Oktober 29, 2021

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Oktober 29, 2021

ADV: Luftverkehrsnachfrage bleibt unverändert stabil

Im Monat September 2021 lag das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen bei knapp 45,9 Prozent des Vorkrisenniveaus. Exakt 11.173.115 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen im Monat September. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang -54,1 Prozent. Im Vergleich zum September des letzten Jahres sind es mehr als doppelt so viele Passagiere  (+134,0 Prozent). Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 445.819t bedeuten +12,7 Prozent zum Vorjahr und gegenüber 2019 sind es +13,2 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +37,1 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -39,1 Prozent deutlich niedriger. 128.677 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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Flughafenverband ADV fordert Digitalisierung und Vereinheitlichung der Nachweise

Der Flughafenverband fordert vereinheitlichte Regelungen für internationale Reisen. Nur dadurch könne das Reisen erleichtert werden. Bei aller Freude über die USA-Öffnung in den kommenden Tagen, fordert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel, endlich global-einheitliche Einreisebestimmungen festzulegen. Der aktuelle Flickenteppich an Einreisebestimmungen sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch darüber hinaus, würde die lang ersehnte Erholung verlangsamen. „Letztendlich wird ein vollständig digitalisierter globaler Standard für die Überprüfung des Gesundheitszustands unerlässlich sein, damit Flughäfen und Airlines das allmählich steigende Passagieraufkommen bewältigen können. Digitalisierte Nachweise ermöglichen eine Rückkehr zum Online-Check-In bei internationalen Flügen. Zudem bieten zusätzliche Digitalisierungsmöglichkeiten und biometrische Verfahren eine Perspektive zur Beschleunigung der Sicherheits- und Grenzkontrollen. Die Kontrolle des Gesundheitsstatus eines Passagiers über den digitalen Travel Pass oder andere Apps ist richtig und zeitsparend“, erklärt Beisel. Wiederbelebung des US-Marktes entscheidend für wirtschaftlich beeinträchtigte Branche Noch immer kämpfen Airlines, private Dienstleister, Behörden und Flughäfen mit den wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die Coronapandemie – auch wenn die Berichte von vollen Terminals einen anderen Eindruck erwecken. Die Lage ist und bleibt angespannt. Im Vergleich zu 2019 liegt das Passagieraufkommen in der 42. KW bei 54,9 Prozent. Sprich es fehlt noch jeder zweite Passagier gegenüber dem Vor-Corona-Niveau. Damit liegen auch die Umsätze der Flughäfen aktuell bei der Hälfte des Vorkrisenniveaus. Die deutschen Flughäfen haben im Jahr 2020 2,1 Milliarden Euro an Vorsteuerverlusten hinnehmen müssen (nach 800 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2019). Für das laufende Jahr 2021 prognostiziert der Flughafenverband ADV einen Verlust für alle deutschen Airports von 1,5 Milliarden Euro. Von einem kostendeckenden Flugbetrieb seien Airlines, Dienstleister und

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Dortmund Airport startet in die Wintersaison

Während der kommenden Saison stehen insgesamt 42 Destinationen, die vom Dortmunder Flughafen direkt erreicht werden können, zur Auswahl. Fünf Fluggesellschaften bringen Reisende zu Zielen in 25 Ländern. Für die bevorstehende Wintersaison hat Wizz Air eine neue Direktverbindung ab Dortmund angekündigt: Ab dem 3. November wird die Flugverbindung nach Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, starten. Die Angebotsvielfalt der Wizz Air-Ziele ab Dortmund wächst demnach trotz der Verlagerung von drei Flugzeugen von Dortmund an andere Standorte von Wizz Air. Insgesamt werden von der ungarischen Fluggesellschaft 34 Ziele, von Banja Luka bis Wien, vom Ruhrgebietsflughafen angesteuert. Auch die übrigen Airlines am Platz halten attraktive Reiseziele bereit: Mit Ryanair können acht Ziele in ganz Europa erreicht werden. Eurowings fliegt nach Mallorca sowie zum Drehkreuz München, Sun Express und Trade Air haben mit Izmir und Pristina zwei beliebte Ziele im Südosten Europas im Angebot.

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Neue Flugangebote ab Dresden und Leipzig/Halle

Insgesamt bieten die Airlines und Reiseveranstalter Direktflüge in 14 Länder an. Neue Flugangebote gibt es von Dresden nach London. Ab Leipzig/Halle geht es nonstop nach Paris. Der Winterflugplan ist bis zum 26. März 2022 gültig. Am Flughafen Leipzig/Halle starten 16 Airlines zu 15 Zielen in acht Ländern. Neu im Winterflugplan: Die spanische Airline Vueling hebt ab dem 2. November nach Paris ab. Die Linienflüge nach Paris Orly werden zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, angeboten. Innerdeutsch sind drei Ziele ab Leipzig/Halle direkt erreichbar. Lufthansa steuert Frankfurt und München jeweils zweimal täglich an. Eurowings fliegt achtmal pro Woche nach Düsseldorf. Das Angebot an europäischen Städteverbindungen umfasst Flüge mit Austrian Airlines nach Wien (bis zu 10 Flüge pro Woche). Mit Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheikh stehen Direktflüge zu drei beliebten Sonnenzielen in Ägypten zur Auswahl. Auf den Kanaren werden Gran Canaria (Las Palmas), Fuerteventura und Teneriffa ab Leipzig/Halle direkt angesteuert. Weiterhin stehen auf der Abflugtafel: Heraklion, Palma de Mallorca und Funchal (Madeira). Flüge nach Antalya bieten sechs verschiedene Airlines ab Leipzig/Halle an. Die beliebte türkische Urlaubs-Destination ist damit täglich erreichbar. Am Flughafen Dresden starten sieben Fluggesellschaften zu 13 Zielen in sieben Ländern. Neu im Winterflugplan: Ryanair fliegt ab 2. Dezember nach London Stansted. Die irische Low-Cost-Airline hebt dienstags, donnerstags und samstags in Dresden ab. Innerhalb Deutschlands werden voraussichtlich vier Ziele angeflogen. Lufthansa verbindet Dresden jeweils bis zu dreimal täglich mit den Drehkreuzen Frankfurt und bis zu zweimal täglich mit München. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verknüpft die Dresdner Region mit Düsseldorf (bis zu elfmal pro Woche) und Stuttgart (bis zu sechs wöchentliche Flüge). Sonnenhungrige haben die Wahl zwischen Flügen auf die Kanaren Gran Canaria (Las Palmas), Fuerteventura und Teneriffa sowie nach Hurghada in Ägypten. Zudem stehen Palma de Mallorca und Antalya auf der Abflugtafel. KLM bietet fünf wöchentliche Flüge zum

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Peter Kolba: „Kostenloses Rücktrittsrecht schriftlich vereinbaren“

In den letzten Tagen ist die Anzahl der neuen Coronafälle in Europa zum Teil stark gestiegen. Der Verbraucherschutzverein von Peter Kolba warnt, dass kostenfreie Stornierungen aufgrund der allgemeinen Pandemielage nicht immer einfach sind. „Wer mitten in einer Pandemie Reisen und Hotels bucht, muss wissen, dass eine kostenlose Stornierung wegen einer gefährlichen Covid-19-Lage vor Ort höchst umstritten sein kann. Daher rät der Verbraucherschutzverein bei Buchungen unbedingt eine solche kostenlose Stornomöglichkeit zu vereinbaren“, so Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). „Im Februar-März 2020 haben etwa die Hoteliers in Ischgl von Gästen, die früher abreisen wollten, dennoch die volle Zahlung des Aufenthaltes verlangt.“ Der Konsumentenschützer weist unter anderem darauf hin, dass wenn man eine Reise aufgrund einer Covid-19-Infektion nicht antreten kann, dies unter das „Risiko in der eigenen Sphäre“ fällt. Hat man keine entsprechende Reiserücktrittsversicherung, muss man im Regelfall die Stornogebühr bezahlten. Kolba geht davon aus, dass diese in der Regel durch eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abgedeckt ist. Dennoch sollte man vor dem Abschluss abklären, ob Covid-19-Eigeninfektionen versichert sind, denn das ist noch immer nicht bei allen Anbietern der Fall. Wenn aber vor Ort die Gefahr sich mit Covid-19 zu infizieren hoch ist und es unter Umständen entsprechende Reisewarnungen gibt, dann wäre das ein Grund für einen kostenlosen Rücktritt vom Vertrag, so Kolba. „Doch da gibt es einen Haken: Wenn die Situation vorhersehbar war – und wir fürchten das würden die Gerichte so sehen – dann gibt es keinen Wegfall der Geschäftsgrundlage und auch keinen kostenlosen Rücktritt“. Die Empfehlung des VSV-Obmanns lautet: „Wir empfehlen

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Aer Lingus bringt Langstrecke nach Shannon zurück

Über einen längeren Zeitraum hinweg war es unklar, ob Aer Lingus wieder Langstreckenflüge ab Shannon anbieten wird. Der UK-Ableger Manchester sollte diese Basis eigentlich ersetzen, aber nun entschied man sich anders und kündigt 16 Transatlantik-Ziele ab der irischen Stadt an. Eingesetzt werden sollen überwiegend Maschinen des Typs Airbus A321neoLR. Der „Comeback“-Flug ist für den 10. März 2022 angekündigt. Dieser soll als EI 135 nach Boston führen. Nach und nach soll das Langstreckennetzwerk ab Shannon hochgefahren werden. Derzeit ist geplant, dass auch die Ziele New York JFK, Los Angeles, Chicago, San Francisco, Washington, Philadelphia, Seattle und Toronto im ersten Schritt reaktiviert werden sollen. „Dies ist ein ehrgeiziger Zeitplan für den Sommer 2022 und ein wichtiger Schritt für die Fluggesellschaft und das Land, wenn wir Irland wieder mit der Welt verbinden. Aus unserer Kundenrecherche wissen wir, dass die Iren sehr daran interessiert sind, wieder zu fliegen, und wir freuen uns auf jeden Fall, sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen“, erklärt Reid Moody, Chief Strategy and Planning Officer bei Aer Lingus.

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Codeshare: ITA Airways und Air Malta arbeiten zusammen

Alitalia und Air Malta haben schon seit vielen Jahren im Rahmen von Codeshare-Abkommen zusammengearbeitet. Dies wird nun mit dem Nachfolger ITA Airways fortgeführt. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits unterzeichnet. Das Codesharing zwischen Air Malta und dem Alitalia-Nachfolger soll am 31. Oktober 2021 in Kraft treten und in erster Linie Umstiege in Rom-Fiumicino, Mailand-Linate und Luqa erleichtern. In einer Medienerklärung gehen die beiden Fluggesellschaften davon aus, dass die Kooperation den beiderseitigen Tourismus ankurbeln wird und auch Geschäftsreisenden eine bessere Konnektivität bieten wird.

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Herbstferien: Airport Nürnberg rechnet mit 55.000 Fluggästen

Nachdem der Airport Nürnberg bereits in den Sommerferien einen starken Passagierzuwachs verzeichnen konnte, rechnet der Flughafen auch für die Bayerischen Herbstferien mit einer entsprechend hohen Nachfrage. Während der einwöchigen Ferien werden rund 55.000 Passagiere bei 500 Starts und Landungen erwartet. Da die Schulferien im letzten Herbst entfielen, ist kein Vergleich möglich. Stärkster Reisetag ist voraussichtlich bereits der Freitag, 29. Oktober, mit fast 6.500 Passagieren. Ganz oben in der Gunst der Fluggäste steht die Türkei mit bis zu 17.500 Passagieren, gefolgt von Mallorca. Auch Städtereisen liegen wieder im Trend: Die beliebtesten Metropolen sind Paris, London und Palermo. Neu dabei: das italienische Bologna mit Ryanair.

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Comeback: Easyjet reaktiviert Berlin-Köln/Bonn

Im Nachgang der Air-Berlin-Pleite übernahm Easyjet viele Strecken ab Berlin-Tegel. Um die Slots halten zu können, griff man damals auch auf Wetlease-Gerät, beispielsweise von Smartlynx und WDL zurück. Nun soll es ab dem BER wieder zum Comeback im innerdeutschen Verkehr kommen. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass die von Easyjet Europe durchgeführten Flüge innerhalb Deutschlands – abgesehen von Berlin-Sylt – auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurden. Zuvor hatte man beispielsweise Berlin (Tegel)-Stuttgart und Berlin (Tegel)-Köln/Bonn im Angebot. Am BER hatte man es bislang – abgesehen von Sylt – noch nicht gewagt wieder innerdeutsch zu fliegen. Das soll sich mit dem 1. Dezember 2021 ändern, denn dann sollen die Airbus-Jets des orangefarbenen Billigfliegers wieder bis zu zweimal zwischen Berlin (BER) und Köln/Bonn fliegen. Derzeit sind 12 Umläufe pro Woche geplant. Die Nachfrage wird der Carrier wohl sehr genau beobachten, denn es ist noch nicht entschieden, ob die anderen innerdeutschen Routen, beispielsweise Berlin-Stuttgart, reaktiviert werden.

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Paris-Orly: Aer Lingus hilft Vueling mit Airbus A330 aus

Die IAG-Billigtochter Vueling ist einer der indirekten Nutznießer der Staatshilfe, die dem Air France-KLM-Konzern gewährt wurde. Man konnte am Flughafen Paris-Orly zahlreiche Slots erlangen, die nun beflogen werden müssen. Dazu kommen jene, die man von der aufgelösten Konzernschwester OpenSkies („Level France“) geerbt hat. Die Folge daraus: Vueling führt am stadtnahen Airport der französischen Hauptstadt eine großangelegte Expansion durch. Das Angebot wird auf fast 50 Ziele hochgefahren. Eigenen Angaben nach ist die Nachfrage sehr hoch. So hoch, dass man sich von der Konzernschwester Aer Lingus einen Airbus A330 zur Hilfe holt. Auf Anfrage bestätigte das IAG-Mitglied einen entsprechenden Medienbericht von Aviacioline. Im Eigenbetrieb wird man den Maschinentyp Airbus A321ceo vorwiegend ab Orly zum Einsatz bringen. Vueling bestätigte, dass nach und nach auf A321neo umgestellt wird. Dabei handelt es sich um Neuflugzeuge, die von Hersteller Airbus bezogen werden. Um der aktuell hohen Nachfrage Rechnung tragen zu können, wird temporär ein von Aer Lingus betriebener Airbus A330 im Rahmen eines ACMI-Vertrags für Vueling ab Orly fliegen.

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