Oktober 22, 2021

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Oktober 22, 2021

Unter strengen Auflagen: Israel öffnet sich für Touristen

Voraussichtlich zum 1. November 2021 will sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für Individualreisende öffnen. Bislang können lediglich Staatsbürger und organisierte Gruppen unter Auflagen einreisen. Gesundheitsminister Nitzan Horowitz und sein für den Tourismus zuständiger Regierungskollege Joel Raswosow haben die Pläne, die noch final vom Kabinett abgesegnet werden müssen, vorgestellt. Grundbedingung für die Einreise nach Israel wird der Impfnachweis sein. Anerkannt werden sämtliche von der WHO zugelassenen Vakzine. Nach der so genannten vollständigen Immunisierung müssen mindestens zwei Wochen vergangen sein. Davon ausgenommen ist der Impfstoff von Biontech/Pfizer, bei dem sieben Tage nach der zweiten Dosis ausreichend sein sollen. Anzumerken ist auch, dass Israel nach Zeitablauf von sechs Monaten den Nachweis einer Auffrischungsimpfung verlangt. Analog müssen dann ebenfalls mindestens sieben bzw. 14 Tage vergangen sein. Für Genesene soll die Regel gelten, dass zusätzlich zum Nachweis über die überstandene Erkrankung auch zumindest eine erhaltene Impfdosis nachgewiesen werden muss. Auch hier ist die sechsmonatige Maximalgültigkeit zu beachten. Mehrere PCR-Testungen erforderlich Derzeit ist vorgesehen, dass zusätzlich ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. An den Flughäfen muss man sich einem weiteren Abstrich unterziehen und auf dem direkten Weg in die Unterkunft oder das Hotel begeben. Bis zum Erhalt der Auswertung, die am selben Tag noch vorliegen soll, wird vom Verlassen des Zimmers bzw. der Unterkunft abgeraten. Um Israel verlassen zu können, muss man sich ebenfalls wieder einer PCR-Testung unterziehen. Diese kann über Hotels organisiert werden oder aber die Testzentren der Regierung können aufgesucht werden. Die Kosten aller PCR-Testungen,

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Herbstferien: Stuttgart ersucht um frühzeitige Anreise

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen rechnet damit, dass zum Auftakt der Herbstferien im deutschen Bundesland Baden-Württemberg deutlich mehr Passagiere den Airport nutzen werden. Gleichzeitig ersucht man darum, dass die Reisenden möglichst frühzeitig erscheinen sollen. Laut Flughafen Stuttgart sind derzeit die Ziele im Mittelmeerraum, wie Palma de Mallorca und Antalya, oder die Kanarischen Inseln stark nachgefragt. Städtedestinationen wie Amsterdam, Istanbul, Berlin oder Hamburg sind ebenfalls gut gebucht. Eine sorgfältige Reisevorbereitung ist nach wie vor unerlässlich. Alle erforderlichen Reisedokumente wie Pass oder Ausweis und Nachweise zu Impfung, Test oder Genesung sollten stets griffbereit sein. Weil die Überprüfung der nötigen Dokumente derzeit zusätzlich Zeit erfordert, sollten Passagiere mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Airport sein. Fluggäste der Airlines Eurowings und Condor können deren Vorabend-Check-in nutzen (jeweils 18 – 20 Uhr) und sich dann am Abflugtag direkt zur Sicherheitskontrolle begeben. Vor allem zu Ferienbeginn kann es beim Check-in oder an den Sicherheitskontrollen in den Hauptverkehrszeiten, wie etwa am frühen Morgen und nachmittags punktuell zu längeren Wartezeiten kommen. Das gilt ebenso bei der Einreise oder der Gepäckausgabe bei der Rückkehr. In Terminal 3 ist derzeit kein Check-in möglich, die Sicherheitskontrolle für Passagiere ist aber uneingeschränkt nutzbar. Wer vor oder nach der Reise einen Corona-Test benötigt, bekommt diesen im EcoCare Testcenter in Terminal 1 auf der Galerieebene.

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Fluggastzahlen: Ferien-Nachfrage pushte Wien-Nutzung

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich über eine Million Passagiere zählen. Gestartet ist man in das Jahr 2021 aber auf sehr niedrigem Niveau. In Wien zeichnet sich seit März 2021 ein schrittweiser Aufwärtstrend ab. Die Monate Jänner und Feber 2021 waren aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen schwach. Man hatte nur etwa acht Prozent des Aufkommens des Vorjahres. Seit März 2021 steigen die Fluggastzahlen wieder, jedoch zunächst auf geringem Niveau. Die Sommerferien haben Wien dann einen deutlichen Sprung beschert. Vergleicht man Juni 2021 mit Juli 2021 so ist fast eine Verdoppelung zu erkennen. Der starke Anstieg, der sich im August 2021 fortsetzte und 1.778.047 Passagiere auf 15.270 Flügen ausmachte, ist in erster Linie auf die traditionell während der Sommerferien höhere Nachfrage zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man sich deutlich steigern, jedoch lag man erheblich unter dem Wert des Rekordjahres 2019. Wien-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                3.733 -81%             198.295 -91% Februar                2.806 -85%             158.786 -92% März                3.879 -63%             215.637 -73% April                5.009 422%             269.127 2031% Mai                5.806 444%             399.518 1878% Juni                8.222 235%             725.230 425% Juli               13.578 78%          1.474.634 156% August               15.270 46%          1.778.047 123%

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Verkehrszahlen: Graz nie unter 2.000 Passagiere gefallen

Eigentlich gilt Salzburg als zweitgrößter Flughafen Österreichs, doch Graz kam hinsichtlich der Passagierzahlen besser durch die ersten Monate des Jahres 2021. Der Airport in der Steiermark ist im laufenden Jahr nie unter 2.000 Fluggäste pro Monat gefallen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte das auch daran liegen, dass man fast durchgehend an mindestens zwei Drehkreuze – Amsterdam und Wien – angebunden war. Die meisten anderen Bundesländerflughäfen hatten dieses Privileg nicht. Graz hatte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres jeweils über 2.000 Passagiere pro Monat. Sonderlich viel ist das natürlich nicht, jedoch performte man besser als andere Bundesländer-Flughäfen. Seit April 2021 verzeichnet Graz einen durchgehenden Aufwärtstrend. Deutlich sichtbar ist der Impact der Ferienflüge. So steigerte man sich im Juni 2021 auf 13.139 Passagiere, die auf 392 Verbindungen unterwegs waren. Im Juli 2021 hatte Graz 34.513 Reisende und 606 Flugbewegungen. Im August waren es mit 580 Movements zwar weniger Verbindungen, jedoch waren diese offensichtlich besser ausgelastet. Graz zählte im August 2021 38.410 Passagiere. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                   115 -89%                2.714 -96% Februar                   100 -90%                2.165 -96% März                   120 -75%                2.784 -88% April                   230 1991%                3.606 25657% Mai                   249 1679%                4.983 15472% Juni                   392 460%               13.139 1105% Juli                   606 130%               34.513 241% August                   580 111%               38.410 194%

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ÖBB mit neuem Preissystem und zusätzlichen Nachtzügen

Am 12. Dezember 2021 ändert sich bei Europas Eisenbahnunternehmen der Fahrplan. Die Österreichischen Bundesbahnen bauen ihr Angebot im internationalen Fernverkehr aus. Eine weitere Neuerung ist das Preissystem, das künftig jenem von Fluggesellschaften nachempfunden ist. Künftig gilt die Grundregel: Wer im Fernverkehr früh bucht, bezahlt weniger. Laut Konzernchef Andreas Matthä ist künftig der Kauf am Schalter kurz vor der Abfahrt des Zuges der teuerste Weg um an den Fahrschein zu kommen. „Der Zuwachs an Reisenden und der verstärkte Trend beim Ticketkauf in Richtung Online-Buchung, hat zur Erweiterung unseres neuen Preissystems geführt. Wer früher und online bucht, bekommt einen besseren Preis als jene Kundinnen und Kunden, die erst am Tag der Abfahrt am Schalter ein Ticket lösen. Somit haben es unsere Kunden in Zukunft selbst in der Hand, wie viel sie für ihr Ticket bezahlen“, so der ÖBB-Generaldirektor. Der Preis für das Ticket errechnet sich nach dem Buchungszeitpunkt und dem Verkaufskanal. Das günstigste Ticket ist bis 15 Tage vor Abfahrt in der App oder im Web zu buchen. Die Variante des Ticketkaufs am Reisetag und Schalter ist die teuerste. Am Schalter wird es ab dem 12. Dezember 2021 dafür eine Neuerung bei der ÖBB Vorteilscard geben: sie bringt dort künftig 50 Prozent Ermäßigung. Zusätzliche Nachtverbindungen Im Bereich der Nightjets führen die Österreichischen Bundesbahnen drei wöchentliche Fahrten von Wien über München und Straßburg nach Paris ein. Ab 12. Juni 2022 wird der bestehende Nightjet nach Berlin verlängert und startet künftig schon ab Graz. Mit dabei ist eine EuroNight-Wagengruppe nach Warschau – wodurch Graz

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Verkehrszahlen: Innsbruck profitierte von Wien-Anbindung

Der Flughafen Innsbruck macht normalerweise den Großteil des Jahresgeschäfts in der kalten Jahreszeit. Zwischen Jänner und März 2021 ist dieses defacto ausgefallen. Dennoch war es nie gänzlich ruhig, denn der Airport profitierte von der Inlandsstrecke nach Wien. Das Fluggastaufkommen war in den ersten vier Monaten aufgrund der Lockdowns, aber auch der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen niedrig. Mit Ausnahme von Feber 2021 konnte Innsbruck – im Gegensatz zu anderen Bundesländer-Flughäfen – stets zumindest über 1.000 Fluggästen pro Monat bleiben. Spürbar bergauf ging es ab Mai 2021. Ordentlich Schub brachten Innsbruck in den Monaten Juli und August 2021 die Urlaubsflüge. So zählte der Tiroler Flughafen im Juli 2021 19.082 Passagiere, die auf 275 Verbindungen unterwegs waren. Im August 2021 hatte man 24.405 Reisende auf 307 Movements. Innsbruck-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     77 -95%                1.298 -99% Februar                     46 -97%                   950 -100% März                     47 -94%                1.175 -98% April                     54 2600%                1.172 720% Mai                     64                     –                  2.048 – Juni                   157 772%                7.966 1519% Juli                   275 49%               19.082 118% August                   307 59%               24.405 106%

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„Druckfehler“ im Wizz-Magazin: Keine Pläne für Treviso und Verona ab Wien

Im jüngsten Bordmagazin kündigt der Billigflieger Wizz Air mit Treviso und Verona zwei weitere Destinationen ab Wien-Schwechat an. Buchbar sind diese nicht und das hat auch seinen Grund. Es handle sich um einen Fehler, so das Unternehmen. Ob Wizz Air geplant hatte ab Wien nach Treviso und Verona zu fliegen und es sich kurzfristig anders überlegt hatte, bleibt offen. Laut einer Sprecherin handle es sich aber um einen Fehler im Bordmagazin. Weiters: „Diese Verbindungen sind ab Wien nicht verfügbar und derzeit gibt es auch keine Pläne sie aufzunehmen“. Die ebenfalls genannten Ziele Olbia, Split und Dubrovnik sind von diesem „Druckfehler“ nicht betroffen und werden von Wizz Air ab dem Flughafen Wien-Schwechat angeboten. Der Carrier verkündete kürzlich, dass ab November 2021 auf diesem Airport ausschließlich der Maschinentyp Airbus A321neo stationiert sein wird.

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American, Southwest und Alaska schreiben wieder Gewinne

American Airlines konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 169 Millionen Euro einfliegen. Zieht man allerdings die erhaltenen Hilfen zur Arbeitsplatzsicherung ab, wäre man mit 641 Millionen U.S.-Dollar tief in den roten Zahlen. Konzernchef Doug Parker geht davon aus, dass im vierten Quartal die Nachfrage weiterhin hoch sein wird. Dennoch rechnet er damit, dass der Umsatz um rund 20 Prozent unter dem Vergleichszeitraum „vor Corona“ liegen wird. Im dritten Quartal lag der Umsatz bei neun Milliarden U.S.-Dollar und damit ums Neunfache über dem Vorjahreszeitraum. Der Mitbewerber Southwest Airlines meldet für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 446 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz soll gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 161 Prozent erhöht gewesen sein. Gegenüber dem Q3/2019 waren die Einnahmen um 17 Prozent vermindert. Die Auslastung lag zuletzt bei 81 Prozent. Die Alaska Air Group meldete ebenfalls die Rückkehr in die Gewinnzone. Für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres meldet man einen Überschuss in der Höhe von 194 Millionen U.S.-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man einen Verlust von 431 Millionen U.S.-Dollar.

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Klagenfurt hatte 178 Flüge im Sommer 2021

Der Flughafen Klagenfurt konnte in den Sommermonaten Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere zählen. Im August wurde der Airport von 6.444 Reisenden auf 92 Flügen genutzt. Der Airport ist mit 48 Fluggästen auf vier Flügen in das Jahr 2021 gestartet. Im Feber 2021 hatte man 47 Passagiere auf zwei Verbindungen. Anschließend brach man auf null herunter. Im Mai 2021 zählte man dann 88 Reisende auf zwei Flugverbindungen. Deutlicher Aufwind ist erst seit Juni 2021 zu erkennen, denn auf 28 Movements hatte man 1.058 Passagiere. Im Juli 2021 waren es 86 Flüge mit 5-780 Passagieren. Im reisestarken August steigerte man sich auf 6.444 Fluggäste, die auf 92 Flügen unterwegs waren. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                       4 -98%                     48 -100% Februar                       2 -99%                     47 -100% März  – -100%  – -100% April  –  –  – – Mai                       2  –                     88 – Juni                     28  –                1.058 – Juli                     86 207%                5.780 113% August                     92 142%                6.444 100%

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