Oktober 30, 2021

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Oktober 30, 2021

BER: Acht Millionen Passagiere im ersten Betriebsjahr

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Die ersten 12 Monate waren stark von der Corona-Pandemie geprägt, weshalb der Airport nur acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Derzeit wird lediglich das Terminal 1 genutzt. Die Terminals 2 und 5 (Ex-Schönefeld) sind außer Betrieb, wobei ein Termin für eine mögliche Inbetriebnahme derzeit nicht in Sicht ist. Der BER hatte immer wieder mit Pannen zu kämpfen und sorgte wiederholt wegen enorm langer Wartezeiten für Aufsehen. Darauf geht die Geschäftsführung in ihrer jüngsten Aussendung aber nicht ein, sondern feiert regelrecht, dass in den ersten 12 Monaten 74 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen zu 160 Zielen in 53 Ländern angeboten haben. Weiters zählte man 24.400 Tonnen Luftfracht.  Im ersten Betriebsjahr gab es auf Grund der Pandemie nur eine Langstreckenverbindung mit Qatar Airways nach Doha. Inzwischen verbindet Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, wieder die Region Berlin Brandenburg auf direktem Weg mit Singapur. Im kommenden Jahr bietet United Airlines Verbindungen nach New York und Washington vom BER aus an. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines fliegt im Winter nonstop nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emirate. „Bisher hat es am BER keinen Tag Normalität gegeben, wie wir sie aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Dennoch haben die vergangenen zwölf Monate gezeigt, dass der BER über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. Acht Millionen Fluggäste unter den Bedingungen der Pandemie zu befördern, war ein Stück harte Arbeit. Dafür danken wir allen, die den Flughafen am Laufen halten. Jetzt kommt es darauf an, die Passagierprozesse weiter zu verbessern und

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Lübeck: Sundair kündigt drei Charterziele an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird zwischen Mai und Oktober 2022 Charterflüge ab Lübeck anbieten. Angesteuert werden bis zu zweimal pro Woche Antalya, Kreta und Palma de Mallorca. Eigentlich wollte man das schon heuer umsetzen, jedoch wurde kurzfristig in den Sommerflugplan 2022 verschoben. Montags und freitags von Lübeck nach Antalya, dienstags und sonntags auf griechische Insel Kreta und mittwochs und samstags nach Mallorca. Geflogen wird mit Flugzeugen vom Typ Airbus A319 und A320 der norddeutschen Fluggesellschaft Sundair. „Wir freuen uns sehr, nun verlässlich ab der Sommersaison 2022 von Lübeck aus, das Mittelmeer anzufliegen. Damit schaffen wir an sechs Tagen der Woche eine Verbindung zu den beliebtesten Urlaubszielen“, so Jürgen Friedel, Geschäftsführer des norddeutschen Regionalflughafens. „Seit der Privatisierungdes Flughafens haben wir viel in die Infrastruktur investiert, schöne, moderne Check-in-, Abflug- und Ankunftsbereiche geschaffen. Nun möchten wir auch weitere Urlauber, von Familien überPauschal- und Individualreisende, vom Fliegen ab Lübeck begeistern“. „Wir freuen uns schon sehr darauf, auch den norddeutschen Kunden ab Lübeck im kommenden Sommer ein vielfältiges Portfolio an Destinationen für ihren Urlaub anbieten zu können. Dazu können sich die Gäste auf eine zuverlässige Airline, guten Service, sowie 20kg Freigepäck freuen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair.

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Kommentar: Imaginäre „Corona-Kontrollen“ am Schienenweg

Eigentlich sollte niemand nach Österreich ohne “Corona-Kontrolle” einreisen können. Die Betonung liegt klar auf “eigentlich”, denn auf dem Landweg weichen die Realität und die Darstellung der Regierung stark von einander ab. Gänzlich anders ist die Situation auf dem Luftweg, wo die “Corona-Dokumente” nahezu lückenlos durch das Bundesheer im Auftrag der jeweiligen Bezirks-Gesundheitsbehörde gesichtet werden. Anders ausgedrückt: Wer mit dem Flugzeug nach Österreich kommt wird mit einer an die 100 Prozent gehenden Wahrscheinlichkeit nach der Ankunft nach Test, Impfung oder Genesung gefragt werden. Nutzt man allerdings die Bahn oder das Auto, so sind Kontrollen nicht der Regelfall, sondern eher die Ausnahme. Im Straßenverkehr kommt es stark darauf an welcher Grenzübergang genutzt wird, denn die Gesundheitskontrollen konzentrieren sich stark auf die größeren Übergänge. An kleineren werden, wenn überhaupt, nur wenige Soldaten vorgehalten, die nicht selten den Verkehr auch einfach durchwinken. In den meisten Fällen handelt es sich ohnehin um Pendler, die fast jeden Tag fahren. Auf dem Schienenweg muss man geradezu Pech haben, dass behördliche “Corona-Kontrollen” stattfinden. Diese finden äußerst selten statt und zwar primär in Fernreisezügen wie InterCity, EuroCity oder Railjet. Im Nahverkehr wie Regionalzug oder Regionalexpress hingegen eher selten. Die Folge daraus: Es ist problemlos möglich ganz ohne 3G-Nachweis, anonym und unbemerkt nach Österreich einzureisen. Selbstredend: Es gibt deutlich mehr Möglichkeiten auf dem Straßen- oder Schienenweg von den Nachbarländern aus nach Österreich zu kommen, doch in gewisser Weise stellt sich schon die Frage warum der Luftweg fast lückenlos kontrolliert wird und der Landweg gefühlt fast gar nicht. Eine schlüssige Antwort

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