September 20, 2021

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September 20, 2021

Buzz brachte zwei Boeing 737 Max 200 in die Luft

Die polnische Fluggesellschaft Ryanair Sun S.A. hat mit der SP-RZE die ersten kommerziellen Linienflüge in Buzz-Livery durchgeführt. Die Boeing 737 Max 200 ist in Krakau stationiert. Zwischenzeitlich wurde auch die SP-RFZ als RR803 von Dublin nach Krakau überstellt. Der erste kommerzielle Einsatz erfolgte am Samstag auf dem Flugpaar FR1902/1902 auf der Strecke Krakau-Dublin-Krakau. Überstellt wurde der Mittelstreckenjet am Mittwoch. Die SP-RZE wurde am vergangenen Dienstag in den aktiven Liniendienst gestellt. Die Boeing 737 Max 200 in Buzz-Livery flog bisher unter anderem die Ziele London-Stansted, Eindhoven, Charleroi und Sevilla an. Die beiden genannten Flugzeuge sind die ersten, die in der Livery von Buzz lackiert sind. Offiziell nennt sich das polnische Luftfahrtunternehmen weiterhin Ryanair Sun S.A.. Eine Umbenennung hat bislang nicht stattgefunden. Man nutzt seit einiger Zeit die Marke Buzz. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Markennamen und keine „zusätzliche“ Fluggesellschaft.

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Air Ocean Airlines: Ukrainische Start-Up-Airline will mit heimischen Flugzeugen starten

Bereits vor über einem Jahr, am 27. August 2020, wurde eine neue ukrainische Fluggesellschaft gegründet. Erst jetzt werden einige wenige Details zur Air Ocean Airlines bekannt. Nein, die Air Ocean Airlines wird wohl weniger über die Ozeane fliegen, sondern mehrheitlich regionale Dienste anbieten. Wie die Onlineausgabe der ukrainischen Logistik- und Infrastrukturzeitschrift MINTRANS berichtet, will Air Ocean Flugzeuge vom heimischen Hersteller Antonov anschaffen. Die drei gebrauchten und in Russland gefertigten Antonov An-148 sollen über die russische Leasinggesellschaft Ilyushin Finance Co (IFC) zur Air Ocean stoßen. Bisher waren alle Maschinen bei der sibirischen Angara Airlines in Betrieb und hatten die Kennzeichen RA-61709, RA-61710 und RA-61713. Doch diese Fluggesellschaft hat infolge der Covid-19-Krise und wegen Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung sich im Sommer 2020 von ihren einzigen Jetflugzeugen getrennt. Aktuell fliegt Angara Airlines nur noch mit Antonov An-24, Antonov An-26 Frachter und sowie Mil Mi-8 Helikopter ab der Basis im sibirischen Irkutsk. Bei zwei Flugzeugen wurde bereits die Bemalung neutralisiert und jeweils ukrainische Registration angebracht. Doch die Kennzeichen UR-CTC und UR-CTF sind bisher noch nicht im offiziellen Register eingetragen worden. Aufgrund der geringen Kapazität (75 Sitzplätze) und der fehlenden EASA- und FAA-Zertifizierung dürfte Air Ocean nur im Inland fliegen. Ein weiteres Einsatzgebiet wären Wet-Leasing-Operationen in einigen afrikanischen Staaten. Doch der Geschäftsführer von Air Ocean, Nikolay Melnichuk, hält sich bezüglich der Pläne seiner Fluggesellschaft noch komplett bedeckt.

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Vor Lockerungen: Easyjet legt zusätzliche Flüge auf

Der Billigflieger Easyjet verzeichnete eigenen Angaben nach unmittelbar nach der Ankündigung der britischen Regierung, dass die Einreise für vollständig geimpfte Personen ab 4. Oktober 2021 erleichtert werden soll, einen sprunghaften Anstieg der Neubuchungen. Dabei sollen Alicante, Mallorca und Faro besonders stark nachgefragt gewesen sein. Easyjet legt nun für Oktober 2021 zusätzliche Flüge zu diversen Strand-Destinationen auf. Auch schreibt der Carrier in einer Aussendung, dass man im Bereich der Wintersportziele viele Neubuchungen erhalten habe. Ab dem Vereinigten Königreich legt man ab London-Gatwick, London-Luton, Manchester, Liverpool und Bristol kurzfristig Flüge in die Türkei auf. Hintergrund ist unter anderem, dass dieser Staat nicht mehr auf der „roten Liste“ der Reiseampel aufscheint. „Jedes Mal, wenn Beschränkungen gelockert oder aufgehoben wurden, haben wir einen Nachholbedarf gesehen und dies ist keine Ausnahme. Wir haben einen enormen Anstieg der Buchungen erlebt, seit die Regierung das Ampelsystem auflöst, den Test vor der Abreise wegnimmt und Entfernen Sie beliebte Reiseziele mit Sommersonne von der Roten Liste Da die Briten vor allem im Oktober-Halbsemester nach Last-Minute-Sommersonne streben, bieten wir noch mehr Flüge zu den beliebtesten Strand-Hotspots an, um diese zusätzliche Nachfrage zu bedienen“, so Sophie Dekkers, Chief Commercial Officer bei Easyjet.

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Frankfurt erneuert Center-Piste

Am Flughafen Frankfurt am Main ist die Start- und Landebahn Center für etwa zwei Wochen gesperrt. Die Asphaltschicht wird erneuern. Gleichzeitig wird eine neue LED-Befeuerung installiert. Bislang sind auf dieser Runway noch Halogenlampen im Einsatz. Mit der Wiedereröffnung, die für den 4. Oktober 2021 angekündigt ist, sollen dann die neuen LED-Leuchten in Betrieb gehen. Laut Fraport AG wird auch die oberste Asphaltschicht abgefräst und durch eine neue ersetzt. Es handelt sich um eine Fläche von etwa 82.000 Quadratmetern. Abgefräst und erneuert werden rund vier Zentimeter der Oberfläche. Während der Bauarbeiten bleiben die anderen Pisten in Betrieb, so dass sich die Auswirkungen auf den Flugbetrieb in sehr eng gesteckten Grenzen halten werden.

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Air Malta will Gatwick, Madrid und Moskau reaktivieren

Die staatliche Air Malta beabsichtigt ab 27. März 2022 die Destinationen London-Gatwick, Madrid und Moskau-Sheremetyevo zu reaktivieren. Teilweise sollen diese hochfrequent bedient werden. Gatwick will Air Malta täglich anfliegen. Nach Madrid soll es zunächst dreimal pro Woche gehen. In die russische Hauptstadt sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Der Flughafen London-Heathrow soll im Sommerflugplan 2022 bis zu 15 Mal pro Woche angesteuert werden. Insgesamt plant Air Malta für den Sommer 2022 pro Woche rund 250 Flüge zu 20 Destinationen. „Wir arbeiten hart an einem ehrgeizigen Flugplan, der unsere feste Überzeugung zeigt, dass Reisen und Tourismus im nächsten Jahr wieder anziehen werden. Wir planen, unsere Kapazität, die wir im kommenden Winter betreiben werden, effektiv zu verdoppeln. Es ist ein starkes Engagement von Air Malta gegenüber dem reisenden Publikum und der Branche. Unser Fokus wird weiterhin auf unseren europäischen Kernmärkten liegen“, so Chairman David G. Curmi.

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UK lockert die Einreiseregeln für Geimpfte

Mit Wirksamkeit zum 4. Oktober 2021 lockert der UK-Landesteil England die Einreisebestimmungen für Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests entfällt dann, aber nur dann, wenn man aus Ländern, die „Green“ oder „Amber“ eingestuft sind. Die Vornahme eines Coronatests am zweiten Tag nach der Einreise soll weiterhin bleiben. Gelockert wird hier, dass anstatt PCR nun auch Antigen-Schnelltests akzeptiert werden. Voraussetzung ist aber, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist und das Vakzin im Vereinigten Königreich zugelassen ist. Unverändert bleiben die Bestimmungen für Personen, die aus roten Ländern einreisen wollen. Unabhängig davon, ob man geimpft ist oder nicht: Eine kostenpflichtige Hotelquarantäne ist anzutreten. Weiters sind mehrere PCR-Tests zu absolvieren. Bei der Einreise muss ebenso ein negativer Befund vorgelegt werden.

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Corona-Hilfen: Salzburg fehlen 12 Millionen Euro

Österreichs zweitgrößter Flughafen, Salzburg, wird dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Corona-Hilfen wie Fixkostenzuschuss oder Ersatz der Verluste, die aufgrund der Pandemie entstanden sind, erhalten. Bislang erzielt der Airport Unterstützung in Form von Kurzarbeit und einem teilweisen Umsatzersatz. Laut einem Bericht der Kronen Zeitung, der auf einem Gespräch mit Geschäftsführerin Bettina Ganghofer basiert, flossen bislang neun Millionen Euro. Der Zugang zu weiteren „Corona-Hilfen“ soll dem Salzburger Flughafen aufgrund der Eigentümerschaft aber verwehrt bleiben. Die weiteren Töpfe sollen nur Unternehmen, die sich in privater Hand befinden, zugänglich sein. Genau das ist aber nicht der Fall, denn der Airport gehört vollständig Stadt und Land Salzburg. Der Salzburger Flughafen ortet eine Ungleichbehandlung, denn Klagenfurt und Wien hätten Hilfsgelder aus jenen Pools, die Salzburg nicht zugänglich sind, bekommen. Das soll daran liegen, dass Wien und Klagenfurt private Mehrheitseigentümer haben und daher als private Unternehmen angesehen werden. „Wenn zwei von sechs Flughäfen Zuschüsse bekommen, ist das wettbewerbsverzerrend“, so Bettina Ganghofer gegenüber der Kronen Zeitung. Bislang hätten Gespräche, die sie mit dem Finanzministerium geführt hat, keinen Erfolg gebracht. Sie will aber weiter kämpfen, denn es geht um etwa 12 Millionen Euro, die Salzburg aufgrund des Umstands, dass die vergangene Wintersaison ein regelrechter Totalausfall war, dringend brauchen kann. Die Managerin verweist auch darauf, dass man allein heuer rund fünf Millionen Euro in Form von Krediten aufgenommen haben. „Uns wäre sehr geholfen, wenn wir zumindest den Verlustersatz mit rund acht Millionen Euro bekommen. Damit müssten wir keine weiteren Mittel aufnehmen“, so Ganghofer gegenüber der Kronen Zeitung.

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Utair meldet Flotte teilweise nach Russland um

Bei der russischen Fluggesellschaft Utair bekommen zahlreiche Maschinen neue Registrierungen. Hintergrund ist, dass entschieden wurde, dass man sämtliche Flugzeuge, die sich im Eigentum befinden, künftig in Russland eintragen wird. Aus historischen Gründen heraus, aber auch um Einfuhrsteuern umgehen zu können, lassen russische Fluggesellschaften ihre westlichen Maschinen gerne in Irland und auf den Bermuda Inseln registrieren. Anfangs war der Hauptgrund dafür, dass die russische Luftfahrtbehörde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit der Aufsicht über diese Maschinen überfordert war, weil man eben keine Erfahrung damit hatte. Leasinggeber haben auf die Registrierung außerhalb der Russischen Föderation gepocht. Hierzu auch der Hintergrund, dass das lokale Register einige Jahre nicht anerkannt wurde, so dass die Maschinen als unbeaufsichtigt gegolten hätten. Die Folge daraus: Enormer Wertverlust. Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und die russische Zivilluftfahrtbehörde wird nicht nur anerkannt, sondern hat auch kompetentes Personal für westliche Typen aufgebaut. Dennoch registriert selbst die staatliche Aeroflot gerne in Irland und auf den Bermudas. Dadurch umgeht man vergleichsweise hohe Einfuhrsteuern für Fluggerät, das außerhalb der Russischen Föderation gebaut wurde. Das ist der Regierung schon länger ein Dorn im Auge. Daher hat man den Druck auf die Carrier massiv erhöht. Utair hat sich nun dazu entschieden, dass sämtliche Maschinen, die im Eigentum der Fluggesellschaft stehen, in das russische Register umgemeldet werden. Die Leasing-Maschinen bleiben im Ausland eingetragen. Somit ist nur ein kleiner Teil der Flotte betroffen, denn die überwiegende Mehrheit ist geleast.

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Italien: Tornado richtet am Flugplatz Carpi schweren Schaden an

Der italienische Flugplatz Carpi wurde am Sonntag von einem Tornado überrascht. Dieser richtete erheblichen Sachschaden an der Infrastruktur des Airfields an. Auch einige private Flugzeuge wurden vollständig zerstört. Augenzeugen hielten das zerstörerische Spektakel mit Smartphone-Videos fest. Dabei zeigt sich wie die Personen regelrecht weggefegt werden. Das Ausmaß der Schäden ist enorm, jedoch gibt es dem aktuellen Informationsstand nach keine Verletzten. Die nachstehenden Videos wurden von Augenzeugen auf YouTube veröffentlicht und zeigen teilweise auch das schwer beschädigte Terminals sowie vollständig zerstörte Privatflugzeuge.

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