte die Destination Korfu

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours führte in Zusammenarbeit mit Condor eine Informationsreise für Reisebüromitarbeiter auf die griechische Insel Korfu durch. Hintergrund war unter anderem, dass am der Ansicht ist, dass diese Destination auf dem deutschen Markt unterschätzt wird. Insgesamt haben 120 Expedienten aus Deutschland und den Niederlanden an der zweitägigen Reise teilgenommen. Besichtigt wurden Sehenswürdigkeiten, aber auch Hotels, die Alltours im Programm hat. Der Reiseveranstalter hat in dieser Saison 80 Unterkünfte auf Korfu unter Vertrag. Unter den besichtigten Hotels ist auch das Allsun Mayor Pelekas Monastery. Das 5-Sterne-Hotel an der Westküste der Insel ist im Sommer 20 zur Allsun Hotelkette hinzugekommen. Mit der Erweiterung hat der Reiseveranstalter erstmals ein Franchise-Modell für seine Allsun Hotels angeboten. Mit der Mayor-Kette verbindet Alltours eine lange Partnerschaft. So gehören auch das Mayor Capo di Corfu im Süden, das Mayor La Grotta Verde in der Bucht Agios Gordios und das an der Bucht von Caritsa in Korfu Stadt gelegene Mayor Mon Repos Palace zum Programm von Alltours. Neben Mayor arbeitet Alltours auf Korfu auch mit großen Ketten wie Grecotels, Ikos und Marbella zusammen.

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Wien: Wizz Air „verspätet“ erneut viele Strecken

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air verschiebt die Aufnahme zahlreicher ab Wien-Schwechat angebotener Strecken erneut. Unter anderem sind Köln/Bonn, Dortmund, Warschau, Oslo, Skavsta, Lissabon und Madrid betroffen. Sämtliche genannten Strecken hätten im Laufe des Juli 2021 bzw. Anfang August 2021 reaktiviert werden sollen. Wizz Air verschob diese nun in den September 2021. Es handelt sich nicht um die erste „Verzögerung“, denn der ungarische Lowcoster ändert seit vielen Monaten das Startdatum stets um ein paar Wochen nach hinten. Da auch Routen, auf denen Mitbewerber wie Ryanair und Austrian Airlines sich voller Flugzeuge erfreuen können, betroffen sind, ist ein Zusammenhang mit dem Flugbegleitermangel nicht auszuschließen. Der Carrier ist in Wien auf der Suche nach Kabinenpersonal und hat derzeit streckennetzweit zu wenig Personal. Daher heuert man verstärkt Wetlease-Flugzeuge an. Überblick über die verschobenen Wizz-Air-Strecken ab Wien: Destination neues Aufnahmedatum Charleroi 14.09.2021 Dortmund 04.09.2021 Köln/Bonn 06.09.2021 Billund 09.09.2021 Tallinn 06.09.2021 Kutaissi 07.09.2021 Luton 06.09.2021 Eindhoven 07.09.2021 Oslo 13.09.2021 Warschau 06.09.2021 Lissabon 06.09.2021 Skavsta 06.09.2021 Madrid 06.09.2021 Kharkow 07.09.2021

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Titan Airways sucht A320-Piloten für neue Malta-Tochter

Der britische ACMI- und Charteranbieter Titan Airways gründete eine Tochtergesellschaft in Malta. Diese trägt den Namen Titan Airways Malta und befindet sich derzeit auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern für den Maschinentyp Airbus A320. Laut Transport Malta befindet sich Titan Airways Malta in der finalen Phase, die zur Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung führen wird. Der bestehende UK-Carrier benötigt aufgrund des Brexit einen EU-Ableger, um Aufträge innerhalb des Unionsgebiets durchführen zu können. Man entschied sich dafür diesen auf Malta anzusiedeln. Fliegendes Personal, das auf Jobsuche ist, kann Bewerbungen für die maltesische Tochter an [email protected] schicken. Cargo Facts berichtet, dass Titan Airways in Kürze den ersten Airbus A330-300P2F-Frachter einflotten wird. Dabei handelt es sich um eine 15,6 Jahre alte Maschine, die von den Elbe Flugzeugwerken in ein Cargoflugzeug konvertiert wurde. Diese trägt weiterhin die Livery des vormaligen Betreibers, Air Asia X. Künftig wird der Zweistrahler als G-EODS in neuer Lackierung unterwegs sein. Dieser A330-300 soll im Kundenauftrag betrieben werden. Titan Airways machte keinerlei Angaben zur Identität des Auftraggebers. In britischen Medien wird spekuliert, dass es sich um den Logistikkonzern DHL handeln könnte, jedoch bestätigt ist dieses Gerücht nicht.

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Lufthansa bieten sich Schnäppchen an, aber noch darf man nicht

Lufthansa will die milliardenschwere Staatshilfe, die im Vorjahr gewährt wurde, so rasch wie möglich zurückzahlen bzw. auf Anleihen, die auf dem freien Kapitalmarkt aufgenommen werden, umschulden. Mit einem Teil der Summe hat man es bereits genau so gemacht. Dahinter steckt aber nicht unbedingt „Bürgerpflicht“, sondern eher, dass man einige Auflagen loswerden will. Unter anderem wurde Lufthansa untersagt, dass andere Airlines aufgekauft werden dürfen. Für das Management dürfte finanziell schmerzhaft sein, dass für die Dauer des Staatskredits keine Boni ausgezahlt werden dürfen. Durchaus ärgerlich ist für Lufthansa, dass derzeit einige Mitbewerber zu sehr günstigen Preisen erhältlich wären. Vor der Corona-Pandemie hatte der Kranich unter anderem auf SAS und TAP ein Auge geworfen und gleichzeitig versuchte die italienische Regierung die angeschlagene Alitalia regelrecht wie Sauerbier anzubieten. Letztlich ist die Liste der Fluggesellschaften, die auf eine Übernahme durch Lufthansa hoffen dann doch wesentlich länger als das tatsächliche Interesse des Kranichs. Laut Econews soll nun die Regierung von Portugal eine „strategische Minderheitsbeteiligung“ an TAP Air Portugal anbieten. Aufgrund des Umstands, dass das portugiesische Star-Alliance-Mitglied schon vor der Corona-Pandemie viele Probleme hatte und die Krise diese noch weiter verschärft hat, hofft man seitens des Mehrheitseigentümers (Staat Portugal) wohl er auf eine Art Rettungsanker. Vor Corona gab es bereits Gespräche, jedoch sind diese damals in keiner Beteiligung gemündet. Unabhängig vom aktuellen Status der Wünsche von Regierungen und der Interessen und Möglichkeiten des Lufthansa-Vorstands müsste zuvor das Staatsgeld zurückbezahlt werden. Auf Eurowings Discover ist das Übernahmeverbot übrigens nicht anwendbar, denn es handelt sich um eine konzerneigene Neugründung,

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Markenrechte: Alitalia-Auktion wird zur Zitterpartie für ITA

Die italienische Regierung verlautbarte, dass die Neugründung ITA am 15. Oktober 2021 an den Start gehen soll. Ob man dabei die Marke Alitalia nutzen kann, hängt vom Ausgang einer öffentlichen Auktion ab. Während die italienische Regierung die neue Staatsairline unter der Marke Alitalia fliegen lassen wollte, pocht die EU-Kommission auf einen harten Schnitt. Im Rahmen einer Versteigerung kann ITA die Rechte am Brand erwerben. Je nach Interesse könnte aber auch ein anderer Bieter das Höchstgebot abgeben, so der Ausgang der Auktion abgewartet werden muss. Spannend wird es, wenn die Versteigerung nicht so endet wie von der italienischen Regierung erhofft, denn ITA betonte zuletzt, dass die Marke Alitalia ein zentraler Baustein der Strategie ist. In der Theorie könnte jede beliebige Person, die das notwendige Kleingeld aufbringen kann, Sand ins Getriebe streuen und die Rechte an der Marke Alitalia ersteigern. Die EU-Kommission macht die Auktion zur Bedingung für den Startzuschuss für ITA. Mit diesem sollen betriebsnotwendige Assets aus Alitalia herausgekauft werden. Die Botschaft aus Brüssel ist klar: Ohne Versteigerung des Brands gibt es kein grünes Licht. Die italienische Regierung legte den Termin für den Erstflug auf den 15. Oktober 2021 fest. Gleichzeitig soll dann der Flugbetrieb der Alitalia schrittweise eingestellt werden und die „old company“ geht dann in die Abwicklung.

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Eurowings Discover nimmt an Miles and More teil

Der neue Lufthansa Ferienflieger Eurowings Discover ist nun offizieller Teilnehmer des Vielfliegerprogramms Miles and More. Kunden sollen mindestens vier Prämienmeilen pro Euro Flugpreis gutgeschrieben bekommen. Die Mindestgutschrift auf das Meilenkonto soll 125 Prämienmeilen je Leg betragen. Statuskunden erhalten ab Frequent Traveller einen Bonus von 25 Prozent auf die Prämien- und Statusmeilen. Um Freiflüge erhalten zu können sind bei Eurowings Discover mindestens 15.000 Meilen erforderlich. Die Neugründung ist die künftige „Ferienabteilung“ der Lufthansa und soll in erster Linie ab Frankfurt am Main und München starten. Derzeit wird eine Flotte aufgebaut, die aus den Typen Airbus A330 und A320 besteht. Gewerkschaften kritisieren das Projekt und werfen der Kranich-Konzernleitung Tarifflucht vor.

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