August 12, 2021

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August 12, 2021

Lufthansa startet Übergepäck-Verkauf über NDC

Die Lufthansa Group ermöglicht Agenturen nun auch das Buchen und Kassieren von Übergepäck über die NDC-Schnittstelle. Vorerst ist dies aber auf zusätzliche Gepäckstücke auf der Langstrecke nach Nord- und Zentralamerika sowie Mexiko beschränkt. Weiters berichtet Touristik Aktuell, dass Lufthansa die Plattform runderneuert habe. Seit einiger Zeit drängt der Kranich-Konzern auf die Nutzung von NDC und erhebt bei GDS-Buchungen einen Zuschlag. Von der Neuerung betroffen sind die Konzernmitglieder Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. Bei Eurowings gibt es zumindest vorläufig keine Veränderungen.

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Bahnstreik: Lufthansa setzt innerdeutsch größere Maschinen ein

Lufthansa reagiert auf den von der Gewerkschaft GdL organisierten Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn AG und setzt im innerdeutschen Verkehr größeres Fluggerät ein. Dabei handelt es sich überwiegend um den Maschinentyp Airbus A321. Ein Sprecher bestätigte, dass man zwar nach Möglichkeit größeres Fluggerät einsetzt, jedoch keine weiteren Maschinen reaktiviert habe. Der Streik bei der Deutschen Bahn AG soll noch bis vorerst 13. August 2021 2 Uhr 00 andauern. Bislang gibt es seitens der Gewerkschaft keine Anzeichen für eine mögliche Verlängerung. Da viele Bahnverbindungen ausfallen ist auch zu beobachten, dass im innerdeutschen Flugverkehr die Preise kurzfristig sprunghaft angestiegen sind. Private Eisenbahngesellschaften sowie Fernbusanbieter nehmen ebenfalls höhere Fahrscheinpreise. DIe Nachfrage soll, so die Unternehmen auf Anfrage, sprunghaft angestiegen sein.

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9H-ZTA: Titan Airways Malta übernimmt ersten A321

Die Neugründung Titan Airways Malta hat mit der 9H-ZTA das erste Flugzeug registriert. Es handelt sich um einen Airbus A321, der im Jahr 2008 an Air Berlin ausgeliefert wurde. Der Mittelstreckenjet war zunächst bei der deutschen Fluggesellschaft im Einsatz ehe er im Jahr 2017 als OE-LCB zu Niki wechselte. Nach der Pleite der beiden Airlines fand dieser A321 im Mai 2018 seinen Weg zu Titan Airways und war häufig im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für Jet2 im Einsatz. Nun übergab der britische Carrier diesen Airbus A321 an die neugegründete Tochtergesellschaft auf Malta. Die Maschine trägt derzeit keine Livery und ist komplett in weiß gehalten. Die neue Registrierung 9H-ZTA ist bereits angebracht worden. In Kürze sollen zwei weitere Maschinen folgen, die als Frachter eingesetzt werden sollen. Auch zumindest ein Airbus A330 soll in die Flotte aufgenommen werden, denn Titan Airways Malta soll Cargoflüge zwischen Europa und den USA durchführen.

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Plus Ultra: Gericht gibt zurückgehaltene Staatshilfe frei

Der Umstand, dass die spanische Regierung dem auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Anbieter Plus Ultra über den Staatsfonds Sepi finanzielle Unterstützung gewährte, brachte die Opposition in Rage. Selbst Anzeigen gegen Funktionäre des Fonds wurden erstattet. Ein Teil des Darlehens wurde eingefroren, jedoch auf Beschluss eines Gerichts zur Auszahlung freigegeben. Die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtet unter Berufung auf das Urteil, dass ohne die Auszahlung der noch offenen 34 Millionen Euro der Fluggesellschaft Plus Ultra die Insolvenz drohen würde. Insgesamt wurden über Sepi 53 Millionen Euro bewilligt. Am 28. Juli 2021 ordnete selbiges Gericht an, dass die letzte Tranche (34 Millionen Euro) aufgrund des Ermittlungsverfahrens vorerst eingefroren werden müssen. Dieser Beschluss wurde nun explizit rückgängig gemacht. In der Begründung ist weiters die Rede davon, dass die Anschuldigungen von Oppositionspolitikern sich bislang als unwahr erwiesen hätten. Es gäbe keinen objektiven Hinweis auf Verbindungen ins Ausland oder unsaubere Praktiken bei Sepi im Zuge der Vergabe des staatlich garantierten Darlehens. Das Gericht hat dabei die Bücher der Airline von der Staatsanwaltschaft und einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer unter die Lupe genommen. Auch wurden zahlreiche Zeugen einvernommen. Die Behauptung der Opposition, dass die Sepi-Staatshilfe nur aufgrund von Korruption an Plus Ultra ausbezahlt wurde, habe sich im Zuge des Ermittlungsverfahrens als “objektiv unwahr” herausgestellt, so das Gericht.

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Japan: Erster ANA-A380 wieder im Liniendienst

Nach langer Pause setzt die japanische All Nippon Airways wieder Maschinen des Typs Airbus A380 im regulären Linienverkehr ein. Zuletzt führte man mit den Superjumbos gelegentlich Rundflüge durch, doch auf der Hawaii-Strecke waren diese im März 2020 letztmalig im Einsatz. Am Montagabend machte sich die JA381A unter der Flugnummer NH184 auf den Weg von Tokio-Narita nach Honolulu. Zuvor wurde am 7. August 2021 ein Testflug über Japan durchgeführt. Am Dienstag kehrte dieser Airbus A380 kommerziell wieder zurück nach Tokio. Der Carrier beabsichtigt die Superjumbos schrittweise zu reaktivieren. Den Anfang machte die JA381A. Die Airbus-A380-Teilflotte von ANA trägt eine Sonderlackierung, die Schildkröten gewidmet ist. Die Maschinen sind äußerst jung, denn All Nippon Airways schaffte die Superjumbos vergleichsweise spät an.

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Afrikanische Airline sichert sich ehemalige OE-LGL

Die kamerunische Nationalairline Camair-Co wird in Kürze eine ehemalige Austrian Airlines De Havilland DHC-8-400 übernehmen. Seit dem 31. März 2021 steht die DHC-8-400 mit dem Kennzeichen OE-LGL (msn 4310) in Bratislava bei der Austrian Airlines Technik Bratislava. Wenige Wochen davor, am 15. März 2021, hatte dieser Turboprop den letzten kommerziellen Einsatz für Austrian Airlines als OE522 von Venedig zurück nach Wien. Doch zwischenzeitlich ist der Eigentümer dieser Maschine die in Dublin ansässige Firma EIC Aircraft Limited – ein Tochterunternehmen der auf Regionalflugzeuge spezialisierten Leasinggesellschaft Regional One. Das in Miami ansässige Unternehmen verfügt über etwa 80 Flugzeuge, jedoch sind die meisten davon aufgrund COVID-19 arbeitslos. Lediglich für 34 Maschinen bestehen aktuell Dry-Lease-Verträge mit unterschiedlichen Fluggesellschaften weltweit. Da kommt es für Regional One gelegen, dass nun die erwähnte DHC-8-400 bei der Camair-Co untergebracht werden konnte. Bereits sind erste Bilder aus Bratislava in voller Camair-Co-Bemalung zu finden. Mit der baldigen Übernahme dieser Maschine wird Camair-Co wiederum die Dash 8-400 betreiben. Bereits zwischen April 2018 und Mai 2020 hatte Camair-Co bis zu zwei Q400 auf dem Regionalnetz im Einsatz. Beide Maschinen wurden jedoch an den Eigentümer Abu Dhabi Aviation returniert und durch die Xian MA-60 ersetzt.

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„Falsche“ Warnmeldung: Neuerliche Wizz-Air-Rücklandung in Wien

Am Mittwoch musste der von Wizz Air Hungary betriebene Airbus A320 mit der Registrierung HA-LYF eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolvieren. Der Mittelstreckenjet hätte als W62883 nach Pristina fliegen sollen. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct den Vorfall und erklärte, dass die Piloten eine Warnmeldung angezeigt bekommen haben, dass die Frachttür geöffnet ist. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän dann, dass eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolviert wird. Die Passagiere konnten den Airbus A320 problemlos verlassen. Die betroffene Türe war zu jedem Zeitpunkt des Fluges geschlossen. Es handelte sich um eine fehlerhafte Warnmeldung. Techniker überprüften die Maschine und gaben den Jet kurz darauf wieder frei. Die HA-LYF flog dann mit rund zwei Stunden Verspätung und Fluggästen an Bord nach Pristina. Es handelt sich um die zweite Rücklandung von Wizz Air binnen weniger Tage.

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Betriebsgenehmigung erhalten: Aer Lingus UK kann abheben

Der UK-Ableger von Aer Lingus ist nun startklar. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs teilte mit, dass die notwendige Betriebsgenehmigung erteilt wurde. Damit kann der neue Carrier die ab Manchester geplanten Langstreckenflüge aufnehmen. Bis zum Erstflug wird es aber nur einige Tage dauern, denn der ursprüngliche Plan sah die Aufnahme von Flügen zwischen UK und den USA zum 29. Juli 2021 vor. Aufgrund der beiderseits harten Einreise- und Quarantänebestimmungen entschied man sich bereits frühzeitig für eine Verschiebung. Dennoch hofft Aer Lingus UK darauf, dass auf beiden Seiten in Kürze – zumindest für Geimpfte – das Reisen wieder einfacher möglich sein wird. Aufgrund des Brexit musste das IAG-Konzernmitglied im Vereinigten Königreich einen Ableger gründen. Dieser soll von Manchester aus Langstreckenflüge in die USA durchführen. Die Expansion in UK geht zu Lasten der irischen Basis Shannon, die künftig nicht mehr für Transatlantik-Verbindungen genutzt werden soll.

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