September 27, 2021

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September 27, 2021

Icelandair kündigt achtstündige B737-Max-8-Flüge an

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair schickt ihre Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 auf die Langstrecke: Der Carrier beabsichtigt ab 9. Oktober 2021 mit diesem Muster zwischen Keflavik und Portland zu fliegen. Reisezeit: Acht Stunden. Punktuell kam dieser Maschinentyp bereits auf USA-Flügen zum Einsatz, jedoch werden diese momentan vorranging mit Boeing 757 und 767 bedient. Der zuerst genannte Typ wird mittelfristig die Flotte verlassen. Icelandair plant nahezu alle 757-Strecken schrittweise auf Boeing 737 Max 8 umzustellen. Ab 9. Oktober 2021 wird man regulär auf der achtstündigen Strecke Keflavik-Portland fliegen. Endgültig entschieden hat sich die isländische Fluggesellschaft hinsichtlich eines Nachfolgers für die Boeing 757 noch nicht, denn man hat einige Destinationen im Netzwerk, die außerhalb der Reichweite der B737 Max 8 liegen. Icelandair evaluiert in diesem Zusammenhang sowohl größere Varianten der Max als auch den Airbus A321LR/XLR.

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MD-83-Ausflottung: DAT kündigt Sonderflug an

Nach rund 30 Jahren im Flugdienst soll die McDonnell Douglas MD-83 mit der Registrierung OY-RUE im Oktober 2021 in den Ruhestand treten. Danish Air Transport beabsichtigt aus diesem Anlass einen Farewell-Flug durchzuführen. Dieser soll am 16. Oktober 2021 ab Kopenhagen stattfinden und rund 1,5 Stunden dauern. Interessierte können sich unter diesem Link voranmelden. Der Ticketpreis beträgt 1.990 Dänische Kronen. Laut Veranstalter wird der Sonderflug nur dann durchgeführt, wenn mindestens fünfzig Flugscheine verkauft werden. Die betroffene McDonnell Douglas MD-83 wurde im Jahr 1989 gefertigt und in 1990 in den aktiven Flugdienst gestellt. Die Seriennummer lautet 49936.

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Smartwings stationiert drei Flugzeuge in Las Palmas

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Oktober 2021 eine Winter-Basis in Las Palmas betreiben. Von dort aus sollen Charterflüge nach Helsinki, Belgrad, Tallin, Sofia, Bodø, und Tromsø bedient werden. Zusätzlich werden von Deutschland und der Schweiz aus im Veranstalterauftrag Las Palmas und Fuerteventura angeflogen. Die temporäre Basis auf der Kanaren-Insel soll bis vorläufig Ende April 2022 betrieben werden. Eine mögliche Fortführung hängt von der Auftragslage ab, denn diese Routen sind Vollcharter und werden daher nicht auf eigene Rechnung geflogen. Ab der Schweiz und Deutschland sollen insgesamt neun Airports mit Las Palmas und Fuerteventura verbunden werden. Weiters werden Heraklion und Rhodos angesteuert. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass Smartwings bereits vor einiger Zeit kommuniziert hatte, dass man zahlreiche Ziele in der Slowakei, in Tschechien, Polen und Frankreich mit den kanarischen Inseln verbinden wird, wird die neue Basis mit drei Maschinen ausgestattet.

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Norwegian schielt wieder auf die Boeing 737 Max

Vor noch nicht gar so langer Zeit hat Norwegian Air Shuttle eine große Order für das Muster Boeing 737 Max abbestellt. Im Zuge des Insolvenzverfahrens entledigte man sich auch einer A320neo-Großbestellung. Nun hat der Carrier erneut ein Auge auf die Max geworfen. Gegenüber dem dänischen Portal Check-in.dk sagte Firmenchef Geir Karlsen unter anderem, dass es höchstwahrscheinlich ist, dass dieser Maschinentyp künftig Teil der Norwegian-Flotte sein wird. Derzeit fliegt man ausschließlich mit Boeing 737-800. Bemerkenswert ist auch, dass sich die Fluggesellschaft und der Hersteller noch immer in einer juristischen Auseinandersetzung befinden. Mit Airbus konnte ein Deal geschlossen werden, jedoch nicht mit Boeing. Bereits im Juni des Vorjahres erklärte Norwegian, dass man die Order über 92 B737-Max-8 und fünf B787-9 nicht abnehmen wird. Im Zuge des Insolvenzverfahrens forderte man Schadenersatz und zusätzlich die bereits geleisteten Anzahlungen. Boeing kam dem bislang nicht nach und daher reichte Norwegian eine Klage ein. Ob man sich mit dem U.S.-amerikanischen Hersteller einig wird und eine kleine Stückzahl abnehmen wird oder aber ob die künftigen Boeing 737 Max über Lessoren bezogen werden, ist derzeit nicht bekannt.

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USA: DOT weist Condor-Beschwerde ab

Die deutsche Ferienfluggesellschaft versuchte in den Vereinigten Staaten von Amerika gegen das geplante Codesharing zwischen Eurowings Discover und anderen Mitgliedern der Lufthansa Group vorzugehen. Die Eingabe war nicht erfolgreich. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zitiert das U.S.-amerikanische Department of Transportation dahingehend, dass dieses keinen Nachteil für U.S.-amerikanische Konsumenten sieht. Condor hatte unter anderem argumentiert, dass eben diese benachteiligt werden könnten. Der Ferienflieger und seine einstige Konzernmutter Lufthansa liefern sich seit längerer Zeit eine juristische Schlacht, die ihren Ursprung darin hatte, dass der Kranich einen uralten Vertrag über Zubringerflüge aufkündigen wollte. Condor hatte mit der jüngsten Beschwerde beim DOT keinen Erfolg, so dass der konkurrierende Konzern auch die Codes von Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Lufthansa auf die Eurowings-Discover-Flüge legen kann. Dies setzt voraus, dass auch in Europa die entsprechenden Bewilligungen erteilt werden.

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United Airlines kehrt nach Berlin zurück

United Airlines will ab Mitte Dezember wieder zwischen New York-Newark und Berlin fliegen. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Boeing 767-300 zum Einsatz kommen. Das Star-Alliance-Mitglied beabsichtigt diese Route ab 20. Dezember 2020 täglich zu bedienen. Die Entscheidung steht im direkten Zusammenhang mit den seitens der USA angekündigten Einreise-Lockerungen für EU-Bürger. Vollständig geimpfte Personen können ab November 2021 wieder in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist allerdings zusätzlich erforderlich. Nach und nach kündigen immer mehr Fluggesellschaften die Wiederaufnahme bzw. Aufstockung ihrer Flüge zwischen Europa und den USA an.

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