August 4, 2021

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August 4, 2021

Japan: AUA fliegt politisch verfolgte Spitzensportlerin aus

Die unter massiver Bedrängung durch das Lukaschenko-Regime stehende Spitzensportlerin Kristina Timanowskaja wurde mit Austrian Airlines Flug OS52 nach Österreich eingeflogen. Die japanischen und polnischen Behörden haben sie kurzfristig von der Flugverbindung LO50 umgebucht. Mit dem kurzfristigen Airline-Wechsel will man die Sicherheit erhöhen und etwaigen Agenten das Leben schwer machen. Reuters berichtet unter Berufung auf Vertraute der Sportlerin, dass das polnische Konsulat Bedenken geäußert haben soll. Nach Absprache mit Japan und Österreich habe man sich dann kurzfristig dazu entschlossen, dass Timanowskaja mit Austrian Airlines über Wien nach Warschau fliegen wird. Dort wird der Athletin Asyl aufgrund politischer Verfolgung gewährt. Die Sportlerin hat von der polnischen Botschaft ein entsprechendes Visum für die Einreise in den Schengen-Raum erteilt bekommen. Die Sicherheitsvoraussetzungen sind sehr hoch, jedoch dürfte die Wahl möglicherweise auch deshalb auf Austrian Airlines gefallen sein, weil dieser Carrier sehr viel Erfahrung bei der Beförderung von Personen, die unter hohem Schutz stehen, hat. Während ihrer Reise von Tokio-Narita via Wien nach Warschau wird sie von speziell ausgebildeten Sicherheitskräften begleitet.

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Lufthansa erweckt Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf

Mit der D-ABVX hat Lufthansa am Dienstag eine weitere Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Der Vierstrahler befand sich in den Niederlanden im so genannten Long-Time-Storage. Vor einiger Zeit bestätigte die Kranich-Airline, dass voraussichtlich acht Maschinen dieses Typs reaktiviert werden. Diese sollen zumindest bis zur Einflottung der bestellten Boeing 777X im Liniendienst stehen. Derzeit rechnet man damit, dass der zuletzt genannte Flugzeugtyp ab dem Jahr 2023 ausgeliefert wird. Auf dem niederländischen Flughafen Twente waren zuletzt zwei 747-400 der Lufthansa abgestellt. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die D-ABVX reaktiviert wurde, befindet sich dort noch ein Jumbojet, der auf seine „Erlösung“ aus dem Dornröschenschlaf wartet.

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FBB hat Tegel an die Eigentümer zurückgegeben

Das Areal des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel inklusive seiner 130 Gebäude wurde am Mittwoch an die Eigentümer zurückgegeben. Ab Mittwoch verwaltet die Tegel Projekt GmbH die Liegenschaft. Ein entsprechendes Übernahmeprotokoll wurde am Vormittag von Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH sowie Bund und Land Berlin unterschrieben. Am 8. November 2020 startete mit einer Air-France-Maschine das letzte Flugzeug vom Flughafen TXL. Damit endete der Luftverkehr in Tegel nach mehr als 70 Jahren. Seitdem ist der Flugbetrieb der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld konzentriert. Am 4. Mai 2021 erlosch die Betriebserlaubnis für TXL endgültig. Mit der Übergabe an die Eigentümer hat die Flughafengesellschaft alle Auflagen aus den Bescheiden zur Schließung des Flughafens Tegel und zur Aufhebung der Planfeststellung erfüllt. Unter anderem wurden in den letzten Monaten das Behelfsterminal C3 und die Fußgängerbrücke zwischen den Terminals A/B und C abgerissen und die technischen Anlagen für die Deutsche Flugsicherung, den Deutschen Wetterdienst und die Bundespolizei zurückgebaut. Die Berliner Flughafen-Gesellschaft, die den Flughafen Tegel bis 2020 betrieb, hat mit der Rückgabe ihre Bestimmung verloren und verschmilzt auf die FBB. Sie war bereits seit 2003 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). „Mit der Übergabe des Areals an die Eigentümer Bund und Berlin ist der letzte Schritt zur Schließung des Flughafens Tegel erfolgt. Wir haben damit alle unsere Verpflichtungen pünktlich erfüllt. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Senatsstellen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) war über viele Jahre sehr konstruktiv und zielorientiert, dafür möchten wir uns bedanken. Wir sind davon überzeugt, dass sich unser alter

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Boeing versucht es wieder: Testflug zur ISS geplant

Der US-Luftfahrtriese Boeing startet einen zweiten Versuch für einen unbemannten Testflug seiner „Starliner“-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS). Das Raumschiff soll heute mit einer Rakete vom Typ Atlas V vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida starten. Planmäßig an der ISS andocken soll „Starliner“ 24 Stunden später. In die Quere kommen könnte dem Start aber noch das Wetter, wie orf.at berichtet.  Mit dem unbemannten Testflug will Boeing sein Raumfahrtprogramm nach mehreren Rückschlägen wieder auf Kurs bringen. Ein erster unbemannter Testflug der „Starliner“-Kapsel war 2019 wegen Softwareproblemen gescheitert. Das Raumschiff konnte die ISS damals nicht ansteuern und kehrte vorzeitig zur Erde zurück.

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Fraport schreibt wieder schwarze Zahlen

Nach einem schwachen ersten Quartal entwickelten sich die Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers Fraport im zweiten Quartal an allen Konzernflughäfen wieder positiv.  Bei gleichzeitig wieder anziehenden Passagierzahlen konnte der MDax-Konzern am Standort Frankfurt seinen operativen Aufwand im ersten Halbjahr deutlich um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum reduzieren. Im zweiten Quartal betrugen die Umsatzerlöse unter dem Eindruck der Corona-Krise 426 Millionen Euro (Q2.2020: 250 Mio), wie das Unternehmen am Dienstag berichtete. Unter dem Strich stand für die Anteilseigner ein Gewinn von 85 Millionen Euro nach einem Verlust von 182 Millionen ein Jahr zuvor. Entscheidend dazu beigetragen haben öffentliche Hilfen für Frankfurt und die 14 Fraport-Regionalflughäfen in Griechenland. Von der Bundesrepublik und dem Land Hessen erhielt der Frankfurter Flughafen knapp 160 Millionen Euro, um Vorhaltekosten aus dem ersten Lockdown im Jahr 2020 auszugleichen. Griechenland beschloss ein Hilfspaket in Höhe von bis zu 178 Millionen Euro über den längeren Verzicht auf Konzessionszahlungen, was im zweiten Quartal für Fraport zu einem positiven Effekt von knapp 70 Millionen Euro führte.

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Bremer Airport bei „Flughafen Check“ ganz vorne

Mit der Gesamtnote 1,7 schneidet der Flughafen Bremen bei der alljährlichen Sicherheitsstudie der Vereinigung Cockpit auch im Jahr 2021 – und damit bereits das siebte Jahr in Folge – erneut als bester Airport in Norddeutschland ab. Der BRE liegt nur knapp hinter Leipzig/Halle und München (beide 1,6) und gleichauf mit dem Flughafen Stuttgart. Der Bremer Flughafen schloss die Beurteilung mit dem Prädikat „mängelfrei“ ab. Einmal im Jahr beurteilt die Piloten-Gewerkschaft alle deutschen Flughäfen mit nennenswertem Passagieraufkommen. Dabei wird ein Augenmerk auf die relevanten Ausstattungsmerkmale aus der Sicht von Piloten gelegt. Damit will die Vereinigung Cockpit Passagieren eine Orientierungshilfe zur objektiven Sicherheitseinschätzung von Flughäfen geben.

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DHL Express kauft vollständig elektrische Frachtflugzeuge

Der Bonner Expressdienstleister DHL Express und Eviation, US-Hersteller von Elektroflugzeugen intensivieren in Zukunft ihre Zusammenarbeit. Die Express Division von Deutsche Post DHL Group habe als erstes Unternehmen der Welt zwölf Elektroflugzeuge des Typs „Alice“ bestellt, heißt es in einer Mitteilung. Mit dem Auftrag plant DHL nach Eigenangaben den Aufbau des ersten elektrischen und somit emissionsfreien Luftfracht-Netzwerk. Das E-Flugzeug Alice soll Fluggesellschaften den Betrieb emissionsfreier Flotten ermöglichen. Eviation erwartet die elektrischen Frachtflugzeuge in 2024 an DHL Express auszuliefern – der Jungfernflug soll noch in diesem Jahr erfolgen. Wir glauben fest an die emissionsfreie Zukunft der Logistik“, betont John Pearson, CEO von DHL Express. „Seit Jahrzehnten gilt DHL Express als Pionier der Luftfahrtindustrie und mit Eviation haben wir den perfekten Partner gefunden, der unsere Mission teilt. Gemeinsam wagen wir den Aufbruch in ein neues Jahrzehnt der nachhaltigen Luftfahrt.“ Maximale Reichweite von 815 Kilometern Alice kann nach Firmenangaben von einem einzelnen Piloten geflogen werden und über 1.200 Kilogramm (2.600 Pfund) an Fracht transportieren. Die Ladezeit pro Flugstunde beträgt demnach circa 30 Minuten, die maximale Reichweite liegt bei 815 Kilometern (440 nautischen Meilen). Ihre Elektromotoren seien aufgrund der geringeren Zahl von beweglichen Teilen höchst zuverlässig, wartungsarm und damit kosteneffizient.

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Zürich wieder von Nürnberg aus erreichbar

Seit Anfang dieser Woche ist der Nürnberger Flughafen wieder an das internationale Drehkreuz in Zürich angebunden. Swiss startet ab sofort mehrmals wöchentlich in den Norden der Schweiz. Ab September wird das Flugangebot erweitert, sodass Tagestrips mit einem Hinfllug frühmorgens und einem Rückflug am Abend wieder möglich sind, informiert der Airport. Mit dem Flughafen Zürich steht diesen Sommer neben Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, Paris und Wien nun ein weiteres wichtiges Drehkreuz im Flugplan des Albrecht Dürer Airport Nürnberg.

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Deutlicher Zuwachs: Erstmals mehr als eine Million Passagiere am BER

Erstmals sind im vergangenen Monat mehr als eine Million Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt abgefertigt worden. Im Juli 2021 starteten und landeten rund 1,25 Millionen Fluggäste vom Berliner Flughafen. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vormonat fast verdoppelt. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg sind die Sommerferien in Berlin und Brandenburg und Lockerungen in den Reisebeschränkungen. Vor einem Jahr, im Krisenmonat Juli 2020, wurden rund 700.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Juli 2019 waren es fast 3,4 Millionen Fluggäste. Die Auslastung der Flugzeuge entwickelt sich ebenfalls positiv, im Juli 2021 waren es durchschnittlich etwa 75 Prozent. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 11.600 Flugbewegungen, fast 4.000 mehr als im Vormonat Juni. Im Juli 2020 starteten und landeten nur rund 8.250 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Juli 2019 waren es rund 25.700 Maschinen.Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Juli rund 2.300 Tonnen Güter umgeschlagen, gut 100 Tonnen mehr als im Vormonat und rund 750 Tonnen mehr als im Juli 2020. Im Vorkrisenmonat Juli 2019 waren es rund 3.200 Tonnen.

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