Oktober 28, 2021

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Oktober 28, 2021

Belavia: Leasinggeber kassiert drei Embraer 195-E2

Die Fluggesellschaft Belavia musste am 26. Oktober 2021 auf Anweisung des Leasinggebers drei Maschinen des Typs Embraer 195-E2 ausfliegen. Die drei Flugzeuge befinden sich im Eigentum der irischen Bandeira Aircraft Leasing Ltd und werden von AerCap verwaltet. Betroffen sind die EW-555PO, EW-560PO und die EW-563PO. Die drei Embraer 195-E2 sind am 26. Oktober 2021 unmittelbar hintereinander unter den Flugnummern B22023, B22025 und B22027 in Minsk mit dem Ziel Nur-Sultan gestartet. Auf dem kasachischen Airport werden diese auf Anweisung des irischen Eigentümers eingelagert. Damit kassierte der erste Lessor – wohl auf politischen Druck – an Belavia verleaste Flugzeuge ein. Weder die Fluggesellschaft noch der Eigentümer der drei Embraer 195-E2 wollte sich zur Rückholung der im vorherigen Absatz genannten Flugzeuge äußern. Auch ist unklar, ob weitere westliche Lessoren die Verträge mit Belavia unterbrechen oder beenden werden. Derzeit least die staatliche Fluggesellschaft Weißrussland Leasinggesellschaft rund 20 Maschinen von AerCap (sechs Flugzeuge), Air Lease Corporation (ein Flugzeug), Altavair (zwei Flugzeuge), Carpatair (ein Flugzeug), Merx Aviation Finance (ein Flugzeug), Nordic Aviation Capital (sieben Flugzeuge), SMBC Aviation Capital (ein Flugzeug) und Thunderbolt Aircraft Lease (ein Flugzeug). Nicht berücksichtigt sind Boeing 737-Max, die noch nicht ausgeliefert wurden.

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Nice Places: Kabakum Beach – Ruhe statt Party am Goldstrand

Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat mittlerweile den zweifelhaften Ruf als „neuer Ballermann“ oder „Billig-Ballermann“. Das führt leider dazu, dass die gesamte Küstenregion in etwas schiefem Licht steht. Völlig zu Unrecht, denn nur drei Kilometer entfernt befindet sich ein wunderschöner Strand, der der alle Vorurteile widerlegt. Der Kabakum-Strand ist international weniger bekannt als der Goldstrand. Das liegt definitiv auch daran, dass es hier ruhig und chillig zugeht, während am in der Ortschaft Golden Sands zunehmend der Party- und Sauftourismus die Oberhand gewinnt. Auch ist der Markt auf der Uferpromenade bezüglich Produktfälschungen so auffällig geworden, dass die Zollbehörden einiger Länder das Gepäck von Varna-Reisenden genauer unter die Lupe nehmen. Wer auf Party-Urlaub steht wird im Ort Goldstrand auf jeden Fall fündig. Für wen das aber so ganz und gar nichts ist, der sollte den Kabakum Beach bei der Urlaubsplanung ernsthaft unter die Lupe nehmen, denn diese Region ist äußerst ruhig. Saufgelage und Parties am Strand gibt es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Abgesehen von ein paar wenigen Hotels und einem Sessellift gibt es hier auch so ziemlich gar nichts. Das sollte man berücksichtigen, denn der nächste Supermarkt ist einen sehr langen Fußmarsch in Richtung Golden Sands entfernt. Ruhiger Strand ohne Party-Urlauber Der Kabakum Beach ist ein sehr großer, aber auch in der Hauptsaison wenig frequentierter Sandstrand am Schwarzen Meer. Hier trifft man lediglich auf Hotelgäste und ein paar Einheimische, die die Ruhe dieser Gegend genießen. Getränke und kleine Snacks gibt es an den kleinen Bars, die von den

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737-Max: Lot verklagt Boeing auf 252,76 Millionen U.S.-Dollar

Die polnische Fluggesellschaft Lot will von Boeing Entschädigungen für das Grounding der 737-Max-Flotte sehen. Gefordert werden rund 252,76 Millionen U.S.-Dollar, die der Flugzeugbauer aber nicht bezahlen will. Ein Sprecher der Lot bestätigte die Berichterstattung der Nachrichtenagenturen PAP und Reuters. Aus prozesstaktischen Gründen will man sich aber nicht weitergehend über den Inhalt der Klage äußern. Fix ist jedenfalls, dass der treue Boeing-Kunde Lot ziemlich sauer auf den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer ist. Lokale Medien schreiben unter anderem, dass dieser sich auf eine Klausel im Vertrag berufen soll. Unter anderem soll der „Hasenfuß“ besagen, dass Kompensationen in den Leasingverträgen ausgeschlossen sein sollen. Nun wird ein Gericht darüber zu entscheiden haben, ob sich Boeing schadenersatzpflichtig gemacht hat oder nicht.

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Für 4,4 Milliarden Euro: Orban-Regierung will Flughafen Budapest zurückkaufen

Die Regierung von Viktor Orban will den Flughafen Budapest wieder in ungarische Hände bringen. Offen ist noch, ob der Staat direkt oder über den Erdölkonzern MOL oder aber eine dem Premierminister nahestehende Immobiliengruppe erwerben soll. Geboten werden nun 4,44 Milliarden Euro. Derzeit ist der größte Airport Ungarns in den Händen von AviAlliance, Malton Investment und Caisse de dépôt et placement du Québec. Die Regierung bot im Vorjahr rund drei Milliarden Euro für den Rückkauf, jedoch war dies den Eigentümern offenbar zu wenig. Welch hohe Priorität Viktor Orban dem Projekt einräumt, zeigt das nun auf 4,4 Milliarden Euro nachgebesserte Angebot. Laut lokalen Medienberichten könnte Ungarn somit eine Jahresrate an EU-Förderungen für den Rückkauf des Budapester Flughafens in die Hand nehmen. Fix ist aber nur, dass der Staat künftig „mindestens 51 Prozent“ halten will. Am liebsten wäre aber das vollständige Eigentum, doch könnte man dieses auch über MOL oder die Orban nahestehende Indotek-Gruppe realisieren. Seitens der ungarischen Regierung wird argumentiert, dass man in den Airport investieren will und diesen mit neuen Terminals, Abstellflächen für Autos, Hotel sowie Frachteinrichtungen ausrüsten will. Auch soll das seit einigen Jahren stillgelegte Terminal 1 in moderner Form wieder ans Netz gehen. Ob es renoviert wird, abgerissen wird oder aber ein Neubau daneben entsteht, wurde nicht kommuniziert. Generell ist man sehr zurückhaltend was Details zu den Zukunftsplänen anbelangt. Der Flughafen Budapest wurde im Jahr 2005 privatisiert. Seither wechselte die Betreibergesellschaft wiederholt die Besitzer. Derzeit halten AviAlliance 53,44 Prozent, Malton 23,33 Prozent und Caisse de depot et placement du

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Kimaticket bei Regiojet: Sitzplatz-Reservierung erforderlich

Die tschechische Privatbahn Regiojet nimmt am neuen Klimaticket teil. Während Westbahn und Österreichische Bundesbahnen mehr oder weniger klar kommuniziert haben unter welchen Bedingungen die Netzkarte akzeptiert wird, ist man bei Regiojet bis zuletzt zurückhaltend gewesen. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Firmensprecher, dass man das Klimaticket in den Regiojet-Zügen bis zum jeweiligen Grenzbahnhof akzeptiert. Auf der Strecke nach Prag ist das Břeclav und in Richtung Budapest ist es Hegyeshalom. Konkret bedeutet das, dass man ab Wien bis zu den genannten Bahnhöfen, auch wenn sich diese im Ausland befinden, mit dem Klimaticket keinen Fahrschein kaufen muss. Fährt man allerdings weiter, so muss ein reguläres Ticket ab dem Grenzbahnhof zum Ziel in Tschechien bzw. Ungarn gekauft werden. Generell nicht gültig ist das Klimaticket in den Regiojet-Fernbussen, die ab Wien beispielsweise nach Prag, Brünn, Bratislava, Györ und Budapest verkehren. Ein Sprecher bestätigte, dass nur die Züge und nicht die Busse mit dem Klimaticket genutzt werden können. Um die neue österreichische Netzkarte bei Regiojet in Richtung Tschechien bzw. Ungarn (und umgekehrt) einsetzen zu können, muss man eine Sitzplatzreservierung erwerben. Diese kostet in der Standard-Klasse etwa zwei Euro bzw. in der Relax-Class 2,80 Euro. Erwirbt man diese nicht, so kann man laut dem Regiojet-Sprecher nur dann befördert werden, wenn es im Zug, in den man einsteigt, freie Plätze gibt. Kostenpflichtige Sitzplatzreservierung für den Bordservice notwendig Der Medienreferent wies im Gespräch mit Aviation Direct auf einen besonderen Umstand hin, der spezifisch für dieses Eisenbahnunternehmen ist: „Ohne die Sitzplatzreservierung haben die Passagiere eine eingeschränkte Nutzung des Borddienstes. Sie

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Italien: Grounding bei Blue Panorama Airlines

Die italienische Fluggesellschaft Blue Panorama Airlines, die seit einiger Zeit auch unter der Marke Luke Air auftritt, musste am Abend des 26. Oktober 2021 den Flugbetrieb einstellen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Carrier in finanzielle Bedrängnis geraten ist. Die Gewerkschaften Uiltrasporti, Filt Cgil und Fit Cisl teilten mit, dass Blue Panorama Airlines aus finanziellen Gründen den Flugbetrieb einstellen musste. Davon sind auch die Leisure-Aktivitäten unter der Marke Luke Air betroffen. Die Flotte bestand zuletzt aus acht Boeing 737-800, einer B737-300, einer B737-400 und zwei Airbus A330-200. Blue Panorama Airlines hatte bereits in den Jahren 2012 und 2017 ernsthafte finanzielle Probleme. In 2017 wurde der Carrier nach einem gerichtlichen Sanierungsverfahren durch den Tour Operator Gruppo Uvet übernommen. Bislang hat Blue Panorama Airlines nur in geringem Umfang Corona-Hilfsgelder ausbezahlt bekommen. Die Gewerkschaften machen nun Druck, dass die Auszahlung beschleunigt werden soll, denn im Sommer 2021 war die Nachfrage eher verhalten. Sollte die Regierung nun unter die Arme greifen, könnten die Arbeitsplätze gesichert werden und der Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Andernfalls würde die Abwicklung drohen.

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Wien: Türkei-Angebot für den Sommer 2022 nimmt Gestalt an

Mittlerweile strecken die türkischen Fluggesellschaften mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2022 ab Österreich. Dieser nimmt langsam Gestalt an, denn das Angebot soll gegenüber dem momentanen Status erweitert werden. Bis zum Sommer 2022 fließt sprichwörtlich noch viel Wasser die Donau hinab, weshalb damit zu rechnen ist, dass der Flugplan noch angepasst werden könnte. Dies kann sowohl in Richtung Erweiterungen als auch Kürzungen gehen. Gerade auf der Strecke zwischen Wien und Istanbul werden traditionell eher kurzfristig zusätzliche Angebote aufgelegt. Turkish Airlines plant während der Sommerferien 2022 ab Wien-Schwechat auch nach Samsun-Çarşamba, Kayseri, Trabzon und Gaziantep zu fliegen. Diese sollen überwiegend einmal wöchentlich in der Nacht durchgeführt werden. Nach Istanbul (IST) sind bis zu drei wöchentliche Nachtflüge geplant. Abgesehen von der Metropole am Bosporus ist derzeit vorgesehen, dass die genannten Ziele hauptsächlich während der Sommerferien bedient werden sollen. Der Mitbewerber SunExpress plant zwischen 30. Juni 2021 und 8. September 2022 einmal wöchentlich mit Boeing 737-800 das Ziel Samsun-Çarşamba anzubieten. Die Flüge sind derzeit für den Verkehrstag Donnerstag geplant und sollen nachmittags durchgeführt werden. Die Reisezeit zu dieser Destination beträgt in etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Ebenso wird SunExpress das Ziel Kayseri im Programm haben. Zwischen 8. Juni 2022 und 7. September 2022 will man jeweils am Verkehrstag Mittwoch fliegen. Man tritt aber nicht nur in den Wettbewerb mit Hälfte-Eigentümer Turkish Airlines, sondern auch mit Corendon und Pegasus. Der zuletzt genannte Carrier plant in der Zeit von 30. März bis 21. September 2022 mit Airbus A320 jeweils mittwochs einen Nachtflug durchzuführen.

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Salzburg: Turkish bringt Ordu-Giresun zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines plant im Sommerflugplan 2022 die Destination Ordu-Giresun wieder nonstop ab dem österreichischen Salzburg anzubieten. Derzeit ist geplant, dass diese Route mit Boeing 737 Max 8 bedient werden soll. Es handelt sich um eine saisonale Strecke, die während der Sommerferien angeboten wird. Der Erstflug ist für den 1. Juli 2022 angekündigt. Jeweils am Verkehrstag Freitag soll bis 9. September 2022 geflogen werden. Der Flug TK 1447 von Ordu-Giresun erreicht die Mozartstadt gegen 20 Uhr 00 Lokalzeit. Zurück in die Türkei geht es als TK 1448 um 21 Uhr 00. Die Ankunft ist am Folgetag und 1 Uhr 20 Lokalzeit. Laut Turkish Airlines beträgt die Flugzeit rund drei Stunden und 20 Minuten.

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